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Vielfalt als Potenzial

An der SRH Hochschule Heidelberg startet das Projekt CORE – Diversity mit
dem Ziel, Diversität umfassend zu fördern

An der SRH Hochschule Heidelberg wird Vielfalt gelebt: Studierende und
Mitarbeitende aus über 60 verschiedenen Nationen, mit oder ohne
Einschränkungen, mit unterschiedlichen Geschlechtsidentitäten, Religionen
oder sozialer Herkunft – jeder ist an der Hochschule willkommen. Diese
Diversität weiter zu unterstützen und sichtbarer zu machen, ist das Ziel
des Projekts CORE – Diversity (CORDIS). Das Projekt wird an der Hochschule
ab Juni 2023 umgesetzt und wird gefördert durch die
Hochschulrektorenkonferenz (HRK) als Teil der HRK-Initiative „Vielfalt an
deutschen Hochschulen“ aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und
Forschung.

„Vielfalt ist für uns als weltoffene und tolerante Hochschule zentral. Mit
dem Projekt CORDIS möchten wir neue Angebote schaffen, die Vielfalt
unterstützen und einen diversitätssensiblen Umgang miteinander fördern“,
unterstreicht Rektor Prof. Dr. Carsten Diener. Dafür arbeiten bei CORDIS
Mitarbeitende und Studierende in der Projektumsetzung über alle Fakultäten
und Abteilungen hinweg zusammen.

Das Projekt nimmt relevante Diversitätsbereiche in den Blick
(insbesondere: Internationalität, Geschlecht und Menschen mit
Einschränkungen) und verfolgt dabei drei Teilziele: Am Beginn steht
erstens eine aktuelle Bestandsaufnahme und Evaluation der an der
Hochschule bestehenden Angebote im Bereich Diversitätsförderung. Um diese
Angebote perspektivisch weiterzuentwickeln, werden zudem alle
Hochschulangehörigen zu einer Umfrage eingeladen: Welche
Unterstützungsangebote wüschen sich die Hochschulangehörigen? Was für
Bedarfe gibt es? Welche Vielfaltsthemen möchten sie einbringen?

Das zweite Projektziel richtet sich an Hochschulmitarbeitende und schafft
ein neues Angebot unterschiedlicher Diversity-Workshops, in denen
Mitarbeitende ihre Diversitätskompetenzen erweitern können. Wie gelingt
diversitätssensible Kommunikation und wie können wir gemeinsam
Gleichberechtigung fördern? Themen wie diese werden in den Workshops
thematisiert und bestärken einen respektvollen und gelingenden Umgang
miteinander.

Drittens setzt sich CORDIS zum Ziel, die Vielfalt der Hochschulangehörigen
sichtbarer und erlebbarer zu machen. In Zusammenarbeit mit Studierenden
wird hierfür eine multimediale Ausstellung erstellt, in der vielfältige
Hochschulangehörige auf kreative Weise ihre individuellen Geschichten
erzählen (Ausstellung „Campusgeschichten“).

Mit diesen Maßnahmen wird CORDIS einen nachhaltigen Beitrag leisten, die
SRH Hochschule Heidelberg als diverse und weltoffenen
Willkommenshochschule weiterzuentwickeln.

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Der wissenschaftliche Blick auf das Glück

Die Menschen machen sich auf die Suche nach Glück Sybolbild pixabay
Die Menschen machen sich auf die Suche nach Glück Sybolbild pixabay

Der Mensch strebt nach Glück – und wenn man Glück hat, würde man es am liebsten einfangen, festhalten und nie wieder loslassen. Doch würde sich das wie Glück anfühlen? Oder ist es für das Glücksempfinden unverzichtbar, unglücklich sein zu können? Und was ist Glück eigentlich? Bei genauerem Nachdenken über das Glück zeigt sich zunächst: Die deutsche Sprache ist unpräzise, wenn es darum geht, das Glück beim Namen zu nennen.

 

Definition von Glück

 

Glück ist flüchtig, kaum fassbar. Bereits bei der Definition gibt es Schwierigkeiten. Denn: In der deutschen Sprache werden Glück, das Menschen zufällig zuteilwird, und Glück, das angestrebt wird, unter dem gleichen Begriff gefasst.

 

 

Jemand, der stetig am Fußballtraining teilnimmt, erhöht die Wahrscheinlichkeit, mit der eigenen Mannschaft Erfolge zu feiern. Dieses Glück ist beeinflussbar. Unkontrollierbar ist das Glück, das Menschen bei der Geburt zufällt. Ob wir gesund auf die Welt kommen oder unter Behinderungen leiden, entscheidet der Zufall. Doch selbst wenn Menschen bei der Geburtslotterie den Kürzeren ziehen, muss das Leben des Einzelnen nicht unglücklich sein. Menschen, die körperliche Einschränkungen zu erdulden haben, sind oft trotzdem in der Lage, Glück zu empfinden und ein glückliches Leben aufzubauen.

 

Das Zufallsglück

 

Von einer Glückssträhne ist die Rede, wenn Menschen beispielsweise beim Roulette mit mehreren Wetten in Folge richtig liegen. Da diese Ereignisfolge zufälliger Natur ist, spricht der Glücksforscher in diesem Zusammenhang von Zufallsglück. Ob Spieler mit den Roulette Regeln vertraut sind oder die Jetons blind auf dem Tableau platzieren, ist letzten Endes zweitrangig. Das Glück im Casino ist nicht zähmbar, belohnt und frustriert den Spieler eigenwillig und gnadenlos.

 

Dennoch unterliegt das Zufallsglück Wahrscheinlichkeiten. Um beim Roulette etwa gewinnen zu können, muss zunächst ein Einsatz platziert werden. Wer nicht teilnimmt, profitiert also nie vom Zufallsglück. Darüber hinaus treten Resultate mit unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit ein. So ähneln Wetten auf Rot oder Schwarz dem klassischen Münzwurf, während Wetten auf einzelne Zahlen mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:37 (oder 1:38 beim American Roulette) von Erfolg gekrönt sind. Je risikoreicher die Wette, desto stärker muss das Zufallsglück eingreifen, um die positive Ereignisfolge beizubehalten.

 

Glück ist berechenbar

 

Beim Roulette bestimmt der Zufall das Glück Symbolbild pixabay
Beim Roulette bestimmt der Zufall das Glück Symbolbild pixabay

Tatsächlich ist der Lauf des Lebens mit glücklichen und unglücklichen Zufällen gepflastert. Nach einer Bewerbung den Traumjob zu ergattern, erfordert Zufallsglück. Verpasst jemand seinen Zug, wird dies zunächst als Unglück empfunden. Knüpft der Unglücksrabe – am Bahnhof wartend – Freundschaft mit zwei anderen Leidtragenden, ändert sich schnell der Blickwinkel. Das Unglück wandelt sich plötzlich zum Glück. Jedes Leben steckt voller Wahrscheinlichkeiten und Unwahrscheinlichkeiten, die Einfluss aufs Glücksempfinden haben.

 

Und: Wahrscheinlichkeiten sind berechenbar. Glück lässt sich zwar nicht erzwingen. Doch jeder Mensch kann Maßnahmen ergreifen, um dem Glück auf die Sprünge zu helfen. Nun ist es wahrscheinlich nicht ratsam, absichtlich Züge zu verpassen. Gemeint ist vielmehr, sich häufig in Situationen zu begeben, in denen Glück zutage treten kann. Wer beruflich Erfolge sucht, versucht Kontakte aufzubauen. Für Erfolg im Sport ist es unerlässlich, aus Misserfolgen zu lernen und sich im Wettstreit immer wieder aufs Neue zu messen.

 

Das Glück kommt von innen

Glück beschreibt mitunter ein Gefühl der Zufriedenheit. Von anderen Lob zu erfahren oder einen Spaziergang zu unternehmen, macht glücklich. Dieses Glück vergeht jedoch, ist bloß von kurzer Dauer. Um dauerhafte Lebensfreude zu empfinden, muss das Glück auf diverse Lebensbereiche übergreifen. Tatsächlich hängt es auch – und jetzt wird es ziemlich unfair – von der genetischen Veranlagung ab, wie stark das Glücksempfinden ausgeprägt ist.

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Hirnstamm-Screening bei Schlaganfall-Patienten - Mit Ultraschall frühzeitig Post-Stroke-Depressionen erkennen

Depressionen gehören zu den häufigsten Komplikationen eines Schlaganfalls.
Bisher konnte man nicht sicher voraussagen, welche Patientinnen oder
Patienten eine sogenannte Post-Stroke-Depression entwickeln werden. Jetzt
zeigt die prospektive Studie „PROMoSD“, dass Veränderungen am Hirnstamm
ein Biomarker dafür sein könnten. Die Deutsche Gesellschaft für
Ultraschall in der Medizin (DEGUM) begrüßt diese vielversprechenden
Erkenntnisse. Im Rahmen eines Hirnstamm-Ultraschalls könnten
Risikopatienten in Zukunft frühzeitig erkannt und behandelt werden. Das
schonende Verfahren ist leicht durchzuführen, flächendeckend verfügbar und
kostengünstig.

Neueste Ultraschall-Untersuchungen zeigen, dass bei etwa jeder/m vierten
Schlaganfall-Patientin und -Patienten die sogenannten mesenzephale Raphe-
Kerne des Gehirns strukturell verändert sind. „In dieser Region des
Hirnstamms zeigen sich auch bei Menschen mit einer unipolaren Depression
Anomalien“, weiß Professor Dr. med. Christos Krogias, Leiter der DEGUM-
Sektion Neurologie und Chefarzt der Klinik für Neurologie am Evangelischen
Krankenhaus Herne. „Damit haben wir einen evidenten Hinweis auf einen
Zusammenhang zwischen der Hirnstamm-Veränderung und der Entwicklung einer
Post-Stroke-Depression.“ Diese Erkenntnis könnte wegweisend für die
Prävention von Depressionen bei Schlaganfall-Betroffenen sein. Auf der
European Stroke Organisation Conference in München im Mai 2023 haben er
und sein Forschungsteam der Ruhr-Universität Bochum erste Ergebnisse
ihrer, zu diesem Thema weltweit ersten prospektiven Studie PROMoSD
vorgestellt.1 Dabei spielt der transkranielle Ultraschall am Hirnstamm
eine entscheidende Rolle.

Raphe-Kerne des Hirnstamms als potenzieller Biomarker für Depression
Bei fast 70 Prozent aller untersuchten Menschen mit Depressionen zeigt
sich, dass die Raphe-Kerne im Hirnstamm Veränderungen aufweisen.2 Auch bei
Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Morbus Huntington oder
Morbus Parkinson mit diagnostizierter Depression wurde diese anatomische
Auffälligkeit inzwischen nachgewiesen.3 Die Beobachtungen legen nahe, dass
es eine physiogenetische Veranlagung für Depressionen in diesem Areal zu
geben scheint. Der transkranielle Ultraschall (TCS), eine recht neue
Neuroimaging-Methode, hat diese Erkenntnisse möglich gemacht. „Moderne
TCS-Geräte können die Gehirnstruktur inzwischen teilweise hochauflösender
darstellen als ein MRT“, erklärt Krogias. „So zeigen beispielsweise die
Raphe-Kerne bei vielen Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen und
Depressionen eine geringere Echogenität – also weniger
Schallwellenreflexion – als bei gesunden Menschen, was auf eine
Strukturveränderung hinweist“, führt Krogias aus. „Für PROMoSD haben wir
bewusst diese Methodik gewählt. Sie ermöglicht uns, Veränderungen der
Raphe-Region sichtbar zu machen. Dadurch können wir Rückschlüsse auf die
Entwicklung einer Depression nach einem Schlaganfall ziehen.“ Die Studie
könnte dazu beitragen, eine Post-Stroke-Depression künftig besser
vorherzusagen. Ein wichtiges Forschungsgebiet, denn: jeder Dritte leidet
nach einem Schlaganfall unter Depressionen, was diese zur häufigsten
nicht-motorischen Komplikation macht.

Nach Schlaganfall Gefäße und Hirnstamm screenen
„Unsere Studie gibt einen klaren Hinweis darauf, dass Veränderungen der
Raphe-Kerne einen eigenständigen Risikofaktor für eine Post-Stroke-
Depression darstellen. So zeigen unsere vorläufigen Ergebnisse, dass das
Vorhandensein dieser Veränderungen die Chancen auf eine Post-Stroke-
Depression um das 6-fache erhöht“, so Dr. med. Daniel Richter, Erstautor
der PROMoSD-Studie. „Bestätigen sich die bisherigen Ergebnisse nach
Studienabschluss, wäre eine standardisierte Ultraschalluntersuchung des
Hirnstamms nach einem Schlaganfall absolut empfehlenswert, um
Risikopatientinnen und -patienten frühzeitig zu identifizieren.“ Der
Neurologe weist darauf hin, dass dies eine schnell durchführbare Ergänzung
zum bisher üblichen Gefäß-Screening per Ultraschall wäre. Sei eine
Hirnstamm-Anomalie gegeben, könnten Betroffene gezielter präventiv betreut
werden. Engmaschige Kontrolluntersuchungen und gegebenenfalls eine
medikamentös oder psychotherapeutisch Behandlung könnten die Depression
abmildern oder gar verhindern. Das würde die Lebensqualität und -erwartung
der Patientinnen und Patienten deutlich verbessern.

„TCS wird künftig noch eine größere Rolle in der psychiatrischen und
neurologischen Diagnostik spielen“, prophezeit Krogias. Die bisherige
Studienlage sei vielversprechend – auch was psychiatrische Erkrankungen
wie unipolare und reaktive Depression betreffe. „Ein großer Vorteil ist,
dass TCS schnell verfügbar, kostengünstig und ohne Nebenwirkungen
durchführbar ist.“ Zur Anwendung reiche bereits eine DEGUM Stufe
I-Zertifizierung, bei der die Hirnstamm-Sonografie im Curriculum gelehrt
wird.

Informationen zur PROMoSD-Studie:
Die PROMoSD-Studie wurde in Kooperation der von Professor Dr. Ralf Gold
geleiteten neurologischen Universitätsklinik im St.-Josef-Hospital Bochum
und des von Professor Dr. Georg Juckel geleiteten psychiatrischen LWL-
Universitätsklinikums Bochum durchgeführt und von der medizinischen
Fakultät der Ruhr-Universität Bochum gefördert.

Literatur:
[1] Richter, D., Ebert, A., Mazul-Wach, L. et al. Prognostic markers of
post-stroke depression (PROMoSD): study protocol of a prospective single-
center observational study on raphe hypoechogenicity as a predictor of
post-stroke depression. Neurol. Res. Pract. 4, 59 (2022).
https://doi.org/10.1186/s42466-022-00225-5
[2] Milija D. Mijajlovic, Transcranial Sonography In Depression.
https://doi.org/10.1016/S0074-7742(10)90018-4
[3] Krogias C., Transcranial Sonography Findings in Depression in
Association
With Psychiatric and Neurologic Diseases: A Review, J Neuroimaging
2016;26:257-263.
DOI: 10.1111/jon.12328

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Eucor-MobiLab Roadshow 2023 startet in Freiburg

Spitzenforschung zum Thema Nachhaltigkeit der Bevölkerung in einem Vor-
Ort-Dialog näherbringen – dies ist das Konzept der „Eucor-MobiLab Roadshow
2023“, deren Auftakt heute 26. Juni 2023 in Freiburg ist. Bis Oktober
macht das am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelte MobiLab
Station in Freiburg, Basel, Kehl, Straßburg, Karlsruhe und Mulhouse.
Partner der grenzüberschreitenden, in Sachen Wissenstransfer und
Wissenskommunikation neuartigen Initiative sind die Mitgliedsuniversitäten
des trinationalen Eucor-Verbunds KIT, Freiburg, Basel, Strasbourg und
Haute-Alsace.

Die Eucor-MobiLab Roadshow 2023 startet am Montag, den 26. Juni 2023 um
17:00 Uhr mit einer feierlichen Eröffnung auf dem Platz der Alten Synagoge
in Freiburg. Bis zum 30. Juni erwartet interessierte Bürgerinnen und
Bürger ein von der Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit dem KIT
organisiertes Programm mit Forschungs-, Mitmach-, Informations- und
Dialogelementen. Dazu zählen eine partizipative Kartierung und Befragung
zum Thema urbane Hitze, das Dialogforum „Intelligence for Cities“ zur KI-
basierten Anpassung von Städten an den Klimawandel, aber auch ganz
praktische Tipps zur Einrichtung und Bedienung eines Photovoltaik-
Balkonmoduls.

„Nachhaltiges Leben und Wirtschaften ist längst kein Nischenthema mehr,
sondern eine große und drängende, teilweise polarisierende Herausforderung
für alle Funktionsbereiche unserer Gesellschaft“, so Dr. Judith Müller,
Geschäftsführerin des federführenden KIT-Zentrums Mensch und Technik.
„Umso mehr freut es alle Beteiligten, dass unsere Roadshow nun Kurs auf
sechs belebte Innenstädte der Oberrheinregion nehmen kann.“ Pia Laborgne,
wissenschaftliche Mitarbeiterin am ebenfalls federführenden Karlsruher
Transformationszentrum für Nachhaltigkeit und Kulturwandel (KAT) sagt:
„Eine Kultur der Nachhaltigkeit kann nur dort entstehen, wo Brücken gebaut
werden – zwischen unterschiedlichen Menschen, ihren Bedarfen und
verschiedenen Kenntnissen, zwischen Interessen und Positionen. Dazu
möchten wir, an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft, mit
der Eucor-MobiLab Roadshow beitragen.“

Weitere Stationen nach der Sommerpause

Nach der Sommerpause wird die Eucor-MobiLab Roadshow im schweizerischen
Basel (15. bis18.09.2023, Petersplatz) fortgesetzt. Es folgen Stationen in
Kehl (20. bis 21.09.2023, Marktplatz), Straßburg (6. bis 8.10.2023, Place
de Nobel), Karlsruhe (10. bis 15.10.2023, Kronenplatz) und Mulhouse
(18.bis 22.10.2023, Musée de l'Automobile). Den Bezugsrahmen für diese
Route bildet Eucor – The European Campus, der trinationale Verbund der
fünf Universitäten in der Oberrheinregion. Der Stopp in Kehl kam durch
eine ergänzende Kooperation mit der Säule Wissenschaft der Trinationalen
Metropolregion Oberrhein zustande. In Karlsruhe wird die Roadshow
Bestandteil der KIT Science Week sein, die sich in diesem Jahr ebenfalls
den Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz widmet.

MobiLab – mobiles Partizipationslabor auf Reisen

Veranstaltungsort der Eucor-MobiLab Roadshow ist das mobile
Partizipationslabor MobiLab des KIT. Das nachhaltig produzierte Tiny House
auf Rädern entstand 2021 im Zuge einer Kooperation des KIT-Zentrums Mensch
und Technik mit dem am Institut für Technikfolgenabschätzung und
Systemanalyse des KIT angesiedelten Karlsruher Transformationszentrum für
Nachhaltigkeit und Kulturwandel. Aufbauend auf Erfahrungen des seit 2012
vom KIT in Karlsruhe betriebenen Reallabors „Quartier Zukunft – Labor
Stadt“, ist das MobiLab als flexible Plattform für den Austausch von
Wissenschaft und Gesellschaft angelegt. Im Innenraum wie im angrenzenden
öffentlichen Raum bietet es diverse partizipative Nutzungsmöglichkeiten,
die es zu einer innovativen Spielfläche für wechselnde Formate von Citizen
Science, partizipativer Forschung und Bürgerdialog machen.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
(MWK), das KIT-Zentrum Mensch und Technik sowie das Karlsruher Reallabor
Nachhaltiger Klimaschutz (KARLA) fördern die Eucor-MobiLab Roadshow 2023.
(jha)

Weitere Informationen: https://www.mensch-und-technik.kit.edu/eucor-
mobilab-roadshow/


Details zum KIT-Zentrum Mensch und Technik: https://www.mensch-und-
technik.kit.edu/index.php

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und
vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den
globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie,
Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 800
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in
Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften
zusammen. Seine 22 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein
forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle
Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die
Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und
Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und
Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der
deutschen Exzellenzuniversitäten.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter:
https://www.kit.edu/kit/presseinformationen.php

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