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HSH Nordbank: Der Gesetzgeber handelte zu spät

HSH NordbankKonsequenzen aus der globalen Finanzkrise zu ziehen war und ist ein mühsames Geschäft. Den komplizierten Bankensektor neu zu regulieren und sicherer zu machen, ohne seine wichtigen Funktionen für die Gesamtwirtschaft zu beeinträchtigen, erfordert Sorgfalt und Zeit. Dass aber das Steuerrecht erst Ende 2011 so verändert wurde, dass Banken sich Phantom-Kapitalertragsteuern nicht mehr erstatten lassen können, schreit zum Himmel. Die verlockende Wirkung dieses Schlupflochs war bekannt. Hasardeure wie in den Reihen der HSH Nordbank konnten davon regen Gebrauch machen. Die Möglichkeit, ja die Wahrscheinlichkeit muss Steuer- und Aufsichtsbehörden sowie Fachpolitikern im Bundestag bewusst gewesen sein. Gehandelt hat der Gesetzgeber zu spät.

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E.ON verkauft Anteile an E.ON Mitte

E.ON ZentraleE.ON hat Dienstag mit einem Konsortium aus kommunalen Anteilseignern einen Vertrag zur Veräußerung ihres 73,3-prozentigen Anteils an der E.ON Mitte AG unterzeichnet. Im Zuge dessen kauft E.ON die E.ON Mitte Vertrieb GmbH sowie weitere durch E.ON Mitte AG gehaltene Beteiligungen zurück. Insgesamt erzielt E.ON aus dieser Transaktion, die zeitnah zur Unterzeichnung der Verträge abgeschlossen werden soll, einen Mittelzufluss von netto rund 610 Millionen Euro.

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Cargill baut neue Alkoholfabrik bei Magdeburg

Cargill wird in Barby/Elbe bei Magdeburg eine Produktionsstätte für hochwertigen Alkohol errichten. Es handelt sich dabei um Alkohol, welcher in Lebensmittelqualität hergestellt wird und so insbesondere in der Getränke,- Kosmetik- und Pharmaindustrieeingesetzt wird. "Durch diese Investition unseres Stärke- und Süssungsmittelgeschäftes werden wir weiter auf unseren Erfahrungen im Alkoholgeschäft aufbauen und so unseren Kunden in der Region einen noch besseren Service bieten können" so Frank van Lierde, Executive Vice President bei Cargill.

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Berlin: Rumänische Bauarbeiter auf der Baustelle ''Hochhaus der Deutschen Rentenversicherung'' seit Wochen nicht bezahlt

BaustelleZahlreiche Bauarbeiter auf einer Berliner Großbaustelle sind nach Recherchen des rbb seit Wochen nicht bezahlt worden. Ein Subunternehmer soll für die Sanierungsarbeiten am Hochhaus der Deutschen Rentenversicherung 25 Rumänen beschäftigt, aber nicht entlohnt haben. Die Lohnforderungen sollen sich nach Informationen des rbb auf rund 45.000 Euro belaufen. Das sagte eine Mitarbeiterin des Beratungsbüros für entsandte Beschäftigte des Deutschen Gewerkschaftsbunds und des Senats. Dort hatten die Rumänen heute Hilfe gesucht.

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