Wer einen Firmenwagen auch privat nutzt, steht früher oder später vor derselben Frage: Pauschal versteuern oder den tatsächlichen Privatanteil nachweisen? Die Antwort hängt von wenigen, aber entscheidenden Faktoren ab. Wer sie kennt, kann jedes Jahr mehrere Tausend Euro Steuern sparen oder vermeiden, sie unnötig zu verlieren.Bei der 1-%-Regelung wird monatlich ein Prozent des inländischen Bruttolistenpreises des Fahrzeugs als geldwerter Vorteil zum Gehalt addiert und entsprechend versteuert. Das klingt überschaubar, wird aber bei teuren Fahrzeugen schnell zur Kostenfalle.
Seit 2021 ist Markus Meßmer Forschungsgruppenleiter am Zentrum für Digitalisierung in Mobilitätssystemen (ZDM) an der DHBW Ravensburg. Sein Thema war die Auslastungserhöhung von transportlogistischen Lkw. Seine Doktorarbeit ist ein gutes Beispiel, wie an der der DHBW anwendungs- und transferorientiert geforscht wird. Seine Arbeit wurde von zehn Unternehmen mit Daten, Know-how und bei der Praxiserprobung engagiert und vielfältig unterstützt. Ein Ergebnis war eine DHBW Patentanmeldung zur Bedarfsauslastung von Frachten. Und schließlich haben zwei Absolventen, basierend auf den Ergebnissen, ein Start-up gegründet – deepmatics freut sich gerade über die ersten Aufträge.
Gesundheitliche Veränderungen und ihre AuswirkungenMit zunehmendem Alter verändern sich körperliche und geistige Fähigkeiten, die für sicheres Fahren unerlässlich sind. Die Sehkraft lässt nach, besonders bei Dämmerung oder Nacht. Reaktionszeiten verlängern sich und die Beweglichkeit nimmt ab, was schnelle Schulterblicke oder Notbremsungen erschweren kann. Auch kognitive Funktionen wie Konzentration und räumliche Wahrnehmung können beeinträchtigt sein. Medikamente gegen altersbedingte Beschwerden haben oft Nebenwirkungen, die das Fahrvermögen zusätzlich einschränken. Viele Senioren bemerken diese schleichenden Veränderungen selbst nicht oder wollen sie nicht wahrhaben. Dabei geht es nicht darum, älteren Menschen pauschal die Fahrkompetenz abzusprechen. Viele fahren bis ins hohe Alter sicher und verantwortungsvoll. Entscheidend ist die individuelle Verfassung und die ehrliche Selbsteinschätzung. Regelmäßige Gesundheitschecks beim Hausarzt können frühzeitig auf mögliche Einschränkungen hinweisen. Eine umfassende Untersuchung gibt Aufschluss darüber, ob die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit den Anforderungen im Straßenverkehr noch gerecht wird.
Rechtliche Vorgaben für ältere Kraftfahrer
In Deutschland gibt es derzeit keine allgemeine Altersobergrenze für den Führerschein. Anders als in manchen Nachbarländern müssen Autofahrer hierzulande auch im hohen Alter keine regelmäßigen Pflichttests absolvieren. Die einmal erworbene Fahrerlaubnis gilt grundsätzlich lebenslang. Allerdings gelten für bestimmte Führerscheinklassen strengere Regeln. Berufskraftfahrer mit LKW- oder Busführerschein müssen sich regelmäßig einer ärztlichen Untersuchung unterziehen. Diese Regelung greift unabhängig vom Alter und dient dem Schutz aller Verkehrsteilnehmer. Bei konkreten Zweifeln an der Fahrtauglichkeit kann die Führerscheinbehörde eine Begutachtung anordnen.
Lkw, die selbstständig ihre Ladung wiegen und Schlaglöcher melden: Was futuristisch klingt, ist an der Fachhochschule Dortmund Realität geworden. Im Forschungsprojekt „CargoTrailSense_AI“ hat ein Team um Prof. Dr. Yves Rosefort eine innovative Sensorlösung entwickelt, die nicht nur Logistikprozesse beschleunigen soll, sondern auch den Straßenbau entlasten kann.