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Gesundheit

Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

Hospiz- und Palliativversorgung ein wichtiges Betätigungsfeld auch für die Wilhelm Löhe Hochschule

Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland
Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

Landkreis und Landkreisgemeinden unterzeichnen die Umsetzung der „Charta
zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“.
Im Rahmen eines Festaktes im Sitzungssaal des Landratsamtes Fürth
(Dienstsitz Fürth), in Anwesenheit der Bayerischen Staatsministerin für
Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, unterzeichneten Landrat Matthias
Dießl und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Landkreisgemeinden
die Charta.

Die WLH, vertreten an der Veranstaltung durch Vizepräsident Jürgen Zerth,
sieht die Auseinandersetzung mit Versorgungsfragen der Palliativ- und
Hospizversorgung als einen wichtigen Aktionspunkt sowohl in Lehre als auch
in Forschung. So hat beispielsweise Dr. Roland Hanke, ärztlicher Leiter
des Palliativ-Care Teams Fürth, im Rahmen einer Ringvorlesungs vor
Weihnachten die Bedeutung der Sorgekultur der Palliativ- und
Hospiversorgung betont. Auch in der Forschung nimmt WLH/IDC etwa durch im
Rahmen des BMBF-geförderten Projekt „GUARDIAN“ die Frage in den Blick, wie
veränderte Formen berührungslosten Monitorings die Sorgebeziehungen in
palliativen Settings u. U. positiv verändern können.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Jürgen Zerth

Originalpublikation:
https://www.wlh-fuerth.de/service/aktuelles/aus-der-
forschung/news/detail/News/hospiz-und-palliativversorgung-ein-wichtiges-
betaetigungsfeld-auch-fuer-die-wlh/

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Die gern-Studie hat begonnen - Harte Fakten zur Ernährung und Gesundheit

Im Internet ist die gern-Studie, die neue Gesundheits- und
Ernährungsstudie in Deutschland, schon präsent. Und in den nächsten Tagen
erreichen die ersten Briefe, mit der Bitte, sich an dieser bedeutenden
Untersuchung zu beteiligen, die ersten potenziellen Teilnehmer. Bis Mitte
2022 sollen insgesamt 12.500 Erwachsene gemessen, gewogen, befragt und
analysiert werden. Auf diese Weise tragen sie alle dazu bei, der Politik
und der Gesellschaft eine belastbare Grundlage für wichtige Entscheidungen
im Bereich Gesundheit und Ernährung zur Verfügung zu stellen. Max Rubner-
Institut und Robert Koch-Institut arbeiten dabei Hand in Hand.

Wer belastbare und aussagekräftige Zahlen im Bereich der Gesundheit und
Ernährung haben möchte, muss in die Untersuchung sehr viele Menschen
einbeziehen. Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen, zwischen Nord
und Süd, zwischen Land und Stadt sind groß – und ein Durchschnitt über
alle Bevölkerungsgruppen hinweg hilft nur wenig, wenn es darum geht,
gezielt Probleme anzugehen. Darum wird bei der gern-Studie alles
unternommen, damit sich möglichst viele der eingeladenen Menschen
beteiligen. Die Teams der gern-Studie fahren in vier Bussen zwei Jahre
lang durchs ganze Land um sowohl die Menschen in kleinen Dörfern als auch
in den Großstädten in die Untersuchungen, Befragungen und Tests der gern-
Studie einzubeziehen. Je mehr Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen bei
der gern-Studie dabei sind, desto belastbarer werden die Ergebnisse sein.

Freiwillig kann man sich leider nicht zur gern-Studie melden: An den 297
Studienorten der gern-Studie werden Erwachsene über ein Zufallsverfahren
aus den Einwohnermelderegistern ausgewählt und dann zur Teilnahme
eingeladen. Alt und Jung, Vegetarier und Fleischfans, Menschen, die
gesundheitlich angeschlagen sind und solche, die sich topfit fühlen – alle
sind wichtig, um repräsentative Ergebnisse zu erzielen.

Ab jetzt werden Woche für Woche bundesweit Einladungen zur Teilnahme an
der gern-Studie verschickt. und Es gibt viele Gründe, bei der gern-Studie
mitzumachen: So erhalten die Teilnehmer wichtige Informationen zu ihrer
eigenen Gesundheit, sie leisten der Gesellschaft einen wertvollen Dienst
und bekommen als kleinen Dank Einkaufs-Gutscheine.

Fast jeder kennt den Spruch: „An apple a day, keeps the doctor away“. Doch
wie viel Wahrheit steckt tatsächlich in diesem Satz und in ähnlichen
Aussagen, die zu den Themen Gesundheit und Ernährung täglich zu lesen
sind? Die Auswertungen der gern-Studie werden voraussichtlich ab 2023
viele aktuelle und wissenschaftlich fundierte Informationen liefern. Das
Besondere der gern-Studie ist dabei die Verknüpfung der Bereiche Ernährung
und Gesundheit in einer Studie dieser Größenordnung. Das gemeinsame
Forschen zu diesen beiden Themen bündelt Ressourcen und ermöglicht einen
großen Mehrgewinn an Wissen. Zwei Bundesministerien stehen hinter der
Studie: Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und das
Bundesministerium für Gesundheit. Zwei Bundesforschungsinstitutionen, das
Max Rubner-Institut und das Robert-Koch-Institut, führen gemeinsam die
Erhebung durch. An beiden Institutionen hoffen die Teams der gern-Studie
auf eine rege Beteiligung der angefragten Personen!

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Hygienetipps für die Karnevalszeit - BZgA empfiehlt: beim Feiern Hygieneregeln einhalten

Für Jecken und Narren ist die „fünfte Jahreszeit“ die schönste des Jahres.
Doch auch Atemwegserkrankungen wie eher banale Erkältungen mit Husten und
Schnupfen oder die echte Grippe (Influenza), die mit schweren Verläufen
einhergehen kann, haben Saison. Die Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA) empfiehlt deshalb neben dem Schutz durch eine saisonale
Grippeimpfung beim Feiern die Einhaltung einfacher Hygieneregeln, um sich
und andere vor einer Ansteckung zu schützen: Das Einhalten der sogenannten
Husten- und Nies-Etikette sowie das regelmäßige und gründliche
Händewaschen können einer Ansteckung vorbeugen.

Hygienetipps für die Karnevalszeit

BZgA empfiehlt: beim Feiern einfache Hygieneregeln einhalten

Für Jecken und Narren ist die „fünfte Jahreszeit“ die schönste des Jahres.
Doch auch Atemwegserkrankungen wie eher banale Erkältungen mit Husten und
Schnupfen oder die echte Grippe (Influenza), die mit schweren Verläufen
einhergehen kann, haben Saison. Die Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA) empfiehlt deshalb neben dem Schutz durch eine saisonale
Grippeimpfung beim Feiern die Einhaltung einfacher Hygieneregeln, um sich
und andere vor einer Ansteckung zu schützen.

Ob beim Schunkeln auf der Karnevalssitzung oder beim ausgelassenen Feiern
auf einer Fastnachtsparty: Wenn viele Menschen zusammenkommen, können
Krankheitserreger wie Erkältungs- und Grippeviren leicht übertragen
werden. Das Einhalten der sogenannten Husten- und Nies-Etikette sowie
einfache Hygieneregeln wie das regelmäßige und gründliche Händewaschen
können einer Ansteckung vorbeugen.

Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, erklärt: „Wer an einer
Atemwegsinfektion erkrankt ist, verbreitet beim Husten und Niesen
Krankheitserreger über winzige Tröpfchen in seiner Umgebung. Diese können
dann von anderen Menschen eingeatmet werden und so eine Erkrankung
hervorrufen. Auch über die Hände und über gemeinsam benutzte Gegenstände
wie zum Beispiel Gläser, aber auch Türklinken und Haltegriffe können
Erreger von Atemwegserkrankungen durch sogenannte Schmierinfektionen
verbreitet werden. Einfache Hygieneregeln helfen dabei, Übertragungsketten
zu unterbrechen.“

Sechs Hygienetipps der BZgA für die Karnevalszeit:

•Beim Husten und Niesen ein Einwegtaschentuch verwenden und dies
anschließend entsorgen. Dabei Abstand von anderen halten und sich
abwenden.

•Ist kein Taschentuch griffbereit, in die Armbeuge niesen oder husten.

•Nur aus dem eigenen Glas trinken und eigenes Besteck benutzen.

•Schminkutensilien wie Lippenstifte nicht gemeinsam verwenden.

•Regelmäßig und gründlich die Hände mit Seife waschen, insbesondere nach
dem Toilettengang, vor dem Essen, nach dem Naseputzen und beim
Nachhausekommen.

•Mit ungewaschenen Händen möglichst nicht das Gesicht, insbesondere Mund,
Augen oder Nase berühren und keine Speisen anfassen.

Weitere Informationen der BZgA zum Infektionsschutz durch Hygiene

Hygienetipps für den Alltag unter: www.infektionsschutz.de/hygienetipps/

Tipps zum richtigen Händewaschen unter:
www.infektionsschutz.de/haendewaschen/

Hygieneregeln beim Husten und Niesen unter:
www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen/

Videos zum Thema „Infektionen vermeiden im Alltag“ auf dem YouTube-Kanal
der BZgA unter:
www.youtube.com/playlist?list=PLRsi8mtTLFAzzfTqW4-epo5gc3MIx8VkV

Bestellung der kostenlosen BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: www.bzga.de/infomaterialien
Fax: 0221/8992257
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Prof. Dr. med. Christoph Herrmann-Lingen  Foto: UMG/Schmidt

Stress für die Seele ist eine Strapaze fürs Herz

Prof. Dr. med. Christoph Herrmann-Lingen  Foto: UMG/Schmidt
Prof. Dr. med. Christoph Herrmann-Lingen Foto: UMG/Schmidt

Herzstiftung informiert über Zusammenhang zwischen Herzkrankheiten und
seelischen Belastungen sowie Hilfsangebote für Betroffene
Stress und seelische Belastungen erhöhen den Blutdruck und langfristig
auch das Risiko, eine Herzerkrankung zu bekommen. Umgekehrt können
Herzerkrankungen die Seele stark belasten. Seit einigen Jahren widmet sich
die Psychokardiologie verstärkt diesem Zusammenhang und bietet
unterstützende Therapien und Gespräche für Herzpatienten an. „Das Erleben
einer schweren organischen Herzkrankheit führt bei Betroffenen fast immer
zu Todesängsten, auch wenn sie nicht immer bewusst wahrgenommen werden“,
sagt Prof. Dr. med. Christoph Herrmann-Lingen vom Wissenschaftlichen
Beirat der Deutschen Herzstiftung und Direktor der Klinik für
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin
Göttingen in der Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe „HERZ heute“.
Ausführliche Informationen über den Zusammenhang zwischen Herz und Psyche
bietet die Herzstiftungs-Zeitschrift „HERZ heute“ 1/2020, die kostenfrei
unter 069 955128400 angefordert werden kann.

Wie Stress Herz und Gefäße belastet
Stress hat unmittelbaren Einfluss auf das vegetative Nervensystem: Herz
und Atmung beschleunigen sich, die Muskeln werden stärker durchblutet, wir
werden aufmerksamer und reizbarer. Für unsere Vorfahren war das
überlebenswichtig, denn bei Gefahr mussten sie kämpfen oder fliehen. Auch
heute ermöglicht uns diese Körperreaktion, in Gefahrensituationen schnell
zu reagieren und die maximale Körperkraft einzusetzen. Der heutige Stress
ist allerdings – anders als früher – nur selten mit Muskelaktivität
verbunden und hält häufig länger an – mit gesundheitlichen Folgen: „Eine
Aktivierung von Herz und Kreislauf ohne Muskelaktivität lässt den
Blutdruck steigen“, sagt Herrmann-Lingen. „Geschieht das über einen
längeren Zeitraum, gewöhnt sich der Organismus an die zu hohen Werte. Eine
Hochdruckerkrankung entwickelt sich.“ Auch die Blutgefäße verengen sich
und verstopfen leichter, weil sich die Blutgerinnung bei Stress verändert.
Fehlen die Erholungsphasen, belasten all diese Faktoren das Herz:
„Langfristig können sich die Herzkranzgefäße stark verengen, es kann zu
Schäden am Herzmuskel, Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzinfarkt oder
Herzversagen kommen“, so der Mediziner.
Allerdings sind nicht alle Menschen gleich anfällig für Stress. Genetische
Faktoren sowie Erfahrungen in der Kindheit entscheiden mit, wie
stressanfällig wir später als Erwachsene sind. Manche Menschen empfinden
bereits den Gedanken oder die Erinnerung an eine emotional belastende
Situation als Stress. Die Körperreaktionen sind dann die gleichen wie bei
„echtem“ Stress, obwohl die unmittelbare Gefahrensituation fehlt.

Teufelskreis aus Angst und Herzbeschwerden
Nicht selten erleben Betroffene bei Angst und Stress funktionelle
Herzbeschwerden wie Herzrasen oder Herzstolpern, obwohl das Herz (noch)
gesund ist. Eine rein körpermedizinische Behandlung bleibt dann erfolglos.
Das verunsichert Betroffene und schränkt sie in ihrem Alltag ein. „Einige
Patienten beobachten Puls, Blutdruck sowie Herzbeschwerden besonders genau
und meiden positive Aktivitäten wie Sport, aus der – eigentlich
unbegründeten – Sorge vor einem Herzinfarkt“, berichtet Prof. Herrmann-
Lingen. Auch eine tatsächlich bestehende Herzkrankheit kann die Psyche
stark belasten. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die Therapie mit
zusätzlichen Belastungen einhergeht, etwa mit Schockabgaben eines
implantierten Defibrillators oder häufigen Krankenhausaufenthalten. „In
der Folge können sich Ängste und weitere psychische Probleme entwickeln,
die wiederum das Herz belasten. Nicht selten kommt es zu einem
Teufelskreis aus Herzkrankheit und psychischen Problemen.“

Hilfsangebote der Psychokardiologie
Um diesen Teufelskreis gar nicht erst entstehen zu lassen, arbeiten viele
kardiologische Akutkliniken inzwischen eng mit psychosomatischen Diensten
zusammen. Sie bieten den Patienten schon während des
Krankenhausaufenthaltes unterstützende Gespräche sowie Hilfe bei der
weiteren Therapieplanung an. So ist es hilfreich, zusätzlich zur
medizinischen Behandlung Informationsveranstaltungen sowie Kurse zur
Stressbewältigung zu besuchen. Auch Gespräche mit anderen Betroffenen
können nützlich sein. Nicht zuletzt hilft oft ein konsequentes
körperliches Trainingsprogramm, wieder Vertrauen in Herz und Körper zu
fassen. Weitere Infos zu den Hilfsangeboten und einen Patienten-
Erfahrungsbericht bietet der Expertenbeitrag „Hilfe für das Herz – und für
die Seele“ von Prof. Herrmann-Lingen in HERZ heute 1/2020.

Rezensionsexemplar für Redaktionen
Ein Rezensionsexemplar der aktuellen Ausgabe von HERZ heute 1/2020 mit dem
vollständigen Expertenbeitrag von Prof. Herrmann-Lingen sowie druckfähiges
Bildmaterial erhalten Sie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder per Tel. unter
069 955128114.

Aktuelle Ausgabe HERZ heute: Jetzt Probeexemplar anfordern!
Die Zeitschrift HERZ heute erscheint viermal im Jahr. Sie wendet sich an
Herz-Kreislauf-Patienten und deren Angehörige. Mitglieder der Deutschen
Herzstiftung erhalten die Zeitschrift der Deutschen Herzstiftung
regelmäßig und kostenfrei. Ein kostenfreies Probeexemplar der neuen
Ausgabe HERZ heute 1/2020 ist unter Tel. 069 955128400 oder per E-Mail
unter <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.> erhältlich.

Infos über bewährte Maßnahmen gegen Stress:
<https://www.herzstiftung.de/Stress-Herz.html>

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