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Verhütung ist Frauensache - Nur ein Drittel der Männer bevorzugt Kondome

VerhütungKondome sind bei den Männern in Deutschland immer noch umstritten. In einer Online-Umfrage des Männer-Lifestylemagazins "Men's Health" sagen zwar 55 Prozent der insgesamt 947 Teilnehmer, ihr bevorzugtes Verhütungsmittel sei "auf jeden Fall die Pille". Aber immerhin 30 Prozent wollen den Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft nicht allein den Frauen überlassen und stehen deswegen beim Sex auf "das gute, alte Kondom". 9 Prozent der Männer zeigen sich jedoch ganz ignorant und erklären, die Art der Verhütung sei ihnen vollkommen egal, es dürfe nur kein Mittel sein, "was die Frau vergessen kann". 3 Prozent bevorzugen die Kupferspirale, weil "dieses ganze Hormonzeug" für die Frau "absolut ungesund" sei, 2 Prozent machen sich überhaupt keine Gedanken über Verhütung und 1 Prozent der Männer verlässt sich nach eigenen Angaben am liebsten auf den Coitus Interruptus.

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Grillvergnügen deluxe: Neue Grillgewürze von Zauber der Gewürze

Sommer, Sonne, Grillvergnügen - ein zünftiges Barbecue gehört ebenso zur warmen Jahreszeit wie Eiscreme oder Picknick. Versierte Grillmeister, die etwas auf sich halten, bringen natürlich selbst mariniertes oder gewürztes Grillgut auf den heißen Rost. Mit den neuen Grillgewürzspezialitäten von Zauber der Gewürze können sie ihre Gäste in dieser Grillsaison mit außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen beeindrucken. Ob die neue California BBQ Gewürzmischung, geräucherter Malabar Pfeffer oder pikante Rubs - Grillfreunde erhalten alle Neuheiten unter www.zauberdergewuerze.de.

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Die aktuellen Trends der Bademode 2014

Mix & MatchDie Temperaturen steigen und die Bikinisaison ist in vollem Gange. Badenixen und Sonnenanbeterinnen werfen sich in die neueste Bademode und haben im Schwimmbad, am Baggersee und Strand ihren großen Auftritt. Wer noch einen Schwimmdress für den Sommer sucht, hat die Qual der Wahl. Verspielt, sportlich oder elegant: Bikinis und Badeanzüge zeigen sich auch in dieser Saison wieder so vielfältig, dass für jeden Geschmack und jede Figur das Passende dabei ist.

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Schweiz:Luzerner Theater: WARTEN AUF GODOT Schauspiel von Samuel Beckett, besucht und rezensiert von Léonard Wüst

Das Warten auf Godot geht los

 

Resumée: das Warten geht weiter. Ich kann nicht sagen, wie viele Male ich Beckett`s Drama schon gesehen habe und trotzdem geht’s mir wie den meisten. Ich weiss ja, dass es auch in dieser Inszenierung auf das Gleiche hinausläuft, aber irgendwo am Rande des Kleinhirnes sitzt immer noch irgendwo die minimale sinnlose Hoffnung, dass es diesmal doch anders kommt.

Die Dramaturgin der Inszenierung am Luzerner Theater, Carolin Losch, hatte uns diesen Sachverhalt aber schon in ihrer spannenden, fundierten Einführung klar gemacht. Carolin Losch lieferte aber auch diverse Anekdoten rund um den Autoren, das Drama und dessen wahrscheinlichen Enstehungshintergrund. Aber eben, auch das sind eben auch nur: wahrscheinlich, möglicherweise, könnte sein oder auch nicht, eventuell, vielleicht usw.. Was als gesichert gilt: Samuel Beckett, ein gebürtiger Irländer, war ein eher scheuer, zurückhaltender Zeitgenosse, der sich in der Pariser Künstlerbohème wohlfühlte und dort auch gute freundschaftliche Beziehungen zu anderen Autoren unterhielt, insbesondere zu seinem Landsmann James Joyce. Da Beckett in den dreissiger Jahren zweimal für längere Zeit in Deutschland weilte, sah er das Unheil wohl kommen, dies dürfte sein Mitgefühl für die Juden und die andern verfolgten Ethnien doch stark geprägt haben. Obwohl Irland neutral war während des 2. Weltkrieges, stellte sich Beckett freiwillig der Résistance als Übersetzer zur Verfügung und musste, nach dem Verrat seiner Résistance Zelle durch eines der Mitglieder, ausgerechnet einem Armenpriester, zusammen mit seiner Lebenspartnerin Suzanne Déchevaux-Dumesnil in Roussillon, Provence untertauchen, wo er als Landarbeiter seinen Lebensunterhalt verdiente.

1945 kehrte er nach Paris zurück und setzte sein literarisches Werk fort, er schrieb auf Englisch, aber auch auf Französisch.

Warten auf Godot, franz. Originaltitel: (En attendant Godot) ist ein Theaterstück, das er im Herbst 1948 begonnen, Anfang 1949 fertiggestellt hatte und das 1952 publiziert wurde. Nachdem Beckett lange vergeblich nach einer Aufführungsmöglichkeit gesucht hatte, wurde es schließlich am 5. Januar 1953 vom Théâtre de Babylone in Paris uraufgeführt.Regisseur der Premiere war Roger Blin, der selbst als Pozzo mitspielte. Die Aufführung war überraschend erfolgreich und verhalf Beckett zu seinem Durchbruch als Autor.

Die Inszenierung am Luzerner Theater beeindruckte durch starke schauspielerische Leistungen und mit adäquatem Bühnenbild, das mit (oder wegen) seiner Schlichtheit, die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf das Geschehen fokussierte, oder eben, je nach Betrachtungsweise, auf das Nichtgeschehen. Guter Entscheid des Teams, die Fassung auf der Bühne um ca. eine halbe Stunde zu straffen, dies ohne das Weglassen von Textpassagen oder ähnlichen, sinnverfremdenden Eingriffen.

Fotogaleriediashow von Ingo Höhn über diesen Link:

http://fotogalerien.wordpress.com/2014/06/01/fotogaleriediashow-von-ingo-hohn-luzerner-theater-warten-auf-godot-schauspiel-von-samuel-beckett-31-mai-2014/

Zusammenfassend bleibt uns nichts anderes übrig: Solange noch Hoffnung auf die Ankunft Godots besteht, werden wir weiter warten! Beckett selbst sagte über die beiden Hauptprotagonisten Wladimir und Estragon: “Sie laufen, aber sie legen keinen Weg zurück”

Trailer der Inszenierung: http://art-tv.ch/10820-0-Luzerner-Theater-Warten-auf-Godot.html?reg=3144

Grundsätzliches zum Stück, Besetzung und Produktion

http://innerschweizonline.ch/wordpress/luzerner-theater-warten-auf-godot-schauspiel-von-samuel-beckett/

 

Rezension: Text:  www.leonardwuest.ch

Fotos: Ingo Höhn www.luzernertheater.ch

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