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Neuer berufsbegleitender Masterstudiengang Kriminologie und Kriminalprävention ab Oktober

Kooperation besiegelt. Neuer Masterstudiengang Kriminologie und Kriminalprävention mit Partnern aus Präventionspraxis und Kriminologischem Forschungsinstitut Niedersachsen ab Oktober an der Berlin Professional School der HWR Berlin.  Florian Gruendig  Florian Gruendig / HWR Berlin
Kooperation besiegelt. Neuer Masterstudiengang Kriminologie und Kriminalprävention mit Partnern aus Präventionspraxis und Kriminologischem Forschungsinstitut Niedersachsen ab Oktober an der Berlin Professional School der HWR Berlin. Florian Gruendig Florian Gruendig / HWR Berlin

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Landespräventionsrat im
Niedersächsischen Justizministerium, Kriminologisches Forschungsinstitut
Niedersachsen sowie Deutsches Forum für Kriminalprävention besiegeln
Kooperationsvertrag.

Berlin, den 2. Mai 2023. Kriminalität beeinflusst das Leben einzelner
Menschen unmittelbar und betrifft die Gesellschaft als Ganzes. Sie hat
direkte Auswirkungen auf Wirtschaft und Politik. Das Arbeitsfeld an der
Schnittstelle zwischen Kriminologie und Kriminalprävention wächst stetig
und damit der Bedarf an angewandter Forschung und Weiterbildung auf diesem
Gebiet.

Vor diesem Hintergrund haben Wissenschaftler*innen und
Hochschullehrer*innen der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR
Berlin) gemeinsam mit Partnern aus der Präventionspraxis und dem
Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen einen in dieser Form
bundesweit einzigartigen berufsbegleitenden Masterstudiengang entwickelt.

Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis
Zum kommenden Wintersemester startet das akademische
Weiterbildungsprogramm „Kriminologie und Kriminalprävention“ an der Berlin
Professional School (BPS), dem Weiterbildungsinstitut der HWR Berlin. Am
2. Mai 2023 besiegelten die Kooperationspartner in Berlin den
Kooperationsvertrag. Zu den Unterzeichnern und Unterzeichnerinnen gehören
der Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin),
Prof. Dr. Andreas Zaby, die Niedersächsische Justizministerin Dr. Kathrin
Wahlmann und Prof. Dr. Ute Ingrid Haas, Vorsitzende des
Landespräventionsrats des Landes Niedersachsen, Prof. Dr. Tillmann
Bartsch, stellvertretender Direktor des Kriminologischen
Forschungsinstitut Niedersachsen, sowie Norbert Seitz, Vorstandsmitglied
des Deutschen Forums für Kriminalprävention.

Prof. Dr. Andreas Zaby, Präsident der HWR Berlin, sagt:
„In den letzten 30 Jahren hat sich in Deutschland und weltweit ein
Arbeitsfeld der Kriminalprävention etabliert, welches sich im Austausch
mit der Wissenschaft, allen voran der Kriminologie, schon heute
evidenzbasiert und nach Standards evaluierter Praxis mit der Verhütung von
Straftaten beschäftigt und mittlerweile in vielen gesellschaftlichen
Teilbereichen zu finden ist. Praktiker und Praktikerinnen geben dabei der
Prävention den Vorrang. Diese Bewegung zu unterstützen, zu stärken und die
Möglichkeit einer umfassenden Weiterbildung zu geben, ist Ziel unseres
neuen Masterstudiengangs Kriminologie und Kriminalprävention, indem dieser
erstmalig die Präventionswissenschaft, -forschung und -praxis für das
gesamte Arbeits- und Wissensfeld verzahnt.“

Dr. Kathrin Wahlmann, Niedersächsische Justizministerin, sagt:
„Die Verhinderung von Straftaten ist eine gesamtgesellschaftliche
Daueraufgabe. Mit dem heutigen Startschuss für den neuen Masterstudiengang
‚Kriminologie und Kriminalprävention‘ haben wir einen weiteren, wichtigen
Meilenstein für die Präventionsarbeit gesetzt; damit tragen wir zu einem
noch besseren Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis bei. Als
Niedersächsische Justizministerin freue ich mich vor allem, dass wir
Studierende aus Niedersachsen in den ersten drei Startjahrgängen jeweils
mit zwei Stipendien über 3 000 Euro unterstützen werden.“

Weiterbildender Masterstudiengang „Kriminologie und Kriminalprävention“
Der Master „Kriminologie und Kriminalprävention“ vermittelt
berufsbegleitend in vier Semestern theoretische und praktische
Qualifikationen für Führungs- und Leitungsaufgaben in den Berufsfeldern
der Kriminalprävention. Bewerbungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes
Erststudium und mindestens ein Jahr qualifizierte Berufserfahrung. Das
Curriculum umfasst Module auf den Fachgebieten Kriminologie, Psychologie,
Rechtswissenschaft, Viktimologie, Kriminalpolitik, empirischen
Sozialforschung, Evaluations- und Evidenzforschung,
Implementationsforschung, Projekt-, Netzwerk- und Kooperationsmanagement.
Lehrinhalte und Lernformen legen besonderen Wert auf Praxisorientierung,
sind interaktiv und anwendungsorientiert konzipiert und beziehen konkrete
Fragestellungen aus dem Berufsalltag der Teilnehmer*innen ein.

Im Blended Learning-Format findet die Lehre schwerpunktmäßig im
selbstbestimmten Fernstudium statt. In zwei Online-Abendkursen pro Woche
werden Lehrinhalte gemeinsam analysiert, diskutiert und vertieft. Pro
Semester findet ein Präsenzwochenende an der HWR Berlin statt.

Das Weiterbildungsstudium beginnt jedes Jahr im Oktober und schließt mit
dem akademischen Grad Master of Arts (M. A.) ab. Bewerbungsfrist ist vom
1. Mai bis 15. Juli.

Mehr Informationen zum neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang
Kriminologie und Kriminalprävention
https://www.berlin-professional-school.de/master/berufsbegleitend-
studieren/master-kriminologie-und-kriminalpraevention/


Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) ist eine
fachlich breit aufgestellte, international ausgerichtete Hochschule für
angewandte Wissenschaften, einer der bundesweit größten staatlichen
Anbieter für das duale Studium und im akademischen Weiterbildungsbereich.
Sie sichert den Fachkräftebedarf in der Hauptstadtregion und darüber
hinaus. Rund 12 000 Studierende sind in über 60 Studiengängen der
Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts-, Ingenieur- und Polizei- und
Sicherheitswissenschaften sowie in internationalen Master- und MBA-
Studiengängen eingeschrieben. Die HWR Berlin ist die viertgrößte
Hochschule für den öffentlichen Dienst in Deutschland und mehrfach
prämierte Gründungshochschule. Über 700 Kooperationen mit Partnern in der
Wirtschaft und im öffentlichen Dienst garantieren den ausgeprägten
Praxisbezug in Lehre und Forschung. 195 aktive Partnerschaften mit
Universitäten auf allen Kontinenten fördern einen regen
Studierendenaustausch und die internationale Forschungszusammenarbeit. Die
HWR Berlin ist Mitglied im Hochschulverbund „UAS7 – Alliance for
Excellence“ und unterstützt die Initiative der Hochschulrektorenkonferenz
„Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“.

http://www.hwr-berlin.de

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Ratgeber: 7 Tipps für höhere Gewinnchancen beim Wetten!

Wettbüro Symbolbild
Wettbüro Symbolbild

Sportwetten gelten grundsätzlich als eine sehr einfache Art von Glücksspielen. Man muss lediglich ein paar Events auswählen, auf deren Ausgänge tippen und den gewünschten Einsatzbetrag definieren. Doch das simple Konzept bedeutet nicht, dass es keine Tipps gibt, die man anwenden kann, um häufiger Geld in die Kasse zu spülen. Die 7 besten davon präsentieren wir unten im Text!

Mehrere Wettanbieter vergleichen

Der erste Schritt bei Sportwetten im Web umfasst eine gründliche Recherche über den Buchmacher. Dabei sollte man unbedingt eine engere Auswahlliste erstellen und die jeweiligen Wettanbieter miteinander vergleichen. Auf diese Weise stellt man sicher, dass man das meiste aus dem eingezahlten Geld rausholt. Außerdem ist es empfehlenswert, Konten bei mehreren Buchmacher zu eröffnen. Deren Angebote ändern sich nämlich ständig, sodass es definitiv schade wäre, etwas Gutes zu verpassen.

Bonusangebote aktivieren

Nach der Kontoeröffnung sollte man sich auf gar keinen Fall die verfügbaren Bonusangebote entgehen lassen. Die Boni stellen nämlich die perfekte Möglichkeit dar, sich mehr Geld für das Wetten zu verschaffen. Dabei gilt es allerdings äußerst vorsichtig zu sein und keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Man darf sich nicht von der Höhe der Boni täuschen lassen, sondern auch auf andere Merkmale achten, wie geltende Umsatzanforderungen, Gültigkeitsdauer, usw.

Sich für eine bekannte Sportarten entscheiden

Die Wettangebote der Online-Buchmacher sind in der Regel vollgepackt mit unterschiedlichen Sportarten. Diesbezüglich sollte man jedoch nicht viel zu viel experimentieren, sondern sich auf bekannte Sportarten fokussieren. Wenn man beispielsweise ein Fußballfan ist, sollte man sich in erster Linie an die größten Ligen und Wettbewerbe halten. In diesen Fällen kann man nämlich viel leichter Informationen sammeln, was sich letztendlich positiv auf die Gewinnchancen auswirkt.

Statistiken überprüfen

Bevor man einen Wettschein ausfüllt, sollte man einen Blick auf die Statistiken werfen und sich so gut wie möglich über die jeweiligen Teams informieren. Sowohl bekannte erfahrene Wettanbieter als auch die besten neuen Buchmacher stellen den Kunden direkt auf der Webseite detaillierte Statistiken zur Verfügung, sodass man bei der Recherche nicht viele verschiedene Seiten besuchen muss. Was die Statistiken betrifft, gilt es in erster Linie auf die Form der Teams zu achten. Darüber hinaus sollte man auch die Tradition (bzw. vorherige Aufeinandertreffen) sowie die Kadersituation unter die Lupe nehmen.

Nach Expertenmeinungen suchen

Da Sportwetten in den letzten Jahren stark an Popularität gewonnen haben, überrascht es nicht, dass sich damit auch viele Experten befassen. Deren Meinungen können beim Wetten äußerst hilfreich sein, da man sich auf diese Weise ein genaueres Bild vom Spielgeschehen machen kann. Natürlich bedeutet das nicht, dass man die präsentierten Tipps blind verfolgen sollte. Solche Artikel dienen nämlich lediglich als eine zusätzliche Informationsquelle, mit der man sich mit den Ideen der anderen Spieler vertraut machen kann. Grundsätzlich sollte man beim Tippen selbstständig sein und sich in erster Linie auf das eigene Gefühl verlassen.

Auf Quotenbewegungen achten und Livewetten bevorzugen

Man braucht nicht lange, um eine Seite zu finden, auf der man sich über die aktuellen Quotenbewegungen informieren kann. Diesen Schritt sollte man keinesfalls überspringen. Die Wettanbieter wissen nämlich immer mehr als die Spieler, sodass man an den Quoten erkennen kann, welche Ergebnisse erwartet werden. Egal, ob Fußball-Bundesliga, oder andere Wettbewerbe: Die besten Gewinnchancen hat man zweifellos bei Livewetten. Wenn man ein Spiel live verfolgt, kann man nämlich ein besseres Gefühl dafür entwickeln und häufiger gewinnende Tipps abgeben.

Sonderfunktionen nutzen

Die Buchmacher im Web entwickeln sich ständig weiter. Mittlerweile kann man diverse Sonderfunktionen ausfindig machen, die das Wetten um ein Vielfaches erleichtern. An dieser Stelle gilt es primär die CashOut-Funktion zu erwähnen, mit der man einen laufenden Wettschein vor dem Spielschluss auswerten lassen kann. Hinzu kommen zahlreiche andere Optionen, wie Wetten-Konfigurator, Quotenbooster, usw. 

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Statusseminar: Torfersatz aus Paludikulturen

Moorbewirtschaftung birgt Potentiale für den Gartenbau

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) lädt im Auftrag des
Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) am 19. Juni
2023 zum Statusseminar „Torfersatz aus Paludikultur“ ein. Die
Impulsvorträge zum aktuellen Stand der Forschung werden via Livestream
übertragen. Die Teilnahme an dem Online-Seminar ist kostenfrei und steht
allen Interessierten offen.

Die Substrat- und Gartenbaubranche steht insbesondere bezüglich der
pflanzenbaulichen Eignung und Rohstoffverfügbarkeit vor einem
herausfordernden Umbruch hin zu mehr torfreduzierten und torffreien
Substraten. Die Bundesregierung strebt zudem Maßnahmen zum Schutz von
Moorböden und der Förderung einer standortangepassten und klimaschonenden
Bewirtschaftung dieser an. Durch den Anbau von Paludikulturen entstehen
neue Rohstoffströme, die in vielerlei Hinsicht u.a. auch zur Verwertung
als Torfersatzstoffe enormes Potential bieten. Auf dem Transformationspfad
für Moorböden ließe sich so in doppelter Hinsicht ein wichtiger Beitrag
zur Erreichung der Klimaschutzziele durch die Verminderung von
Treibhausgasemissionen leisten - zum einen durch die Einsparung von
Emissionen von wiedervernässten Moorstandorten und zum anderen durch die
Verringerung der Torfverwendung im Gartenbau.

Im Rahmen des Statusseminars stellen Referierende aus der Forschung und
Entwicklung den aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik vor. Ziel ist
es, das Netzwerk zwischen den verschiedenen Akteuren zu stärken,
Erfahrungen auszutauschen und weiteren Handlungs- und Forschungsbedarf zu
identifizieren.

Die Referentinnen und Referenten beleuchten im Zuge der Impulsvorträge u.
a. den Anbau von Torfmoosen und deren gartenbauliche Eignung sowie die
Entwicklung eines Substrates auf Basis von Paludikultur-Biomasse. Weitere
Beiträge zur Nutzung von Niedermoorbiomasse, zu den nötigen Anforderungen
an die Paludikultur-Biomasse für Kultursubstrate und der Perspektive der
Substratbranche ermöglichen zudem einen umfassenden Blick zum aktuellen
Status quo.

Die Teilnahme an dem öffentlichen Vortragsblock des Online-Seminars ist
kostenfrei und steht allen Interessierten offen. Eine Anmeldung ist nicht
notwendig. Die Live-Übertragung erfolgt über YouTube unter
https://youtube.com/live/HYp4A8QkbBY?feature=share. Weitere Informationen
sind auf der Veranstaltungswebsite zu finden:

https://veranstaltungen.fnr.de/statusseminar-torfersatz-aus-
paludikulturen/grusswort.

Hintergrund:

Das Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung zur Umsetzung des
Klimaschutzplans 2050, konkretisiert durch die Torfminderungsstrategie des
Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), sieht für den
Hobbygartenbau bis 2026 einen vollständigen und im Erwerbsgartenbau bis
2030 einen weitgehenden Torfverzicht vor.

Als Projektträger des BMEL ist die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe
e.V. (FNR) mit der Forschungsförderung sowie der Umsetzung der Fach- und
Verbraucherinformation im Bereich Moorbodenschutz und Torfminderung mit
Mitteln aus dem Sondervermögen „Klima- und Transformationsfonds“ (KTF)
beauftragt.

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5000 Schülerinnen und Schüler mit DIY-Kochworkshops über Ernährung, Gesundheit und Nachhaltigkeit auf der IdeenExpo 2022

Mit dem Hashtag #ZukunftSchmecken »DIY - Welcome to the Teaching Kitchen«
haben Culinary Medicine Deutschland e.V., das Institut für
Ernährungspsychologie an der Georg-August-Universität
Göttingen/Universitätsmedizin, der Niedersächsische LandFrauenverband
Hannover e. V. und das Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft
Niedersachsen-ZEHN Besucherinnen und Besucher der IdeenExpo 2022 mit
spannenden Kochworkshops und einem Quiz rund um die Themen Ernährung,
Gesundheit, Nachhaltigkeit, Land- und Hauswirtschaft,
Lebensmittelwertschätzung und Kulinarik begeistert. Etwa 5000 Jugendliche
nahmen an den DIY-Kochworkshops und am Quiz teil

Göttingen, Hannover 08.06.2023 – Altes Brot retten und daraus Brotchips
backen, Hummus aus Hülsenfrüchten herstellen, Frischkäse selbst machen,
Marmelade aus regionalen Erdbeeren einkochen und die Physik und Chemie von
Lebensmitteln erforschen. Am Messestand #ZukunftSchmecken »DIY - Welcome
to the Teaching Kitchen« von Culinary Medicine Deutschland, dem Institut
für Ernährungspsychologie an der Uni Göttingen (IfE), dem Zentrum für
Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) und dem
Niedersächsischen LandFrauenverband Hannover (NLV) konnte die Generation Z
die vielfältigen Schnittstellen von Ernährung und Hauswirtschaft zu
Technik, Wissenschaft, Nachhaltigkeit und Gesundheit in Do-it-yourself-
Workshops und Quiz-Veranstaltungen kennenlernen. Etwa 5000 Jugendliche
nahmen daran teil.

„Unser Videoclip https://www.youtube.com/watch?v=4P5h4lxUd14 zeigt die
große Begeisterung in den Kochworkshops, sowohl von den Teilnehmenden wie
auch dem eigenen Team“, so Uwe Neumann, Vereinsvorstand von Culinary
Medicine Deutschland e.V. Die NLV-Präsidentin Elisabeth Brunkhorst äußert,
dass gerade bei jüngeren Menschen Alltagskompetenzen für die Zubereitung
von Essen stark lückenhaft sind. Daher fordert der NLV seit Jahrzehnten
ein Schulfach „Ernährungs- und Verbraucherbildung“ in Niedersachsen. „Mit
DIY-Workshops, wie wir sie auf der IdeenExpo 2022 angeboten haben, haben
wir die Gelegenheit genutzt, Wissen und Fertigkeiten rund um die Themen
Ernährung, Gesundheit, Nachhaltigkeit, Land- und Hauswirtschaft sowie
Lebensmittelwertschätzung zu vermitteln. Zudem wurde klar: Kochen bringt
Spaß!“, sagte die NLV-Präsidentin weiter.

Zwischen den Workshops fand in der Showküche des Messestands live Front-
Cooking statt. Kochen zu können ist eine wichtige Gesundheitskompetenz,
denn Studien zeigen, wer Kochen kann ernährt sich im Schnitt gesünder.
Sich heute mit dem Thema Kochen auseinander zu setzen ist auch wichtig für
den Planeten, denn gut 20 % des weltweiten Treibhausgas-Fußabdrucks kommen
durch die Ernährung zustande. Darüber hinaus hat Kochen und Essen eine
wichtige gesellschaftliche Funktionalität. „Als eine Art soziales
Lagerfeuer sind gemeinsames Kochen und Essen wichtige Einflussfaktoren auf
die soziale Gesundheit jedes Einzelnen“, fügt Thomas Ellrott hinzu, der
Leiter des Instituts für Ernährungspsychologie an der Universität
Göttingen.

Beim Front-Cooking wurden Kostproben aus den Workshops serviert und es
konnte sich mit dem Standteam über die vielfältige Funktionalität des
Kochens (Culinary Practices) ausgetauscht werden. Diese Möglichkeit
nutzten etwa 6000 zusätzliche Besucherinnen und Besucher, darunter viele
Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern.

Der Stand #ZukunftSchmecken wurde vom Kultusministerium Niedersachsen über
das Aktionsprogramm Startklar in die Zukunft und von der Rut- und Klaus-
Bahlsen-Stiftung, Hannover, als Hauptsponsoren unterstützt. Das Exponat
Science Island wurde vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur des
Landes Niedersachsen gefördert. Die Albrecht-Thaer-Gesellschaft übernahm
einen Teil der Lebensmittelkosten. Der Standbau wurde durch die IdeenExpo-
Stiftung (Stiftung Niedersachsenmetall) gefördert.

Auch im Jahr 2024 wird es wieder Europas größtes Jugendevent für Technik
und Naturwissenschaften geben. Die nächste IdeenExpo startet am 08.06.2024
auf dem Messegelände in Hannover.

Zum Videoclip:
https://www.youtube.com/watch?v=4P5h4lxUd14

Über Culinary Medicine Deutschland e.V.
Culinary Medicine Deutschland e.V (vormals CookUOS e.V.) wurde 2015 als
Fortführung des Projektes CookUOS der Universität Osnabrück gegründet. Der
Verein war 2022 zum vierten Mal seit 2015 auf der IdeenExpo vertreten.
Ziele von Culinary Medicine Deutschland e.V. sind die Stärkung der
interdisziplinären und interprofessionellen Zusammenarbeit in Forschung
und Lehre und der Transfer von Ernährungsbildung und Nachhaltigkeit in
Fachwelt und Gesellschaft. Der Verein ist ernanntes Mitglied der
internationalen Teaching Kitchen Collaborative (Harvard, Boston USA).
Vereinsvorstand ist Uwe Neumann.

Pressekontakt: Uwe Neumann, Tel. 0172-4954470,
uwe.neumann@culinarymedicine.de, culinarymedicine.de

Über das Institut für Ernährungspsychologie (IfE) an der Georg-August-
Universität Göttingen/Universitätsmedizin
Das IfE ist ein Forschungs- und Lehrinstitut an der Georg-August-
Universität Göttingen/Universitätsmedizin. Hauptaufgabe des Instituts ist
die interdisziplinäre Forschung und Lehre über das menschliche
Essverhalten zwischen Ernährungswissenschaft, Psychologie, Pädagogik und
Medizin. In Kooperation mit Culinary Medicine Deutschland e.V. hat das IfE
innovative Lehrkonzepte für das Medizinstudium und das Studium generale
entwickelt, die im angewandten Lehrformat „Teaching Kitchen“ Gesundheit
und Nachhaltigkeit mit praktischen Beratungskompetenzen verzahnen.
Institutsleiter ist PD Dr. med. Thomas Ellrott

Pressekontakt: PD Dr. med. Thomas Ellrott, Tel. 0173-2606780,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.gen.de, ernaehrungspsychologie.org

Über den Niedersächsischen LandFrauenverband Hannover e.V.
Der Niedersächsische LandFrauenverband Hannover e. V. (NLV) vertritt die
Interessen aller Frauen und Familien im ländlichen Raum Niedersachsens –
unabhängig von Alter, Beruf und Herkunft. Mit 62.000 Mitgliedern in 262
Ortsvereinen und 38 Kreisverbänden ist er der größte Mitgliedsverband im
Deutschen LandFrauenverband. Sein Verbandsgebiet erstreckt sich in
Niedersachsen östlich der Weser. Der NLV setzt sich ein für die
Verbesserung der sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Situation von
Frauen, für Bleibeperspektiven im ländlichen Raum, die Stärkung der
Hauswirtschaft als Alltagskompetenz und Profession und den Dialog zwischen
Landwirtschaft und Verbrauchern. Weitere Schwerpunkte des NLV sind
Bildungs- und Projektarbeit. Präsidentin ist Elisabeth Brunkhorst.

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