Brüssel gefährdet Zigtausende Jobs in Deutschland
Nun kommt es knüppeldick aus Brüssel und man darf sehr gespannt sein, wie sich Kanzlerin Angela Merkel und ihr neuer Mann für Energie, Sigmar Gabriel, jetzt verhalten: Die EU-Kommission lässt kein gutes Haar an der deutschen Energiewende und schon gar nicht an den zaghaften Reformbemühungen im Koalitionsvertrag. Dramatische Züge nimmt das Beihilfeverfahren für die deutschen Jobs in der energieintensiven Industrie an. Wettbewerbskommissar Almunia will die weitgehende Befreiung von der Öko-Umlage erst kappen und dann ab 2020 ganz streichen. Heute sind es 0,05 Cent je Kilowattstunde, die Thyssen-Krupp, Trimet und Co. zahlen müssen, laut Almunia soll der Betrag ums Zwanzigfache steigen. Das gefährdet Zigtausende Arbeitsplätze. Schließlich kennen die Wettbewerber im Ausland diese deutschen Belastungen durch die Öko-Umlage gar nicht.
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Die Banken haben nichts dazugelernt. Auch im fünften Jahr nach der Finanzkrise schwatzen die so genannten Berater der Geldhäuser Kunden noch immer ungeeignete Finanzprodukte auf. Nicht immer, aber allzu oft bedient der Wertpapierverkäufer allein die Interessen seines Hauses. Zu teuer, zu unflexibel, zu riskant, das aktuell Urteil der Verbraucherschützer ist eindeutig. Zur Erinnerung: Vor der Krise haben hiesige Banken gerne auch Rentnern hochriskante Lehman-Papiere ins Depot gelegt. Mit oft Tausenden Euro Verlust. "Produktinformationsblätter" und "Beratungsprotokolle" sollten es seither richten. Sie blieben natürlich Placebos.