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Ex-BDI-Präsident Henkel attackiert scheidenden Arbeitgeberpräsidenten Hundt

Dieter HundtHans-Olaf Henkel, der frühere Chef des Bundesverbandes der Industrie (BDI), beschuldigt den scheidenden Arbeitgeberpräsidenten Dieter Hundt, den von Union und SPD angepeilten gesetzlichen Mindestlohn vorbereitet zu haben. In einem Gastbeitrag für die "Stuttgarter Zeitung" schreibt Henkel: Vor allem Hundt, dem Vorkämpfer der Tarifautonomie, sei es zu verdanken, dass während der Regierung Kohl Mindestlöhne gesetzlich für allgemein verbindlich erklärt und damit die Tarifautonomie weiter ausgehöhlt wurde, zuerst im Bausektor, später unter Schröder und Merkel auch in anderen Branchen. "Wenn die Große Koalition sich jetzt auf den Weg macht, gesetzliche Mindestlöhne flächendeckend einzuführen, ist daran zu erinnern, dass diese verhängnisvolle Entwicklung erst durch die sukzessive Einführung von Mindestlöhnen in immer mehr Branchen vorbereitet werden konnte", kritisiert Henkel. Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns sei der "bisher größte Angriff auf die Tarifautonomie".

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Volkswagen: Solide Entwicklung in den ersten neun Monaten

VolkswagenDer Volkswagen Konzern hat sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2013 trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfeldes solide entwickelt. Die weltweiten Auslieferungen des Konzerns inklusive China stiegen um 4,8 Prozent auf 7,2 Millionen Fahrzeuge. Der Pkw-Marktanteil erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 auf 12,7 (12,6) Prozent. Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten trotz negativer Effekte aus der Marktsituation in Europa sowie aus Wechselkursen auf 145,7 (144,2) Milliarden EUR. Das Operative Ergebnis belief sich auf 8,6 (8,9) Milliarden EUR. Vorsorgen in den Bereichen Pkw und Power Engineering beeinträchtigten das Ergebnis. Nicht enthalten im Operativen Ergebnis des Konzerns ist das anteilige Operative Ergebnis der chinesischen Joint-Venture-Gesellschaften in Höhe von 3,5 (2,8) Milliarden EUR. Diese Unternehmen werden At Equity konsolidiert und schlagen sich deshalb im Finanzergebnis nieder. Vor Steuern wurde in den ersten neun Monaten ein Ergebnis von 9,4 (23,0) Milliarden EUR erzielt. Der Vorjahreswert war durch Bewertungseffekte im Zusammenhang mit der Integration von Porsche (12,3 Milliarden EUR) deutlich positiv beeinflusst worden. Nach Steuern lag das Ergebnis bei 6,7 (20,2) Milliarden EUR.

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Erstmals mehr als 42 Millionen Erwerbstätige

Bundesagentur für ArbeitIm September 2013 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 42,1 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Damit wurde zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung Deutschlands die 42 Millionen-Marke überschritten. Gegenüber September 2012 war das ein Plus von 250.000 Erwerbstätigen oder eine Zunahme um 0,6 %. Seit März 2013 liegt die Zuwachsrate gegenüber dem Vorjahr konstant bei 0,6 %. Im September 2013 waren 2,20 Millionen Personen erwerbslos, das waren 30.000 mehr als ein Jahr zuvor.

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Weihnachtsgeld bleibt unangetastet

WeihnachtsgeldDie Löhne stiegen in diesem Jahr gerade einmal so, dass sie die ohnehin geringe Inflation ausgleichen. Grund dafür sind niedrigeres Urlaubsgeld und gekürzte Prämien. Vom Rotstift der Arbeitgeber verschont bleibt das Weihnachtsgeld. Das beobachtet die Hans-Böckler-Stiftung schon seit Jahren. Die Sonderzahlung zum hohen christlichen Fest ist offenbar ein Tabu, das so schnell niemand bricht. Gut so. Das freut nicht nur die Familien, sondern auch den Einzelhandel. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es beim Weihnachtsgeld seit jeher viele Ungerechtigkeiten gibt.

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