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Siemens will 15.000 Stellen abbauen

SiemensKaum im Amt überrascht Siemens-Chef Joe Kaeser die Belegschaft mit einem Sparprogramm, das deutlich schärfer ausfällt als erwartet. 15.000 Stellen will Siemens binnen eines Jahres streichen. Es ist das größte Abbauprogramm, das ein deutscher Konzern derzeit fährt. Und dabei leidet Siemens, anders als der bislang in der Rangliste mit 11.000 Stellen "führende" Eon-Konzern, noch nicht mal unter der Energiewende, sondern will eigentlich ihr Gewinner sein. Den Kahlschlag teilt ein Sprecher en passant mit, entsprechend erzürnt sind die Arbeitnehmer. Von Kaeser waren sie anderes gewohnt. Damit knüpft der Bayer nahtlos an die Pannen-Serie seines Vorgängers Löscher an. Auch der hatte mehr Schlagzeilen mit markigen Worten als mit Geschäftserfolgen gemacht. Dass in einem Gemischtwaren-Laden wie Siemens mit 370.000 Mitarbeitern die Ineffizienz blüht, kann man sich lebhaft vorstellen.

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Hornbach will einzelne Praktiker- und Max-Bahr-Standorte übernehmen

HornbachDer Baumarkt-Konzern Hornbach hat Interesse an einzelnen Praktiker- und Max-Bahr-Märkten. "Wir haben bei den Insolvenzverwaltern Interesse an bis zu zehn Praktiker- und Max-Bahr-Standorten angemeldet, die wir mieten oder kaufen wollen, um weiße Flecken auf der Hornbach-Landkarte zu schließen", sagte Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Holding, dem Berliner "Tagesspiegel".

(ots) / Bild: Covânt (CC BY-SA 3.0)

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Aktionärsschützer warnen vor chinesischer Maschinenbau-Offensive

MaschinenbauDie Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) rechnet in den kommenden Jahren mit turbulenten Entwicklungen bei den deutschen und europäischen Maschinenbauunternehmen. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler: "Nach der Solarindustrie könnte als nächstes diese Branche unter erheblichen Druck geraten. China will auch dort wesentlich entschlossener als bisher versuchen, eigene Produkte zu geringen Preisen in den Markt zu drücken." Die Offensive aus Fernost werde vor allem Hersteller vergleichsweise wenig komplexer Produkte treffen. "Die Autobranche und der Hochtechnologiebereich werden dagegen weniger leiden, da die chinesische Konkurrenz bei diesen Erzeugnissen schlichtweg noch nicht mithalten kann", sagte Tüngler.

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Stadt Essen will Dividenden-Halbierung bei RWE verhindern

RWE-TurmBei den kommunalen Aktionären formiert sich Widerstand gegen die geplante Dividenden-Halbierung des Essener Energiekonzerns RWE. "Über die Dividende beschließt letztlich die Hauptversammlung. Hier sind die Kommunen als Anteilseigner stark vertreten", sagte Lars Martin Klieve, Stadtkämmerer von Essen, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. "Ich habe die Hoffnung, dass es ein anderes Ergebnis als eine Halbierung der Dividende geben wird. Das letzte Wort in dieser Frage ist noch nicht gesprochen", fügte er hinzu. Auch die Stadt Bottrop hatte gegenüber der WAZ erklärt, Kämmerer Willi Loeven hoffe, dass die angekündigte Halbierung der Dividende "von der Aktionärsversammlung nicht akzeptiert wird". Bottrop habe "einfach nicht das finanzielle Fettpolster, um solche Mindereinnahmen problemlos wegstecken zu können".

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