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Ringvorlesung zur Vollzeitpflege

Der Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Emden/Leer
lädt zu zwei Fachvorträgen zum Thema Vollzeitpflege ein. Dr. Christian
Erzberger von der Gesellschaft für innovative Sozialforschung und
Sozialplanung e.V. (GISS e.V.) wird in seinem Vortrag einen Einblick über
die "Weiterentwicklung der Vollzeitpflege in Niedersachsen“ geben. Zu der
Fragestellung „Wie ist das Leben als Pflegefamilie?“ wird Tanja Busche,
Stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder
(BbP), referieren.

Zu einer Ringvorlesung zum Thema „Vollzeitpflege“ lädt der Fachbereich
Soziale Arbeit und Gesundheit in Kooperation mit dem Niedersächsisches
Landesamt für Soziales, Jugend und Familie für Montag, 15. April, ein. In
der Zeit von 14 bis 17 Uhr wird es zwei Fachvorträge im Coram der
Hochschule geben.

Über die „Weiterentwicklung der Vollzeitpflege in Niedersachsen“ wird
zunächst Dr. Christian Erzberger von der Gesellschaft für innovative
Sozialforschung und Sozi-alplanung e.V. (GISS e.V.) sprechen. Die Arbeit
an den niedersächsischen Empfeh-lungen begann vor 20 Jahren und unterliegt
stets einem Wandel durch neue Er-kenntnisse und veränderte rechtliche
Regelungen, die weitere Anpassungen erfordern. Um dies zu prüfen,
existiert in Niedersachsen ein Wechselspiel zwischen der Evaluation der
Umsetzung dieser Empfehlungen und ihrer Weiterentwicklung. Der Vortrag
beschäftigt sich mit diesem aufeinander bezogenen Prozess und den
wichtigsten Empfehlungen nach der Einführung des KJSG.

Zu der Fragestellung „Wie ist das Leben als Pflegefamilie?“ möchte
wiederum Tanja Busche, Stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes
behinderter Pflegekinder (BbP), Antworten geben. Die Referentin gibt
erstmals Einblicke in ihr Leben als Pflegefamilie mit der Diagnose
FetalesAlkoholSyndrom (FAS). Im Fokus stehen ins-besondere die Symptome
der Krankheit und deren Bedeutung für das Familienleben.

Die öffentlichen Veranstaltungen der Ringvorlesung sollen Studierende und
Lehrende, Mitarbeitende aus Jugendämtern, von freien Trägern der Kinder–
und Jugendhilfe und - nicht zuletzt - Pflegeeltern unter dem Oberthema
„Vollzeitpflege“ zusammenführen. An neun Niedersächsischen
Hochschulstandorten wird ein Einblick in die aktuelle Entwicklung der
Vollzeitpflege gegeben.

Neben dem Hauptreferat von Dr. Christian Erzberger zu der 4. Neuauflage
der Nie-dersächsischen Empfehlungen in der Vollzeitpflege werden zu
verschiedenen aktuellen Fragestellungen der Pflegekinderhilfe namhafte
Referenten und Referentinnen Impulsvorträge halten. Anschließend wird es
ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionen in informeller Runde geben.

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60 Jahre an der Spitze der Diabetologie: Ein Rückblick auf Erfolge und Herausforderungen

Es darf gefeiert werden: Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begeht
am 7. April ihr 60-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964
setzt sich die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft erfolgreich
für die Förderung von Wissenschaft und Forschung ein, bietet Fort- und
Weiterbildungsmöglichkeiten, zertifiziert Behandlungseinrichtungen,
entwickelt Leitlinien und engagiert sich für mehr Prävention der
Volkskrankheit Diabetes. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums blickt die
DDG mit einer virtuellen Zeitreise auf einige der wichtigsten Meilensteine
ihrer Geschichte zurück: https://www.youtube.com/watch?v=-8HKJ5NlY5k

„Wir blicken mit Stolz auf die erfolgreiche Arbeit, die wir mit unserem
Fachwissen und starkem Netzwerk auch in Zukunft fortführen werden“, so DDG
Präsident Professor Dr. med. Andreas Fritsche. Interessierte können auf
der Website der DDG eine virtuelle Zeitreise und einen Blick auf die
wichtigsten Meilensteine ihrer Geschichte werfen: „Hier wird schnell
ersichtlich, was sich bei der Forschung und Therapie des Diabetes in den
zurückliegenden sechs Jahrzehnten verändert hat und wie Betroffene davon
nachhaltig profitieren“, berichtet Fritsche. Kontinuierliche Forschung und
innovative Technologien in der Praxis haben beispielsweise die
Lebensqualität und -erwartung für Menschen mit Diabetes erheblich
verbessert. Die Einführung ganz neuer Medikamentenklassen und neue
Therapiemöglichkeiten wie Insulinpumpen und kontinuierliche
Glukosemesssysteme verbessern die Behandlung der Krankheit sowie ihrer
Folgeerkrankungen.

Ein weiterer Meilenstein, der die Behandlung maßgeblich verbessert und
voranbringt, sind die Zertifikate und Weiterbildungen der DDG. „Diese
Programme vermitteln dem Fachpersonal die erforderlichen Fähigkeiten und
Kenntnisse, um die bestmögliche Versorgung ihrer Patientinnen und
Patienten zu gewährleisten“, so Fritsche. „Damit tragen sie auch zu einer
hochwertigen und Leitlinien-gerechten Versorgung von Menschen mit Diabetes
bei.“ 1978 schuf der Ausschuss Laienarbeit, ein Vorläufer des Ausschusses
„Qualitätssicherung, Schulung & Weiterbildung“, die Grundlagen für die
heute geltenden Qualitätskriterien in der Behandlung von Menschen mit
Diabetes. Heute umfasst das Fort- und Weiterbildungsangebot der DDG die
Diabetesberater*in DDG, Diabetesassitent*in DDG und die Diabetolog*in DDG.
Kliniken und Praxen können sich gemäß leitlinienkonformer
Qualitätsstandards sowie evidenzbasierte Patientenversorgung als „Klinik
mit Diabetes im Blick DDG“, „Diabeteszentrum DDG“ oder „Diabetes
Exzellenzzentrum DDG“ zertifizieren.

Die Zahl der Diabeteserkrankungen in Deutschland nimmt kontinuierlich zu:
Bis zum Jahr 2040 könnten weit über 12 Millionen Menschen betroffen sein,
was auch der demografische Wandel nahelegt. Gleichzeitig nimmt die Zahl
der diabetologischen Lehrstühle im Land ab. Dies wiederum hat negative
Auswirkungen auf die Anzahl der Studierenden, die eine diabetologische
Ausbildung erhalten. In diesem Kontext die Diabetologie zu stärken, in
Forschung und Lehre, ist ausgesprochenes Ziel der DDG. „Als eine der
größten medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften in Deutschland
wird die DDG auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten nicht müde
werden, ihre gesundheitspolitischen Forderungen weiterhin mit Nachdruck zu
verfolgen: Im Interesse der an Diabetes erkrankten Menschen und derer, die
sie täglich behandeln“, verspricht DDG Geschäftsführerin Barbara Bitzer.

In den 1950er Jahren waren weniger als eine Million Menschen in
Deutschland von Diabetes betroffen. Doch mit der Zeit nahm auch die Zahl
der Erkrankten rapide zu – ein erster Vorbote der heutigen weltweiten
Diabetes-Epidemie. Inspiriert von den Entwicklungen in den
angelsächsischen Ländern gründeten führende Diabetologinnen und
Diabetologen im April 1964 die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) in
Wiesbaden unter der Leitung von Professor Karl Oberdisse. In der neuen
Fachgesellschaft bündelte sich die Diabetes-Expertise. Das hatte zur
Folge, dass ganz neue Berufsgruppen wie Diabetesberater*innen DDG oder
Fuß- und Wundassistent*innen DDG entstanden. Auch die von der DDG
organisierten zwei großen diabetologischen Kongresse im Frühjahr und
Herbst bringen dem wichtigen Querschnittsfach mehr Aufmerksamkeit. So
treffen sich dort jährlich etwa 11.000 Teilnehmende zu einem
interdisziplinären Austausch und diskutieren Neuigkeiten aus Forschung und
Versorgung.

Eine interaktive DDG Zeitreise können Interessierte mit wenigen Klicks
hier virtuell erleben: https://www.youtube.com/watch?v=-8HKJ5NlY5k

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Internationaler Master Arts and Cultural Management startet erneut

Ab sofort und bis zum 31. Mai 2024 können sich Beschäftigte aus dem
Kulturmanagement für den neuen Jahrgang des berufsbegleitenden
Fernstudiengangs Arts and Cultural Management (M.A.) der Leuphana
Universität Lüneburg und des Goethe-Instituts bewerben. Das
anwendungsorientierte, englischsprachige Studienprogramm qualifiziert
Studierende aus aller Welt für den Umgang mit aktuellen und zukünftigen
Herausforderungen in Kulturorganisationen. Der nächste Studienbeginn ist
im September 2024 möglich. Für Studieninteressierte werden im April und
Mai digitale Infoveranstaltungen angeboten.

Die Schwerpunktthemen des überwiegend online stattfindenden
interdisziplinären Studiengangs lauten: Internationalisierung,
Transformation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Kulturmanagement.
Zudem bauen die Studierenden ihre Kenntnisse in den Bereichen
Entrepreneurship sowie Audience Development aus und entwickeln
eigenständige Analyse- und Evaluationsinstrumente. Ein besonderes
Augenmerk liegt auf der praktischen Qualifizierung: Internationale
Fallstudien und Projektarbeiten unterstützen die Studierenden dabei, ihre
Fachkenntnisse in die Praxis zu übertragen.

Für viele Studierende dürfte das Master-Programm eine einmalige
Fortbildungsmöglichkeit sein, da sie in ihren Heimatländern so nicht
angeboten wird. Bereits im Kultursektor Beschäftigte können die erworbenen
Kenntnisse für neue Projekte nutzen und ihre Einrichtungen und Initiativen
weiterentwickeln. Für andere bildet der Studiengang eine attraktive
Einstiegsmöglichkeit in den internationalen Kulturbetrieb.

Studieninteressierte können zwischen einer dreisemestrigen Studienvariante
mit 60 Credit Points (CP) und einer umfangreicheren Variante mit vier
Semestern und 90 CP wählen. In beiden Fällen müssen die Studierenden
lediglich für zwei jeweils einwöchige Blockveranstaltungen nach Lüneburg
anreisen und studieren ansonsten über eine digitale Lernplattform. Aus den
angebotenen Modulen lassen sich alternativ auch drei Zertifikatsprogramme
zusammenstellen und studieren. Das erhöht die Flexibilität nochmals.

Der Masterstudiengang „Arts and Cultural Management“ ist nach zwei
erfolgreichen großen Online-Kursen das dritte gemeinsame Projekt der
Leuphana und des Goethe-Instituts. Das Goethe-Institut bringt seine
umfangreichen Erfahrungen im internationalen Kulturmanagement sowohl in
die Entwicklung als auch in die Lehre des Studiengangs ein.

Studieninteressierte können das Master-Programm am 26. April 2024 bei
einem Online-Infotag sowie am 15. Mai 2024 in einer Online-
Infoveranstaltung näher kennenlernen und Fragen rund um das Studium
stellen. Jederzeit können Studieninteressierte auch ein persönliches
Beratungsgespräch mit Studiengangskoordinator Christian Holst vereinbaren
(Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Fon + 49 4131.677-2534).

Alle Informationen rund um den Studiengang und zur Anmeldung unter:
http://www.leuphana.de/macuma
http://www.goethe.de/macuma

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Vier Tage für die Lungenmedizin: Pneumologie-Kongress mit 3.000 registrierten Teilnehmenden in Mannheim gestartet

Die Präsidenten des Pneumologie-Kongresses 2024 in Mannheim: Professor Michael Kreuter (links) und Dr. Hubert Schädler.  Foto: Mike Auerbach
Die Präsidenten des Pneumologie-Kongresses 2024 in Mannheim: Professor Michael Kreuter (links) und Dr. Hubert Schädler. Foto: Mike Auerbach

Pneumologie – sektorenübergreifend, modern und lebendig. Zum persönlichen
und wissenschaftlichen Austausch sind bereits heute rund 3.000
registrierte Teilnehmende – Mediziner, Pflegekräfte und Therapeuten – zum
Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und
Beatmungsmedizin (DGP) im Congress Center Rosengarten in Mannheim
zusammengekommen. In rund 100 wissenschaftlichen Vorträgen,
Podiumsdiskussionen, Posterpräsentationen, einem Science Slam, spannenden
Fallkonferenzen wie auch zahlreichen Preisverleihungen werden bis zum
Samstag der aktuelle Stand der Forschung wie auch die neuesten
Entwicklungen in der Lungenmedizin manifestiert, präsentiert und
diskutiert.

Zukunft zu gestalten, bedeutet, Sektorengrenzen nicht als Barrieren,
sondern als Chance zur Kooperation wahrzunehmen. Getreu dieses
Kongressmottos haben in diesem Jahr als Besonderheit zwei
Kongresspräsidenten das Programm gestaltet: Der eine aus der Klinik, der
andere aus der Praxis. Der eine aus Mainz, der andere aus Heidelberg.
Beide treffen sich im wahrsten Sinne des Wortes in der Mitte. „Wir möchten
den Reiz des Gemeinsamen aufzeigen, damit wir neue Wege für eine optimale
Diagnostik und Therapie unserer Patientinnen und Patienten finden“, sind
sich Dr. Hubert Schädler, niedergelassener Pneumologe aus Heidelberg, und
Prof. Dr. Michael Kreuter, Leiter des Lungenzentrums der
Universitätsmedizin und des Marienhausklinikums Mainz, einig.

Gemeinsamen für die Zukunft der Pneumologie

Das Programm des DGP-Kongresses ist vielfältig und umfangreich. Und
jährlich wächst die Zahl der Teilnehmenden, ist es doch der wichtigste
Termin für sämtliche Berufsgruppen aus dem Bereich der Lungenheilkunde.
„Wir freuen uns sehr, in den nächsten Tagen mit unseren so zahlreich
erschienenen Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch kommen zu können“,
bekräftigen die Kongresspräsidenten Schädler und Kreuter.

Zeit für persönliche Gespräche sei enorm wichtig und durch nichts zu
ersetzen. Zwar werden auch per Livestream ausgewählte Symposien auch für
Kolleginnen und Kollegen ausgestrahlt, die nicht vor Ort sein können.
„Aber unser Wunsch ist es ja, die Sektoren in unserem Fach zu verbinden,
den Anklang neuer Formate zu testen und so schlussendlich im Sinne unserer
Patientinnen und Patienten gemeinsam eine lebendige Zukunft unseres Faches
zu gestalten“, sagen die Kongresspräsidenten. Und das gehe in der Regel
nur in dem persönlichen Setting vor Ort und dem Miteinander auf Augenhöhe.

Forschungsförderung: Verleihung von mehr als sechs Pneumologie-Preisen

Vergeben werden im Rahmen des DGP-Kongresses auch die wichtigsten Preise
aus dem Bereich der Pneumologie. So werden am Donnerstagabend die beiden
DGP-Forschungspreise über jeweils 10.000 Euro verliehen, die in diesem
Jahr zwei herausragende Arbeiten in der Grundlagenforschung honorieren.
Und zum ersten Mal wird der Preis für digitale Medizin in der Pneumologie
vergeben, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Wieder getreu dem Motto
sektorenübergreifend, modern und lebendig.

Weitere Informationen unter www.pneumologie-kongress.de

Hinweis für Journalistinnen und Journalisten

Sie können in den kommenden Tagen auch online an ausgewählten Livestream-
Veranstaltungen teilnehmen. Akkreditierung dafür unter:
www.pneumologie-kongress.de/presse

Arten der Pressemitteilung:
Buntes aus der Wissenschaft
Wissenschaftliche Tagungen

Sachgebiete:
Ernährung / Gesundheit / Pflege
Gesellschaft
Medizin

Weitere Informationen finden Sie unter
https://pneumologie.de/aktuelles-service/presse/pressemitteilungen/vier-tage-fuer-die-lungenmedizin-pneumologie-kongress-mit-3000-registrierten-teilnehmenden-mannheim-gestartet

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