EnBW-Vertriebsvorstand muss gehen
Der Vorstand des Energiekonzerns EnBW soll nach einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung" verkleinert werden. Der im Herbst 2014 auslaufende Vertrag des erst seit zwei Jahren amtierenden Vertriebsvorstandes Dirk Mausbeck soll nicht verlängert werden. Das Ressort wird abgeschafft, die Aufgaben übernimmt der Vorstandschef Frank Mastiaux zusätzlich zu seinen bisherigen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise. Darüber wollte der Konzern am Dienstagabend seine Führungskräfte und am Mittwoch die Öffentlichkeit informieren. Die Großaktionäre, das Land und der Landkreiseverbund OEW, stünden hinter der Entscheidung.
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"Die erneute Rekorderhöhung der EEG-Umlage auf 6,24 Cent je Kilowattstunde zeigt der künftigen Bundesregierung und den Bundesländern einmal mehr, dass eine radikale Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) unvermeidlich ist. Bereits jetzt kostet die EEG-Umlage jeden Tag 56 Millionen Euro, davon trägt die Wirtschaft fast 30 Millionen Euro." Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber am Dienstag anlässlich der bekannt gegebenen Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien für 2014 in Berlin. Die deutschen Industriestrompreise sind bereits heute die zweithöchsten in Europa. "Industrieentlastungen bleiben für energieintensive Industrieunternehmen und ihre Belegschaften aufgrund des internationalen Wettbewerbs überlebenswichtig", sagte Kerber. "Die Unternehmen desinvestieren bereits jetzt."