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Vorhersage: Dax steigt auf 20 000 Punkte

Deutscher Aktien IndexDer vorerst beigelegte Budgetstreit in den USA hat eine Vertrauenskrise bei großen Investoren ausgelöst. "Ich werde nervös, wenn ich sehe, wie Regierungen ihr wichtigstes Finanzierungsinstrument zerstören", sagte Asoka Wöhrmann, Co-Chef der größten deutschen Fondsgesellschaft DWS, dem Tagesspiegel. Optimistisch zeigte sich Wöhrmann für den deutschen und europäischen Aktienmarkt.

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Deutsche Bank setzt auf den Mittelstand

Die Deutsche Bank will ihr Geschäft mit dem Mittelstand verstärken. Die größte deutsche Bank will daher die Zahl ihrer Beratungszentren für Firmenkunden bundesweit um 180 auf 250 aufstocken, sagte Harald Eisenach, Chef der Regionalen Geschäftsleitung Ost, dem Tagesspiegel.

(ots)

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IG-Metall-Chef Huber bekräftigt Ablehnung von Billiglöhnen

Berthold HuberDer scheidende IG-Metall-Chef Berthold Huber will die Tarife für einfache Tätigkeiten nicht absenken. "Mit einem niedrigeren Lohnniveau würde es der Industrie nicht besser gehen", sagte er im Interview mit der Stuttgarter Zeitung. Die Bereiche Metall und Chemie hätten die höchste Produktivität. Im globalen Maßstab gäbe es keine wettbewerbsfähigere Industrie. "Alles was tarifvertraglich bezahlt wird, ist den Unternehmen letztendlich zu hoch bezahlt", kritisierte der Vorsitzende. "Dann soll man gleich die Parole ,Keine Gewerkschaft!' ausgeben." Es sei keine Lösung, wenn die Gewerkschaft unterhalb des Tarifniveaus etwas anbiete. "Das ist ein Fass ohne Boden", betonte Huber. Sein Vize und designierter Nachfolger Detlef Wetzel hatte bei den Metallarbeitgebern Erwartungen an einen Kompromiss geweckt, wonach sich die IG Metall zu abgesenkten Einstiegstarifen bereitfinden könnte, um im Gegenzug mehr Mitsprache bei den Werkverträgen zu erhalten. Huber stellte nun klar: "Wir bleiben bei unserer tarifpolitischen Linie."

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Europäische Bankenaufsicht: Deutsche Steuerzahler haften für europäische Banken

Europäische Zentralbank"Mit der EZB als Aufsichtsbehörde macht man den Bock zum Gärtner," kritisierte Bernd Lucke, Sprecher der Alternative für Deutschland, den Beschluss über die Einführung einer europäischen Bankenaufsicht. "Die EZB ist dadurch in einem schweren Interessenskonflikt. Einerseits will sie einen weiteren Kursverfall von Staatsanleihen bankrottgefährdeter Länder verhindern. Andererseits muss sie als Aufsichtsbehörde den Banken empfehlen, solche Staatsanleihen zu verkaufen, weil sie riskant sind. Das passt nicht zusammen." Das Risiko von Fehlentscheidungen trage am Ende der Steuerzahler.

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