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Aldi Süd erhöht Käsepreis

Aldi SüdAldi Süd hat zum 1. Oktober den Preis für Käse kräftig erhöht: Um 30 Cent stieg der Regalpreis für die 400 g-Packung Schnittkäse auf 2,19 Euro. Dies meldet die Lebensmittel Zeitung heute in ihrer Online-Ausgabe. In der Branche war der Schritt bereits herbeigesehnt worden. Durch einen langfristigen, günstigen Kontrakt aus dem vergangenen Jahr konnte Aldi Süd, trotz starker Exportnachfrage und kletternden Milchpreisen, den Käsepreis lange auf niedrigem Niveau belassen. Wettbewerber zahlen hingegen seit Monaten mehr im Einkauf, erhöhten jedoch den Verkaufspreis des wichtigen Sortimentbausteins mit Hinblick auf Aldi nicht, wissen gut informierte Kreise.

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EnBW plant offenbar Gas-Rückkauf

EnBWIm baden-württembergischen Energiesektor steht ein weiterer Rückkauf von Anteilen aus dem Ausland bevor. Nach Informationen der Stuttgarter Zeitung will der italienische Erdöl- und Energiekonzern Eni seine 50-Prozent-Beteiligung an der Gasversorgung Süddeutschland (GVS) und der Schwestergesellschaft Terranets BW verkaufen. Die anderen 50 Prozent hält die EnBW, die offenbar ein Vorkaufsrecht besitzt. Der Karlsruher Energiekonzern möchte die Anteile aber ungern alleine erwerben, sondern lieber in einem Konsortium mit seinen beiden Großaktionären, dem Land und dem Landkreiseverbund OEW.

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Erwerbsbeteiligung Älterer stieg drei Mal so stark wie im Durchschnitt

Bundesagentur für ArbeitDer Anteil der Erwerbstätigen unter allen über 60-Jährigen in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren drei Mal so stark gestiegen wie im Durchschnitt aller Altersklassen. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Bundesagentur für Arbeit über die Lage der Älteren am Arbeitsmarkt hervor. Sie liegt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vor. "Der Anstieg bei den Älteren fiel weitaus kräftiger aus als im Durchschnitt über alle Altersklassen", heißt es in der Studie. Demnach stieg der Anteil der Erwerbstätigen unter den 60- bis unter 65-Jährigen an allen Bürgern dieser Altersklasse, die so genannte Erwerbsquote, seit dem Jahr 2002 "mit 23,6 Prozentpunkten mehr als dreimal so stark" wie im Durchschnitt über alle Altersklassen. Auch bei den 55- bis unter 60-Jährigen nahm die Erwerbsquote seit 2002 um 15,2 Prozentpunkte zu und damit "mehr als doppelt so stark" wie im Durchschnitt.

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Arbeitslosenzahl sinkt auf 2849 Millionen - Herbstbelebung schwächer als in den Vorjahren

Bundesagentur für Arbeit„Im Zuge der einsetzenden Herbstbelebung ist die Arbeitslosigkeit von August auf September zurückgegangen. Insgesamt zeigt sich der deutsche Arbeitsmarkt in einer guten Grundverfassung, gleichzeitig werden aber strukturelle Probleme immer deutlicher.“, sagte Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit (BA), heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz. Mit der einsetzenden Herbstbelebung hat die Arbeitslosigkeit von August auf September um 97.000 auf 2.849.000 abgenommen. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat allerdings um 25.000 angestiegen. Gegenüber dem Vorjahr waren 61.000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet. Der saisonbereinigte Anstieg im September hängt damit zusammen, dass Arbeitsmarktpolitik weniger entlastet hat. So ist die Zahl der Menschen, die an arbeitsmarktpolitischen Programmen teilnehmen, rückläufig.

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