RWE: Nullrunde für leitende Angestellte
Die leitenden und außertariflichen Angestellten im RWE-Konzern müssen im kommenden Jahr auf Gehaltssteigerungen verzichten. Der RWE-Vorstand kündigte gestern in einem internen Schreiben an, diesem Mitarbeiterkreis 2014 "keine generelle Gehaltserhöhung zu gewähren". Hintergrund sei die "schwache Ertragskraft" des Konzerns, die 2014 zu einem deutlichen Ergebnisrückgang führen werde, schreibt die Westdeutsche Allgemeinen Zeitung (aktuelle Ausgabe) unter Berufung auf das Schreiben.
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Der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, hat den Koalitionsvertrag von Union und SPD als nicht zukunftsweisend kritisiert. "Der Koalitionsvertrag hält nicht, was die Präambel verspricht, nämlich die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte unseres Landes fortzuschreiben", sagte Hüther der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Dagegen stehen die Leistungsausweitungen in der Rentenversicherung, die Aushöhlung der Tarifautonomie durch den Mindestlohn bei gleichzeitiger Erhöhung der Einstiegsschwelle in den Arbeitsmarkt für Menschen mit schwieriger Erwerbsbiografie", sagte der Präsident des arbeitgebernahen Instituts.
''Der Koalitionsvertrag ist eine vertane Chance für Deutschlands Zukunft. Er ist kein Masterplan für unser Land, das Signal ist Stillstand statt Aufbruch.'' Das sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, am Mittwoch in Berlin. "Aktuell stellt die Vereinbarung keine Weichen für mehr Wachstum und Beschäftigung, sondern unterzieht die deutsche Wirtschaft neuen Stresstests und gefährdet die Attraktivität des Industriestandortes Deutschland."