Staatsanwaltschaft entscheidet zu Gysi unabhängig vom Wahltermin
Die Staatsanwaltschaft Hamburg wird ihr Ermittlungsverfahren im Fall Gregor Gysi in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes oder erst nach dem 22. September abschließen. Die Sprecherin der Behörde, Nana Frombach, sagte Tagesspiegel Online", zwar werde versucht, das Verfahren gegen den Linken-Fraktionschef "so schnell wie möglich abzuschließen".
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Mag heute auch vieles unsicher sein, auf eines ist Verlass: Der Strompreis wird weiter steigen. Und ausgerechnet Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und sein Amtsvorgänger Rainer Brüderle vergießen darüber bittere Tränen. Immer mehr Partikularinteressen wollten mit der Energiewende Geld verdienen, klagten die beiden FDP-Politiker am Freitag in einem Namensbeitrag für eine große Tageszeitung. Jeder wolle sich ein möglichst großes Stück vom Subventionskuchen abschneiden, heißt es darin weiter. Dabei haben doch gerade Rösler und Brüderle dafür gesorgt, dass die gesetzlichen Ausnahmeregelungen für Betriebe zur Finanzierung des Ökostroms immer großzügiger wurden. Nach den neuesten Zahlen könnten im kommenden Jahr bereits 2367 Betriebe einen Nachlass bei der Ökostrom-Umlage bekommen. 2011 sind es erst 813 gewesen. Und je mehr Unternehmen sich hier schadlos halten, desto stärker werden die Kosten auf den Rest der Stromnutzer verteilt.