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Unbeschwert die Welt entdecken: KNAPPSCHAFT informiert ab Mittwoch auf der ITB über Reiseschutzimpfungen

 Die Ansteckungsgefahr mit Infektionskrankheiten auf Reisen ist nicht zu unterschätzen

·        Bei Reisen in exotische Länder sollte sechs bis acht Wochen vorher unbedingt eine reisemedizinische Beratung stattfinden.

·        Die KNAPPSCHAFT erstattet alle empfohlenen Schutzimpfungen


Kenia, Kuba oder Kambodscha. Wer die Welt bereist, macht viele neue Erfahrungen. Was nicht dabei sein sollte: eine Infektionskrankheit. Besonders bei Reisen in exotische Länder besteht erhöhte Ansteckungsgefahr. Das Risiko einer ernsthaften Erkrankung, wie Cholera, Hepatitis A und B, Malaria oder Japanische Enzephalitis ist bei bestimmten Reisezielen hoch. Die KNAPPSCHAFT als eine der großen gesetzlichen Krankenkassen erstattet ihren Versicherten die Kosten für alle Reiseschutzimpfungen, die das Auswärtige Amt für das jeweilige Reiseziel empfiehlt. Auf der Internationalen Tourismusbörse informieren Experten der KNAPPSCHAFT vom 06. Bis 10. März rund um das Thema Reiseschutz.

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5,5 Milliarden Euro durch Weintourismus

Das Deutsche Weininstitut (DWI) und die Hochschule Geisenheim haben
erstmals mit Unterstützung aller 13 Gebietsweinwerbungen bundesweit die
wirtschaftliche Bedeutung des Weintourismus wissenschaftlich untersucht.
Danach reisen jährlich 50 Millionen Menschen primär wegen des Weines in
die deutschen Weinregionen und sorgen dort mit Ausgaben von 5,5 Milliarden
Euro für circa 75.000 Arbeitsplätze.

Insgesamt schafft der Tourismus hierzulande in den Weinbaugebieten
schätzungsweise 412.900 Arbeitsplätze, bei einem Gesamtumsatz von 29,9
Milliarden Euro im Jahr. Rund 13 Prozent aller Touristen bereisen die
Regionen gezielt wegen des Weines und besuchen während ihres Aufenthalts
ein oder mehrere Weingüter. Mit einem Anteil von 18 Prozent am
Gesamtumsatz, tragen sie dabei überdurchschnittlich stark zur
Wertschöpfung bei.

Die Daten basieren auf einer zweijährigen Studie, in der 900 Weingüter und
4.500 Touristen in allen deutschen Weinbaugebieten befragt wurden. Die
Unterschiede zwischen Weintouristen und Nicht-Weintouristen ergaben sich
durch deren detaillierte Auskünfte darüber, wie viel Geld sie für welche
Leistungen täglich im Urlaub ausgegeben haben. Aus den Gesamtausgaben und
den Besucherzahlen haben die Experten die wirtschaftliche Bedeutung
errechnet.

Initiiert wurde die Studie vor dem Hintergrund der Feststellung der
Bundesregierung aus dem Jahr 2015, wonach sie den Weintourismus für ein
wichtiges Marktsegment hält. DWI-Geschäftsführerin Monika Reule sieht in
diesen Daten eine wichtige Entscheidungsbasis für weitere touristische
Investitionen in den Anbaugebieten: „Viele Weinregionen haben ihr
weintouristisches Potenzial noch nicht vollständig ausgeschöpft“, so
Reules Einschätzung. Die beiden Wissenschaftler, Prof. Dr. Gergely
Szolnoki und Maximilian Tafel der Hochschule Geisenheim betonen: „Der
Weintourismus hat in Deutschland eine enorme wirtschaftliche Bedeutung und
sollte daher auch weiterhin im Fokus der Politik stehen.“

Zusammenfassung der Studie als pdf:
https://www.hs-geisenheim.de/fileadmin/redaktion/FORSCHUNG
/Institut_fuer_Wein-
_und_Getraenkewirtschaft/Professur_fuer_Marktforschung/Projekte/Weintourismus/Kurzfassung_Weintourismus.pdf

Weiterführende Informationen zu der Studie können bei der Hochschule
Geisenheim und dem Deutschen Weininstitut angefordert werden.

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Krank auf Kreuzfahrt – was nun?

Welche gesundheitlichen Risiken warten an Bord?

Viren, Keime und andere Krankheitserreger

Grundsätzlich kann an Bord all das passieren, was an Land passiert. Da sich aber auf einem Schiff viele Menschen auf engstem Raum befinden, können sich Viren, Keime und andere Krankheitserreger schneller ausbreiten. Hygiene ist daher das A und O. Regelmäßiges Händewaschen mit warmem Wasser und die Verwendung von Desinfektionsmitteln schützen zum Beispiel vor infektiösen Magen-Darm-Erkrankungen. Wichtig: Das Desinfektionsmittel mindestens eineinhalb Minuten lang einmassieren. Erhöhte Ansteckungsgefahr herrscht an Reling, Türgriffen, Handläufen und Bedienungsknöpfen. Wer sich nicht anstecken will, sollte vor und nach jedem Essen die Hände waschen.

 

Seekrankheit und Magenbeschwerden

Auf den Magen schlägt eine Kreuzfahrt insbesondere dann, wenn Passagiere zu viel essen. In Maßen genießen lautet daher der Rat, auch, wenn es nicht einfach ist, den zahlreichen Köstlichkeiten an Bord zu widerstehen. Zu den bekanntesten Beschwerden zählt die Seekrankheit. Ob man von ihr betroffen ist oder nicht, kommt ganz auf den Seegang an. Empfindliche Personen sollten bei stärkerem Seegang gut essen, sich danach hinlegen und einen bestimmten Punkt fixieren, da Seekrankheit durch Schwindel ausgelöst wird. Bei bereits vorhandenen Symptomen gehören die Betroffenen auf die Krankenstation, damit sie mit einer Infusion behandelt werden können.

 

Mücken, Sonne und kalte Luft

Auch auf hoher See können Mücken eine Gefahr darstellen. Je nach Reiseroute sind ausreichend Insektenspray und – falls möglich – ein Moskitonetz fürs Bett nützliche Reisebegleiter. Ebenso sollte die erhöhte Intensität der Sonne auf dem Meer nicht unterschätzt werden. Sonnencremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor, Sonnenschirme und das Vermeiden der prallen Mittagssonne schützen vor einem fiesen Sonnenbrand.

Eine weitere Beschwerde an Bord bilden Atemwegsinfekte, die durch Klimaanlagen forciert werden. Viren und Bakterien haben leichtes Spiel, da die trockene, kühle Luft die Atemwege austrocknet und das Immunsystem schwächt. Eine logische Konsequenz wäre, die Klimaanlagen herunterzudrehen. Gerade in warmen Reiseregionen bieten allerdings Hunderte Passagiere auf engstem Raum und feuchte, salzige Seeluft optimale Bedingungen für Schimmel. Die Klimaanlagen sorgen für ein trockenes und kühles Klima. Da hilft also nur ein Schal oder zusätzliche Kleidung, wenn es zu kalt wird.

 

Wie sieht die medizinische Versorgung auf Kreuzfahrtschiffen aus?

Der Schiffsarzt und das medizinische Personal (z.B. Krankenschwestern) stellen die medizinische Versorgung an Bord sicher. Wenn mehr als 800 Menschen an Bord sind, muss ein zweiter Arzt auf dem Schiff sein. Die Krankenstationen der Kreuzfahrtschiffe sind so ausgestattet, dass je nach Krankheitsbild die Behandlung ambulant, voll- oder teilstationär stattfinden kann.

Der Besuch beim Schiffsarzt kann aber teuer werden, da die Behandlung auf einem Kreuzfahrtschiff einem Privatarztbesuch gleicht. In diesem Fall erfolgt die Abrechnung der Behandlung nicht – wie in Deutschland – über die Gesundheitskarte der Krankenversicherung, sondern auf Kosten des Patienten. Deutsche Gebührenordnungen gelten dabei nicht. Deshalb ist eine Auslandskrankenversicherung für Kreuzfahrer unverzichtbar.

Zudem dürfen auch an Bord rezeptpflichtige Medikamente nur nach vorangegangener Schiffsarztkonsultation ausgegeben werden. In vielen Fällen dürfte der erforderliche Arztbesuch erheblich teurer sein als das eigentliche Medikament. Es empfiehlt sich daher, eine eigene Reiseapotheke mitzunehmen.


Werden die Kosten von der Versicherung übernommen?

Wenn das Kreuzfahrtschiff unter europäischer Flagge fährt, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse in den meisten Fällen den Betrag, der auch bei einer Behandlung beim Hausarzt in Deutschland übernommen worden wäre. Die Reisekrankenversicherung kommt für die Differenz auf, sodass am Ende die gesamten Behandlungskosten erstattet werden. Für eine Absicherung bei einem Krankheitsfall im Ausland gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Kreditkarte inklusive Reiseversicherung: Das in der Kreditkarte inkludierte Versicherungspaket gilt jedoch nur, wenn die Kreuzfahrt mit der Kreditkarte bezahlt wurde. Zudem haben einige Versicherungen einen beschränkten Leistungsumfang oder schließen sogar eine Seereise komplett aus. Andere hingegen haben für eine kostspielige Kreuzfahrt eine zu niedrige Deckungssumme.

Private Zusatzversicherung für gesetzlich Versicherte: Diese Reisekrankenversicherung deckt die Kosten für eine Behandlung an Bord von Schiffen ab. Darüber hinaus deckt sie meistes auch die Kosten, die eine gesetzliche Krankenkasse erst gar nicht übernehmen würde.

Private Krankenversicherung: Bei den meisten privaten Krankenversicherungen besteht ein weltweiter Versicherungsschutz, wenn die Kreuzfahrt nicht länger als einen Monat dauert.

 

Versicherung gegen Seekrankheit: Im Rahmen einer „Glücklich an Bord“-Leistung zahlt die Allianz Global Assistance im Falle einer Seekrankheit ein Tagegeld in Höhe von 50 Euro, allerdings maximal fünf Tage lang und nur, wenn der Reisende die Krankenstation oder die Kabine bei einer Windstärke bis zu Stufe fünf wegen Seekrankheit für mindestens 24 Stunden nicht verlassen kann. Bei stärkerem Wind zahlt sie demnach nicht. Vermutlich, weil bei solch einer außerordentlichen Windstärke jedem schlecht wird, sogar dem Schiffsarzt.

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Europas Norden und das Glück Fotografien von Norwegen und Schweden in der EAH Jena

Nebelmystik in Aurland (Norwegen)
Nebelmystik in Aurland (Norwegen)

Reisebilder aus Norwegen und Schweden sind derzeit im Fachbereich
Elektrotechnik und Informationstechnik der Ernst-Abbe-Hochschule Jena
ausgestellt.

Fotograf Oliver Reimer ist Lehrer für besondere Aufgaben im Fachbereich.
Im Sommer vor sieben Jahren reiste er mit Frau und Kind durch die
Nordländer. Zwei Monate ging es im Wohnmobil von Kristiansand über
Stavanger, Bergen und Trondheim, vorbei an Fjorden und Stabkirchen, bis
hin zu den Lofoten.

Nördlichster Punkt der Reise war der Polarzoo bei Narvik, wo die kleine
Familie die Grenze zu Schweden überquerte und dann wieder stetig gen Süden
fuhr mit Halt in Stockholm, dann in Småland bei Pippi Langstrumpf, auf
Öland und in Ystad.

Gefragt, was bleibt von dieser Zeit, sagte der Diplomingenieur: “Viele
schöne Erinnerungen, eine prächtig entwickelte Babytochter, die auf der
Reise laufen gelernt hat, und die Erkenntnis, dass zum großen Glück nicht
viel gehört, außer Mama, Papa, Kind“.

Die Ausstellung in der zweiten Etage von Haus 5 der EAH Jena (07745 Jena,
Carl-Zeiss-Promenade 2) ist noch bis zum 15. März dieses Jahres zu sehen.
Die Galerie im Fachbereich ET/IT bietet nicht nur Hochschulangehörigen die
Möglichkeit, ihre Bilder auszustellen. Auch Fotografen von außerhalb sind
gern gesehen. Interessenten melden sich bitte per E-Mail: <ausstellungen
@eah-jena.de>

„Rundreise durch Norwegen und Schweden“
Fotografien von Oliver Reimer
Galerie im Fachbereich ET/IT der EAH Jena

Haus 5, 2. Etage
22.01.2019 - 15.03.2019

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