Mindestlohn in Sicht - Nebeneffekt der Bundestagswahl
Auch das ist bitter für die FDP: Da scheidet die weithin als am wirtschaftsnächsten geltende Partei aus dem Bundestag aus und an der Börse passiert fast nichts. Ob Deutschland mit oder ohne liberale Kräfte geführt wird, scheint den Anlegern zumindest kurzfristig egal zu sein. Manche Wirtschaftsverbände sehen das schon kritischer. Und bei Betrachtung der Möglichkeiten von Kanzlerin Angela Merkel, eine neue Regierung zu bilden, dürfte es vielen Unternehmern Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Bei der nun von Arbeitgebern favorisierten Koalition von Union und SPD werden sich die Sozialdemokraten nur schwer von ihrer Forderung nach einem allgemeinen Mindestlohn abbringen lassen, zumal es dafür auch Sympathisanten bei CDU und CSU gibt.
- Aufrufe: 745
Hiesige Solarfirmen werden künftig nicht mehr reine Produzenten sein, sondern Anbieter von Energiesystemen. Dazu gehören Spezialanfertigungen für Gebäude und Speicherapparate. Firmen wie Hanwha Q-Cells sind auf dem Weg, die Krise hinter sich zu lassen. Fraunhofer in Halle hat bereits bewiesen, dass es diesen Prozess unterstützen und befördern kann. Das Vorhaben, in Ostdeutschland ein internationales Solarzentrum mit Rohstoff- und Zellproduktion sowie Forschung aufzubauen, lässt sich aber kaum mehr realisieren.