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Politik

WM-2014: Duell in Recife, Löw trifft auf Klinsmann

Itaipava Pernambuco ArenaDie erste Reaktion verriet mehr als tausend Worte. In dem Moment, als sich der neben ihm sitzende Wolfgang Niersbach vor Lachen auf die Schenkel klopfte, saß Joachim Löw mit versteinerter Miene da. Die USA aus dem Lostopf zu fischen, war ungefähr das schlechteste, was der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sportlich passieren konnte. Mag das Wiedersehen mit Jürgen Klinsmann auf weltmeisterlicher Bühne in Brasilien für den Präsidenten eine besondere Pointe sein, der Bundestrainer hätte auf die zähen US-Boys gerne verzichtet.

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Mehrheit der Deutschen hat Mitleid mit der FDP

FDPVor dem anstehenden Bundesparteitag der FDP fände eine Mehrheit von 59 Prozent der Deutschen es "schade, wenn die FDP in der deutschen Politik keine Rolle mehr spielen würde". 35 Prozent finden hingegen, "die FDP wird einfach nicht mehr gebraucht". Dies sind allerdings 16 Prozentpunkte weniger im Vergleich zu Anfang September. 51 Prozent sind der Ansicht, "mit Christian Lindner an der Spitze kann der FDP der Neuanfang gelingen".

Quelle: ARD-DeutschlandTrend

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SPD spricht Schäuble Kompetenz ab

Wolfgang SchäubleDie SPD hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) einen fehlenden Willen zur Durchsetzung der Finanztransaktionssteuer in Europa vorgeworfen und ihm deshalb die Eignung als Finanzminister abgesprochen. "Die Zurückhaltung, mit der sich Wolfgang Schäuble zur Finanztransaktionssteuer äußert, ist ein fatales Signal an die anderen Länder in Europa", sagte der bisherige haushaltspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Carsten Schneider, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Schäuble sollte nicht nur endlich akzeptieren, dass diese Steuer kommen muss, sondern er muss es auch durchsetzen. Falls er sich dazu nicht in der Lage sieht, ist er der falsche Kandidat für das Amt des Finanzministers", sagte Schneider.

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Staatsrechtler sehen SPD-Mitgliederentscheid wegen Manipulationsversuchen in Gefahr

SPDWegen der Manipulationsversuche im Vorfeld des SPD-Mitgliederentscheids über die vereinbarte große Koalition aus Union und SPD halten Verfassungsrechtler aktuell das Scheitern der Abstimmung für möglich. "Wenn erwiesen ist, dass Manipulationen und Fehler einen Einfluss auf das Ergebnis gehabt haben, könnte es annulliert werden", sagte der Berliner Staatsrechtsprofessor Ulrich Battis dem in Bremen erscheinenden Weser-Kurier. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass sich ein Unbekannter in die Telefonanlage der Berliner SPD-Zentrale gehackt und unter der Nummer des Willy-Brandt-Hauses Kritikern des Koalitionsvertrages telefonisch gedroht hatte. Zuvor hatte sich ein Göttinger Student unter falschem Namen als Mitglied in die SPD eingeschlichen, um an der Abstimmung teilzunehmen.

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