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Gesundheit

Hitze macht krank, und das Gehirn leidet besonders

Bekannt ist: Hitzewellen begünstigten die Entstehung neurologischer
Ereignisse wie Schlaganfälle. Hinzu kommt: Menschen mit neurologischen
Erkrankungen wie MS, Parkinson, Migräne oder Demenz sind eine besonders
vulnerable Gruppe; steigende Temperaturen führen bei ihnen zu spürbaren
Krankheitsverschlechterungen. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie
unterstützt daher das Positionspapier der Deutschen Allianz Klimawandel
und Gesundheit [1] zum Hitzeaktionstag am 11.06.2026 und fordert die
Umsetzung der darin aufgeführten Maßnahmen, um insbesondere Menschen mit
neurologischen Krankheiten wirksam vor Hitze zu schützen. Hilfreich könnte
eine personalisierte „Schlaganfallwarn-App“ sein.

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Lebertransplantation rettet Leben: Deutsche Leberstiftung informiert zum Tag der Organspende

Der Tag der Organspende findet jährlich am ersten Samstag im
Juni statt und steht unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“
Die zentrale Veranstaltung wird am 6. und 7. Juni in Leipzig zeitgleich
mit dem Stadtfest stattfinden. Neben Informationen stehen Aktionen wie die
Initiative „Geschenkte Lebensjahre“ im Mittelpunkt. Die Deutsche
Leberstiftung nimmt den Tag zum Anlass, über die Bedeutung der Organspende
insbesondere für Menschen mit schweren Lebererkrankungen, für die eine
Transplantation häufig die einzige Überlebenschance ist, zu informieren.

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Warum geschlechtersensible Medizin Leben rettet: Leopoldina-Vorlesung mit Gendermedizinerin Ute Seeland

Frauen sterben an ihrem ersten Herzinfarkt deutlich häufiger als Männer.
Eine mögliche Ursache ist, dass der Infarkt bei Frauen seltener als
solcher erkannt wird, denn die Symptome sind oft andere als bei Männern.
In der Medizin ist es wichtig, die Geschlechterunterschiede zu kennen, um
Krankheiten richtig zu diagnostizieren und zu behandeln. Die
Gendermedizinerin Ute Seeland rückt dieses Thema in den Fokus. Am
Mittwoch, 17. Juni spricht sie an der Nationalen Akademie der
Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale) über ihre Forschung und ihre
Arbeit als Leiterin der deutschlandweit ersten Hochschulambulanz für
geschlechtersensible Medizin.

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