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Bochum,Der Umbau beginnt: Spatenstich für die Modernisierung des Lohrheidestadions

 Lohrheidestadion
Lohrheidestadion

Im Sommer 2025 wird das Lohrheidestadion, eines der ambitioniertesten Sportbauprojekte der Stadt Bochum, komplett umgebaut und modernisiert sein. Dann ist es das erste und einzige Leichtathletikstadion für nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen, das den Anforderungen des internationalen Hochschulsportverbandes, der FISU (Federation Internationale du Sport Universitaire), und des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) gerecht wird.

 

Am Mittwoch, 7. Juni, haben die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Andrea Milz, und der Oberbürgermeister der Stadt Bochum, Thomas Eiskirch, mit einem Spatenstich den offiziellen Start der Baumaßnahmen begonnen.

 

Staatssekretärin Andrea Milz: „Die Planungen der vergangenen Jahre werden nun in die Tat umgesetzt. Mit Hilfe von Fördermitteln des Landes wird in den nächsten Jahren eine erstklassige Trainings- und Wettkampfstätte für Leichtathletik in Bochum entstehen, von der aufgrund der geplanten Sportgroßveranstaltungen, wie den FISU Rhein-Ruhr World University Games im Jahr 2025, nicht nur die Stadt, sondern das gesamte Sportland.NRW profitieren wird. Ich freue mich bereits jetzt auf die Atmosphäre bei den kommenden Spitzensportveranstaltungen im Lohrheidestadion.“

 

OB Thomas Eiskirch: „Ein Spitzenort für Spitzensport! Was hier entsteht, ist einmalig und hat eine große Strahlkraft. Und das Sport- und Bewegungsareal bedeutet für die ansässigen Vereine und das umgebende Quartier einen echten Mehrwert und ist ein wichtiger Baustein der gesundheitsorientierten Wattenscheider Stadtentwicklung.“

 

Aufgrund der überregionalen Bedeutung des Lohrheidestadions als herausragender Veranstaltungs- und Begegnungsort haben sich das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Bochum geeinigt, den Umbau gemeinsam zu planen und zu realisieren. 55 Millionen Euro investiert die Stadt, überwiegend gefördert aus Mitteln des Sportstättenbaus sowie der Städtebauförderung des Landes, in die komplette Modernisierung, die sich in zwei Bauabschnitte aufteilt: Das erste Teilprojekt umfasst den Umbau des Lohrheidestadions, das mit Hilfe der Sportstättenbauförderung des Landes in Höhe von 30,9 Millionen Euro realisiert wird. Ein weiteres Teilprojekt umfasst das umliegende Areal des Lohrheidestadions, zu dessen Modernisierung Fördermittel aus dem Städtebau beantragt wurden.

 

Mit dem modernisierten Lohrheidestadion eignet sich Bochum zudem als Gastgeberstadt für die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Jahr 2026. Voraussetzung dafür sind ausreichend überdachte Kapazitäten, wie sie der DLV fordert. Künftig wird das Lohrheidestadion mit 16.387 überdachten Publikumsplätzen – 8.367 Stehplätze und 8.020 Sitzplätze – diese Anforderungen erfüllen. Nord- und Südtribüne werden erstmals überdacht, das Dach der Osttribüne wird erneuert und die alten Sitzschalen werden ausgetauscht. Die Westtribüne wird komplett neu gebaut und erhält einen Lounge-Bereich, in dem bis zu 800 Gäste Platz finden. Auf der neuen Westtribüne sind außerdem 38 Rollstuhlplätze und 15 Sehbehindertenplätze vorgesehen. Auf dem gesamten Stadionareal werden zusätzliche Parkplatz- und Aufstellflächen geschaffen, eine neue Kalthalle sowie eine neue Leichtathletik-Trainingsanlage entstehen und der Umkleidebereich an der Turnhalle Lohrheidestraße wird neu gebaut. Hinter der Südtribüne sorgt eine Schallschutzwand dafür, dass die Anwohnerinnen und Anwohner in der Nachbarschaft des Stadions von der Geräuschkulisse bei Veranstaltungen nicht gestört werden. Mit den Umbaumaßnahmen ist die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH aus Dinslaken beauftragt, die Planung übernimmt das Büro HPP Architekten GmbH aus Düsseldorf. Die Projektsteuerungsleistungen übernimmt die Dortmunder Firma assmann GmbH mit dem Institut für Sportstättenberatung GmbH (IFS) als Nachunternehmer.

 

Die Modernisierung des Stadions wird durch eine Sportstättenbauförderung realisiert, zudem wird mit anteiligen Mitteln aus der Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen im südwestlichen Bereich des Lohrheidestadions ein Sport- und Bewegungsareal gefördert. Dieses bietet einen hohen Mehrwert für die ansässigen Vereine und für das umgebende Quartier und stellt einen wesentlichen Baustein der gesundheitsorientierten Wattenscheider Stadtentwicklung dar.

 

Mit Beginn des Planungsprozesses hatte die Stadt Bochum ein Nachhaltigkeitskonzept für das Lohrheidestadion erarbeitet, das dem Klimaschutz und der Klimafolgenanpassung dient. Mit pflegeleichten Pflanzen werden die Dächer der Haupttribüne, des Umkleidebaus an der Turnhalle sowie des neuen Vereinsheims von RW Leithe begrünt. Die neuen Dächer des Stadions erhalten Photovoltaik-Anlagen mit einer ausreichenden Kapazität für den Eigenverbrauch. Weitere 5.000 Quadratmeter Dachfläche sind für die Belegung mit Photovoltaik-Modulen vorbereitet. Für die Wärme- und Kälteversorgung ist ein Energiekonzept mit Geothermie als regenerativer Energiequelle vorgesehen. Das gesamte Planungsgebiet wurde im Jahr 2014 vom Mischwasserkanal abgekoppelt, ein neues Regenwasserentwässerungssystem wurde realisiert: Das Regenwasser wird auf dem Grundstück gesammelt und nach Norden in einen offenen Bach abgeführt. Alle versiegelten Flächen werden mit wasserdurchlässigem Ökopflaster gepflastert. Zudem sind Vorrichtungen für die Herstellung von E-Ladestationen im Bereich der Parkplätze Nord und Ost für Betriebsfahrzeuge der Stadt sowie für die öffentliche Nutzung vorgesehen.

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Ostseeküste unter der molekularbiologischen Lupe: TREC-Expedition zu Gast am Partnerinstitut IOW

Die internationale Forschungsexpedition TREC (kurz für: TRaversing
European Coastlines) zur Erforschung der Wechselwirkungen von Land und
Meer entlang der europäischen
Küstenökosysteme hat die  deutsche  Ostsee  erreicht. Unter Federführung
des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) und der Tara
Ocean Foundation liegt ihr Schwerpunkt auf modernsten
molekularbiologischen Analysen als Grundlage für ein innovatives
Umweltmonitoring. Aktuell macht TREC Stopp beim Kooperationspartner
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), das als
‚Basislager‘ die derzeitigen Arbeiten in der Ostsee unterstützt.

Gemeinsame Pressemitteilung
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW)
Forschungsexpedition TREC

Die europäischen Küsten sind reich an biologischer Vielfalt und stellen
gleichzeitig wichtige Standorte für Industrie, Kultur und Kulturerbe dar.
Vierzig Prozent der europäischen Bevölkerung leben in einer Küstenregion,
und viele europäische Gesellschaften wurden und werden durch ihre
Beziehungen zum Meer geprägt. Anthropogene Eingriffe wie
Umweltverschmutzung, Landwirtschaft und Bauwesen sowie die Auswirkungen
des Klimawandels führen jedoch zu einem beschleunigten Verlust der
genetischen Artenvielfalt und zur Zerstörung funktionaler Ökosysteme.

Die kürzlich gestartete paneuropäische Forschungsexpedition TREC hat sich
zum Ziel gesetzt, über zwei Jahre hinweg zu erkunden, wie sich sowohl
natürliche als auch vom Menschen verursachte Faktoren wie Klimawandel und
Umweltverschmutzung auf Küstenökosysteme auswirken. Dazu sammelt das
Expeditionsteam entlang der europäischen Küsten in 22 europäischen Ländern
an 120 Probenahmestellen zu Land und zu Wasser mit Unterstützung von über
70 Kooperationspartnern Boden-, Sediment-, Aerosol- und Wasserproben sowie
ausgewählte Modellorganismen und zahlreiche Umweltdaten.

Startpunkt war Anfang April 2023 im französischen Roscoff in der Bretagne.
Nach Probenahmestationen in Frankreich, Belgien, Dänemark und entlang der
deutschen Nordseeküste beprobt die TREC-Expedition aktuell verschiedene
Entnahmestellen in und an der deutschen Ostsee. Das IOW half mit seiner
Ostsee-Expertise bei der Auswahl geeigneter Probenahmestellen und
unterstützt die aktuelle Feldarbeit mit Personal und Laborkapazitäten im
Institut.

„TREC bei uns zu Gast zu haben und ein so spannendes Forschungsvorhaben
unterstützen zu können, ist eine große Freude und auch Ehre für das IOW“,
kommentiert Heide Schulz-Vogt, stv. IOW-Direktorin den aktuellen TREC-
Stopp in Warnemünde. „Für unsere eigenen Arbeiten ist TREC eine wunderbare
Ergänzung, weil in unserem Arbeitsgebiet Ostsee zusätzliche umfangreiche,
detaillierte Daten erhoben werden, die wir in Bezug zu unseren eigenen
Beobachtungen setzen können“, so Schulz-Vogt.

„Die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern entlang der TREC-Route wie dem
IOW ist bereichernd und auch kritisch für den Erfolg der Expedition. Hier
liegt die Kenntnis der lokalen Begebenheiten, und es liegt eine Fülle von
Untersuchen der entsprechenden Küstenbereiche vor, die für die Expedition
von unschätzbarem Wert ist. So können mit der speziellen molekularen
Expertise und Technologie am EMBL nachhaltige Synergien entstehen“,
ergänzt Detlev Arendt, EMBL-Gruppenleiter und Teil des TREC-
oordinationsteams. Der europäische Rahmen der Expedition bringe auch die
Notwendigkeit mit sich, überall Proben auf standardisierte Weise zu
sammeln, und verbessere damit die Vergleichbarkeit von Forschungsdaten
über den gesamten Kontinent. „Wo immer möglich, werden wir versuchen,
regionale oder nationale Forschungsansätze über den gesamten Kontinent zu
vernetzen“, unterstreicht Detlev Arendt.

Ein zentraler Forschungsansatz der TREC-Expedition ist die umfangreiche
und systematische Analyse von Umwelt-DNA und weiterer
molekularbiologischer  Komponenten, die aus den zahlreichen
Expeditionsproben isoliert werden. Die daraus gewonnenen Ergebnisse sollen
in Beziehung zu den anderen während der Expedition gemessenen Parametern
gesetzt werden. Die riesige, während der Expedition gewonnene Datenmenge
soll es dann ermöglichen, Muster zu erkennen, wie veränderliche
Umweltparameter die DNA und andere molekularbiologische Indikatoren der
Küstenlebensgemeinschaften beeinflussen.

„Um die Auswirkungen menschlicher Einflüsse auf die biologische Vielfalt
in Küstengebieten besser zu verstehen, müssen wir uns um die molekularen
und zellulären Grundlagen dieser Prozesse kümmern“, erläutert EMBL-Experte
Detlev Arendt. „Wir wollen nachvollziehen, wie genau die Organismen in
Ökosystemen miteinander interagieren, wie ihre Zellen auf bestimmte
Signale reagieren, und was im Detail passiert, wenn äußere Belastungen auf
ihre natürlichen Lebensräume einwirken“, betont Arendt.

„Die Land-, Luft- und Wasserproben enthalten Informationen zu Mitgliedern
verschiedener Ökosysteme, von Viren und Bakterien bis hin zu Algen,
Pflanzen und Tieren. So können wir Daten zu Faktoren wie Schadstoffen,
Antibiotika, Pestiziden oder Hormonen sowie über Temperatur, Salzgehalt
und Sauerstoffgehalt sammeln,” ergänzt EMBL-Meeresbiologin Elisa Merz. Die
Wissenschaftlerin untersucht als Teil des TREC-Probenentnahme-Teams die
molekularen Grundlagen der Interaktionen zwischen den Arten, die Rolle der
einzelnen Organismen in ihren Lebensräumen, und die Art und Weise, wie
Organismen auf ihre Umwelt reagieren und diese gleichzeitig beeinflussen.

„Die ‚molekularbiologische Lupe‘ zur Analyse von Umweltveränderungen, mit
der das TREC-Projekt arbeitet, ist ein hochinnovativer Ansatz für
Umweltmonitoring, an dessen Weiterentwicklung wir auch hier am IOW
arbeiten“, sagt Matthias Labrenz, Experte für Umweltmikrobiologie am IOW.
Er leitet das Verbundprojekt OTC Genomics im Zukunftscluster Ocean
Technology Campus Rostock, das mikrobielle Lebensgemeinschaften im Meer
als Detektoren für Schadstoffbelastungen nutzen will. „Die Vision ist
dabei, in Zukunft nicht mehr viele zeitaufwändige Analysen
unterschiedlichster Umweltparameter ausführen zu müssen, um den
Umweltzustand eines Meeresökosystems zu erfassen, sondern diesen direkt
aus der Umwelt-DNA abzuleiten.“ Ein wesentlicher Schlüssel, um das Tor zu
dieser Zukunft des Meeresschutzes zu öffnen, seien Methoden des Machine-
Learnings aus dem Werkzeugkasten der Künstlichen Intelligenz, die in einem
riesigen Datenmeer diejenigen DNA-Muster erkennen sollen, die
Schadstoffbelastungen anzeigen. „Aktuell beproben wir zeitlich und
räumlich sehr intensiv einen Ostsee-Küstenabschnitt, in dem auch TREC-
Probennahmen stattfinden. Es wird daher für beide Seiten äußerst spannend
sein, die Ergebnisse im gemeinsamen Kontext zu betrachten,“ schließt
Matthias Labrenz.

TREC: Eine paneuropäische Expedition zur Untersuchung von
Küstenökosystemen

Das vom Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL), der Tara
Ocean Foundation, dem Tara Oceans Konsortium und mehr als 70 weiteren
Partnerinstitutionen konzipierte Programm TREC bringt das
interdisziplinäre Fachwissen von 150 Forschungsgruppen zusammen. TREC
stützt sich dabei auf die Ressourcen, Infrastruktur, Wissen und Erfahrung
des EMBL. Diese schließen zum Beispiel neue mobile EMBL-Labors, die
entlegene Orte anfahren können, sowie ein umfangreiches Netz europäischer
Partnereinrichtungen mit ein.

Die mobilen EMBL-Labors beinhalten modernste Lichtmikroskopie,
Probenvorbereitung für (Kryo)-Elektronenmikroskopie und Single Cell
Sequencing. Außerdem werden fortschrittliche Instrumente für
Umweltmessungen an Boden-, Luft-, Sediment- und Wasserproben zur
Standardausrüstung gehören.

Im Rahmen des TREC-Programms führt die Tara Ocean Foundation ihre 13.
wissenschaftliche Expedition durch: Tara EUROPA. Der Schoner Tara fährt in
zwei aufeinanderfolgenden Jahren die europäischen Küsten über eine
Entfernung von 13 780 Seemeilen (25 520 km) ab. Gleichzeitig nutzt das
EMBL mobile Labore für die Probenentnahme und -aufbereitung an Land und
stellt hochmoderne Technologien als mobile Dienstleistungen entlang der
europäischen Küsten bereit. An jedem Ort, an dem das EMBL-Team mit dem
mobilen Labor Boden-, Sediment- und Flachwasserproben entnimmt, beprobt
der Schoner Tara die dazugehörigen Meeresökosysteme - am selben Tag und in
unmittelbarer Nähe.

Die Forschenden sammeln systematisch und standardisiert Boden-, Sediment-,
Aerosol- und Wasserproben sowie ausgewählte Modellorganismen und
zahlreiche Umweltdaten in Schlüsselregionen: in städtischen Gebieten,
landwirtschaftlichen Regionen, Flussmündungen und unberührten Gebieten.
Die Wissenschaftler*innen untersuchen so ein breites Spektrum
anthropogener und natürlicher Faktoren, wie das Vorhandensein von
Kunststoffen, Antibiotika, Pestiziden oder Hormonen, aber auch Faktoren
wie Temperatur, pH-Wert und bestimmte geophysikalische Parameter.

Das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie

Das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) ist Europas
Forschungseinrichtung für Lebenswissenschaften. Als wissenschaftlicher
Wegbereiter koordinieren wir biowissenschaftliche Forschung in ganz
Europa. Unsere herausragende Grundlagenforschung sucht nach kooperativen
und interdisziplinären Lösungen für einige der größten Herausforderungen
unserer Gesellschaft. Unser Fokus liegt außerdem auf der Ausbildung von
Studierenden und Forschenden, der (Weiter-)Entwicklung neuer  echnologien
und Methoden, und auf der Bereitstellung einer hochmodernen
Forschungsinfrastruktur mit einem breiten Angebot an Experiment- und
Datendiensten. Das EMBL ist eine zwischenstaatliche Organisation mit 28
Mitgliedsstaaten, einem assoziierten Mitglied und zwei
Mitgliedskandidaten. An unseren sechs Standorten in Barcelona, Grenoble,
Hamburg, Heidelberg, Hinxton bei Cambridge und Rom erforschen wir das
Leben in seinem natürlichen Kontext, von Molekülen bis hin zu Ökosystemen.
<www.embl.org>

Die Tara Ocean Foundation

Die Stiftung Tara Ocean ist die erste gemeinnützige Stiftung in
Frankreich, die sich dem Ozean widmet. Sie hat zwei Hauptaufgaben: den
Ozean zu erforschen, um ihn besser zu verstehen, und wissenschaftliche
Erkenntnisse über den Ozean zu kommunizieren, um ein kollektives
Bewusstsein bei den Bürgern zu schaffen. Seit 20 Jahren ermittelt die
Stiftung in Zusammenarbeit mit internationalen Forschungslaboratorien auf
hohem Niveau wissenschaftliche Erkenntnisse über den Ozean, um die mit
Klima- und Umweltrisiken verbundenen Umbrüche sowie die Auswirkungen der
verschiedenen Formen von Umweltverschmutzung zu erforschen, zu verstehen
und vorherzusehen. Um den Ozean zu einer gemeinsamen Verantwortung zu
machen und ihn zu erhalten, bemüht sich die Tara Ocean Foundation auch
darum, möglichst viele Menschen für die Ozeanforschung zu sensibilisieren
und die jüngeren Generationen zu erziehen. Den Ozean zu erforschen und zu
schützen bedeutet, sich um das globale System unseres Planeten zu kümmern.
<www.fondationtaraocean.org>

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Studieren an der ehs – Termine Infoveranstaltungen zu berufsbegleitenden Studiengängen

Die Evangelische Hochschule Dresden (ehs) bietet am 14.06., 15.06., 20.06.
und 11.07.2023 jeweils um 16:30 Uhr Informationsveranstaltungen zu ihren
berufsbegleitenden Studiengängen in der Pflege, der Sozialen Arbeit und
dem Sozialmanagement an. Dabei erklären die Verantwortlichen der
Studiengänge die Studieninhalte und den Aufbau, informieren über die
Studienvoraussetzungen, den Bewerbungsablauf und stehen für Fragen bereit.

Am Mittwoch, den 14.06.2023, informiert die ehs von 16:30 bis 18:00 Uhr
über den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Pflege - Schwerpunkt:
Praxisentwicklung. Der Bachelorstudiengang richtet sich an erfahrene
Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger_innen, Altenpfleger_innen bzw.
Pflegefachfrauen/-männer, die ihre Kompetenzen erweitern und vertiefen
wollen. Im Mittelpunkt steht dabei die Weiterentwicklung der pflegerischen
Praxis in allen Arbeitsfeldern der Pflege.
Die Veranstaltung findet in einem hybriden Format statt: Interessierte
können online oder in Präsenz an der Veranstaltung teilnehmen.
Bewerbungsfrist: 15.12.2023

Am Donnerstag, den 15.06.2023, findet von 16:30 bis 18:00 Uhr die
Informationsveranstaltung für den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang
Soziale Arbeit statt. Der Studiengang vermittelt theoretische, reflexive
und methodische Kompetenzen für zentrale und exemplarische Handlungsfelder
der Sozialen Arbeit.
Die Veranstaltung findet in einem hybriden Format statt: Interessierte
können online oder in Präsenz an der Veranstaltung teilnehmen.
Bewerbungsfrist: 01.12.2023

Am Dienstag, den 20.06.2023, informieren wir von 16:30 bis 18:00 Uhr über
den berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang Sozialmanagement (Master
of Business Administration). Das post-graduale Fernstudium vermittelt den
Studierenden die Kenntnisse und Qualifikationen, die sie benötigen um
moderne Managementmethoden und betriebswirtschaftliches Fachwissen auf die
unterschiedlichen Handlungsfelder der Sozialen Arbeit anpassen und
anwenden zu können.
Die Veranstaltung findet online statt.
Bewerbungsfrist: 05.01.2024

Am Dienstag, 11.07.2023, informiert die Studiengangsleitung von 16:30 bis
18:00 Uhr über den berufsbegleitenden Masterstudiengang Pflege,
Schwerpunkt: Community Health Nursing (CHN)/Advanced Nursing Practice
(ANP).
Das neue Studienangebot führt zum Abschluss eines Masters of Science in
der Pflege mit dem inhaltlichen Schwerpunkt "Community Health Nursing".
Als mögliche Übersetzungen können „Gemeindegesundheits-pflege“ oder
„Stadtteilgesundheitspflege“ genannt werden. Der Masterstudiengang richtet
sich besonders an berufserfahrene Personen, die die Pflegepraxis in der
häuslichen Versorgung weiterentwickeln und die in ihrer beruflichen
Tätigkeit mehr patientenbezogene Verantwortung übernehmen wollen.
Die Veranstaltung findet online statt.
Bewerbungsfrist: 05.01.2024

Bitte melden Sie sich für alle Veranstaltungen vorab per E-Mail an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Infonachmittag Regenerative Energiesysteme am 14. Juni 2023

Studieninteressierte aufgepasst!Die Hochschule Bochum lädt zum "Infotag Mechatronik und Maschinenbau" sowie zum "Infonachmittag Regenerative Energiesysteme" am 14. Juni 2023 ein
Studieninteressierte erwartet am 14. Juni 2023 ab 9:00 Uhr ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, Workshops, Campusführungen und Laborbesichtigungen.

Professor*innen und Mitarbeiter*innen geben Einblicke in den Fachbereich "Mechatronik und Maschinenbau" sowie in den zum letzten Wintersemester neu gestarteten Studiengang
"Regenerative Energiesysteme" und stehen für Fragen zu den Studienmöglichkeiten an der Hochschule Bochum zur Verfügung. Darüber hinaus berichten Studierende auf Augenhöhe von ihren Erfahrungen und geben einen authentischen Einblick in den Studienalltag. 
Da bei der eigenen Zukunftsplanung auch der Austausch mit Freunden und der Familie wichtig ist, sind neben den Studieninteressierten auch alle am Prozess der Studienwahl beteiligten Personen herzlich eingeladen!
Der Infotag "Mechatronik und Maschinenbau" findet von 9:00 bis 12:30 Uhr und der Infonachmittag "Regenerative Energiesysteme" von 13:30 bis 15:30 Uhr statt.
Alle weiteren Infos zum Programm und zur Anmeldung gibt es unter: 
www.hochschule-bochum.de/regenerative-energiesysteme-infoveranstaltung 
bzw. www.hochschule-bochum.de/fbm/infotag23

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