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Politik

Mehrheit der Deutschen findet Auftreten von Tsipras & Varoufakis ''unverschämt''

Deutsche halten Grexit für ungefährlichDer griechische Ministerpräsident Tsipras und sein Finanzminister Varoufakis sind in der Euro-Krisendiplomatie mit einem betont konfrontativen Verhandlungsstil aufgefallen. Wie finden das die Deutschen? Und wer muss sich bewegen, damit die Krise doch noch gelöst werden kann? In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage kritisieren die meisten Deutschen das Auftreten des griechischen Ministerpräsidenten und seines Finanzministers. 52 Prozent der Befragten halten den Auftritt des Duos für "unverschämt", 41 Prozent eher für "naiv". Aber es gibt auch Verständnis für die beiden Euro-Revoluzzer: Immerhin 25 Prozent der Deutschen halten deren Vorgehen für "strategisch geschickt", und 13 Prozent der Befragten geben zu, die Chuzpe der beiden "insgeheim zu bewundern".

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Friedrich warnt vor ''faulem Kompromiss'' mit Griechenland

Hans-Peter FriedrichHans-Peter Friedrich (CSU), hat davor gewarnt, mit der griechischen Regierung auf der Basis ihres am Donnerstag eingereichten Antrags über eine Verlängerung der Milliardenhilfen zu verhandeln. "Wenn jetzt ein fauler Kompromiss geschlossen wird, werden die Reformprozesse in anderen Ländern zum Erliegen kommen, und Europa wird bitteren Zeiten entgegengehen", sagte Friedrich dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel".

Bild: blu-news.org (CC BY-SA 2.0)

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TTIP-Streit in der SPD Ausdruck von Orientierungslosigkeit

Für den Politikwissenschaftler Matthias Micus zeigt der SPD-interne Streit über die Freihandelsabkommen Ceta und TTIP die Orientierungslosikeit der Genossen. "Die SPD weiß nicht mehr, welches Ziel sie auf welchem Weg für welche Gesellschaftsgruppen erreichen will", schreibt Micus in einem Gastbeitrag für die in Berlin erscheinende Tgeszeitung "neues deutschland". Vor allem die Adressaten sozialdemokratischer Politik seien nicht mehr klar auszumachen.

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Schäuble soll gegenüber Griechenland hart bleiben

Wolfgang SchäubleFührende Ökonomen haben Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) aufgefordert, in den Verhandlungen mit Griechenland hart zu bleiben. "Es ist unbedingt notwendig, dass Minister Schäuble hier nicht einknickt und eine harte Haltung zeigt", sagte Clemens Fuest, Chef des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Es ist ein Unding, dass eine Regierung fordert, die Steuerzahler anderer Länder sollen ihre zweifelhaften Wahlversprechen bezahlen", sagte Fuest. Der Stuttgarter Banken-Ökonom Hans-Peter Burghof sagte der Zeitung: "Griechenland kann kein Geld mehr von Partnern verlangen, ohne etwas dafür tun zu wollen. Es wäre fatal, wenn sich die Eurogruppe darauf einlassen würde."

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