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Fit für die Karriere im Gesundheits- und Sozialwesen

Im Oktober erfahren Interessierte beim nächsten Online-Infonachmittag
wieder alles rund um ein Studium an der SRH Hochschule für Gesundheit.

„Als Hochschule mit mehr als 15 Jahren Erfahrung wissen wir, wie wichtig
es ist, mit den aktuellen Entwicklungen Schritt zu halten und sich den
immer neuen Herausforderungen unserer Gesellschaft zu stellen. Daher bauen
wir auch unser Studienangebot kontinuierlich aus und passen Studiengänge
regelmäßig an die sich verändernden Bedürfnisse am Arbeitsmarkt an. Nur so
können wir unsere Studierenden optimal auf eine Karriere im Gesundheits-
oder Sozialwesen vorbereiten. Allein im kommenden Wintersemester starten
vier neu akkreditierte Master-Studiengänge, mit denen wir einerseits dem
allgemeinen Fachkräftemangel im Gesundheitswesen entgegenwirken möchten,
andererseits gezielt weit verbreiteten gesundheitlichen Problemen in
unserer Gesellschaft wie z. B. Essstörungen begegnen können“, berichtet
Diana Troll, Leiterin Marketing und Vertrieb der SRH Hochschule für
Gesundheit.

Über das innovative Studienangebot können sich Interessierte am 12.
Oktober 2023 um 16 Uhr zum nächsten Online-Infonachmittag der SRH
Hochschule für Gesundheit informieren. Dabei werden auch allgemeine Fragen
rund um das Studium, z. B. zur Finanzierung, beantwortet. Aktuell bietet
die Gesundheitshochschule der SRH deutschlandweit Bachelor- und Master-
Studiengänge in den vier Fachbereichen Gesundheit und Soziales, Pädagogik,
Psychologie und Therapiewissenschaften an. Neu akkreditiert sind die
Master-Studiengänge Physician Assistant – Klinische Notfallmedizin,
Physician Assistant – Ambulante Versorgung, Medizinische
Ernährungswissenschaft und Ernährungstherapie sowie Psychologie, die im
Wintersemester 2023/2024 an den Start gehen.

In allen Studiengängen erlangen die Studierenden neben Fach- und
Methodenkompetenzen auch Sozial- und Selbstkompetenzen. Damit wird die
Lehre dem von der SRH entwickelten CORE-Prinzip gerecht, das
eigenverantwortliches und aktives Lernen in den Fokus stellt. Die SRH
Hochschule für Gesundheit ist jedoch nicht nur durch kompetenzorientierte
und praxisnahe Vorlesungen geprägt, sondern auch durch flexible
Studienmodelle, die mit ihrer für die Hochschule typischen Blockstruktur
eine optimale Work-Life-Study-Balance bieten. Dabei richten sich bestimmte
Studienangebote an Interessierte, die bereits eine abgeschlossene
Berufsausbildung nachweisen können und sich in diesem Bereich akademisch
weiterqualifizieren möchten. Für andere Studiengänge sind hingegen keine
Vorkenntnisse erforderlich.

Interessierte können sich für die kostenfreie Online-Infoveranstaltung am
12. Oktober unter folgendem Link anmelden: https://eveeno.com/225538820

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Kontaktlinsenbehälter sind Bakterienfallen - Gefahr der Augeninfektion

Mindestens 3,4 Millionen Menschen in Deutschland tragen Kontaktlinsen.
Angenehmer Tragekomfort dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass
die Sehhilfen ein Fremdköper im Auge bleiben, die das Risiko für teils
schwere Infektionen der Hornhaut erhöhen. Darauf weisen Experten der
Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) anlässlich ihres
bevorstehenden Jahreskongresses in Berlin hin. Wie sich
Kontaktlinsenträger*innen vor zunehmend häufiger vorkommenden Erregern wie
Pilzen und Amöben am besten schützen, berichtet Professor Dr. med. Gerd
Geerling am 21. September 2023 auf der Vorab-Online-Pressekonferenz zur
DOG 2023.

Auf jeder gesunden Augenoberfläche existieren Infektionserreger, etwa
Bakterien und Viren. „Ein intakter Tränenfilm und ein dichter
oberflächlicher Zellverband der Hornhaut halten die Keime jedoch vom
Eindringen ins Auge ab“, erläutert DOG-Experte Professor Dr. med. Gerd
Geerling. Wer nun Sehfehler – ob Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder
Hornhautverkrümmung – oder auch Narben mithilfe von Kontaktlinsen
korrigiert, legt die runden Haftschalen auf genau diese schützende Schicht
aus Tränenfilm und Hornhaut.

„Kontaktlinsen stellen damit immer einen risikobehafteten Fremdkörper im
Auge dar“, betont der Direktor der Klinik für Augenheilkunde am
Universitätsklinikum Düsseldorf. Denn die Haftschale verändert die
Sauerstoffversorgung und Befeuchtung der Augenoberfläche mit Tränenfilm
und kann zunächst mikroskopisch kleine Schäden an der Hornhaut auslösen.
„In der Regel verheilen diese Verletzungen zwar ganz unproblematisch
wieder“, so Geerling. „Sie können aber auch Schmerzen auslösen und die
Eintrittspforte für Infektionserreger sein.“

Insbesondere bei Träger*innen weicher Kontaktlinsen finden sich neben
regulären Bakterien auch seltene Infektionserreger wie Amöben und Pilze.
„Diese Erreger kommen – womöglich auch bedingt durch klimatische
Änderungen in unseren Breiten – heute zunehmend häufiger vor und können
teils sehr schwere Infektionserkrankungen der Hornhaut und des
Augeninneren auslösen, die eine monatelange Behandlung mit Augentropfen
und Tabletten erfordern“, erklärt Geerling. Bei besonders schweren
Verläufen könne eine Hornhauttransplantation oder im schlimmsten Fall
sogar die Entfernung eines Auges notwendig werden.

Um solche Infektionen zu vermeiden, sollten sich Kontaktlinsenträger*innen
strikt an die Pflegevorschriften des Herstellers halten und einige
Verhaltensregeln beachten. „Bevor man mit den Haftschalen in Berührung
kommt, stets die Hände waschen", rät Geerling. An den Kontaktlinsen selbst
sammeln sich mit der Zeit Schmutz und Keime. „Deshalb ist die tägliche
Desinfektion mit der vorgeschriebenen Reinigungs- und
Aufbewahrungsflüssigkeit enorm wichtig“, betont der Augenarzt. Zusätzlich
rät Geerling zur manuellen Reinigung: „Dazu die Kontaktlinsen auf die
gereinigte Handinnenfläche legen und einige Tropfen Reinigungsmittel sanft
mit der Fingerspitze auf der Linse verreiben, danach die Linsen mit
Kochsalzlösung abspülen.“ Ist eine Kontaktlinse beschädigt oder
verschmutzt, sofort entsorgen.

Doch auch im Kontaktlinsenaufbewahrungsgefäß können sich Bakterien
vermehren. „Sie können dort einen Biofilm bilden, eine Art vom Erreger
selbst hergestellten Schleim, eine richtige Bakterienfalle“, sagt
Geerling. Wichtig dabei ist: Niemals mit Leitungswasser reinigen – weder
Behälter noch Kontaktlinsen. „Leitungswasser ist nicht steril, es enthält
Mikroorganismen, Metallpartikel, Chlor und andere Stoffe“, erläutert
Geerling. „Wer Haftschalen damit reinigt oder darin aufbewahrt, riskiert,
dass sich Keime an der Linse festsetzen.“ Am besten ist es, den Behälter
mit der Desinfektionslösung auszuspülen und an der Luft trocknen zu
lassen. Nach drei Monaten sollte das Gefäß gegen ein neues ausgetauscht
werden.

Sogar bei Tageslinsen, die täglich weggeworfen und neu eingesetzt werden,
ist die Infektionsgefahr erhöht. „Das gilt insbesondere für den Fall, dass
sie länger als empfohlen getragen werden, zum Beispiel ununterbrochen
durch die Nacht“, sagt Geerling. Vom Schwimmen mit Kontaktlinsen in
natürlichen Gewässern rät der Experte ganz ab: „Damit reduziert man das
Risiko für eine Infektion mit Akanthamöben, die eine schwerwiegende
Hornhautentzündung hervorrufen können.“

Zeigen sich allergische Reaktionen, Beschwerden wie Sehminderung,
Sekretabsonderung, Rötung oder Schmerzen, sollten Augenarzt oder
Augenärztin konsultiert werden. „Sie entscheiden auch, ob die Linsen
weiterhin getragen werden können oder ob etwa bei einer Tropfbehandlung
eine Kontaktlinsenkarenz einzuhalten ist“, so der DOG-Experte.


Terminhinweise:

Online-Vorab-Pressekonferenz
Termin: Donnerstag, 21. September 2023, 11.00 bis 12.00 Uhr
Link zur Anmeldung:
https://attendee.gotowebinar.com/register/5618851196255012437

Hybrid-Kongress-Pressekonferenz
Termin: Donnerstag, 28. September 2023, 12.30 bis 13.30 Uhr
Präsenz: Estrel Congress Center, Raum IX, Sonnenallee 225,
12057 Berlin
Online (Link zur Anmeldung):
https://attendee.gotowebinar.com/register/3563018439500113502

Symposium: „Katastrophen“ der okulären Oberfläche – Aktuelle
Handlungsanweisungen: Wann – Was – Wie?
Termin: Samstag, 30. 9.2023, 15:00 – 16:15 Uhr, Raum 3


Weitere Informationen finden Sie unter
https://attendee.gotowebinar.com/register/5618851196255012437 (Anmeldung Online-Vorab-Pressekonferenz)
https://attendee.gotowebinar.com/register/3563018439500113502 (Anmeldung Hybrid-Kongress-Pressekonferenz)
http://www.dog.org

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Tag der Weiterbildung am 26. September: Neue Studie zeigt Hindernisse für Mütter bei der beruflichen Weiterbildung

Berufliche Weiterbildung ist für Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmer ein
wichtiger Faktor um dauerhaften beruflichen Erfolg zu fördern und
Aufstiegschancen zu sichern. Eine neue Studie mit Daten des Nationalen
Bildungspanels zeigt nun erstmals einen alarmierenden Trend: Nach der
Geburt ihres Kindes investieren Frauen  in Deutschland deutlich weniger in
ihre berufliche Weiterbildung. Männer hingegen beteiligen sich auch als
frischgebackene Väter fast ohne Abstriche weiter am lebenslangen Lernen.

Weiterbildung steht für junge Eltern hinten an
Die Studie zeigt, dass berufliche Weiterbildung für junge Eltern zunächst
generell in den Hintergrund rückt – jedoch aus ganz unterschiedlichen
Gründen. Dafür berücksichtigte Zoch in den Modellen weitere Veränderungen
nach der Geburt, beispielsweise die gestiegene Zeitverwendung im Haushalt
oder Veränderungen in der beruflichen Situation. Auch hier zeigen sich
große Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Während Väter ihre
Weiterbildungsaktivitäten nur vorübergehend einschränken, insbesondere
während der – meist kurzen – Erwerbsunterbrechung durch die Elternzeit,
verzichten Mütter langfristiger auf berufliche Weiterbildungen.

Mütter verzichten längerfristig auf Weiterbildung
Für Mütter hingegen ist die Elternzeit überraschenderweise nicht der
Hauptgrund, auf berufliche Weiterbildung zu verzichten. Laut Studie ist
vielmehr ausschlaggebend, dass sie mit einer verringerten Arbeitszeit in
den Beruf zurückkehren und langfristig stärker durch die Kinderbetreuung
belastet sind. Beides scheint für einen längeren Zeitraum nach der Geburt
die Bereitschaft und die Möglichkeiten zu reduzieren, in berufliche
Weiterbildungsmaßnahmen zu investieren.

Die Geburt eines Kindes führt dazu, dass Frauen nach wie vor den Großteil
der Familienarbeit übernehmen, häufiger in Teilzeit arbeiten, ihre
beruflichen Ambitionen reduzieren oder auch weniger unterstützt werden und
daher seltener an berufsbezogenen Weiterbildungen teilnehmen. Dies kann
sich langfristig nicht nur negativ auf Beförderungschancen, sondern auch
auf die Beschäftigungssicherheit auswirken“, so Gundula Zoch.

Kinderbetreuung reduziert Nachteile für Frauen
Wie aber können Mütter besser unterstützt werden, damit sich das
Missverhältnis in Bezug auf berufliche Weiterbildung für Frauen und Männer
wieder angleicht? Dafür untersuchte Gundula Zoch in einer weiteren Studie
den Einfluss des Kitaausbaus auf das Weiterbildungsverhalten von Müttern.
Die Ergebnisse zeigen, dass ein besseres Angebot an Betreuungsplätzen die
negativen Auswirkungen der Geburt auf die Teilnahme von Müttern an
berufsbezogenen Weiterbildungsmaßnahmen verringert.

Zoch weist darauf hin, dass familienpolitische Maßnahmen für mehr
Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt sorgen können: „Die
Ergebnisse verdeutlichen, wie wichtig der flächendeckende Ausbau von
frühkindlichen Betreuungsangeboten von guter Qualität ist, um die
geschlechtsspezifischen Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt zu
verringern.“

Zur Datengrundlage:
Die dargestellten Ergebnisse beruhen auf Daten des Nationalen
Bildungspanels in Deutschland (NEPS). Als Längsschnittstudie erhebt NEPS
Daten zu verschiedenen Bildungsprozessen über die gesamte Lebensspanne.
Einbezogen wurden alle Wellen der Jahre 2008 bis 2020, die Messungen der
Weiterbildungsbeteiligung beinhalteten. Die ausgewertete Stichprobe
umfasste 15.747 Männer mit 606 Geburten und 15.110 Frauen mit 492
Geburten.

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Deutsches Energieberater-Netzwerk begrüßt 1000. Mitglied

Das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. hat das 1000. Mitglied in seinen Reihen begrüßt. Es handelt sich um Dipl.-Ing. Uwe Bormann, Inhaber des Büros „Schaumlöffel engineering - Fachingenieure für Energie-Effizienz“ im rheinland-pfälzischen Enkenbach-Alsenborn. DEN-Vorstand Dipl.-Ing. Hermann Dannecker: „Wir freuen uns außerordentlich, dass unser Netzwerk gut 20 Jahre nach seiner Gründung nunmehr eine vierstellige Anzahl von Mitgliedern zählt. Dies beweist seine Attraktivität. Es zeigt gleichzeitig, wie nötig und bedeutsam eine kompetente Energieberatung in diesen Zeiten ist.“

Für den DEN-Vorstand, der auch gleichzeitig einer der Gründungsväter des Netzwerkes ist, besteht eine der besonderen Stärken in der Tatsache, dass seine Mitglieder die unterschiedlichsten Werdegänge und beruflichen Hintergründe haben. Dannecker: „Im DEN sind zumeist akademisch ausgebildete Kolleginnen und Kollegen organisiert. Dabei handelt es sich vielfach um Ingenieure, Architekten oder Techniker. (…)

 

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