US-Botschafter äußert sich zurückhaltend über Anti-Spionage-Abkommen
An eine öffentliche Bekanntgabe der Ergebnisse über ein deutsch-amerikanisches Anti-Spionage-Abkommen ("No-Spy") glaubt John B. Emerson, US-Botschafter in Berlin, nicht. In einem Interview mit dem in Bremen erscheinenden WESER-KURIER sagte er: "Ich wäre sehr überrascht, wenn es eine große Pressekonferenz gibt, auf der verkündet wird, dass sich beide Seiten umfassend geeinigt haben." Emerson betonte, Deutschland sei ein sehr enger Verbündeter und "unsere Sorge ist, dass andere Länder kommen werden und sagen: Das, was die Deutschen bekommen haben, wollen wir auch".
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