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ZKO, Opera Box: «La vie parisienne» von Jacques Offenbach, 7. Januar 2018, besucht von Noémie Felber

ZKO,Opera Box: «La vie parisienne» von Jacques Offenbach Foto Thomas Entzeroth

Besetzung:

Andres Joho (Musikalische Leitung)
Paul Suter (Regie)
Zürcher Kammerorchester

Mit Violetta Radomirska, Christa Fleischmann,
Jeanne Pascale, Mardi Byers, Anita Monti,
Barbara Hensinger, Lynn Clea Ismail, Erich Bieri,
Daniel Zihlmann, Erwin Hurni, Niklaus Rüegg,
Jürg Krattinger, Samuel Zinsli u.v.m

Rezension:

Die Ouvertüre erklingt, der Pariser Gare de Lyon erweckt zum Leben. Es ist ein Kommen und Gehen, gehetzt und gestresst rasen verschiedenste Reisende durch die Bahnhofshalle. Keinen halben Meter daneben sitzt das Operetten-Publikum gespannt auf den Stühlen. Die Zuschauer sitzen auf der Bühne, die Darsteller und Darstellerinnen bewegen sich durch den Zuschauerraum.

«La vie parisienne», Szenenfoto von Thomas Entzeroth

 

Eine klare Trennung gibt es nicht mehr, die Bühne ist überall. Genau das ist auch das Ziel des Programms «Opera Box»: Den Zuschauer so gut wie möglich ins Geschehnis zu integrieren. So fällt es dem Publikum nicht schwer, sich in die Handlung hineinzuversetzen und Teil der Szenerie zu werden.

Nach Paris ergiessen sich die Massen

«La vie parisienne», Szenenfoto von Thomas Entzeroth

Schon im Foyer des ZKO-Haus fühlen sich die Gäste der französischen Hauptstadt nah. Begrüsst wird das Publikum nämlich von einem Akkordeonisten, der französische Chansons zum Besten gibt. Beim Betreten des Zuschauerraums erblickt das Publikum direkt das erste Szenenbild. Eine mit der Stadt Paris bemalte Leinwand lässt alle Klischees auf kunstvolle Art auferstehen und stimmt stilvoll auf die Performance ein.
Die Operette von Jacques Offenbach wurde am 31. Oktober 1866 in Paris uraufgeführt und war ein grandioser Erfolg. In der Geschichte um die beiden Lebemänner Raoul de Gardefeu und Bobinet Chicard dreht sich alles um das weibliche Geschlecht.

«La vie parisienne», Szenenfoto von Thomas Entzeroth

Als der schwedische Baron mit seiner schönen Gattin nach Paris kommt, verschwenden die beiden keine Chance, um den Adligen an der Nase herumzuführen und die noble Pariser Gesellschaft auf den Kopf zu stellen. Eifersucht, Verführung, Feste, und Liebe sind unverzichtbare Bestandteile des Pariser Leben und werden ausgiebig zelebriert. Die Stimmung ist stets fröhlich und bunt, passende Choreographien unterstützen das flatterhafte und leichte Leben. Der frivole Unterton des Stückes wird scherzhaft dargestellt und somit verharmlost. Die stimmige Inszenierung bot immer wieder Grund für herzhaftes Lachen.

Entstaubte, durchgelüftete Inszenierung

«La vie parisienne», Szenenfoto von Thomas Entzeroth

Für die Inszenierung in Zürich wurde der alte Stoff abgestaubt, neu poliert und punktet mit aktuellen politischen Anspielungen und dem Einsatz zeitgenössischer Gadgets wie beispielsweise dem Smartphone. Der ursprünglich französische Text wird bei den Liedern beibehalten, die gesprochenen Dialoge sind eine bunte Mischung aus deutsch, englisch, französisch und schwedisch. Das Bühnenbild ist eindrücklich, besonders der letzte, ganz in weiss gehaltene, Akt bleibt in Erinnerung. Der Bühnenumbau wird in die Szenerie integriert und ermöglicht gewissermassen einen Blick hinter die Kulissen

Wonne, Frohsinn herrschet da!

«La vie parisienne», Szenenfoto von Thomas Entzeroth

Während drei Stunden durfte das Publikum eine bombastische Stimmung geniessen. Die Schauspieler und Schauspielerinnen übermittelten das sorgenfreie Pariser Leben in seinem heiterem Glanz und integrierte das Publikum humorvoll in die Handlung. Auch die musikalische Untermalung durch das Orchester soll nicht aussen vor gelassen werden. Mit knapp einem Dutzend Instrumentalisten lieferten das ZKO eine aussergewöhnliche Performance und brachte Offenbachs Werk malerisch und transparent zum Klingen. Andres Joho meisterte die anspruchsvolle Aufgabe, Sänger und Orchester zu koordinieren, vorzüglich und griff zwischendurch sogar selber in die Tasten, um den Chor zu unterstützen.

«La vie parisienne», Szenenfoto von Thomas Entzeroth

 

 

Nach dem grossen Schlussapplaus begibt sich das Publikum aufgeräumt in die kalte Schweizer Nacht. Aus einigen wenigen Mündern erklingen noch Melodien wie «In dieser Stadt mit ihren Reizen», und der eine oder andere plant bestimmt schon seinen nächsten Städtetrip nach Paris.

Text: www.noemiefelber.ch

Kleine Fotodiashow der Produktion von Thomas Entzeroth

fotogalerien.wordpress.com/2018/01/09/opera-box-la-vie-parisienne-von-jacques-offenbach/

 

Fotos: www.zko.ch   Thomas Entzeroth

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Sankturbahnhof Sursee Finnisage im Rahmen von «Art & Jazz», Francis Petter mit dem «Newa Trio»

Niklaus „Knox“ Troxler Grafik

Die Newa ist ein Strom, der den -Ladogasee mit der Ostsee verbindet. Auf seinem Weg fliesst er durch  St. Petersburg. Mit dem Newa Trio begibt sich der Klarinettist und Saxophonist Francis Petter auf eine musikalische Ahnenforschung. Die Musik des Trios bewegt sich im Fluss zwischen Volksmusik und freier Improvisation, zwischen «russischer» Melancholie und Klangforschung am Geräusch, zwischen atemberaubender Stille und ohrenbetäubendem Lärm – ein stimmungsvoller Ausklang von «Art&Jazz».

Besetzung: Francis Petter as, cl
Andreas Gut, acc
Jacques Widmer, dr

Knox wie immer auf dem Weg nach oben

Sehr viel Publikum vermochte auch die letzte Veranstaltung des Projektes „World Wide Willisau“ zu mobilisieren. Das, von Paul Tschopp initiierte  „World Wide Willisau“, ist eine Hommage an und mit Niklaus „Knox“ Troxler in Form einer Retrospektive. Seit der Vernissage am 19. August 2017 fanden viele verschiedene Veranstaltungen an diversen Standpunkten und Örtlichkeiten statt, von den Open Air Plakatausstellungen auf zwei Surseer Plätzen, über die, von Sarah Zeller kuratierte, Ausstellung im Sankt Urbanhof, bis zu Konzerten etablierter Grössen und hoffnungsvollen, jungen Talenten der Musikszene. Mittendrin und immer für jedermann zugänglich, der weltbekannte, trotzdem geerdete Artdesigner, Künstler und Jazzfestival Gründer Knox. Im Aebtesaal des Sankt Urbanhofes, begrüsste zuerst Sara Zeller das Publikum, welches dann auch noch von Annelies Strobel  (Stiftung Soomehuus Sursee) willkommen geheissen wurde. Ebenso richtete Ex Stadträtin und Stiftungsratspräsidentin des Stadtmuseums, Ruth Balmer, Grussworte aus und bedankte sich beim Künstler und den Organisatoren für deren Engagement.

Starker Auftritt des «Newa Trio» im Aebtesaal

Sara Zeller, Kuratorin links und Annelies Strobel, Stiftung Somehuus, hiessen die Gäste willkommen

Dann standen aber drei andere für die nächste halbe Stunde im Mittelpunkt. Francis Petter und sein «Newa Trio» hatten ihre Instrumente bereits installiert und der Bandleader kündigte an, welche Stücke gespielt würden. Da Vorfahren von Petter russische Wurzeln hatten, war es naheliegend, dass beim folgenden Set die russische Seele, bzw. deren musikalische Umsetzung, eine tragende Rolle spielen würde. Er unterliess es auch nicht, die Laufrichtung der „Newa“ richtig zu stellen, da diese nicht, wie Annelies Strobel erklärt hatte, von der Ostsee nach Sankt Petersburg fliesst, sondern umgekehrt.

Das Newa Trio ist startklar

Nachdem auch noch gesagt war, wie die ersten drei Lieder heissen, legte das Trio auch schon los. Mal waren es fast vertraute Töne auf der Basis russischer Volkslieder, mal auch schon fast tonale Ausflüge ins Luzerner Hinterland an das Willisau Jazz Festival. Dem Auditorium gefiel beides ausnehmend. Es waren so viele Besucher anwesend, dass sogar stehend Musik vom Allerfeinsten genossen wurde, selbst auf dem Gang vor den Saal.

Francis Petter beherrscht auch ein ungewöhnliches Instrument perfekt

Viele gutgelaunte Besucher sind erwartungsfreudig

Der Bandleader erläuterte noch, welche Instrumente er heute spiele, u.a., ein Tàrogatò (das sogenannte Rebelleninstrument aus Ungarn),das wie eine Klarinette aussehe, ähnlich töne, seines sei zudem ein sehr altes, nämlich Baujahr 1927. Ebenso kompetent entlockte er seinem Tenorsaxophon Töne, manchmal, was Knox sicherlich gefallen hat, sehr schräge, mal auch sphärische. Zwischendurch hörte man aber auch vertrautere Klänge, wenn Andreas Gut auf dem Akkordeon russische Weisen antönte, die Francis Petter dann ausmodelierte, der Improvisation freien Lauf liess, unterstützt auch vom souveränen Jacques Widmer am Schlagzeug. Besonders eindrücklich die Eigenkomposition Suburbia Nr. 3, welche im sehr ungewöhnlichen 11/8 Takt daherkommt. Die Musiker wussten das Publikum zu fesseln mit ihrem ausgereiften und dennoch frischen Stil, technisch perfekt, spielfreudig, überraschend. Nach ca. 30 Minuten war leider schon Schluss, eine fulminante Zugabe erklatschte sich das Publikum aber doch noch vehement.

Niklaus Troxler genannt Knox

„Knox“ liess es sich nicht nehmen, seinerseits den Organisatoren zu danken, zeigte sich sehr erfreut über den Zuspruch während der letzten fünf Monate, die interessanten Treffen mit alten Bekannten und Neuinteressierten und zitierte zum Ende noch Peter Bichsel mit dessen Bonmot: „Sich treffen ist Kultur“. Zum Abschluss lud das Organisationkomitee noch zu einem Umtrunk in der Cafeteria, Gelegenheit, sich noch auszutauschen, gar ein paar Worte mit Niklaus Troxler zu wechseln, der sich unkompliziert unters „gewöhnliche“ Volk mischte.

 

Fazit:

Jemand muss die Kunstwerke von Knox ja bewachen

Ein äusserst gelungener Abschluss des Surseer Kunsthighlight der Jahre 2017 und 2018. Schön wäre es, wenn man die immer gleichen Personen, die nur anwesend sind, wenn, die von ihnen so geschätzte Kultur, nichts kostet, d. die Veranstaltung kostenlos ist, auch mal dann begrüssen könnte, wenn man halt ein Zehnernötli oder es bitzeli meh für Kultur aus dem gutgehüteten Portemonnaie klauben darf (muss).

Trailer über World wide Willisau

Kleine Fotodiashow des Events von Urs Hubacher, Kleintheater Somehuus Sursee:

fotogalerien.wordpress.com/2018/01/07/sankturbahnhof-sursee-francis-petter-mit-dem-newa-trio-sonntag-7-januar-2018/

www.arttv.ch/kunst/sankturbanhof-sursee-world-wide-willisau/

 

Text: www.leonardwuest.ch Fotos: Annelis Strobel und Urs Hubacher

www.troxlerart.ch

www.jazzfestivalwillisau.ch

www.somehuus.ch www.stadttheater-sursee.ch/willkommen

www.sankturbanhof.ch/cms/website.php 

www.facebook.com/Kulturwerk118/

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Luzerner Sinfonieorchester, Mit Gershwin ins Neue Jahr, KKL Luzern, 1. Januar 2018, besucht von Léonard Wüst

Luzerner Sinfonieorchester 2017 Foto Vera Hartmann
Luzerner Sinfonieorchester 2017 Foto Vera Hartmann

Besetzung und Programm:

George Gershwin (1898 – 1937)
Auszüge aus der Filmmusik «Shall We Dance»
«Wintergreen for President» aus dem Musical «Of Thee I Sing»
2 Songs aus der Oper «Porgy and Bess»
«Concerto in F» für Klavier und Orchester
5 Songs für Singstimme und Klavier
«An American in Paris»

 

Rezension:

George Gershwin war von sehr vielen Musikstilen angetan und inspiriert, von der Klassik, vom Jazz, der amerikanischen Unterhaltungsmusik am Broadway, Blues, Ragtime usw. Trotzdem, oder vielleicht deshalb, war er der erste Komponist, der eine Art völlig neuer „amerikanischer Musik“ schuf, unverwechselbar eigenständig und total neuartig mit seinen schrägen Rhythmen, Beats und mit der modernen Instrumentierung. Sie beeinflusste und beeinflusst bis heute die nachfolgenden amerikanischen Komponisten, von Leonard Bernstein, über Nat King Cole, Elliott Carter, Philip Glass bis hin zu John Adams.

James Gaffigan, Dirigent  Foto Vera Hartmann
James Gaffigan, Dirigent Foto Vera Hartmann

Viele träumen immer noch vom „American way of life“, das Publikum im praktisch ausverkauften Konzertsaal des KKL erlebte einen grossartigen „American way of Music“, waren doch die Schlüsselpositionen des Konzertes alle von amerikanischen Protagonisten besetzt. Es waren dies als Sopranistin Angel Blue (*1984), Solopianist Nicholas Angelich, James Gaffigan am Dirigentenpult und gespielt wurden ausschliesslich Werke von George Gershwin. Ungewohnt das Outfit der Musiker des Sinfonieorchesters, gekleidet im weissen Smoking, mit schwarzer Fliege, nicht individuell, wie gewohnt. Ebenfalls selten, dass auch Saxophonisten zum Orchester gehörten. Mit Auszügen aus der Filmmusik «Shall We Dance» und mit «Wintergreen For President» aus dem Musical «Of Thee I Sing» eröffnete Dirigent James Gaffigan den bunten Melodienreigen, bereits in Gesellschaft der Sopranistin Angel Blue ( gekleidet mit weissem, langen Jupe und Rot – goldglitzerndem Top, sie ist u.a. Gewinnerin der Metropolitan Opera National Council Auditions sowie Preisträgerin des Operalia-Gesangswettbewerbs 2009).

Erster Höhepunkt, der Auftritt von Sopranistin Angel Blue

 Angel Blue, Sopran Foto Sonya Garza Jumbotron
Angel Blue, Sopran Foto Sonya Garza Jumbotron

Sie setzte mit «Beginner’s Luck» eine erste, starke Duftmarke mit ihrem ungewöhnlich timbrierten Sopran und der unmittelbaren Kontaktaufnahme mit dem Auditorium. Mit den beiden folgenden Songs aus der Gershwin – Oper „Porgy and Bess“ toppte sie ihren ersten Auftritt gar noch. Das wohl bekannteste Lied von Gershwin überhaupt ist „Summertime“ und für dieses hatte Angel Blue die genau richtige „schwarze“ Stimme, ohne kratzbürstig zu werden, für das wehklagende „My man`s gone now“ exakt die richtige Portion schmerzhafter, tiefer Traurigkeit.

Fulminanter Abschluss des ersten Konzertteils

Nicholas Angelich, Solist am Klavier
Nicholas Angelich, Solist am Klavier

Dann war die Zeit gekommen, um den Konzertflügel an seinen Platz zu rollen damit Solopianist Nicholas Angelich (*1970) sich bereit machen konnte für das nun folgende «Concerto in F» für Klavier und Orchester. Angelich erhielt u.a. für seine Aufnahme der Klaviertrios von Brahms mit den Brüdern Capuçon für Virgin Classics den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Das, im Jahre 1925 entstandene und in der New Yorker Carnegie Hall uraufgeführte Werk beginnt mit einigen von der Pauke initiierten Jazzklängen. Die Klarinetten stellen anschließend das erste Thema des Satzes vor. Das Klavier beginnt unter Trommelwirbel mit einem Soloeinstieg, in dem es das Thema neu artikuliert und weiterführt. Nach der ausgedehnten Verarbeitung wird das zweite Thema im Orchester vorgestellt. Es ist ein schnelles, jazziges und sprunghaftes Thema, das zu einer großen Beschleunigung des musikalischen Verlaufs führt. Da das Schlagwerk des Orchesters mit sechs Musikern und zusätzlich einem Schlagzeuger sehr stark besetzt, auch dementsprechend voluminös war, versank das Piano manchmal fast im Gesamtklang, dafür brillierte Angelich in den gemässigteren, getragenen  Sequenzen umso mehr. Dies sollte sich leider, im zweiten Konzertteil, beim das Konzert abschliessenden „An American in Paris“, wiederholen.

Wiedersehen mit Angel Blue im zweiten Konzertteil

Angel Blue, Sopranistin
Angel Blue, Sopranistin

Vergleichsweise intim startete das Programm nach der Pause. Die Sopranistin setzte sich auf einen Barhocker neben das Piano, und, ungewöhnlich, bediente sich für die nun fünf folgenden Songs eines Mikrophons. Auch nahm sie sich die Freiheit, nicht alle der im Programm aufgeführten zu singen, was aber den Hörgenuss keineswegs schmälerte. Im Piano Bar Stil harmonierten dabei die Sängerin mit dem begleitenden Pianisten, der, sich zurückhaltend, der famosen Sängerin unterordnete. Wieso sich die Amerikanerin des Mikrophons bediente, blieb wohl allen schleierhaft, verfügt sie doch über mehr als genug Volumen und stimmliche Brillanz, was sie schon mit dem, das Set eröffnenden, „The man I love“ unter Beweis stellte und sowie mit „Oh, Lady Be Good!“ als auch „I`ve got a crush on you“ bestätigte. Die beiden Künstler ernteten für diesen wunderbaren musikalischen Dialog stürmischen Applaus des beeindruckten Auditoriums.

Famoses Finale mit An American in Paris

Zur Hochform aufgelaufen sind die Protagonisten mit der fulminanten Interpretation des wohl, nebst neben der Rhapsody in Blue und der Cuban Overture, bekanntesten Orchesterwerk Gershwins, uraufgeführt 1928 in der Carnegie Hall in New York. Die Geschichte des Amerikaners, der sich in Paris bewegt, da hupen die Hörner wie die Automobilisten an der Place de la Concorde, da prägt das Xylophon ebenso das Leitmotiv, wie die, bei Gershwin immer eine tragende Rolle spielende Klarinette. Die sich auch vehement zu Wort meldende Tuba wird dann wieder durch die Streichersektion abgelöst, die dann wiederum von den Bläsern abgelöst werden, bevor die Oboen das zarte Element in die Komposition einbringen. Dann kommt auch die Querflöte zum jubilieren, der Triangel geht ebenso wenig vergessen wie die sich über das Orchester erhebende Viola. Die wird dann ihrerseits vom Horn abgelöst, bevor das Tutti sich wieder im Leitmotiv zusammen findet, dies alles geleitet von einem engagierten Dirigenten. Manchmal kam sogar wieder das innere Rumpelstilzchen von James Gaffigan zu Vorschein, wenn er auf dem Pult hüpfte und gestikulierte, seine Mitmusiker antrieb und motivierte. Solopianist Angelich profilierte sich durch fein nuancierten Anschlag und fast improvisierende Interpretation, die besonders im langsameren Mittelsatz zum Tragen kam. Er wusste sich aber auch im Finalsatz durch virtuose Fingerfertigkeit und stakkatierende Schlagkraft zu behaupten. Im sich stetig steigernden Finale markierten die Saxophone ihre Präsenz. Das Schlagwerk wurde seinem Namen nochmals gerecht, das gesamte Orchester vereinte sich dann zu einer Akustikorgie, die auf dem Höhepunkt abrupt abreisst, gefolgt von stürmischen langanhaltendem Applaus des begeisterten Auditoriums.

Die Hauptprotagonisten wurden nach ihrem Abgang vehement auf die Bühne zurück applaudiert, was sich die drei auch strahlend und sichtlich zufrieden gefallen liessen. Daraufhin forderte der Dirigent die einzelnen Sektionen auf, sich kurz zu erheben, um einen Extraapplaus abzuholen, den das Publikum auch reichlich spendete.

Fazit:

Gershwin`s zeitlose Musik ist immer noch topaktuell, das sich neu  „Residenzorchester des KKL“ nennende Sinfonieorchester jederzeit auf der Höhe der Aufgabe, die beiden Solisten exzellent. Und dass alle Künstler sich auch sichtlich wohlfühlten macht einen besseren  Start ins neue Musikjahr kaum vorstellbar.

Text: www.leonardwuest.ch

Fotos: sinfonieorchester.ch/home

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