Afghanistan: Karsai und seine korrupten und inkompetenten Schergen nicht weiter unterstützen
Eine gute Miene zum bösen Krieg in Afghanistan zeigen: Das kann Steinmeier. Der Außenminister warb bei Präsident Karsai mit diplomatischen Worten um Zustimmung für ein neues Sicherheitspaket mit den Alliierten, wie erwartet ohne Erfolg. Der Vertrag soll sicherstellen, dass die 2015 geplante militärische Ausbildungs-Mission rechtlich abgesichert ist. Doch Karsai verweigert seit Monaten die Unterschrift, im Grunde eine politische Frechheit. Schließlich zahlen die Steuerzahler in Europa und USA Milliarden, um dem Krisenherd zu helfen. Gelder, die auch in Schulen in Niedersachsen oder Florida gut angelegt wären. Doch statt zu kooperieren, fällt Karsai nur noch mit Schimpf-Tiraden gegen den Westen auf. Und das ist nicht der einzige Skandal, den sich der Präsident leistet.
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Schwarzer Sonntag für die Schweiz: Das Land zeigt sich tief gespalten. Und wie weit die Folgen der aktuellen Abstimmung für ein Limit der Zuwanderung reichen werden, ist noch lange nicht abzusehen. Außer innenpolitischen Gräben droht ein Bruch mit der EU. Denn schottet sich die Alpenrepublik nun gegenüber Einwanderern aus den EU-Ländern ab, verstößt sie eklatant gegen das Abkommen zur Personenfreizügigkeit. Und vereinbart ist, dass beim Bruch eines einzigen Abkommens auch alle weiteren Verträge hinfällig werden. So bewegt sich die Schweiz ins Abseits. Nach einer Studie hängt jeder dritte Arbeitsplatz in den Kantonen von Geschäften mit den Staaten der EU ab. Nun können Vereinbarungen zum Handel, zur Forschung und zur Landwirtschaft zwischen der Europäischen Union und der Schweiz ausgesetzt werden. Die Folgen dürften für beide Seiten schmerzhaft sein.