Ruhrgebiet: Kommunalaufsicht prüft Steag-Kauf
Die Übernahme des Energiekonzerns Steag durch ein Stadtwerke-Konsortium aus dem Ruhrgebiet sorgt für politischen Zündstoff. Nach Informationen der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) hat die Chefin der zuständigen Kommunalaufsicht in der Bezirksregierung Düsseldorf, Annemarie Lütkes (Grüne), bereits Ende Oktober die Oberbürgermeister aus Duisburg, Essen, Bochum, Dinslaken, Oberhausen und Dortmund zum Gespräch gebeten. Die Städte sollen belegen, wie sie die Auslandsaktivitäten der Steag kontrollieren wollen. Die Stadtwerke hatten die Steag 2010 für rund 1,2 Milliarden Euro von Evonik gekauft. Die erste Tranche über 51 Prozent ist bereits bezahlt. Die Bezahlung der zweiten Tranche steht aus. Die Übernahme der Auslandsaktivitäten muss durch die Bezirksregierung noch genehmigt werden.
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Deutschlands zweitgrößter Telefonkonzern Vodafone hat alle Weihnachtsfeiern des Unternehmens abgesagt. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" unter Berufung auf eine ihr vorliegende interne E-Mail. "Die wirtschaftlich angespannte Situation, die gerade auf der Kostenseite von uns größte Disziplin erfordert, macht diesen Schritt aus unserer Sicht notwendig", schreibt darin Personalgeschäftsführer Dirk Barnard zur Begründung der Absage. Vodafone wird an diesem Dienstag die Quartalszahlen vorlegen.