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Neuer Doppelabschluss für Pflegende und Hebammen

Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW und die
Universität Witten/Herdecke eröffnen Master-Studierenden mit einem Double
Degree-Abkommen neue Karrierewege für Pflegende und Hebammen.
Informationsveranstaltung am 21. April.

Ein Studium, zwei Abschlüsse: Pflegenden und Hebammen, die sich für ein
Master-Studium interessieren und sich vorstellen können, in Deutschland
wie auch in der Schweiz zu studieren und zu arbeiten, denen bieten die
ZHAW und die Universität Witten/Herdecke (UW/H) ab dem Wintersemester
2021/22 einen neuen Doppelabschluss an. Eine kostenlose Online-
Infoveranstaltung findet am 21. April statt. Eine Anmeldung ist über
folgende Website möglich:  www.uni-wh.de/infoveranstaltung-chn

Zwei akademische Abschlüsse
Wer sich für das Studienprogramm mit dem Double Degree erfolgreich
bewirbt, kann für zwei Semester an der jeweiligen Partnerhochschule
studieren und erhält damit nicht nur zwei akademische Abschlüsse, sondern
auch wertvolle Einblicke in die Spezialisierungen und Schwerpunktthemen
des jeweils anderen Master-Studiengangs.

Die ZHAW in Winterthur bietet die Masterstudiengänge MSc Pflege und MSc
Hebamme an, die für neue Rollen und erweiterte Aufgaben als Advanced
Practice Nurse (APN) oder Advanced Practice Midwife (APM) qualifizieren.
Denn in der Pflege und dem Tätigkeitsbereich von Hebammen sind zunehmend
Expertinnen und Experten mit einem Masterabschluss gefragt, die neben
vertieftem Wissen zur Entscheidungsfindung bei komplexen Sachverhalten und
klinischen Kompetenzen auch über Fähigkeiten verfügen, Veränderungen im
Gesundheitssystem proaktiv mitzugestalten.

Mit dem Double Degree im Umfang von 120 ECTS-Punkten stehen den
Absolventinnen und Absolventen der ZHAW neue postgraduierte Karrierewege
wie zum Beispiel eine Promotion offen. Co-Studiengangleiter André Fringer
(MSc Pflege) und Studiengangleiterin Astrid Krahl (MSc Hebamme) freuen
sich über die neue Karriereoption für Masterstudierende der ZHAW. „Durch
das Double Degree mit Witten erwerben unsere Studierenden eine zusätzliche
Qualifikation im Bereich Community Health, die ideal zur wachsenden
Bedeutung der ambulanten bzw. häuslichen Pflege passt. Der Master
„Community Health Nursing“ ist für die Entwicklung des Gesundheitswesens
in der Schweiz von großer Bedeutung, als Antwort auf die wachsende
Verantwortung der Gemeinde in der Gesundheitsversorgung. Damit werden neue
Karrierewege in Kombination mit dem bewährten Studiengang zur APN
eröffnet“, sagt André Fringer. Der MSc Community Health Nursing, so Astrid
Krahl, bietet für Hebammen eine grosse Chance, sich mit erweiterten
Kompetenzen stärker auf Gemeindeebene zu engagieren und passgenaue
integrierte Versorgungsangebote für Frauen, Kinder und Familien zu
initiieren.

In Witten studieren die angehenden Pflegeexpertinnen und -experten den
Masterstudiengang Community Health Nursing (CHN). In diesem Studiengang
werden speziell qualifizierte Pflegefachpersonen ausgebildet. Sie sollen
zukünftig in der Gemeinde für Menschen mit chronischen Erkrankungen und
andere Zielgruppen als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur
Verfügung stehen. Auch eine Tätigkeit in der primären
Gesundheitsversorgung ist denkbar, etwa in Gesundheitszentren. Community
Health Nurses arbeiten dort in multiprofessionellen Teams, zu denen auch
Arztpersonal oder Sozialarbeiterinnen und -arbeiter gehören.
Für die Studierenden in Witten ist die Teilnahme am
Doppelabschlussprogramm ein großer Mehrwert. Sie erhalten einen zweiten
spezialisierten Abschluss im Bereich Pflege und damit mehr
Berufsperspektiven. Sie können als Advanced Practice Nurse tätig sein und
haben zusätzlich die Möglichkeit, im klinischen Kontext zu arbeiten. Es
werden ihnen Inhalte vermittelt zum stationären Setting, vertiefende
Forschung zur Evidenzbasierung sowie Implementierungsforschung im Bereich
stationär-klinischer Versorgung, klinische Schwerpunkte und Advanced-
Practice-Kompetenzen“ so Sabine Metzing, die den Studiengang CHN
kommissarisch leitet.

Für Herausforderungen im internationalen Arbeitsmarkt gerüstet
Im Rahmen des Double Degree lernen die Studierenden auch die
landesspezifischen Besonderheiten der interdisziplinären Zusammenarbeit
kennen. Sie reflektieren die jeweils spezifischen Rollen und Aufgaben
innerhalb dieser Zusammenarbeit und integrieren die daraus resultierenden
Erkenntnisse in das eigene berufliche Handlungsfeld. Der Doppelabschluss
ermöglicht Pflegefachpersonen, sich entweder in einem bestimmten
Studiengebiet zu spezialisieren, oder sich in einem zweiten Gebiet aus-
beziehungsweise weiterzubilden. Nicht zu Letzt wird die Verschränkung der
pflegepraktischen und pflegewissenschaftlichen Kulturen in Deutschland und
der Schweiz wesentlich zur Stärkung des Berufsbilds und der
Professionalisierung durch den internationalen Austausch beitragen.

Ansprechpersonen:

• Prof. Dr. Sabine Metzing, Kommissarische Studiengangsleitung, Master
Community Health Nursing, Universität Witten/Herdecke: Telefon +49 (0)2302
/ 926-377, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
• Prof. Dr. André Fringer, Co-Studiengangleiter MSc Pflege, ZHAW
Departement Gesundheit: Telefon +41 (0) 58 934 64 79, E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
• Dr. Astrid Krahl, Studiengangleiterin MSc Hebamme, ZHAW Departement
Gesundheit: Telefon +41 (0) 58 934 63 28, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
• Studierendensekretariat MSc in Pflege und Hebammen:
studienberatung.mscpf.gesundheDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
• Ansprechpartner Presseteam: Malte Langer, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder
02302 / 926-931

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Gemeinsam bewegen gegen Krebs

2021 startet das neue Format „Beweg dich gegen Krebs“ der Stiftung Leben
mit Krebs zur Unterstützung wichtiger Krebstherapien

Derzeit leben in Deutschland mehr als 5 Millionen Menschen mit einer
Krebserkrankung. Jährlich kommen rund 500.000 neue Erkrankungen hinzu. Der
Therapie- und Genesungsprozess ist meist langwierig und bedarf einer
speziellen Betreuung. Hier haben sich neue Therapiekonzepte bewährt. Durch
regelmäßige, medizinisch betreute Aktivitäten können die Einschränkungen
von Erkrankung und Therapie sehr gut bekämpft und damit die Prognosen von
Krebspatienten nachhaltig verbessert werden. Die Therapie in der
Gemeinschaft mit Kontakt zu anderen Betroffenen hat sich als besonders
wertvoll erwiesen. Hier setzt das Konzept „Beweg dich gegen Krebs“ als
begleitende Initiative zum bekannten „Rudern gegen Krebs“ an.

Das Konzept
Das Konzept von „Rudern gegen Krebs“ hat sich über die Jahre in Dresden zu
einem festen Event im Kalender entwickelt. Nun bringt die Stiftung Leben
mit Krebs parallel ein neues Format auf den Markt. „Beweg dich gegen
Krebs“ basiert auf einer App, in welcher Einzelsportler oder Teams ihre
sportlichen Aktivitäten aus unterschiedlichsten Bereichen tracken können.
Ob Joggen, Radfahren oder Fitness – eine Vielzahl an Bewegungsaktivitäten
kann festgehalten werden. Im Anschluss kann jedes Unternehmen oder jeder
Einzelsportler selbst entscheiden, ob und welchen Betrag er pro
absolvierter Stunde Sport an die Stiftung spenden möchte. Somit fördert
das Projekt nicht nur das soziale Engagement, sondern auch die eigene
Fitness der Teilnehmer.

Die Veranstaltung läuft vom 19. Februar bis 21. März 2021. Alle
gesammelten Spendengelder kommen den therapieunterstützenden Projekten für
betroffene Patienten zugute.

Die Dresden International University als langjähriger Partner
Bereits seit 2011 unterstützt die Dresden International University als
Mitinitiator und enger Partner die Dresdner Regatta zu „Rudern gegen
Krebs“. Jährlich ist die DIU mit mehreren Ruderteams an der Regatta
beteiligt und unterstützt so neue Therapieformen für Menschen mit einer
Krebserkrankung. 2021 beteiligt sich die DIU als Sponsor und mit mehreren
Sportbegeisterten und Teams ebenso am neuen Format „Beweg dich gegen
Krebs“.

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Medizinpädagogik in Stuttgart – Expansion des thüringischen Erfolgsmodells

Medizinpädagogik (B.A. und M.A.) werden ab Wintersemester 2021 / 2022 auch
in Stuttgart angeboten.

„Über Lehrermangel ist in den öffentlichen Medien viel zu lesen. Der
Mangel an qualifizierten Lehrkräften gilt jedoch nicht nur an
allgemeinbildenden Schulen, sondern auch an Schulen des Gesundheitswesens.
Entsprechende pädagogische Studiengänge, die auf eine Lehrtätigkeit
vorbereiten, gewinnen zunehmend an Bedeutung.  Damit medizinische
Fachkräfte auch neben der Arbeit in ihrem erlernten Beruf an einer
Hochschule studierenden können, bietet die SRH Hochschule für Gesundheit
seit vielen Jahren das Studium der Medizinpädagogik an. Nachdem bereits
vor zwei Jahren der Master-Studiengang in Stuttgart begonnen hat, folgt
nun der Bachelor-Studiengang im Oktober 2021“, freut sich Prof. Dr.
Hiltraut Paridon, Professorin für Medizinpädagogik sowie
Studiengangsleiterin des Bachelor- und Masterstudienganges der
Medizinpädagogik.

Im Wintersemester 2021/2022 wird die SRH Hochschule für Gesundheit die
ersten Studierenden im Bachelorstudiengang Medizinpädagogik am neuen
Campus in Stuttgart- Backnang begrüßen können. Mit dem Kolping
Bildungszentrum in der Bahnhofstraße 4 wurden Räumlichkeiten gefunden, die
den Studierenden eine gute Atmosphäre bieten, um kompetenzorientiert ihre
Zukunft gestalten zu können. Neben dem Bachelor, wird zukünftig  auch, der
bereits in Stuttgart etablierte Masterstudiengang Medizinpädagogik am
neuen Standort angeboten“, weiß Prof. Dr. Tobias Erhardt, Regionalmanager
Baden-Württemberg an der SRH Hochschule für Gesundheit.

Durch die Implementierung dieses Studienganges übernimmt der Campus
Stuttgart- Backnang das erfolgreiche Modell der Medizinpädagogik des
Campus Gera und des Campus Rheinland. Ein Studium der Medizinpädagogik, B.
A. ermöglicht den Studierenden, ein wissenschaftlich fundiertes
medizinisches Fachwissen und modernes pädagogisches Know-how zu erlangen.
Ziel des Studiums ist es, kompetente Lehrkräfte für das Gesundheitswesen
auszubilden, welche medizinische Themen unter Berücksichtigung neuer und
gesicherter didaktischer Methoden mit Begeisterung vermitteln können. „Der
Studiengang ist dadurch für eine breite Palette an medizinischen
Fachberufen geeignet, hierzu gehören beispielsweise die Pflege, die
Rettung, die Therapie und die technische Assistenz. Er ist
naturwissenschaftlich ausgerichtet, so dass neben pädagogisch-didaktischen
Inhalten auch medizinisch-naturwissenschaftliche Inhalte studiert werden.
Fast alle Absolvent*innen des Studiengangs unterrichten bereits während
ihres Studiums an einer Schule im Gesundheitswesen und werden aufgrund
ihrer Qualifikation nach Abschluss des Studiums erfahrungsgemäß gerne mit
einer Festanstellung übernommen“, ergänzt Prof. Dr. Hiltraut Paridon.

Als einer der größten Studiengänge der SRH Hochschule für Gesundheit,
konnten bisher über 350 Absolvent*innen erfolgreich ihr Bachelorstudium
der Medizinpädagogik abschließen. Mit der Expansion nach Baden-Württemberg
soll diese Erfolgsgeschichte nun fortgesetzt werden.

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Schwerbehinderung: Wann gilt für Krebspatienten ein besonderer Kündigungsschutz?

Beim Erstantrag auf Schwerbehinderung ist für Krebspatientinnen und -patienten meist allein die Diagnose Krebs ausreichend, um einen Grad der Behinderung (GdB)von 50 zu bekommen. Damit gilt für sie automatisch ein besonderer Kündigungsschutz, in der Regel für fünf Jahre. Und dann? Wie geht es weiter? Unter welchen Voraussetzungen der besondere Kündigungsschutz erhalten werden kann, erläutert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums anlässlich des Weltkrebstages am 04.02.2021.

Die Idee des Antrags auf Schwerbehinderung bei einer Krebserkrankung: Nachteile, die durch die Erkrankung und ihre Behandlung entstehen, sollen zumindest teilweise ausgeglichen werden. Als Nachteilsausgleich bei Schwerbehinderung gilt neben anderem ein besonderer Kündigungsschutz. Das heißt konkret: Der Arbeitgeber darf Krebspatienten mit Schwerbehinderung nicht einfach kündigen, sondern muss dafür erst beim Integrationsamt (https://www.integrationsaemter.de) einen Antrag stellen. Aufgabe dieser Behörde ist es, die Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben zu fördern. Sie prüft, ob die Behinderung der Grund für die Kündigung ist. Ist dies der Fall, wird die Kündigung abgelehnt und ist damit hinfällig. Dieser besondere Kündigungsschutz gilt übrigens auch dann, wenn der Arbeitgeber nichts von der Schwerbehinderung des Mitarbeiters gewusst hat. „In den Gesprächen mit Krebspatientinnen und Krebspatienten stellen wir immer wieder fest: Die rechtlichen Möglichkeiten, den besonderen Kündigungsschutz möglichst lange zu erhalten, sind nicht ausreichend bekannt. Daher nehmen wir den diesjährigen Weltkrebstag zum Anlass, um auf dieses wichtige sozialrechtliche Thema aufmerksam zu machen“, so Dr. Susanne Weg-Remers. Sie leitet den Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums.

Immer noch Probleme?  
Bei Krebspatienten wird die Schwerbehinderung meist auf fünf Jahre festgestellt. Während dieser Zeit der Heilungsbewährung wird abgewartet, ob es zu einem Rückfall kommt. Dann haben sie die Möglichkeit einen neuen Antrag auf Schwerbehinderung zu stellen. Das ist vor allem eine Option für Patientinnen und Patienten, die auch nach fünf Jahren noch mit Beschwerden zu kämpfen haben und sich den Belastungen des Alltags physisch und psychisch nicht gewachsen fühlen. „Vor diesem Hintergrund fürchten sie um ihren Arbeitsplatz und möchten daher den besonderen Kündigungsschutz als Schwerbehinderte nicht verlieren“, erläutert Carmen Flecks, Juristin beim Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums. Täglich von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr stehen Ärztinnen und Ärzte für alle Fragen zum Thema Krebs zur Verfügung: Telefonisch unter 0800-420 30 40 oder unter der E-Mail-Adresse krebsinformationsdienst@dkfz.de.

Diagnose Krebs alleine reicht nicht
Wichtig zu wissen: War beim Erstantrag die Nennung der konkreten Krebsdiagnose ausreichend, um einen GdB von 50 zu bekommen, wird bei einem erneuten Antrag nach Ablauf der fünf Jahre die aktuelle Gesundheitssituation der Patienten zugrunde gelegt. Meistens fällt der Grad der Behinderung dann niedriger aus. „Wir empfehlen Patientinnen und Patienten, in diesem Fall neben den aktuellen Einschränkungen aufgrund der Krebserkrankung auch alle anderen Leiden und Vorerkrankungen zu nennen, zum Beispiel Probleme mit der Wirbelsäule, eine Diabeteserkrankung oder eine behandelte Depression“, so Flecks. „Denn bei der Feststellung des Behinderungsgrades finden diese zusätzlichen Beschwerden im Rahmen einer Gesamtschau auf den Patienten Berücksichtigung.“

Antrag auf Gleichstellung – eine weitere Chance auf Kündigungsschutz
Für den Fall, dass Krebspatienten trotzdem keinen GdB von 50 und damit auch keinen besonderen Kündigungsschutz erhalten, gibt es eine weitere Möglichkeit. Denn sie können bei der Agentur für Arbeit die „Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen“ beantragen. Voraussetzung hierfür: Der Grad der Behinderung beträgt mindestens 30. Wird diesem Antrag stattgegeben, kann Krebspatientinnen und -patienten – genau wie Schwerbehinderten – nur mit Zustimmung des Integrationsamtes gekündigt werden. Außerdem haben sie Anspruch auf die meisten anderen Unterstützungen für Schwerbehinderte, wie zum Bespiel steuerliche Vergünstigungen. Davon ausgenommen sind die Nachteilsausgleiche „Zusatzurlaub“ und „Vorzeitige Altersrente für Schwerbehinderte“.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. 

Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. 

Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern.

Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

 

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