AfD wirft FDP ''Diffamierung'' vor
Nach dem Dreikönigstreffen der FDP hat AfD-Vorsitzender Bernd Lucke den Liberalen eine "Diffamierungskampagne" vorgeworfen. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Lucke mit Blick auf aktuelle Äußerungen des FDP-Chefs Christian Lindner, er verwahre sich dagegen, "in einem Atemzug mit rechtsextremen Parteien wie dem Front National von Marine Le Pen genannt zu werden". Auch dem Vorwurf, der AfD mangele es an einem konkreten Konzept, widersprach Lucke: "Ich vermisse da eher bei den Altparteien ein Konzept, wie es mit Europa weitergehen soll." Er sehe die FDP "als Konkurrent und Mitbewerber" im Kampf um die Wählergunst, so Lucke.
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Der Verwaltungsrechtsexperte Hans Herbert von Arnim hat angesichts eines möglichen Wechsels des ehemaligen Kanzleramtsministers Ronald Pofalla (CDU) in den Vorstand der Deutschen Bahn ein baldiges Gesetz über Karenzzeiten gefordert. "Da muss dringend eine gesetzliche Regelung her", sagte er aktuell der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung". "Wir brauchen eine Karenzzeit von mindestens drei, eigentlich aber von fünf Jahren. Es hängt natürlich davon ab, ob ein ehemaliger Minister in ein Unternehmen geht, mit dem er als Minister zu tun hatte. Aber das ist beim Chef des Bundeskanzleramtes ja fast immer der Fall."