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Spaß ja, aber bitte gut geschützt

Symbolbild Artur Verkhovetskiy  clipdealer.de
Symbolbild Artur Verkhovetskiy clipdealer.de

Tripper, Chlamydien, Syphilis – längst galten sie als fast vergessen. Doch die Zahl der Neuinfektionen steigt jährlich rasant. Die Vereinten Nationen versuchen nun sogar, die Zahlen bis 2030 stark zu reduzieren. Dabei können alle mithelfen.

Meldepflichtigen Geschlechtskrankheiten nehmen zu

Das Robert Koch-Institut veröffentlicht besorgniserregende Zahlen, denn die meldepflichtigen Geschlechtskrankheiten steigen Jahr für Jahr. Waren es 2002 nur ca. 1.900 Syphilis-Fälle wurden 2022 mehr als 5.700 verzeichnet. Ein noch deutlicherer Anstieg ist bei Hepatitis B zu erkennen. 2002 waren es 2.877 Fälle in Deutschland, 2022 über 15.900.

Viele der Betroffenen bemerken ihre Infektion erst gar nicht, denn viele Symptome zeigen sich verzögert. Bei Hepatitis dauert es ca. ein bis sechs Monate, bis leichte Symptome erkennbar sind. Manchmal treten gar keine Symptomatik auf. Doch wer das Virus in sich trägt und andere durch Körperflüssigkeiten damit infiziert, macht auch sie krank. Bleibt Hepatitis wie beispielsweise unentdeckt, kann es zu Schädigungen der Leber kommen.

Regelmäßige Tests bieten Gewissheit

Auch die Anzahl der Singles nimmt in Deutschland zu. Immer mehr sind bereit, ihr Bett nicht mit nur einem Partner zu teilen. Nach wie vor ist das Kondom zwar eines der meist verwendeten Verhütungsmittel, doch Geschlechtskrankheiten können sich schon durch wenige Körperflüssigkeiten und oralen Kontakt übertragen. Deshalb empfehlen Experten regelmäßige Testungen für alle, die gern mit wechselnden Sexualpartnern Spaß haben.

Wer keinen lokalen Mediziner aufsuchen möchte, kann sich auch mit einem STI Heimtest Gewissheit verschaffen. Die Tests ermitteln zielsicher, ob eine Geschlechtserkrankung vorliegt. Damit ist ein wichtiger Schritt für die Prävention und gegen die unkontrollierte Weiterverbreitung getan.

Viele Betroffene schämen sich, mit ihrer Vermutung und Angst zum Arzt zu gehen. Schließlich werden Syphilis, Tripper und Co. kaum medial oder sogar im Freundeskreis thematisiert. Durch das Stillschweigen wird das Risiko der Erkrankung ebenso verharmlost wie die Folgen für die (unwissentlich) angesteckten.

Um verantwortungsvoll und ohne schlechtes Gewissen Geschlechtsverkehr genießen zu können, sollte sich jeder mindestens einmal pro Jahr testen lassen. Spätestens, wenn sich Ausfluss, Juckreiz oder andere Hautveränderungen im Intimbereich zeigen, ist es Zeit für einen Test. Syphilis beispielsweise kann auch durch orale Befriedigung und Petting übertragen werden. Die Inkubationszeit liegt bei ca. 2-3 Wochen.

Auch Tripper wird nicht, wie häufig fälschlicherweise vermutet, über den direkten Sexualkontakt übertragen. Auch die Finger oder der Mund sind als Übertragungswege möglich. Wer sich mit Tripper infiziert hat, bemerkt dies häufig nach ca. 2-8 Tagen durch Brennen und Jucken. Mediziner empfehlen deshalb auch jedem einen Test, der mit seinem Sexualpartner künftig ohne Schutz durch ein Kondom schlafen möchte.

Die meisten sexuell übertragbaren Geschlechtskrankheiten sind heilbar

Viele sexuell übertragbare Krankheiten lassen sich beim vorzeitigen Erkennen gut behandeln. Allerdings gibt es auch Krankheiten, bei denen dies nicht geht. HIV, Hepatitis und Herpes es gehören dazu. Hier werden die Symptome therapiert und das Ausbrechen der eigentlichen Krankheiten unterdrückt. Damit der voranschreitenden Schulmedizin gelingt das immer besser, vor allem bei HIV. Lag die Anzahl der Aidstoten 2015 noch bei 370, waren es 2018 nur noch 294, 2021 sogar nur 218. Ein Grund dafür ist die verbesserte Medikamentenversorgung, denn sie hilft dabei, das Ausbrechen des Virus zu verhindern.

 

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Uniklinikum nimmt neuen Kinder-MRT in Betrieb

In der Kinderradiologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
geht am 1. Juni ein neuer Magnetresonanztomograph (MRT) in Gegenwart von
Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow und dem Klinikumsvorstand
in Betrieb. Das neue im Universitäts-Kinder-Frauenzentrum installierte
Gerät liefert bessere Bilder und verkürzt gleichzeitig die
Untersuchungszeit für die Kinder und Jugendlichen. Mit dem MRT werden vor
allem Patientinnen und Patienten im Alter von wenigen Tagen bis zu 18
Jahren untersucht. Hauptsächlich geht es dabei um die Diagnosen von
Tumoren und Entwicklungsstörungen. Einer der ersten Patienten im neuen MRT
ist Til. Der Zwölfjährige erkrankte an einem Hirntumor.

Die Diagnose bekommt Til, als er neun Jahre alt ist. Bis auf ständiges
morgendliches Erbrechen hat der Junge keine Symptome. Nach einer MRT-
Untersuchung ist die Diagnose schnell klar: Til hat einen Hirntumor,
bösartig und aggressiv. Ins Dresdner Uniklinikum überwiesen, wird Til der
Tumor in einer OP entfernt und anschließend mit Protonen bestrahlt.
Seitdem checkt ihn das Team der Kinderradiologie alle drei Monate im MRT –
nicht nur seinen Kopf, sondern auch seinen Rücken, um sicher zu gehen,
dass sich keine Metastasen gebildet haben. Bislang dauerte die MRT-
Untersuchung von Kopf und Rücken gut eine Stunde. Im neuen MRT können die
Aufnahmen nun schneller gemacht werden. „Die engmaschige Kontrolle im MRT
beruhigt mich“, sagt Tils Mutter Elisa Krause. „Irgendwann stand für uns
fest, dass wir Tils Krebs besiegen.“ Heute gehe es ihrem Sohn gut, neue
Krebszellen haben sich nicht gebildet, was ein gutes Zeichen ist. Der
regelmäßige Check im MRT wird Til allerdings weiterhin begleiten. Dass die
Untersuchung nun noch schneller abläuft und genauere Bilder liefert, freut
Elisa Krause und Til.

„Mit dem Einsatz dieser neuen Technik zeigt sich unser Anspruch,
Patientinnen und Patienten auf höchstem Niveau zu versorgen und das mit
der Forschung zu verknüpfen“, sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer
Vorstand des Dresdner Uniklinikums. „Die Erfahrungen aus dem fast
20-jährigen Einsatz des Geräts in der Kinderradiologie geben uns recht,
wie sinnvoll der Einsatz von moderner und den Organismus besonders
schonender Technik ist.“ Deshalb sei eine stete Investition in die
Infrastruktur und Ausstattung des Universitätsklinikums Dresden sehr
wichtig. „Es ist gut, den Freistaat an unserer Seite zu wissen, der uns
bei der Anschaffung moderner Untersuchungsgeräte unterstützt.“ Die Kosten
für das neue Großgerät in Höhe von 1,9 Millionen Euro trägt der Freistaat
Sachsen.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow sagt: „Der technische Fortschritt
in der Medizintechnik bedeutet fast immer auch einen Qualitätsgewinn für
die Behandlung von Patientinnen und Patienten. Neue Geräte wie dieser MRT
machen eine Untersuchung besser verträglich oder verkürzen die
Behandlungsdauer. Für die Universitätsmedizin steht so ein Gerät aber
zugleich immer auch für einen Fortschritt in Lehre und Forschung.
Angehende Medizinerinnen und Mediziner werden daran ausgebildet und neue
Funktionen des MRT ermöglichen neue Forschungsansätze. Der Anspruch ist:
Mit Hilfe von modernster Ausstattung Spitzenforschung und Spitzenmedizin
für alle Betroffenen, und hier sogar die Jüngsten in unserer Gesellschaft,
zu ermöglichen.“

Neuer MRT in kindgerechter Umgebung

Der neue Magnetresonanztomograph löst das bisherige Gerät nach 17 Jahren
ab. Das Team der Kinderradiologie untersucht damit täglich Kinder und
Jugendliche: Frühgeborene im Alter von wenigen Tagen und einem Gewicht um
die 500 Gramm werden hier genauso gecheckt, wie übergewichtige Jugendliche
im Alter bis zu 18 Jahren. Dabei geht es vor allem um die Diagnostik von
Tumorerkrankungen und Entwicklungsstörungen wie Fehlbildungen am Schädel
oder der Wirbelsäule. Untersucht werden mithilfe des MRT zudem
Auffälligkeiten am zentralen Nervensystem, aber auch Notfälle aus der
Kinderklinik und Kinderchirurgie. „Die große Bandbreite an
unterschiedlichen Erkrankungen sowie bei Alter und Gewicht der
Patientinnen und Patienten erfordert ebenso wie das Handling der sehr
verschiedenen Untersuchungsmethoden eine breite Expertise aller
Kolleginnen und Kollegen im Team“, sagt Dr. Gabriele Hahn, für die
Kinderradiologie verantwortliche Oberärztin des Instituts für
diagnostische und interventionelle Radiologie.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, dass sich der MRT direkt in der
Kinderklinik befindet – so werden kurze Wege zwischen Station und
Untersuchungsräumen gewährleistet. Zudem ist hier Personal tätig, das auf
die besonderen Bedürfnisse der meist jungen Patientinnen und Patienten
spezialisiert ist. Um vor allem den jüngeren Kindern die Untersuchung so
angenehm wie möglich zu machen und die Angst davor zu nehmen, wurden das
neue MRT, der Untersuchungsraum sowie der Wartebereich mit kindgerechten
Bildern und Elementen gestaltet.

Neben der Patientenversorgung widmet sich das Team der Kinderradiologie
auch der Forschung. In den vergangenen Jahren hat es besonders bei der
Qualität der erstellten Bilder erhebliche Fortschritte gegeben. Auch dank
der im neuen Gerät integrierten Künstlichen Intelligenz (KI) entstehen
Bilder, die den Medizinerinnen und Medizinern ein noch genaueres Bild vom
Körper der Patientinnen und Patienten geben. Weiterhin beschäftigt sich
das Team mit neuen Medikamenten sowie Kontrastmitteln, um die
Verträglichkeit der Untersuchung weiter zu optimieren. „Der MRT der
neuesten Generation gibt uns die Möglichkeit, die Patientenversorgung auf
höchstem Niveau fortzuführen und zeitgleich weiter in Sachen Bildgebung
und Verträglichkeit der Untersuchung zu forschen“, sagt Prof. Ralf-
Thorsten Hoffmann, Direktor am Institut für diagnostische und
interventionelle Radiologie.

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MAInC 2023: Erste Mainzer Konferenz zum Thema Künstliche Intelligenz

Interdisziplinäre Konferenz zu Methoden, Anwendungen und ethischen sowie
rechtlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz am 13. und 14. Juni
im Gutenberg Digital Hub in Mainz

Themen rund um die Künstliche Intelligenz rücken zunehmend in die
Schlagzeilen und damit ins Bewusstsein der Öffentlichkeit – spätestens
seit Ende 2022 der ChatBot ChatGPT veröffentlicht und allgemein zugänglich
gemacht wurde. Tatsächlich reichen die Anfänge der Künstlichen Intelligenz
als Forschungsfeld bis in die 1950er Jahre zurück, als sich eine Konferenz
im US-amerikanischen Dartmouth College dem Thema widmete. „Mittlerweile
existieren zahlreiche Computermodelle, die Fertigkeiten aufweisen, für die
normalerweise menschliche Intelligenz erforderlich ist“, sagt Prof. Dr.
Stefan Kramer vom Institut für Informatik der Johannes Gutenberg-
Universität Mainz (JGU). Als Sprecher des Forschungsprojekts TOPML
organisiert er mit weiteren Partnern die erste Mainzer Konferenz zum Thema
Künstliche Intelligenz. Sie findet am 13. und 14. Juni 2023 im Gutenberg
Digital Hub auf dem Gebiet des Mainzer Zollhafens statt. Ausgewiesene
Expertinnen und Experten werden aktuelle Themen und Probleme der KI
erörtern, darunter etwa die gesellschaftlich relevante Frage, wie
Computermodelle dazu gebracht werden, fair zu sein und tradierte
Vorurteile nicht fortzuschreiben. Die interessierte Öffentlichkeit ist zu
der Konferenz herzlich eingeladen.

MAInC 2023: Bühne für den fachlichen Austausch und die Vernetzung

Computermodelle können mit Sprache umgehen, fotorealistische Bilder
erstellen, Bilder verstehen, Pläne entwerfen oder Strategien entwickeln –
um nur ein paar Beispiele zu nennen. Computerprogramme gewinnen auch ganz
selbstverständlich Schachspiele oder im komplexeren Brettspiel Go. Während
teilweise Befürchtungen geäußert werden, dass sich fortgeschrittene KI
verselbstständigen und gegen den Menschen wenden könnte, zeigen sich schon
heute Schwachstellen und Probleme, die es zu adressieren gilt. „Ein
grundsätzliches Problem ist der Wahrheitsgehalt. Wir können zum Beispiel
heute noch nicht absehen, ob in Zukunft Sprachmodelle generiert werden
können, die keine Unwahrheiten oder reine Erfindungen von sich geben“,
sagt Stefan Kramer. Als Sprecher von TOPML befasst sich der Informatiker
mit speziellen Aspekten des Maschinellen Lernens, wie etwa dem Datenschutz
und der Transparenz.

Die „First Mainz and Friends Artificial Intelligence Conference“ (MAInC)
soll vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung und der vielen offenen
Fragen dazu beitragen, die Forschung im Bereich der Künstlichen
Intelligenz zu fördern und den wissenschaftlichen Austausch zwischen
Forschenden, Studierenden und Praktikern aus der Industrie zu
unterstützen. „Wir möchten die Community hier im Großraum Mainz und
nördlichen Rheinland-Pfalz stärker vernetzen und dabei auch andere
Fachgebiete mit einbeziehen“, so Kramer. Als Organisatoren sind außer
TOPML auch die Initiative KI@JGU beteiligt, ein interdisziplinärer
Zusammenschluss von Forschenden und Lehrenden der Universität im Bereich
der Künstlichen Intelligenz, sowie die KI-Allianz Rheinland-Pfalz, ein
Zusammenschluss der Universitäten und Hochschulen für angewandte
Wissenschaften.

Sie haben ein Programm zusammengestellt, das sich nicht auf technische
Beiträge beschränkt, sondern auch ethische, rechtliche und andere
Auswirkungen anspricht. So wird die Informatikerin Dr. Nuria Oliver,
Direktorin der ELLIS Alicante Foundation und Chief Scientific Adviser des
Vodafone Institutes, ein Projekt zum Einsatz von KI während der COVID-
Pandemie vorstellen. Prof. Dr. Roberto Esposito von der Universität Turin
spricht über Fairness und neuronale Netzwerke. Dr. Wanja Wiese von der
Ruhr-Universität Bochum wendet sich philosophischen Gedanken über ein
künstliches Bewusstsein zu. Dinesh Kumari Chenchanna vom ZDF betrachtet
die großen Sprachmodelle wie ChatGPT aus der Perspektive der Praktikerin
und erörtert Fragen zu ihrer Funktion für die berufliche Zukunft. Weitere
Beiträge und eine Posterausstellung ergänzen das Programm.

Die erste Mainzer KI-Konferenz findet am Dienstag, 13. Juni und Mittwoch,
14. Juni im Gutenberg Digital Hub, Taunusstraße 59-61, 55118 Mainz statt.
Weitere Informationen zur ersten Mainzer KI-Konferenz sind unter
https://sites.google.com/view/mainc-2023/home und das Programm unter
https://sites.google.com/view/mainc-2023/program zu erhalten.
Interessenten werden um Anmeldung unter https://topml.uni-
mainz.de/events/mainc-2023-registration/ gebeten.

Weiterführende Links:
https://topml.uni-mainz.de/2023/02/24/mainc2023-engl/ - First Mainz and
Friends Artificial Intelligence Conference (MAInC)
https://www.datamining.informatik.uni-mainz.de/ - Data-Mining-Gruppe am
Institut für Informatik der JGU
https://topml.uni-mainz.de/ - Interdisziplinäres Forschungszentrum TOPML
an der JGU
https://ki.uni-mainz.de/ - Interdisziplinärer Zusammenschluss „KI@JGU“
https://ki-projektbuero.uni-mainz.de/ - KI-Allianz RLP

Lesen Sie mehr:
https://www.magazin.uni-mainz.de/maechtige-technologie-kann-helfen-
herausforderungen-der-zukunft-zu-bewaeltigen/
- JGU-Magazin-Beitrag
„Mächtige Technologie kann helfen, Herausforderungen der Zukunft zu
bewältigen (20. Januar 2022)
https://presse.uni-mainz.de/carl-zeiss-stiftung-foerdert-
interdisziplinaeres-forschungszentrum-topml-zum-maschinellen-lernen/ -
Pressemitteilung „Carl-Zeiss-Stiftung fördert interdisziplinäres
Forschungszentrum TOPML zum Maschinellen Lernen“ (15.12.2021)
https://presse.uni-mainz.de/duefte-als-orientierungshilfe-fuer-tauben/ -
Pressemitteilung „Düfte als Orientierungshilfe für Tauben“
(07.10.2020)https://presse.uni-mainz.de/sophie-burkhardt-erhaelt-bmbf-
foerderung-zum-aufbau-einer-nachwuchsgruppe-in-der-informatik/
-
Pressemitteilung „Sophie Burkhardt erhält BMBF-Förderung zum Aufbau einer
Nachwuchsgruppe in der Informatik“ (17.06.2020)
https://presse.uni-mainz.de/wettervorhersage-am-pc-neuer-algorithmus-
stellt-leistung-von-grossrechenanlagen-in-den-schatten/
- Pressemitteilung
„Wettervorhersage am PC: Neuer Algorithmus stellt Leistung von
Großrechenanlagen in den Schatten“ (06.02.2020)
https://presse.uni-mainz.de/carl-zeiss-stiftung-foerdert-aufbau-eines-
neuen-forschungszentrums-zur-kuenstlichen-intelligenz-an-der-jgu/
-
Pressemitteilung „Carl-Zeiss-Stiftung fördert Aufbau eines neuen
Forschungszentrums zur künstlichen Intelligenz an der JGU“ (05.06.2019)
https://presse.uni-mainz.de/neues-rmu-projekt-im-bereich-kuenstliche-
intelligenz-und-deep-learning/
- Pressemitteilung „Neues RMU-Projekt im
Bereich Künstliche Intelligenz und Deep Learning“ (31.01.2019)

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Das Quartett der Spielekultur: Forking Paths. Narration in Games

Im Rahmen der Tagung ›Games & Literatur‹ (vom 28. bis 30. Juni am
Deutschen Literaturarchiv Marbach) kommt am 29. Juni (19.30 Uhr) das
›Quartett der Spielekultur‹ zusammen und diskutiert unter dem Motto
›Forking Paths. Narration in Games‹ über Formen des Erzählens in
Computerspielen.

Das Diskussionsformat ›Quartett der Spielekultur‹ findet am Donnerstag,
29. Juni, 19.30 Uhr, im Deutschen Literaturarchiv Marbach seine
Fortsetzung. Unter dem Motto ›Forking Paths. Narration in Games‹ stellen
Lena Falkenhagen (Hamburg), Tracy Fullerton (Los Angeles), Sonia Fizek
(Köln) und Sebastian Möring (Pots-dam) ausgewählte Spiele vor, heben
inhaltliche, gestalterische und spielerische Besonderheiten hervor und
sprechen unter anderem über verschiedene Formen des Erzählens in
Computerspielen.

Inspiriert vom ›Literarischen Quartett‹ stellt das ›Quartett der
Spielekultur‹ kultu-relle Aspekte von Computerspielen in den Vordergrund.
In der Vergangenheit beleuchtete das Quartett Themen wie die Darstellung
des Todes oder der Politik in Computerspielen, diskutierte aber auch den
Status von Games als Subkultur und Mainstreammedium.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Tagung ›Games & Literature‹ (28.
bis 30. Juni 2023) in englischer Sprache im Humboldt-Saal (Archivgebäude)
statt. Der Eintritt ist frei. Das Gespräch wird via Zoom live übertragen.

Das Quartett der Spielekultur wird in Verbindung mit dem Forschungsverbund
MWW von der Stiftung Digitale Spielekultur ausgerichtet.

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