IG Bau fordert von Regierung strengere Auflagen gegen Dieselruß
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) fordern die Bundesregierung und die Deutsche Bahn auf, sich entschieden für wirksame Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit auf deutschen Baustellen einzusetzen. Auch die Bauwirtschaft kritisieren die Gewerkschaft und die Umweltschutzorganisation für ihre Blockadehaltung bei der Durchsetzung strengerer Auflagen gegen Dieselruß. "Die Deutsche Bahn hat ihr Versprechen nicht gehalten, 2013 eine Filterpflicht auf ihren Baustellen einzuführen. Stattdessen hat sie sich von der Bauindustrie zu einer Regelung drängen lassen, die für den Gesundheitsschutz von Arbeitern und Anwohnern völlig ungenügend ist", sagt der Bundesgeschäftsführer der DUH, Jürgen Resch. "Auf der anderen Seite hat das Baugewerbe gezeigt, dass es kein verlässlicher Partner ist, indem es den selbst verhandelten Minimalkompromiss am nächsten Tag öffentlich scharf kritisiert hat." Die DUH appelliert an die Bahn, sich an ihre gegebenen Zusagen zu halten und fordert die Nachbesserung der bestehenden Regelung zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
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