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Gesundheit

IPU eröffnet Ausbildungsstätte für Psychotherapie

Künftig besteht die Möglichkeit, an der IPU die Psychotherapieausbildung
zu absolvieren. Die staatliche Anerkennung als Ausbildungsstätte gilt
rückwirkend zum 13. Dezember 2019. Im Weiterbildungsinstitut (WIPU) wird
es vier Ausbildungsgänge geben: Mit Kindern und Jugendlichen sowie mit
Erwachsenen, jeweils in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie oder
als verklammerte Ausbildung in analytischer und tiefenpsychologisch
fundierter Psychotherapie. Der erste Ausbildungsgang startet im Oktober
2020, die Bewerbungsphase beginnt im Frühjahr.

Künftig besteht die Möglichkeit, an der IPU die Psychotherapieausbildung
zu absolvieren. Die staatliche Anerkennung als Ausbildungsstätte gilt
rückwirkend zum 13. Dezember 2019. Im Weiterbildungsinstitut (WIPU) wird
es vier Ausbildungsgänge geben: Mit Kindern und Jugendlichen sowie mit
Erwachsenen, jeweils in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie oder
als verklammerte Ausbildung in analytischer und tiefenpsychologisch
fundierter Psychotherapie. Der erste Ausbildungsgang startet im Oktober
2020, die Bewerbungsphase beginnt im Frühjahr.

Vollständiges Ausbildungsprogramm für die klinische Laufbahn

Mit der Ausbildungsstätte vervollständigt die IPU das Studienprogramm für
die Laufbahn in klinischer Psychologie und Psychotherapie. Die
Ausbildungsgänge bauen auf den Studieninhalten der Bachelor- und
Masterprogramme an der IPU auf. Das hat den großen Vorteil, das
Basiswissen aus der Psychoanalyse nutzen und erweitern zu können. Dadurch
ist die IPU auch optimal für die anstehende Gesetzesreform der
Psychotherapeutenausbildung vorbereitet, nach der Studium und
Weiterbildung in Psychotherapie unmittelbar aneinander anknüpfen und
miteinander verzahnt werden.

Eine Besonderheit der Ausbildungsprogramme an der IPU ist der
gruppenpsychotherapeutische Schwerpunkt. Zu Beginn der Ausbildungen steht
die Selbsterfahrung in Gruppen sowie der Erwerb theoretischer und
praktischer Kompetenzen in diesem Bereich. Die Lehranalyse im
Einzelsetting folgt nach den ersten beiden Ausbildungsjahren. Durch die
Anbindung an die Universität ist die Lehre der Theorie auf
wissenschaftlichem Niveau gewährleistet. Für die Supervision werden
psychoanalytisch erfahrene Psychotherapeut_innen eingesetzt.

An der IPU wissenschaftliche und praktische Ausbildung kombinieren

Besonders fokussiert und gefördert wird am WIPU die Kombination aus
wissenschaftlicher und psychotherapeutischer Weiterbildung. Wer an der IPU
die Ausbildung in Psychotherapie anstrebt, kann gleichzeitig forschen und
an einer Dissertation arbeiten. An der Hochschulambulanz der IPU laufen
hochkarätige empirische Therapieforschungsprojekte, wodurch eine stetige
gegenseitige Bezugnahme von Klinik und Wissenschaft sichergestellt ist.

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Wundkeime: leichteres Spiel bei höheren Temperaturen – Infektionen sind in warmen Monaten häufiger

Nach durchschnittlich 1,6 Prozent der operativen Eingriffe kommt es zu
Infektionen der Wunde. In den letzten Jahrzehnten ist es zwar gelungen,
dieses Risiko durch Hygienemaßnahmen und vorbeugende Medikamentengabe
deutlich zu senken. Mediziner der Berliner Charité haben nun jedoch einen
Faktor identifiziert, den Ärzte und Klinikpersonal nicht beeinflussen
können: das Wetter. Wie sie in einer Studie mit Daten aus 17 Jahren zeigen
konnten, treten Wundinfektionen in wärmeren Monaten häufiger auf als in
kühleren.

Die Ergebnisse erläutert der Studienleiter auf der Jahrespressekonferenz
der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM), die dem Thema
„Innere Medizin und Klimawandel“ gewidmet ist.

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In den Jahren 2000 bis 2016 wurden über das Krankenhaus-Infektions-
Surveillance-Systems (KISS) zwei Millionen Operationen dokumentiert. In
deren Folge ist es zu mehr als 32.000 postoperativen Wundinfektionen
gekommen. An KISS sind Krankenhäuser aus ganz Deutschland angeschlossen –
verwaltet wird das System über die Charité, wo Dr. med. Seven Johannes Sam
Aghdassi und seine Kollegen die Daten auswerteten.

Die Angaben zur Wundheilung aus dem KISS verknüpften die Mediziner mit
meteorologischen Messdaten des Deutschen Wetterdienstes, wie etwa der
Außentemperatur, dem Niederschlag und der Luftfeuchtigkeit. Da diese
Parameter stark miteinander korrelierten, konzentrierten sich die
Studienautoren bei der Analyse letztlich auf die monatliche
Durchschnittstemperatur. Wie sich zeigte, stand diese in einem deutlichen
Zusammenhang mit der Zahl der dokumentierten Wundinfektionen: „Grob gesagt
nahm mit jedem Grad, um das die Außentemperatur anstieg, das Risiko für
eine postoperative Wundinfektion um ein Prozent zu“, erklärt Aghdassi. Bei
der Analyse definierter Temperaturbereiche ergab sich zwischen der
kältesten Kategorie (weniger als 5 Grad Außentemperatur) und der wärmsten
(20 Grad oder mehr) ein Risikozuwachs von 13 Prozent.

Dabei schienen manche Bakterientypen stärker auf die Außentemperatur zu
reagieren als andere. Während sich die Zahl der Infektionen mit
grampositiven Erregern nur wenig änderte, nahmen Infektionen mit
gramnegativen Keimen – wie etwa E.coli-Bakterien – mit steigenden
Temperaturen deutlich zu. Auch waren oberflächliche Wundinfektionen
deutlich stärker temperaturabhängig als Infektionen in tieferliegenden
Wundbereichen.

Die Analyse, an der auch Wissenschaftler des Potsdam Instituts für
Klimafolgenforschung beteiligt waren, hat Aghdassi zufolge einen rein
explorativen Charakter. „Es handelt sich lediglich um einen ersten Schritt
in die Thematik hinein“, betont der Berliner Studienleiter. Entsprechend
möchte er die Schlussfolgerungen aus seiner Analyse zunächst nur als
Hypothese verstanden wissen. Eine Hypothese allerdings, die es angesichts
der im Zuge des Klimawandels zu erwartenden Temperatursteigerung weiter zu
untersuchen lohnt.

Das wird ebenso Thema der Pressekonferenz in Berlin sein, wie die Frage,
welchen Einfluss das Klima auf herzkranke Patientinnen und Patienten und
Menschen mit Allergien und Lungenerkrankungen hat.
“Klimawandel und Gesundheit” wird auch Thema beim 126. Internistenkongress
von 25. bis 28. April 2020 in Wiesbaden sein. Mehr Infos unter
<www.dgim2020.de>.


Quelle:
Aghdassi, S J S; Schwab, F; Hoffmann, P; Gastmeier, P: The Association of
Climatic Factors with Rates of Surgical Site Infections: 17 years‘ data
from hospital infection surveillance.
Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 529-36. DOI: 10.3238/arztebl.2019.0529
<https://www.aerzteblatt.de/int/archive/article/209077/The-association-of-
climatic-factors-with-rates-of-surgical-site-infections-17-years-data-
from-hospital-infection-surveillance
>

– Bei Abdruck Beleg erbeten –

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Jahrespressekonferenz der
Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) in Berlin
Innere Medizin und Klimawandel

Termin: Donnerstag, 13. Februar 2020, 12.00 bis 13.00 Uhr
Ort: Geschäftsräume der DGIM
Anschrift: Oranienburger Straße 22, 10178 Berlin (Mitte)

Themen und Referenten:

Klimawandel, Blutdruck und Flüssigkeitshaushalt: Was muss ich beachten?
Professor Dr. med. Jürgen Floege
Vorsitzender der DGIM 2019/2020 und Direktor der Klinik für Nieren- und
Hochdruckkrankheiten, rheumatologische und immunologische Erkrankungen an
der Uniklinik der RWTH Aachen

Herzkrank im Klimawandel: Wie schütze ich mich?
Professor Dr. med. Georg Ertl
Generalsekretär der DGIM und Kardiologe aus Würzburg

Lungenkrankheiten, Allergien und Klimaänderungen
Professor Dr. med. Christian Witt
Leiter des Arbeitsbereiches Ambulante Pneumologie, Charité –
Universitätsmedizin Berlin

Auswirkungen des Klimawandels auf die postoperative Wundheilung
Dr. med. Seven Johannes Sam Aghdassi
Institut für Hygiene und Umweltmedizin, Charité – Universitätsmedizin
Berlin

Moderation: Pressestelle der DGIM, Stuttgart

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DGP: Pneumologische Kliniken sind auf Coronavirus vorbereitet

In Deutschland sind aktuell 14 Fälle des Coronavirus gemeldet. Bei den
meisten Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Virus stehen
Erkältungssymptome im Vordergrund. Für ältere und immungeschwächte
Menschen, zum Beispiel mit bestehenden Lungenerkrankungen, kann das Virus
jedoch gefährlich werden. Um die Ausbreitung des Virus zu vermeiden, ist
eine schnelle Diagnose umso wichtiger. Die Kliniken sind auf mögliche
Fälle des Coronavirus vorbereitet. Für die deutsche Bevölkerung bestehe
kein Anlass zur Sorge, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie
und Beatmungsmedizin.

Patienten, die sich mit dem Coronavirus infizieren, leiden häufig unter
grippeähnlichen Symptomen – also Husten, Atemnot, Fieber, Schüttelfrost
und Kopfschmerzen. Im schlimmsten Fall kann sich eine Lungenentzündung
entwickeln. „Bei älteren Menschen und Menschen mit bestehenden
Vorerkrankungen der Lunge wie zum Beispiel COPD oder Asthma kann der Virus
einen schwereren Krankheitsverlauf nehmen“, sagt Professor Dr. med.
Michael Pfeifer, Präsident der DGP. „Diese Menschen können leichter an dem
Virus erkranken als Gesunde und sind anfälliger für Komplikationen“, so
der Experte. Laut Weltgesundheitsorganisation verläuft ungefähr ein
Viertel aller Fälle sehr schwer; in seltenen Fällen kann der Virus zum Tod
führen. Bisher traten Todesfälle vor allem bei Patienten auf, die älter
waren und/oder bereits zuvor an schweren Grunderkrankungen litten.

Um sich vor dem Virus zu schützen und die Ausbreitung der Krankheit zu
vermeiden, gilt für alle Menschen das Gleiche: das Einhalten einer guten
Hygiene. „Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände, halten Sie
Abstand zu Menschen, die krank wirken, niesen oder husten und halten Sie
die Husten- und Nies-Etikette ein, sprich: Husten oder niesen Sie in die
Armbeuge oder besser in ein Taschentuch und entsorgen dieses gleich“, rät
Professor Dr. med. Gernot Rohde, Kongresspräsident des DGP-Kongresses 2020
und Leiter des Schwerpunktes Pneumologie/Allergologie am
Universitätsklinikum Frankfurt. „Diese Maßnahmen dienen nicht nur dem
Schutz des Einzelnen, sondern sind auch dazu da, um zu vermeiden, dass
sich das neuartige Virus in der Bevölkerung ausbreitet.“ Um eine
Weiterverbreitung zu verhindern, ist es zudem wichtig, Fälle früh zu
erkennen und sie zu isolieren.

Sorgen machen müsse man sich nicht, erklärt Pfeifer, Chefarzt des Zentrums
für Pneumologie an der Klinik Donaustauf: „Zwar ist bei einem größeren
Ausbruch mit vielen beatmungspflichtigen Patienten zu rechnen, in
pneumologischen Kliniken verfügen wir aber über genügend Betten.“ Man sei
hier entsprechend vorbereitet und aufgestellt. „Sollten die Intensivbetten
nicht mehr ausreichen, so könnten wir mobile Beatmungsgeräte zur Verfügung
stellen. Von diesen Leihgeräten gibt es in Deutschland mehrere Tausende“,
so der Experte. Für die deutsche Bevölkerung gibt es derzeit somit keinen
Grund zur Beunruhigung, versichert die DGP.

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15. Februar: Internationaler Kinderkrebstag Gemeinsam gegen Blutkrebs: DKMS und Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ)

Kindern eine zweite Chance auf Leben schenken
Gemeinsam gegen Blutkrebs: DKMS und Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ)

Blutkrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung bei Kindern. Für viele der kleinen Patienten ist eine Stammzelltransplantation die letzte Hoffnung. Zum Internationalen Kinderkrebstag am 15. Februar wenden sich die DKMS und der Krebsinformationsdienst des DKFZ erstmalig gemeinsam an die Öffentlichkeit. Die Ziele: Informieren, aufklären und sensibilisieren – denn eine Stammzellspende kann Leben retten.


Mehr als 2.200 Kinder und Jugendliche erkranken jährlich in Deutschland an Krebs, rund 700 von ihnen an Blutkrebs. Damit ist Blutkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Kindern. Viele der Patienten benötigen eine Stammzelltransplantation und sind daher auf eine Stammzellspende angewiesen. Zum Internationalen Kinderkrebstag wenden sich die DKMS und der Krebsinformationsdienst erstmalig als Kooperationspartner an die Öffentlichkeit. Ab jetzt wollen sie verstärkt gemeinsam über das Thema Blutkrebs informieren – und über die Möglichkeit, den Betroffenen zu helfen. „Jeder, der sich als potenzieller Stammzellspender registrieren lässt, kann die Überlebens- und Heilungschancen von Blutkrebspatienten verbessern“, erklärt Prof. Dr. Thomas Klingebiel, Vorsitzender des Medizinischen Beirats der DKMS. „Um mit dieser Botschaft so viele Menschen wie möglich zu erreichen, ist es wichtig, sich zu vernetzen und gemeinsam an einem Strang zu ziehen.“ Das findet auch Dr. Juliane Folkerts vom Krebsinformationsdienst des DKFZ: „Dem Krebs durch Information und Aufklärung wirksam entgegenzutreten – das ist uns, genauso wie der DKMS, ein großes Anliegen.“ Die DKMS ist eine gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, Blutkrebspatienten eine zweite Chance auf Leben zu ermöglichen. Unter www.dkms.de kann man sich als potenzieller Stammzellspender registrieren lassen – und so die DKMS im Kampf gegen Blutkrebs unterstützen Der Krebsinformationsdienst des DKFZ bietet an Krebs erkrankten Patienten, ihren Angehörigen und allen Interessierten verständliche und wissenschaftlich fundierte Auskunft rund um das Thema Krebs – online (www.krebsinformationsdienst.de, krebsinformationsdienst@dkfz.de) oder per Telefon (0800-4 20 30 40).

Mehr als die Hälfe der Stammzellspenden von DKMS-Spendern
Von den etwa 700 Kindern, die jährlich in Deutschland an Blutkrebs erkranken, erhalten nahezu 80 Prozent die Diagnose Akute Lymphatische Leukämie (ALL). Eine ALL entwickelt sich innerhalb weniger Wochen und geht mit schweren Krankheitssymptomen einher, unbehandelt verläuft sie meist tödlich. Die gute Nachricht: Wenn die Behandlung rasch erfolgt, dann führt sie häufig zur Heilung. Heute können etwa 90 % der Kinder mit einer ALL dauerhaft geheilt werden. Führt eine intensive herkömmliche Chemotherapie nicht zum Erfolg, kommt meist eine allogene Stammzelltransplantation zum Einsatz. Insgesamt sind akute Leukämien mit Abstand die häufigste Indikation für eine allogene Stammzelltransplantation im Kindesalter. „Allogen“ bedeutet im Gegensatz zu „autolog“, dass dem Patienten keine eigenen Stammzellen, sondern die Stammzellen eines anderen Menschen, eines Spenders, übertragen werden. Im Jahr 2018 haben – entsprechend den aktuellsten Zahlen des Deutschen Registers für Stammzelltransplantationen – insgesamt 430 Kinder unter 18 Jahren eine allogene Stammzelltransplantation erhalten. 264 von ihnen fanden keinen Spender in der eigenen Familie und waren auf einen Fremdspender angewiesen. 149 dieser Stammzellspenden von Fremdspendern – also mehr als die Hälfte – waren Stammzellspenden von DKMS-Spendern.

DKMS: Weltweit 7.720 zweite Chancen auf Leben
Dank Stammzellspenderdateien wie der DKMS finden heute in Deutschland neun von zehn Blutkrebspatienten einen Stammzellspender – aber das bedeutet eben auch: Jeder zehnte Blutkrebspatient findet keinen. „Gäbe es keine Stammzellspenderdateien, dann wäre die Suche nach einem Stammzellspender vergleichbar mit der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen“, erklärt Dr. Folkerts. „Jeder sollte daher wissen, dass es die Möglichkeit gibt, Stammzellspender zu werden.“ Bei der DKMS sind aktuell mehr als 9,8 Millionen potenzielle Stammzellspender registriert. Im Jahr 2019 haben weltweit 7.720 Patienten eine Stammzellspende von DKMS-Spendern erhalten. Von den 5.603 DKMS-Stammzellspenden, die im Jahr 2019 allein in Deutschland entnommen wurden, gingen 14,5 Prozent an Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren.

Zukünftig gemeinsam aktiv
Warum nicht im Sinne aller Betroffenen von den jeweiligen Stärken profitieren? Das fragten sich Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes am DKFZ, und Dr. Dr. Alexander Schmidt, Geschäftsführer Medizin & Wissenschaft der DKMS, und beschlossen ein engeres Miteinander. „Gemeinsam sind wir stärker, wenn es darum geht, Patienten und ihre Angehörigen kompetent und umfassend zu informieren“, so Dr. Alexander Schmidt. „Der Krebsinformationsdienst des DKFZ, der für Seriosität und unabhängige Beratung steht, ist für uns dabei ein hoch kompetenter, verlässlicher Partner.“ Und Weg-Remers betont: „Die DKMS hat es geschafft, mit dem Thema Stammzelltransplantation viele Menschen nachhaltig zu erreichen und zu sensibilisieren. Gemeinsam mit ihr kann es uns gelingen, dass mehr Menschen in Deutschland erfahren, dass sie sich mit allen Fragen rund um Krebs an den Krebsinformationsdienst wenden können. Angesichts stetig steigender Krebszahlen sollen die Menschen wissen, dass wir ihnen zur Seite stehen – mit fachlichem Wissen, aber auch mit Herz.“

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