Chemie Tarifverhandlung in Hessen ohne Ergebnis
Die erste Verhandlungsrunde für die ca. 93.000 Beschäftigten der chemischen Industrie in Hessen wurde gestern Nachmittag in Bad Homburg ergebnislos vertagt. Die IG BCE forderte angesichts der guten Wirtschaftslage eine Erhöhung der Einkommen um 5,5 Prozent. Die Arbeitgeber lehnten dies ab, legten aber kein eigenes Angebot vor. Dazu Volker Weber, regionaler Verhandlungsführer und Landesbezirksleiter der IG BCE Hessen-Thüringen: "Der deutschen Industrie geht es gut, der Chemieindustrie geht es überdurchschnittlich und in Hessen sind die Zahlen noch einmal besser als im Rest des Landes. Jetzt müssen unsere Mitglieder auch ihren gerechten Anteil daran erhalten."
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Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sieht trotz verbesserter PISA-Ergebnisse weiter großen Handlungsbedarf, damit mehr Schüler als bisher die Grundvoraussetzung für eine Berufsausbildung erreichen. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" erklärte Generalsekretär Holger Schwannecke, das Handwerk sei aktuell in großer Sorge, weil noch immer viele Schüler nicht die erforderliche Ausbildungsreife mitbrächten. Bedenklich nannte es der ZDH-Generalsekretär, dass die Zahl der Schüler, die nicht richtig lesen und rechnen können, mit 14 beziehungsweise 17 Prozent in Deutschland nach wie vor sehr hoch sei. Viele Betriebe organisierten mittlerweile Nachhilfeunterricht neben Ausbildung und Berufsschule.