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Unabhängige Stromversorgung plus Wärmebedarfsunterstützung – sichern Sie sich jetzt bis zum 20. November die Förderung von bis zu 40 % in NRW!

  • Heimspeichersysteme Grafik Sommer
    Heimspeichersysteme Grafik Sommer
    NRW mit aktuell höchster Förderung für Wasserstoff und Batteriespeicher im Ländervergleich
  • Spitzenförderung von bis zu 40 % für Solar-Wasserstoff-Speicher picea von HPS; Antragstellung bis zum 20. November 2021
  • Hersteller HPS und der Heizung-, Klima-, Sanitärspezialist Hasenkamp unterstützen Antragsteller mit Expertentelefon
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    Der Klimawandel ist das beherrschende Thema des Bundestagswahlkampfes. In einem Punkt scheinen sich alle Parteien einig zu sein. Die Zeit drängt und Deutschland muss sein Potenzial nutzen, um mit innovativen Lösungen voranzugehen, die Anreize für die Anwendung schaffen und gleichzeitig die Wirtschaftskraft stärken.

    So hat das Land Nordrhein-Westfalen in der jüngsten Aktualisierung des Förderprogramms progres.nrw vom August 2021 u. a. marktreife Technologien im nicht-industriellen Maßstab für den Einsatz im Eigenheimbereich aufgenommen. Im Programmbereich „Klimaschutztechnik“ werden im Fördermodul „Energiesysteme für klimagerechte Gebäude“ auch „Stationäre wasserstoffbasierte Energiesysteme in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage“ bezuschusst. Ziel dieser Förderung sind u. a. Mini-Kraftwerke für Ein- bis Mehrfamilienhäuser, die neben einer Kurzzeitspeicherung des Stroms aus der PV-Anlage auch elektrolytisch erzeugten Wasserstoff als saisonale Langzeitspeicher nutzen.

    Heimspeichersysteme Grafik Winter
    Heimspeichersysteme Grafik Winter

    Solche Heimspeichersysteme werden z. B. von der HPS Home Power Solutions GmbH aus Berlin entwickelt und vermarktet. Ihr Produkt mit dem Namen picea ist der weltweit erste Stromspeicher auf Wasserstoff-Basis für Ein- und Zweifamilienhäuser. Die an sonnenreichen Tagen erzielten Überschüsse einer Photovoltaik-Anlage werden als grüner Wasserstoff gespeichert und in der dunklen Jahreszeit in Form von Strom und Wärme wieder zur Verfügung gestellt. So erreicht picea ganzjährig eine CO2-freie Strom-Vollversorgung und verringert zudem die Heizkosten. Pro Jahr vermeidet ein picea-System ca. drei Tonnen CO2 und bindet so eine CO2-Menge wie 130 Fichten und leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. picea hat mehrere renommierte Preise gewonnen, zuletzt den Handelsblatt Energy Award 2020 und den Smarter E Award 2021.

    Dadurch dass sowohl der Kurzzeit- als auch der Langzeitspeicher gefördert werden, sind für den Eigenheimbesitzer in Kombination mit KfW-Fördermitteln Zuschüsse von aktuell bis zu 40 Prozent der Investitionssumme möglich. Die Förderanträge müssen bis zum 20. November 2021 eingereicht werden. Um interessierte Eigenheimbesitzer bei der Antragsstellung zu unterstützen, hat der Hersteller HPS in Kooperation mit der Hasenkamp GmbH, einem der führenden Fachbetriebe für die Installation von Heizung-, Klima- und Sanitärsystemen im Ruhrgebiet mit Standorten in Bochum und Hattingen, ein Expertentelefon eingerichtet.

     

    Bei Interesse melden Sie sich gerne unter:

    Telefon: +49 30 235 914 – 600 (Sprechzeiten: Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr)

    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

     

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DEN und LFE vereinbaren Kooperationspartnerschaft Gemeinsames Ziel: Förderung der Energieberatung und Ressourceneffizienz

Das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. und der Landesverband für Energieeffizienz e.V. haben eine Kooperationspartnerschaft vereinbart. Die beiden Organisationen wollen schrittweise Möglichkeiten für Synergien ausloten, etwa in der politischen Arbeit oder bei Weiterbildungsveranstaltungen. Während das DEN bundesweit tätig ist und ca. 700 Energieberaterinnen und Energieberater beziehungsweise Beratungsbüros als Mitglieder zählt, hat der LFE, der insbesondere in Berlin und in Brandenburg tätig ist, rund 150 Energiespezialisten in seinen Reihen. Diese haben mehrheitlich einen akademischen Hintergrund, etwa in Form eines Ingenieurstudiums, aber auch Energieberater aus dem Handwerk finden sich beim LFE wieder.

 

„Wir passen angesichts unserer Mitgliederstruktur gut zusammen“, sagt der Vorstand des LFE, Dipl.-Ing. Ralph Piterek. „Deshalb lag es für uns nahe, unser regionales Engagement in Berlin und Brandenburg zusammen mit einem starken Partner auch bundesweit zum Ausdruck zu bringen. Das DEN ist dafür die richtige Wahl.“

Dem stimmt Dipl.-Ing. Hermann Dannecker, Vorstand und Mitgründer des DEN, uneingeschränkt zu: „In der Vergangenheit gab es immer wieder Berührungspunkte und gemeinsame inhaltliche Interessen zwischen dem DEN und dem LFE, da unsere energiepolitischen Ziele weitestgehend identisch sind. Diese Zusammenarbeit wollen wir nun verstetigen.“

 

Die künftige Zusammenarbeit soll nun schrittweise aufgebaut und Synergien in gegenseitiger Abstimmung ausgelotet werden. Dazu hat man regelmäßige Gespräche beider Vorstände vereinbart, um beispielsweise Themen der Gebäude-Energieberatung zu diskutieren. Ferner soll es eine stetige Zusammenarbeit der Landessprecher Berlin und Brandenburg des DEN sowie der LFE-Vorstände geben. Schließlich will man prüfen, wie einzelne Weiterbildungsangebote gegenseitig beworben und gemeinsame Veranstaltungen organisiert werden können.

 

„Wichtig ist uns der inhaltliche Austausch zu energiepolitischen Fragen“, sagt Piterek. Dazu sollten sich die LFE-Fachbeiräte und die Kompetenzteams des DEN austauschen. „In beiden Organisationen verfügen wir über sehr gute Spezialistinnen und Spezialisten, etwa bei der Gebäude-Energieberatung oder bei der Betreuung von Industrieunternehmen, dann aber auch bei Landwirtschaft, Mobilität sowie bei Energieerzeugung und Energieverteilung. Diese Kompetenzen wollen wir bündeln und sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene gemeinsam dokumentieren“, so der Ingenieur.

DEN-Vorstand Dannecker sieht in der Zusammenarbeit eine wichtige Antwort auf unsere von klima- und energiepolitischen Themen geprägte Zeit: “Wir brauchen auf dringende Fragen gemeinsame Antworten und sollten uns als Energieberaterinnen und Energieberater nicht in allzu vielen Organisationen verzetteln. Nur gemeinsam sind wir stark! Deshalb ist die neue Kooperation zwischen DEN und LFE die richtige Antwort zur richtigen Zeit.“

 

https://www.deutsches-energieberaternetzwerk.de/

https://www.lfe-energieberater.de/

 

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Eigenes Berufsbild für Energieberater ist überfällig DEN: „Mehr Transparenz und Kompetenz würden Kunden und Klimaschutz dienen“

Klimaschutz ist das beherrschende gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Thema der kommenden Jahre und Jahrzehnte. Davon ist Dipl.-Ing. Hermann Dannecker, Vorsitzender des Deutschen Energieberater Netzwerks DEN e.V., überzeugt. „Energieberaterinnen und Energieberater spielen bei der praktischen Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen entscheidende Rollen. Deshalb ist es dringend nötig, für diesen Berufszweig eigene Ausbildungsgänge und vor allem ein eigenes Berufsbild zu entwickeln. Hier ist in der Vergangenheit viel versäumt worden.“

 

Dannecker erneuert damit eine Forderung des DEN, welche das Netzwerk schon seit Jahren immer wieder an die Politik herangetragen hat: „Es ist unverständlich, weshalb hier bislang noch nichts geschehen ist“, sagt der Ingenieur. Die Argumente und Chancen, welche ein solches Konzept bereithält, sollten doch eigentlich überzeugen.“

Der DEN-Vorsitzende weiter: „Wenn ein Bauherr Leistungen einer Energieberaterin oder eines Energieberaters in Anspruch nehmen will, sollte sie oder er natürlich wissen, mit wem man es zu tun hat und was man erwarten kann. Die Angebote sind derzeit immer noch sehr unterschiedlich. Wir haben es mit akademisch ausgebildeten Bauingenieuren, Architekten oder Technikern zu tun, wie sie beispielsweise im Deutschen Energieberater-Netzwerk organisiert sind, dann aber auch mit Energieberatern, die aus dem Handwerk stammen. Ohne deren Kompetenzen pauschal infrage stellen zu wollen, bestehen doch oftmals Unterschiede im Leistungsangebot und im Leistungsumfang. Ein eigenes nach Kompetenzen gestaffeltes und transparentes Berufsbild für Energieberater könnte es für Bauherren deutlich einfacher machen, die richtige Expertin oder den richtigen Experten zu finden.“

 

Der Ingenieur denkt gleichzeitig auch an den Nachwuchs: „Genauso wie in Industrie und Gewerbe leiden auch die freien Berufe unter Nachwuchsmangel. Wer sich heute für ein Ingenieur- oder Architekturstudium entscheidet, geht erst einmal viele Jahre in Vorleistung. Mit einem eigenen Berufsbild und einer zielgerichteten Ausbildung mit Blick auf spätere Energieberatungen könnten hier für junge Leute langfristig Perspektiven aufgezeigt werden. Wann, wenn nicht jetzt, sollten wir in praktische Kompetenz investieren, um Klimaschutz konkret umzusetzen.

Dannecker verweist darauf, dass das DEN konkrete Konzepte und Vorschläge für ein solches Berufsbild gemacht hat. „Die Berufsbezeichnung ‚Energieberater‘ sollte bundesweit gesetzlich geschützt werden, und es wäre wünschenswert, auf eine europäische Regelung hinzuwirken“, so der Ingenieur. „Es müssten Grundsätze der Berufsethik in einem Leitbild formuliert werden sowie eine klare Staffelung nach Ausbildungs- und Qualitätsstufen; ebenso ein Leistungsbild und eine Honorarordnung. Dies alles sollte von einem einheitlichen Berufsverband oder von einer Kammer als qualitätssichernde Einrichtung organisiert und überwacht werden.“

 

Zum Selbstverständnis von Energieberaterinnen und Energieberatern sei es unabdingbar, dass diese wirtschaftlich unabhängig arbeiteten, so der DEN-Vorsitzende. Praxiserfahrung sollte einen hohen Stellenwert haben. „Diese Kolleginnen und Kollegen sollten mit fachübergreifenden Kenntnissen ausgestattet sein sowie integrale und optimierte Energiekonzepte entwickeln können. Wünschenswert wäre natürlich auch Teamfähigkeit, denn komplexe Aufgaben, wie sie sich heute stellen, verlangen mehr und mehr den koordinierten Einsatz von Fachleuten.“

Solche Energieberater sollten sich auskennen bei Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden, ebenso mit Fragen der Gebäudehülle, der technischen Gebäudeausrüstung, aber auch mit Querschnittstechnologien, Fertigungs- und Verfahrenstechniken, Energiewirtschaft und Verkehr. Dannecker: „Das Tätigkeitsfeld ist enorm breit und bietet Spezialisierungen beste Chancen. Deshalb können Energieberaterinnen und Energieberater der Zukunft nicht nur von einer Zusatzausbildung leben, sondern sollten ihren Beruf in all seinen Facetten erlernen und studieren können. Dies verlangt eben nach einer Anerkennung, wie sie nur ein gesetzlicher Schutz und ein Berufsbild bieten können. Hier könnte eine künftige Bundesregierung mit einfachen organisatorischen Mitteln Zeichen setzen und ein großes Potential an Motivation und Kompetenz beim Nachwuchs in der Energieberatung freilegen.“

 

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Energieberater-Umfrage von BuVEG und DEN: „Bundesregierung vernachlässigt Gebäudehüllen bei Klimazielen“

In einer aktuellen Umfrage unter Energieberatern kommt die Branche zu einem eindeutigen Ergebnis: Die Bundesregierung hat es bisher versäumt, die richtigen Schwerpunkte bei den Energiesparzielen zu setzen. Konkret: Bei der energieeffizienten Modernisierung der Gebäudehüllen gibt es noch sehr großen Nachholbedarf.

Durchgeführt wurde die Umfrage vom Deutschen Energieberater Netzwerk (DEN) e.V., dem führenden Berufsverband deutscher Energieberaterinnen und Energieberater. An der Umfrage nahmen 219 Energieberater teil. Dem Netzwerk sind 700 zertifizierte Büros angeschlossen. Initiator der Umfrage war der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG).

 

Gebäudehülle ist entscheidend

“Die überwiegende Mehrheit der unabhängigen Energieberater (90,6%) ist der Meinung, dass der große Engpass zur Erreichung der Einsparziele die ineffizienten Gebäudehüllen sind”, sagt Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG. „Gebäude sind in Deutschland nach wie vor gigantische CO2-Emittenten, der Sektor hat jüngst seine Einsparziele verfehlt.“

Mehrheitlich bewerten die Energieberater Maßnahmen und Fortschritte der Bundesregierung bei der effizienten Modernisierung des Gebäudebestands als schlecht oder sehr schlecht (85,3%). Dass Klimaneutralität im Gebäudesektor bis 2045 wirklich erreicht werden könne, vermögen sich knapp 60% der Befragten nicht mehr vorzustellen.

 

Sanierungsfahrpläne zeigen die Schritte zu effizientem Gebäudestandard

„In der Umfrage unter den Energieberatern als unabhängigen Experten wurde ein eindeutiges Urteil gesprochen: Modernisierungen von Gebäudehüllen müssen jetzt in den Fokus gerückt werden. Jeder Sanierung sollte eine fundierte Energieberatung vorangestellt werden, die in Sanierungsfahrplänen alle Schritte zu einem zukunftsfähigen und klimaresilienten Gebäudestandard aufzeigt”, sagt Dipl.-Ing. Marita Klempnow, Vorständin des DEN. „Was vielfach vergessen wird: Unsanierte Gebäude schaden nicht nur dem Klima. Sie tragen durch hohe Betriebskosten auch erheblich zu sozialer Ungerechtigkeit bei.“

“Alle reden von Wärmepumpen, nur: Das tatsächliche Problem bei Deutschlands Gebäudebestand liegt in den ineffizienten Gebäudehüllen. Konkret heißt das: Die Energie muss im Gebäude bleiben und der Energiebedarf muss insgesamt massiv reduziert werden. Nur so lassen sich Energiekosten ökologisch und ökonomisch sinnvoll vermindern”, ergänzt Jan Peter Hinrichs.

 

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