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Commerzbank-Chefvolkswirt kritisiert Nominierung von Janet Yellen für Fed-Chefposten

FEDDer Chefvolkswirt der Commerzbank AG, Jörg Krämer, sieht die Nominierung von Janet Yellen für den Chefposten der US-Notenbank Federal Reserve mit gemischten Gefühlen. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte er: "Janet Yellen hat als Vize von Bernanke und in anderen Positionen ausreichend Erfahrungen gesammelt, um die US-Notenbank zu leiten. Aber sie vertritt wie kaum jemand anderes in der US-Notenbank eine Politik des billigen Geldes." Yellen glaube, die US-Arbeitslosigkeit mit einer Nullzinspolitik senken zu können. "Dabei hat die seit Jahren viel zu lockere Geldpolitik erst die Schuldenblase geschaffen, unter deren Platzen die US-Wirtschaft noch immer leidet", kritisierte Krämer.

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DEG finanziert private Berufsausbildung auf den Philippinen

Die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH setzt ihre Zusammenarbeit mit der philippinischen Unternehmensgruppe Cravings fort: Sie stellt ihr ein langfristiges Darlehen in philippinischen Pesos im Gegenwert von rund 10 Mio. US-Dollar für Erweiterungsinvestitionen zur Verfügung. Bereits 2008 hat das Unternehmen von der DEG ein Darlehen in ähnlicher Höhe erhalten und ist seitdem rasant gewachsen. Cravings ist im Bereich der Lebensmittelproduktion tätig, besitzt eine eigene Restaurantkette und bietet mehrere akademische Studienprogramme im gastronomischen Bereich an, darunter die Kochschule "Center for Culinary Arts" in Manila. Das Familienunternehmen hat vor mehr als 20 Jahren klein angefangen und entwickelte sich im Laufe der Zeit zum Marktführer auf den Philippinen.

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Euro-Krisenländer treten weiter auf die Lohnbremse

Arbeitskosten steigenDie Euro-Krisenländer Griechenland und Portugal haben auch 2012 auf die Lohnbremse getreten und ihre Arbeitskosten reduziert. Dagegen wird in Deutschland Arbeit weiterhin teurer. Das geht aus einer soeben vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) vorgelegten internationalen Vergleichsstudie zu den industriellen Arbeitskosten hervor. Demnach zeigt sich für die Wettbewerbsfähigkeit der nach wie vor arg gebeutelten griechischen Wirtschaft ein Silberstreif am Horizont, weil die industriellen Arbeitskosten deutlich gesunken sind. In den Jahren 2011 und 2012 betrug der Rückgang 5 bzw. 7 Prozent. Ähnlich positiv verlief die Entwicklung in Portugal. Dort gingen die Arbeitskosten im Verarbeitenden Gewerbe allein 2012 um 4 Prozent zurück. Beide Länder belegen damit im internationalen Arbeitskostenranking einen mittleren Platz.

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RWE weist Spekulationen über vorzeitiges Aus für den Tagebau Garzweiler II zurück

Tagebau Garzweiler II"RWE hält an seinen bisherigen Planungen zur Fortführung des Tagebaus Garzweiler II unverändert fest", erklärt Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, nach entsprechenden Medienspekulationen. Braunkohle als heimischer Energieträger ist ein wichtiger Teil des Erzeugungsportfolios im RWE Konzern. Moderne Braunkohlenkraftwerke sind ebenso flexibel wie Gasanlagen und können damit gerade in Zeiten der Energiewende eine wichtige Rolle als Partner der erneuerbaren Energien spielen. "Der Tagebau Garzweiler II mit einem genehmigten Kohlevorrat von rund 1 Mrd. Tonnen Braunkohle insgesamt und einem jährlichen Fördervolumen von 35 - 40 Mio. Tonnen ist daher fester Bestandteil der Zukunftsplanung des Unternehmens", erläutert Matthias Hartung, CEO der Erzeugungssparte RWE Generation.

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