Große Koalition will Optionszwang bis Ostern abschaffen
Die Große Koalition will den Optionszwang bei Doppelstaatlern "zügig" abschaffen. Er erwarte einen Gesetzentwurf im Kabinett "noch vor Ostern", erklärte der Vorsitzende des Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Union und SPD wollen, dass Ausländerkinder, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, sich nicht länger für eine Nationalität entscheiden müssen. Nun geht es laut Bosbach darum, "rechtssicher zu definieren", was unter "Aufwachsen" zu verstehen sei.
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Die Linkspartei übt in den Nachrichten scharfe Kritik an der Mütterrente. "Es darf nicht sein, dass auch nur eine Rentnerin aus dem Osten befürchtet, bei der Mütterrente leer auszugehen", sagte Matthias Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Linken im Bundestag, der Märkischen Oderzeitung. Hintergrund ist die Erwartung, dass Frauen, die ab Mitte des Jahres in Ostdeutschland in Rente gehen, voraussichtlich deutlich weniger von der geplanten Mütterrente haben werden als erwartet. Grund dafür sind die anderen Arbeitsbiographien im Vergleich zu West-Müttern. Von der Mütterrente profitieren vor allem Frauen, die wegen der Kindererziehung zu Hause geblieben sind. Ostdeutsche Frauen, die nach der Geburt der Kinder rasch wieder arbeiten gingen,