SPD und Grüne warnen vor Rechtspopulismus im Europa-Wahlkampf
Nach den Europaparteitagen von AfD und CSU warnen Politiker von SPD und Grünen in den Nachrichten aktuell davor, im Europa-Wahlkampf mit rechtspopulistischen Tönen Ängste und Vorurteile zu schüren. "Die CSU muss aufpassen, dass sie sich mit ihren europaskeptischen Tönen und Wahlslogans bei den Rechtsparteien anbiedert", sagte der designierte SPD-Parteivize Ralf Stegner dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel. Das "rechtspopulistische Schüren von Ängsten und Vorurteilen" passe "ebensowenig zu einer deutschen Regierungspartei wie der nationalistische Zungenschlag der AFD oder die rechten Europatöne der Linkspartei".
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Die FDP hat seit ihrem ungenügenden Ergebnis bei der Bundestagswahl Mitglieder hinzugewonnen. Wie die in Bielefeld erscheinende Neue Westfälische aktuell berichtet, zählte die Partei zum Jahreswechsel 2013/2014 insgesamt 57.600 Männer und Frauen in ihren Reihen. Damit sind nach der historischen Wahlniederlage am 22. September vorigen Jahres netto, also nach Abzug von Todesfällen und vorangegangener Austritte, knapp 1.000 Menschen in die FDP eingetreten. Zum Jahreswechsel 2012/2013 verzeichnete die Partei noch rund 58.600 Mitglieder. "Nach der Bundestagswahl haben viele erkannt, dass es eine liberale Stimme braucht, die Wirtschaftskompetenz mit Bürgerrechten verbindet", sagte der FDP-Vorsitzende Christian Lindner dieser Zeitung.