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Lucerne Festival: Young Performance on Tour im März 2018

Young Performance Foto Stefan Deuber
Young Performance Foto Stefan Deuber
Young Performance on Tour im März 2018: Die aktuelle Produktion «NOMOZART» in der Philharmonie Luxembourg und in sechs Schweizer Städten

«NOMOZART» heisst die aktuelle Produktion aus der Kreativschmiede Young Performance. Der ägyptische Choreograph Maged Mohamed hat mit ausgewählten Alumni aus den Reihen der Lucerne Festival Academy eine bunte und bewegte Bühnenshow rund um das Thema «Identität» erarbeitet. Die sechs Instrumentalisten und ihre unterschiedlichen Musikstile treffen dabei aufeinander und finden ihre eigenen Interpretationsformen.

Nach der Luzerner Premiere im September 2017 sind sie im März 2018 auf Tournee zu erleben. Die Stationen sind die Philharmonie Luxembourg, das Zentrum Paul Klee in Bern, das Theater Rigiblick in Zürich, das Theater Casino Zug sowie das Teatro Dimitri in Verscio, die Lokremise St. Gallen und das Theater Solothurn.

Young Performance ist das Festival-Kreativlabor für innovative Konzertformate. Die erste Produktion Heroïca wurde 2014 mit dem renommierten «Junge Ohren Preis» in der Kategorie «Best Practice, Konzert» ausgezeichnet, tourte im Frühjahr 2015 durch die Schweiz und war 2017 mit zwei Konzerten in der Elbphilharmonie zu Gast. 2015 verband der amerikanische Komponist Tod Machover die Produktion Fensadense mit seinen sensorisch gesteuerten Klangwelten. Die Produktion Divamania drehte sich 2016 mit sechs Musikern und zwei Tänzern um die Sehnsucht nach Anerkennung und Erfolg im Zeitalter von Social Media. Auch die zweite und dritte Ausgabe der Young Performance war in der Schweiz sowie Luxemburg auf Tournee zu erleben.

Young Performance: Felix Del Tredici Posaune | Mélanie Genin Harfe | Alicja Marta Pilarczyk und Jeffrey Young Violine | Laura Dykes Kontrabass | Manuel Alcaraz Clemente Schlagzeug | Maged Mohamed Idee und Choreographie | Johannes Fuchs Dramaturgie | Susanne Boner Kostüme | Markus Güdel Lichtdesign

«NOMOZART» | Eine Produktion von Lucerne Festival | Für alle ab 9 Jahren

youngperformance.ch
Trailer zum Projekt
: youtube.com/watch?=4&v=DtU7Jipy22E

Termine und Tickets
Sonntag, 4. März | 17.00 Uhr | Philharmonie Luxembourg | Tickets ab 5.02. unter philharmonie.lu
Freitag, 9. März | 18.00 Uhr | Zentrum Paul Klee, Bern | Tickets unter kulturticket.ch
Samstag, 10. März | 19.00 Uhr | Theater Rigiblick, Zürich | Tickets unter theater-rigiblick.ch
Sonntag, 11. März | 14.00 Uhr | Theater Casino, Zug | Tickets unter theatercasino.ch/programm
Freitag, 16. März | 20.30 Uhr | Teatro Dimitri, Verscio | Tickets ab 19.02. unter teatrodimitri.ch
Samstag, 17. März | 19.00 Uhr | Lokremise St. Gallen | Tickets ab 22.01. im Kulturbüro St.Gallen
Sonntag, 18. März | 15.00 Uhr | Theater Solothurn | Tickets unter tobs.ch

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Kolumne von Léonard Wüst: Portugal: Erstaunliche Renaissance des FADO, eine Reportage von Léonard Wüst

Linda Leonardo

 

 

 

 

 

 

 

Die Portugiesen entdecken sich selbst neu. Ertönte noch vor ein paar Jahren nur auf dem Weg vom Largo do Chiado in die Baixa (Unterstadt) von Lissabon der traditionelle Fadogesang aus dutzenden Lautsprechern der fliegenden Händler und aus den geöffneten Fenstern in der Alfama und der Mouraria erklangen die so einzigartig Wehmut ausdrückenden Saitensprünge der Virtuosen der portugiesischen Gitarre.

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Cathay Pacific und Cathay Dragon mit neuen Regelungen für Gepäck mit Lithium-Akkus

Cathay Pacific
Cathay Pacific

Ab 1. Januar 2018 werden „Smart Bags“ mit integrierten Lithiumbatterien nicht mehr als Handgepäck oder aufgegebenes Gepäck akzepti Cathay Pacific und Cathay Dragon führen neue Richtlinien für die Beförderung von „Smart Bags“, einer neuen Art von innovativem Gepäck mit integrierten Lithiumbatterien zum Laden eines externen Geräts oder zur Stromversorgung der Gepäckräder, ein.

Smart Bags werden nicht als tragbares elektronisches Gerät (portable electronic device, kurz PED) betrachtet, sondern aufgrund ihrer Batterien als Power Bank oder Ersatz-Lithiumbatterie eingestuft.

Die neue Richtlinie entspricht der kürzlich von der International Air Transport Association (IATA) herausgegebenen Branchenrichtlinie und stimmt mit ähnlichen Praktiken überein, die weltweit von großen Fluggesellschaften für Sicherheitsmanagement und Risikominderung angewandt werden. 

Aufgegebenes Gepäck

Ab dem 1. Januar 2018 müssen Kunden, die mit einer Smart Bag reisen, die Batterie entfernen können, wenn die Tasche zu irgendeinem Zeitpunkt während der Reise aufgegeben wird. Entsprechend der bestehenden Richtlinie hinsichtlich Ersatz-Lithiumbatterien muss der Fluggast die entnommene Lithiumbatterie in seinem Handgepäck mitführen.

Handgepäck

Wenn der Fluggast die Smart Bag als Handgepäck mitnehmen möchte, muss die Batterie herausnehmbar sein und separat aufbewahrt werden.

Gepäck mit nicht entfernbaren Batterien ist nicht zur Beförderung zugelassen.

 

Weitere Gepäckinformationen einschließlich kontrollierter und verbotener Gegenstände, zusätzlich zur Richtlinie der Fluggesellschaft zu Batterien, sind zu finden unter: Lithiumbatterien mitführen

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Schweiz: Gansabhauet Sursee,Archaisches Brauchtum in der Innerschweiz:

Gansabhauet in Sursee am Martinstag, 11. November
 
Hier, auf dem Rathausplatz findet der Gansabhauet jeweils statt

 

Archaisches Brauchtum in der Innerschweiz:

Geschichte

Wie alt der “Gansabhauet” von Sursee ist, ist schriftlich nicht belegt. Laut einer Turmschrift aus dem Jahre 1858 verschwand er um 1820, wurde aber 1863 neu belebt.

Bis Anfang der 1870er Jahre wurde der Brauch sehr einfach und ohne Bühne direkt auf dem Platz vor dem Rathaus durchgeführt.

Den Schlägern wurden lediglich die Augen verbunden und eine Zipfelmütze aufgesetzt. Die goldene Sonnenmaske und der rote Mantel wurden um 1880 eingeführt.

Verbreitung

Der Gansabhauet war früher ein auch andernorts in Europa verbreiteter bäuerlicher Brauch, der immer am Martinstag durchgeführt wurde. Ob das Ganze etwas mit der Zinszahlung im bäuerlichen Jahresverlauf zu tun hatte ist zwar ebenfalls nicht belegt, kann aber vermutet werden (siehe auch Martinsgans).

Der Brauch wird am Martinstag, 11..11. vor dem Rathaus vollzogen.

Frauen und Männer jeden Alters können als “Schläger” versuchen mit verbundenen Augen sowie mit einer Sonnenmaske und einem roten Mantel bekleidet, eine aufgehängte tote Gans mit einem einzigen Säbelhieb herunterzuschlagen. Umrahmt wird dieser Brauch von Spielen wie dem “Stangechlädere”, “Sackgompe” und “Chäszänne”.

Der traditionelle Brauch beginnt um 15.00 Uhr mit dem Einzug der Organisatoren, des Stadtrates und seiner Gäste sowie der Mitglieder der “Zunft vom Diebenturm”. Der Zug bewegt sich durch die Altstadtgasse zum Platz vor dem Rathaus.

Die “Schläger” müssen sich freiwillig bei der Stadtverwaltung anmelden. Meistens sind es zwischen 30 und 50 Personen, vor allem junge Burschen. Das Alter der Teilnehmer liegt in der Regel zwischen 20 und 30 Jahre. Die Auslosung der Reihenfolge der Schläger erfolgt um 14.30 Uhr beim Diebenturm. In der Regel kommen die ersten Zwanzig auch zum Zuge.

Um 15.15 Uhr darf dann der erste Schläger sein Glück versuchen. Die als Schläger ausgelosten Mädchen und Jungen warten in der Ankenwaage des Rathauses.

Dort werden ihnen die Augen verbunden, nachdem sie das obligatorische Glas Rotwein getrunken haben.

Anschließend wird ihnen eine schwarze Zipfelmütze über den Kopf gestülpt, der rote Mantel umgehängt und die Sonnenmaske angelegt. Der Schläger wird von einem Trommler und einem Paukisten begleitet. Sobald der Schläger die am Hals aufgehängte Gans gefunden hat, steht ihm ein Schlag zur Verfügung, um den Kopf mit einem stupfen Dragonersäbel vom Rumpf abzutrennen. Dem ersten Schläger gelingt dies selten.
Die Schläger mit der traditionellen Sonnenmaske
Meistens dauert es um die fünf Versuche lang. Insgesamt stehen zwei Gänse zur Verfügung. Der Schläger, dem es gelingt, die Gans abzuhauen, darf sie behalten. Er wird auch öffentlich demaskiert. Die Gans wird dann auf eine spezielle Weise zubereitet.

Es wird bewusst darauf verzichtet, den “Gansabhauet” durch eine Ausweitung des Brauch-Geschehens zugunsten touristisch-kommerzieller Zwecke zu verändern.

So werden zum Beispiel nur wenige Verkaufsstände mit typischen Surseer Spezialitäten zugelassen, die größtenteils auch mit der Gansabhauet zu tun haben. Zum Angebot gehören etwa die Honiggans, das Martinsbrot sowie verschiedene Spezialitäten aus Schokolade.

Seit 1988 gibt es am Abend ein offizielles Gansessen in der Tuchlaube des Rathauses. Dort treffen sich die Komiteemitglieder mit den Angehörigen der Behörden und Zünfte zu einem festlichen Abend.

An diesem Abend wird aber auch in fast allen anderen Gasthäusern der Altstadt der traditionelle Gänseschmaus angeboten. Zuvor findet ein Lichterumzug durch die autofreie Altstadt statt.

Anmerkung der Redaktion: es handelt sich selbstverständlich um tote Gänse, die für diesen Brauch verwendet werden, also kein Grund für Tierschützer, sich aufzuregen.

http://www.youtube.com/watch?v=QvvGpK4W5DM

Quelle: youtube.com

Quelle: ots/ brauchwiki.de

Quelle: obs/ 20 minuten online

www.leonardwuest.ch

www.gabrielabucher.ch

www.irenehubschmid.ch

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