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Politik

Kauder verhält sich in der Quotendebatte unanständig gegenüber Manuela Schwesig

Renate KünastDie Grünen-Politikerin Renate Künast hat Unionsfraktionschef Volker Kauder "unanständiges Verhalten" in der Debatte um eine Frauen-Quote gegenüber der Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) vorgehalten. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" sagte Künast: "Es ist unanständig, in der Sachauseinandersetzung die Ebene der persönlichen Abwertung zu benutzen." Kauder hatte der Ministerin "Weinerlichkeit" in der Quoten-Debatte vorgehalten. Frau Schwesig sei auch nicht "nervig", nur weil sie an diesem Thema dran bleibe, meinte Künast.

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Thüringen: Linke fordert Lieberknecht zur Kandidatur auf

Christine LieberknechtDie Vorsitzende der Linken in Thüringen, Susanne Hennig-Wellsow, hat Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) aufgefordert, ihre Bereitschaft zur Kandidatur für die Ministerpräsidenten-Wahl am 5. Dezember zu erklären. "Die Rechtslage ist offenkundig und einfach", sagte sie der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" vor dem Hintergrund der aktuellen Auseinandersetzung über die Mehrheit in einem etwaigen dritten Wahlgang. "Nur wer am 5. Dezember antritt, hat auch eine Chance, am Abend des 5. Dezember Ministerpräsident zu sein."

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Oppermann fordert Geldspritze für Kommunen aus Investitionspaket

Vor dem Treffen der Koalitionsspitzen hat SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann mehr Geld für die Kommunen aus dem geplanten Investitionspaket des Bundes gefordert. "Für mich ist wichtig, dass neben Investitionen in Breitbandausbau, die energetische Gebäudesanierung, Infrastruktur und Städtebau auch die kommunalen Investitionen angeregt werden", sagte Oppermann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinische Post".

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Ramelow begrüßt Soli-Einigung der SPD-Länder

Thüringens Ministerpräsidenten-Kandidat Bodo Ramelow hat die Einigung der von SPD und Grünen geführten Bundesländer zur Zukunft des Solidaritätszuschlags begrüßt und hob insbesondere die geplanten Hilfen für die Kommunen hervor. "Das ist die richtige Herangehensweise. Dem würden wir uns als Thüringen anschließen", sagte Ramelow der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinische Post". Die Lage der Kommunen müsse bei der Verteilung des Geldes einbezogen werden.

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