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Mallorca vor dem ökologischen und touristischen Kollaps

Kein nachhaltiger Tourismus auf beliebter Ferieninsel – Global Nature Fund und balearische Umweltorganisation GOB fordern drastische Maßnahmen. Mallorca wird dieses Jahr von etwa 14 Millionen Touristen überschwemmt werden. „Die relativ kleine Insel hat ihre ökologische Tragfähigkeit aber schon längst überschritten“, erklärt Dr. Thomas Schaefer vom Global Nature Fund (GNF). Die Trinkwasserressourcen werden wieder knapp, dazu kommt, dass einige Kläranlagen bei so vielen Menschen der Reinigung des Abwassers kaum noch nachkommen können, und auch dieses Jahr wohl Strände wegen Verunreinigungen gesperrt werden müssen. Hinzu kommt, dass viele Strände jetzt schon so überfüllt sind, dass der Urlaub wohl eher in Stress ausarten wird, als zur Erholung, einmal abgesehen von den ökologischen Folgen der Überfüllung wie der Zerstörung von Dünen oder dem Müllproblem an vielen Stränden.

Unklar bleibt auch, wie Mallorca jemals seine Klimaschutzziele einhalten kann. Eine Flotte von 100.000 Mietwagen, die vom Festland auf die Insel gebracht wurden, verursachen auch für die Luftreinhaltung große Probleme. Auf Mallorca kommen auf 1.000 Einwohner 853 Pkw, ein unrühmlicher Rekord. Zusätzlich erschwerend sind die als Dreckschleudern bekannten zahlreichen Kreuzfahrtschiffe, die Schweröl benutzen und beim An- und Ablegen in Palma die Luft mit krebserregenden Rußpartikeln verschmutzen. Aber nicht nur das: Lediglich drei Prozent der verbrauchten Energie stammen aus erneuerbaren Quellen! Der Rest der Energie wird mit fossilen Brennstoffen wie Kohle, Gas oder Öl produziert, obwohl auf Mallorca quasi das ganze Jahr die Sonne scheint!

Weitere Belastungen durch Lärm und Emissionen kommen durch den stetig wachsenden Flugverkehr. An Wochenenden im Sommer gibt es quasi jede Minute eine Flugbewegung (Landung oder Abflug), 60 Flugbewegungen in der Stunde, die am profitabelsten Flughafen Spaniens sogar noch auf 80 pro Stunde erhöht werden sollen. Der Flughafen platzt dabei jetzt schon aus allen Nähten und die Fluglotsen warnen aus Sicherheitsgründen davor, die Kapazitäten noch weiter auszubauen.

Einige Zahlen zum ökologischen Ausnahmezustand, in dem sich Mallorca befindet:

  • von 2010 bis 2016 stieg der Trinkwasserverbrauch um 11 %,
  • das Müllaufkommen stieg um 14 %,
  • die Flüge nahm um 24 % zu,
  • es kommen 14 % mehr Kreuzfahrschiffe,
  • die Zahl der Touristen hat um 23 % zugenommen.

Das hat mit nachhaltigem Tourismus nichts zu tun, obwohl das der balearische Tourismusminister immer wieder behauptet.

Der Massenansturm von Touristen hat schwere soziale Auswirkungen und Verwerfungen. Immer mehr einfache Wohnungen in Mehrfamilienhäusern werden illegal über Ferienmietplattformen an Touristen vermietet, vor allem in der Inselhauptstadt Palma. Gleichzeitig kaufen sich immer mehr Ausländer ein (Stichwort: Gentrifizierung): Erschwingliche Mieten für die lokale Bevölkerung gibt es praktisch nicht mehr, was dazu führt, dass Saisonkräfte im Gesundheitsbereich nicht mehr nach Mallorca kommen. Darunter leiden auch Touristen, wenn sie in örtlichen Krankenhäusern behandelt werden.

An manchen Tagen stürmen mehr als 20.000 Kreuzfahrttouristen die Altstadt von Palma. Immer mehr kleine Läden (Nahversorgung mit Lebensmitteln für die Bewohner) gehen wegen der hohen Pacht Pleite, und die Bewohner von Palma fühlen sich in ihrer eigenen Stadt zunehmend als Fremde. Hinzu kommt, dass sich die Stadt immer mehr zu einem Museum oder Disney-Land entwickelt, wie dies auch in Venedig oder Barcelona geschieht. Der GOB unterstützt deshalb die Bürgervereinigung „Die Stadt ist für die da, die hier wohnen und nicht für die, die uns besuchen“.

„Vor 40 Jahren ist es gelungen, die Insel Dragonera vor der Bebauung mit Ferienhäusern für 4.500 Touristen zu retten“, resümiert der internationale Pressesprecher des GOB, Gerald Hau. „Heute gilt es mehr denn je, den ökologischen Kollaps der Hauptinsel Mallorca zu verhindern“, fügt er hinzu. Der GOB fordert deshalb drastische Maßnahmen zur Reduzierung des Massentourismus. Hierzu gehört das Verbot der Vermietung von Ferienwohnungen, die Reduzierung der Hotelbetten, der Mietwagenflotte und der Kreuzfahrtschiffe. Eine Erhöhung der Flüge nach Mallorca muss verhindert werden und die Nutzung der Ressourcen wie etwa Trinkwasser muss nachhaltig und ökologisch erfolgen. Außerdem müssen erneuerbare Energien verstärkt gefördert werden, wenn auch nicht durch Solarparks in der Kulturlandschaft Mallorcas. Auch muss gegen die weitere Bebauung und Immobilienspekulation vorgegangen werden, denn die spanische Immobilienkrise ist auf Mallorca längst vorbei und es wird wieder kräftig gebaut, und das auch illegal.

Der GNF und der GOB haben nichts gegen den Tourismus generell auf Mallorca, denn davon lebt die Insel. Jetzt wurde aber das ökologisch tragfähige Limit dramatisch überschritten und es bleibt zu hoffen, dass die Insel wenigstens wieder teilweise zur „Insel der Ruhe“ wird, wo man sich wirklich erholen kann

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Bochumer Urlauber zahlen am liebsten bar

• Jeder neunte befragte Urlauber hat Bargeld in der Reisekasse
• Mobile Bezahlsysteme werden auch auf Reisen genutzt
• Umfrage der TARGOBANK in 13 großen Städten in Nordrhein-Westfalen
Bochum, 7. August 2017 – „Nur Bares ist Wahres“ – das gilt auch für die meisten Urlauber aus NRW. Laut einer Umfrage der TARGOBANK in 13 NRW-Städten haben 91 Prozent der befragten Urlauber auf jeden Fall Bargeld in ihrer Reisekasse für den Sommerurlaub dabei. Unter den Befragten in Hagen (94,5 Prozent), Dortmund (93,8 Prozent), Bielefeld (92,9 Prozent), Düsseldorf (92,6 Prozent) und Münster (92,5 Prozent) sind die meisten Fans von Scheinen und Münzen zu finden. In Essen (82,6 Prozent), Gelsenkirchen (87,3 Prozent), Wuppertal (87,5 Prozent), Bochum (88,9 Prozent) und Bonn (89,4 Prozent) wird seltener auf „cash“ gesetzt. Insgesamt liegen die Männer (91,7 Prozent) in NRW dabei vor den Frauen (89,2 Prozent). Plastikgeld: Girokarte vor Kreditkarte Seltener ist die Girokarte zu finden (ehemals EC-Karte), die zwei Drittel der Urlauber im NRW-Durchschnitt (65,8 Prozent) mit auf Reisen nehmen. Am beliebtesten ist das Plastikgeld bei den Düsseldorfern (80,2 Prozent), Bonnern (72,9 Prozent) und Hagenern (72,6 Prozent). In Wuppertal (56,9 Prozent) und Gelsenkirchen (57,7 Prozent) ist sie deutlich rarer im Geldbeutel vertreten. Die Kreditkarte, die oft für das Bezahlen des Mietwagens vor Ort benötigt wird, hat jeder zweite Reisende aus NRW (53,2 Prozent) ins Portemonnaie für die Reise gepackt. Am häufigsten haben sie die Kölner (64,2 Prozent), Dortmunder (63,8 Prozent) und Düsseldorfer (61,7 Prozent) eingesteckt. Die Essener (39,1 Prozent), Duisburger (42,9 Prozent) und Wuppertaler (45,8 Prozent) setzen seltener auf die Kreditkarte. Mobiles Bezahlen auch im Urlaub Mobile Bezahlsysteme mittels Smartphone nutzen immerhin zwölf Prozent aller Befragten in NRW. In der Altersklasse der 50-69-Jährigen sind es nur 5,8 Prozent. Die klassischen Reiseschecks, die am Urlaubsort eingelöst werden können, hat immerhin noch gut jeder zehnte Reisende (11,0 Prozent) im Gepäck.
Pressemitteilung
Reisekasse: der richtige Mix „Bei der Reisekasse macht es der richtige Mix", erklärt Christian Scholz, Bereichsleiter Produktmanagement Karten. „Ein bisschen Bargeld gehört in jedem Fall ins Portemonnaie - sei es für die Taxifahrt zum Hotel oder einen Snack oder ein Getränk am Flughafen. Aber viel mehr sollte es eigentlich nicht sein. Bei Verlust kann man die Giro- und Kreditkarte sofort sperren, das Bargeld ist dagegen weg.“ Zudem sollte man die Girokarte (die frühere EC-Karte) einstecken: Im europäischen Ausland kann man damit fast überall am Geldautomaten flexibel Geld abheben. Die Kreditkarte ist zudem als Zahlungsmittel weltweit anerkannt. „Urlauber sollten sich vor Reiseantritt bei ihrer Hausbank über die für sie passende Kreditkarte informieren. So gibt es beispielsweise Kreditkarten mit inkludierten Zusatzleistungen. Dazu zählen zum Beispiel Bonusprogramme oder Versicherungsschutz, wie etwa eine Vollkaskoversicherung für den Mietwagen oder auch eine Reiserücktrittversicherung.“ Scholz rät zudem: „Bargeld, Kredit- und Girokarten sollten aus Sicherheitsgründen niemals zusammen an einem Ort aufbewahrt werden.“
Zur Umfrage
Die Innofact AG befragte im Mai 2017 Auftrag der TARGOBANK insgesamt 1.668 Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren in den Städten Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Köln, Münster, Oberhausen und Wuppertal. Die Quotierung der Umfrage ist bevölkerungsrepräsentativ je Stadt nach Geschlecht und Alter.

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Wie sich die Deutschen im Urlaub wirklich verhalten

Die neueste Studie des Mietwagenbrokers Auto Europe in Zusammenarbeit mit dem britischen Marktforschungsinstitut Ginger Comms räumt mit einigen Vorurteilen gegenüber deutschen Reisenden auf – jedoch nicht mit allen.

Wer kennt sie nicht – die vielen Vorurteile gegenüber deutschen Urlaubern! Biertrinker und Bewegungsmuffel, sonnenanbetende Liegen-mit-dem Handtuch-Reservierer und streitsüchtige Anti-Romantiker sind sicher nur einige wenige der bekannten Klischees. Welche dieser und anderer Stereotypen durch die im Juni 2017 durchgeführte Studie* des Mietwagenbrokers Auto Europe und des britischen Ginger Comms Instituts belegt werden konnte und von welchen Vorurteilen man sich besser verabschieden sollte, lässt sich unter http://www.autoeurope.de/go/studie-deutsche-im-urlaub/ nachlesen. Im Folgenden sind die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst:

 

Sonnenanbeten und Faulenzen? Nichts für den deutschen Urlauber!

Wohl kein Vorurteil hält sich so hartnäckig wie das vom faulen deutschen Sonnenanbeter. Geprägt in den 90er Jahren durch das Bild des klassischen Mallorca-Pauschal-Urlaubers, der schon vor dem Frühstück seine Liege am Pool reserviert, verselbstständigte sich das Image und griff auf alle deutschen Reisenden über. Dass die Sonnenanbeter in Wirklichkeit jedoch nur eine kleine Randgruppe der deutschen Urlauber ausmachen, belegt die neue Studie von Auto Europe und Ginger Comms. Lediglich 5% der Befragten gaben an, den ganzen Tag in der Sonne zu liegen. Dagegen waren 15% der Befragten überhaupt nicht am Sonnenbaden interessiert. Genau ¼ gab an, 3 Stunden oder weniger in der Sonne zu verbringen. Wenig überraschend: in der Gruppe der über 60jährigen konnten sogar 28% dem Sonnenbaden absolut nichts abgewinnen. Auch die Annahme, dass die Deutschen gleich früh morgens auf den Sonnenliegen anzutreffen seien, konnte durch die Studie widerlegt werden: deutsche Urlauber begeben sich durchschnittlich erst gegen Mittag zum Sonnenbaden.

 

Was also tun diese in der verbleibenden Zeit vor 12 und nach 15 Uhr? Sie bewegen sich! Ganze 3,1 Stunden am Tag ist der deutsche Urlauber durchschnittlich aktiv, während er vergleichsweise wenig Zeit (1,8 Stunden täglich) am Steuer seines (Miet-)Wagens verbringt.

 

Romantik und Zweisamkeit – Deutsche mäßig gesellig

Ob mit dem Partner oder mit dem frisch kennen gelernten Urlaubsflirt – die Deutschen sind in puncto Romantik und Zweisamkeit gespalten. Zwar erlebt fast die Hälfte der Befragten Leidenschaft im Urlaub und hofft auf mindestens einen romanischen Moment, jedoch geht auch knapp über ein Viertel (26%) der Befragten sämtlicher Zweisamkeit aus dem Weg und legt keinen Wert auf ein Tête-à-Têtê. Beneidenswert: Immerhin 6% der Befragten gaben an, dass sie unzählbar viele intime Momente im Urlaub verleben. Eine Prozentzahl, die hoffen lässt!

 

Streit und Zank – Deutsche friedlicher als vermutet

Was morgens mit dem Kampf um die Liege am Strand beginnt, endet am Abend mit einem Streit unter Eheleuten? Falsch gedacht! Der durchschnittliche Urlauber aus Deutschland gerät nur etwa 2,6 Mal pro Reise mit seinem Partner, seinen Familienangehörigen oder Kindern aneinander. Gemessen an der möglichen Dauer eines Urlaubes von mehreren Wochen und kleinere Streitereien während der Autofahrt mit einberechnet, lässt sich der deutsche Reisende wohl als recht friedlich einstufen.

 

Orientierungssinn wie ein Falke?

Diese Frage lässt sich nur bedingt beantworten. Zwar verirren sich deutsche Urlauber im Schnitt etwa 2,3 Mal im Verlauf ihres Urlaubes und sind gezwungen nach dem Weg zu fragen. Was anfangs wenig scheint und für einen ausgeprägten Orientierungssinn sprechen könnte, kann jedoch auch bedeuten, dass eine Verlagerung in Richtung von mobilen Endgeräten als Navigationshilfe stattgefunden hat.  Immerhin durchschnittlich 2,4 Stunden täglich nutzen deutsche Reisende ihre mitgebrachten mobilen Endgeräte im Urlaub – sicherlich auch dafür, um ohne Umwege an ihr Ziel zu kommen.

 

* befragt wurden 6.000 Probanden aus sechs europäischen Ländern, davon 1000 Deutsche

 

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Über das Glück des Reisens

Für viele Menschen ist es ein Traum: einmal eine Weltreise machen. In fremde Kulturen eintauchen, faszinierende Landschaften erleben, sich treiben lassen, die Freiheit genießen – Aylin Krieger hat sich diesen Traum erfüllt. Gemeinsam mit ihrem Mann Stefan war die Mitarbeiterin der Jacobs University, zuständig für Online Marketing und Student Recruitment, 18 Monate lang in 15 Ländern unterwegs. Daraus ist ein sehr lesenswertes Buch entstanden: „101 Dinge, die ein Weltenbummler wissen muss.“ Neben übergeordneten Themen wie Kultur oder Kolonialismus finden sich darin viele praktische Tipps zu Reiseplanung und Ausrüstung. Allerdings weniger für diejenigen, die rastlos von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit reisen. Sondern für jene, die sich Zeit nehmen für Land und Leute. Ob in Kolumbien, Chile, Thailand oder Indonesien, mindestens vier Wochen verbrachten die Kriegers in der Regel in jedem Land. Statt mit dem Mietwagen sind sie mit Bus oder Bahn gereist, schliefen in einfachen Unterkünften. Mit nur rund zehn Kilo Gepäck und einem Budget von rund 650 Euro pro Monat lebte Aylin Krieger eher bescheiden. „Mehr brauchten wir nicht, um glücklich zu sein“, sagt die 32-Jährige.


Glück – das war für sie auch das Himalaya-Gebirge in Nepal, insbesondere die Wanderungen im Gebiet des Mount Everest. „Wenn man etwas schafft, woran man zuvor zweifelt, dann bleibt das besonders haften. Das ging mir mit den Wanderungen im Himalaya so. Die werde ich niemals im Leben vergessen“, erzählt Aylin Krieger. Ihr Mann Stefan hingegen ist von einer ganz anderen, deutlich flacheren Landschaft begeistert: von Patagonien, dem Ende der Welt, ganz im Süden Lateinamerikas.

Was nimmt man von einer Weltreise mit? „Auf der Reise habe ich gelernt, wie wenig ich zum Glücklichsein brauche“, sagt die gebürtige Bremerin. Auf ihrer Reise erlebte sie die Welt alles in allem sicherer und freundlicher als es die täglichen Nachrichten vermuten lassen. Oft wurden sie und ihr Mann von Fremden spontan zum Essen eingeladen; andere halfen ihnen kurzfristig mit einer Mitfahrgelegenheit.

Auch nach ihrer Weltreise ist Aylin Krieger viel unterwegs. In diesem Jahr war sie schon in China, in Panama und erneut in Kolumbien, nur diesmal im Auftrag der Jacobs University. Denn wenige Monate nach der Rückkehr von der Weltreise fing die Kulturwissenschaftlerin im April 2015 an der privaten Universität an. Zunächst als Events Coordinator, inzwischen als Online Marketing und Student Recruitment Officer. Die Internationalität und Interkulturalität, die sie während ihrer Reisen erfahren hat, zog sie an, sie erlebt sie nun tagtäglich auf dem Campus mit den Studierenden aus über 100 Ländern: „Dieses internationale Flair ist für eine deutsche Universität einzigartig.“

Potentielle Studierende für ein Studium an der Jacobs University zu begeistern ist ihr Job. Er fällt ihr nicht schwer. Denn mit demselben ansteckenden Enthusiasmus, mit dem sie von ihren Reisen erzählt, berichtet sie von dem Leben an der englischsprachigen Universität. Neben dem hohen akademischen Niveau ist sie überzeugt vom Gemeinschaftsgefühl und dem Lernumfeld, in dem die Studierenden sich nicht in der Anonymität verlieren, sondern in dem man sich kennt und aufeinander achtet.

Als Recruitment Officer ist sie auch für China zuständig, ein Land, das sie zuvor nicht kannte. „Das passt perfekt. Ich will mich weiterentwickeln und zugleich meine Erfahrungen einbringen“, sagt sie. Dazu zählt auch die Welt der sozialen Medien. Sie  betreibt einen eigenen Blog, der natürlich mit Reisen zu tun hat. Dort schreibt Aylin Krieger, die auch begeisterte Reisefotografin ist, nicht nur über Fernreisen, sondern auch über Abenteuer und kleine Auszeiten in der Heimat, nachzulesen unter  Todaywetravel.de.

Dort wird ab September über ein weiteres Land zu lesen sein: Dann brecxhen Aylin und Stefan nach Madagaskar auf. Zudem brütet sie ein neues Projekt aus. Was das sein wird, will sie noch nicht verraten. Aber so viel ist klar: Es hat mit Reisen zu tun.

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