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Volksbanken warnen vor Nachteilen für deutsche Sparer

SpargroschenDer Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) fordert von der künftigen Großen Koalition in Berlin ein deutliches Bekenntnis zum Schutz der Spareinlagen der Bundesbürger. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Präsident Uwe Fröhlich, der Verband vermisse ein solches Bekenntnis bei den zu Ende gehenden Koalitionsverhandlungen. Dabei komme einer "klaren Positionierung der Koalition gegen jede Zusammenlegung von nationalen europäischen Einlagen- und Institutssicherungssystemen mit einem europäischen Abwicklungsfonds eine herausragende Bedeutung zu", betonte Fröhlich mit Blick auf anstehende Verhandlungen auf EU-Ebene. "Hier drohen unmittelbar Nachteile für viele Millionen von Sparern in Deutschland", warnte er.

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Europa: Warnung vor Deflation und Immobilienblase

EuropaLord Adair Turner, der frühere Chef der britischen Finanzaufsicht FSA, hat vor einer langen Phase sinkender Preise gewarnt. "Für die Euro-Zone sehe ich die Gefahr einer Phase der Deflation", sagte er im Interview mit dem Berliner "Tagesspiegel". "Ich fürchte, dass es der Währungsunion ergehen könnte wie Japan in den 1990er Jahren: Über zehn Jahre könnten wir in der Euro-Zone Deflation und ein sehr geringes Wirtschaftswachstum sehen, ohne dass die Politik auf europäischer Ebene die Möglichkeit hat, etwas dagegen zu tun", sagte er. Auch über die Wirtschaft in Großbritannien mache er sich Sorgen. "Was wir in Großbritannien gerade sehen ist das Frühstadium einer Immobilienpreisblase."

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3M investiert 120 Millionen Euro in Deutschland

US-Konzern 3MDer US-Konzern 3M will 2014 in Deutschland 120 Millionen Euro investieren. Der Schwerpunkt liege in NRW, sagte 3M-Deutschland-Chef Reza Vaziri der Rheinischen Post. "In diesem Jahr investieren wir über 80 Millionen Euro in Deutschland, im nächsten Jahr über 120 Millionen. Der Großteil davon geht nach Nordrhein-Westfalen, vor allem an die Produktions-Standorte Hilden und Kamen", so Vaziri im Interview mit der Rheinischen Post. Neue Arbeitsplätze wird 3M vorerst aber nicht schaffen. "Derzeit bemühen wir uns, die Zahl der Arbeitsplätze von 6200 zu halten. Der Wind ist rauer geworden", sagte Vaziri. Im laufenden Jahr werde der Deutschland-Umsatz nur um über drei Prozent steigen.

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Französischer Gewerkschafter verurteilt deutsches Sozialdumping in der Fleischindustrie

Lohndumping in der FleischindustrieFranzösische Gewerkschaften haben zu neuerlichen Streiks in der Lebensmittelindustrie der Bretagne aufgerufen. Die Branche leidet in besonderem Maße unter dem Abbau von Arbeitsplätzen. Jean-Luc Feillant, regionaler Branchenverantwortlicher des Gewerkschaftsbundes CFDT, macht in einem Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" auch das Sozialdumping in der deutschen Fleischindustrie für die Situation verantwortlich. "Ein Mindestlohn in Deutschland ist unbedingt wichtig, damit Sozialdumping in Europa verhindert wird und die Wettbewerbsbedingungen fair sind", sagte Feillant.

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