Energiepreise führen zur De-Industrialisierung Deutschlands
EU-Kommissar Günther Oettinger fürchtet, dass die aktuell hohen Energiepreise zu einer De-Industrialisierung Deutschlands führen. "Wir müssen alles dafür tun, dass die Industrienicht wieder dorthin geht, wo es billige Energie gibt. So wie die Industrie an Rhein und Ruhr gekommen ist, kann sie auch wieder gehen. Und sie meldet sich nicht morgen beim Einwohnermeldeamt ab, sie geht schleichend", schreibt Oettinger in einem aktuellen Gastbeitrag für die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post". "Der Prozess der de-industriellen Entwicklung ist in vollem Gang. Und wir tun so gut wie nichts, damit er aufgehalten wird. Der Strompreis in Deutschland ist gleich nach Japan, mit Zypern und Dänemark einer der höchsten der Welt. Dreifacher Gaspreis, doppelter Strompreis, das hält die Industrie nicht aus", warnt der EU-Kommissar.
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Es läuft weiter gut für die hiesige Wirtschaft. Nie zuvor haben die Unternehmen in einem Monat so viele Waren exportiert wie im Oktober. Deutschland bleibt damit die Konjunktur-Lokomotive in der Eurozone. Dass die Handelsüberschüsse aktuell trotzdem sinken, weil die Importe schneller wachsen, muss kein schlechtes Zeichen sein. Im Gegenteil: Es zeigt, dass die Unternehmen hierzulande mehr investieren und die Verbraucher mehr konsumieren. Genau das dürfte den Kritikern in den USA und bei der Europäischen Union,