Zum Hauptinhalt springen

Gesundheit

Dr. Andreas Leischker

Die wichtigsten Tipps zur Grippe-Impfung: Ältere Menschen besonders gefährdet

Dr. Andreas Leischker
Dr. Andreas Leischker

Es geht wieder los: Die Grippe-Zeit beginnt! Insbesondere ältere Patienten
sind durch Influenza-Viren gefährdet. Aber auch Schwangere, Kinder und
Pflegepersonal sind besonders betroffen. Deswegen raten Experten jetzt zur
gezielten Grippeschutzimpfung. „Für ältere Menschen eignen sich
insbesondere die sogenannten tetravalenten Impfstoffe, die nun auch von
den Krankenkassen bezahlt werden“, sagt Dr. Andreas Leischker, Impfexperte
der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) sowie Chefarzt der Klinik
für Geriatrie des Alexianer-Krankenhauses Krefeld.

Im Interview beantwortet Leischker die wichtigsten Fragen zu Influenza-
Viren, aktuellen Übertragungsrisiken, den größten Gefahren und den
optimalen Grippeschutz.

Herr Dr. Leischker, in der vergangenen Saison kam es zu vielen Influenza-
Erkrankungen, teilweise mit schweren Verläufen. Aus Sicht eines
Krankenhausarztes: Woran liegt das?

Ja, die letzte Grippesaison hat leider viele Todesopfer gefordert und
viele Krankenhäuser an ihre Kapazitätsgrenzen geführt. Die Influenza war
2017/2018, verglichen mit den Jahren zuvor, heftiger im Auftreten und im
Verlauf. Sowohl für Patienten, als auch für das medizinische Personal. Die
Praxen und Notaufnahmen der Krankenhäuser waren voll mit Patienten, die an
echter Influenza erkrankt waren. Aber auch voll mit Patienten, die durch
andere Viren an Infekten der oberen Luftwege litten. Es gibt mehr als 200
Viren, die eine Erkältung verursachen können. Fast alle Infekte der oberen
Atemwege und auch die meisten Erkrankungen mit dem Influenza-Virus können
zum Glück ambulant behandelt werden. Diese Patienten müssen also nicht im
Krankenhaus aufgenommen werden.

Wie wird dann eine Influenza-Infektion am effektivsten behandelt?

Bei jungen und gesunden Menschen, die nicht stationär aufgenommen werden
müssen, reicht die Behandlung der Symptome: Ganz wichtig ist ein
abschwellendes Nasenspray, damit Sekret aus den Nasennebenhöhlen und dem
Mittelohr abfließen kann. Das sollte mindestens viermal täglich angewendet
werden, sodass die Nasenatmung immer frei ist.

Welche zusätzlichen Maßnahmen helfen bei Erkältungssymptomen?

Zusätzlich kann man mit Wasserdampf inhalieren, um die ausgetrockneten
Schleimhäute anzufeuchten: Drei Teelöffel Kochsalz in eine Schüssel geben,
mit heißem Wasser aufgießen, den Kopf mit einem Handtuch abdecken, über
die Schüssel halten und dann inhalieren. Am besten dreimal täglich. Bei
Kopf- und Gliederschmerzen helfen nicht-steroidale Antirheumatika wie zum
Beispiel Ibuprofen. Bei Halsschmerzen bringen Lutschtabletten Linderung.
Diese Maßnahmen helfen übrigens auch bei den anderen 200 Erkältungsviren.
Und auch wenn es banal klingt: Nicht mehr zur Arbeit gehen, bis die
Symptome weg sind! Man ist dann selbst schneller wieder fit und steckt
seine Kollegen bzw. Kunden nicht an.

Durch die Influenza ist es zu zahlreichen Todesfällen gekommen. Warum gilt
die Grippe trotzdem als eine unangenehme, aber harmlose Erkrankung?

Das ist falsch! Die Grippe ist keine harmlose Erkrankung: Besonders bei
alten Menschen und bei Menschen mit chronischen Krankheiten – wie zum
Beispiel Diabetes mellitus, Chronisch Obstruktiver Lungenerkrankung, kurz
COPD, oder Niereninsuffizienz – kann es zu lebensgefährlichen
Komplikationen wie Lungenversagen kommen. Diese Patienten müssen stationär
behandelt werden, bei Lungenversagen ist oft eine künstliche Beatmung
notwendig. Wir hatten im letzten Winter hier auch viel mehr Herzinfarkte
und auch Schlaganfälle zu verzeichnen.

Was haben denn Herzinfarkte mit Influenza zu tun?

Es ist bisher wenig bekannt, aber eine Influenza erhöht das
Herzinfarktrisiko erheblich: Während der ersten sieben Tage einer
Influenza-Erkrankung ist das Herzinfarktrisiko um das 17-fache erhöht! Und
selbst einen Monat nach der Infektion ist das Risiko für einen Infarkt
noch deutlich höher als bei Menschen, die nicht erkrankt sind.
Schlaganfälle treten im Rahmen einer Influenza häufiger auf. Aber auch
umgekehrt: Das Influenza-Risiko ist für Patienten mit kardiovaskulären
Erkrankungen um 23 Prozent erhöht.

Weshalb erhöht eine Influenza-Infektion das Herzinfarktrisiko?

Hauptsächlich durch zwei Faktoren: Das Virus führt auch zu einer
Entzündung in den Gefäßen. Und wenn sich in diesen sogenannte Plaque-
Flecken aus Cholesterin und Kalk befinden, können diese Plaques durch die
Entzündung aufplatzen und so beispielsweise ein Herzkranzgefäß
verschließen. Eine Influenza mit hohem Fieber ist für den Körper außerdem
zusätzlicher Stress. Die vom Körper ausgeschütteten Stresshormone wie
Adrenalin und Noradrenalin erhöhen das Herzinfarktrisiko zusätzlich.

Umgekehrt gefragt: Schützt die Influenza-Impfung vor Herzinfarkten?

Ja, definitiv! Und auch vor Schlaganfällen, dies ist mittlerweile auch
durch mehrere Studien belegt.

Im vergangenen Winter sind einige Krankenhäuser an die Grenzen ihrer
Kapazitäten gekommen. Woran lag das?

Es gab ganz viele Patienten, die wegen Komplikationen durch eine
Influenza-Infektionen auf einer Intensivstationen behandelt werden
mussten, teilweise mit künstlicher Beatmung. Dadurch wurden
Intensivbehandlungsplätze schnell Mangelware. Ich erinnere mich
insbesondere an eine Situation, die ich im letzten Winter als Notarzt
hatte: Ein Patient musste wegen einer Lungenentzündung beatmet werden,
aber kein Krankenhaus in der Umgebung hatte einen Intensivbehandlungsplatz
frei. Schließlich konnte ein Krankenhaus den Patienten aufnehmen, das aber
über eine Stunde Fahrtzeit entfernt lag. Hinzu kam, dass viele Ärzte und
Pflegefachkräfte selbst an Influenza erkrankt und dadurch arbeitsunfähig
waren.

Ärzte sollten doch grundsätzlich gegen Influenza geimpft sei, oder nicht?

Ja, das sollten sie, aber die Realität sieht leider anders aus: Weniger
als 30 Prozent des medizinischen Personals lässt sich gegen Influenza
impfen. Dabei ist es für medizinisches Personal gleich aus drei Gründen
wichtig, sich impfen zu lassen: Erstens – und das ist der wichtigste Grund
– damit sie ihre häufig abwehrgeschwächten Patienten nicht anstecken.
Zweitens, damit sie während einer Influenza-Epidemie arbeitsfähig bleiben
und Erkrankte behandeln können. Und last, but not least, um auch sich
selbst zu schützen.

Viele Menschen glauben, durch die Impfung überhaupt erst krank geworden zu
sein. Was spricht für diese These?

Das hört man häufig, trifft aber nicht zu, denn bei der Influenza-Impfung
handelt es sich um einen sogenannten Totimpfstoff, der nur Bruchstücke der
Impfviren enthält. Eine Influenza-Totimpfung kann also niemals eine
Influenza auslösen. Natürlich können als typische Nebenwirkungen Rötungen,
Schmerzen und Schwellungen an der Injektionsstelle auftreten – als Folge
der lokalen Antikörperbildung – und klingen innerhalb weniger Tage wieder
ab. Auch leicht erhöhte Temperatur sowie leichte Kopf- und
Gliederschmerzen gehören zu den typischen Nebenwirkungen einer Influenza-
Impfung. Manche verwechseln das mit einer Influenza.
Und die Influenza-Impfung schützt lediglich vor Influenza, aber nicht vor
den übrigen 200 Erkältungsviren. An einer Erkältung kann natürlich auch
kurz jeder nach einer Grippe-Impfung erkranken – dafür ist aber nicht die
Influenza-Impfung verantwortlich!

Im vergangenen Winter sind auch Menschen erkrankt, die gegen Influenza
geimpft waren. Woran lag das?

Im letzten Winter waren über die Hälfte der Influenza-Infektionen durch
ein Influenza-Virus vom Typ B bedingt. Der Typ B Yamgata war leider in den
am häufigsten verwendeten trivalenten Impfstoffen nicht enthalten. Die
Arbeitsgruppe Impfen der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie hatte daher
bereits im Herbst vergangenen Jahres den tetravalenten Impfstoff empfohlen
– dieser enthält vier Impfstämme, zwei A- und zwei B-Stämme. Alle
Patienten, die mit diesem Impfstoff geimpft wurden, hatten einen Schutz
gegen das zirkulierende Influenza-B-Virus. Leider hat die Ständige
Impfkommission am Robert-Koch-Institut die Empfehlung zur Verwendung des
tetravalenten Impfstoffs erst im Januar 2018 veröffentlicht – das war
deutlich zu spät.

Wie genau sehen die Empfehlungen in diesem Jahr aus – und wer übernimmt
die Impfkosten?

Es sollten alle Personen nur noch mit dem tetravalenten Impfstoff
behandelt werden. Das empfiehlt jetzt neben der Ständigen Impfkommission
auch der Gemeinsame Bundesausschuss, der unter anderem den
Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen festlegt. Für die meisten
Impfwillige bedeutet dies, dass keine Kosten auf sie zukommen: Die
gesetzlichen Krankenkassen übernehmen jetzt auch die Kosten für den
tetravalenten Impfstoff.

Wer sollte sich denn jetzt grundsätzlich impfen lassen?

Meiner Meinung nach sollte sich jeder impfen lassen! Das ist am
effektivsten, um die Ausbreitung des Virus’ zu verhindern. Die Ständige
Impfkommission empfiehlt die Impfung von Personen, die entweder ein hohes
Risiko für Komplikationen, oder aber ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben.
Das sind unter anderem alle Menschen im Alter von über 60 Jahren sowie
alle Menschen mit chronischen Grunderkrankungen, wie zum Beispiel
Herzkrankheiten, Diabetes mellitus, Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung
oder chronische Nierenkrankheiten. Auch Schwangere sollten sich impfen
lassen, sie riskieren ansonsten Komplikationen. Medizinisches Personal
sollte grundsätzlich geimpft sein – ebenso wie Personen, die alte und
kranke Menschen pflegen— egal ob beruflich, ehrenamtlich oder privat. Eine
junge gesunde Frau, die ihre eigene pflegebedürftige Mutter betreut,
sollte sich unbedingt impfen lassen – um auch ihre Mutter vor Influenza zu
schützen. Sämtliche Personen, die beruflich vom Publikumsverkehr betroffen
sind, sollten sich ebenfalls direkt impfen lassen.

Es scheint kaum jemanden zu geben, der nicht zu einer betroffenen Gruppe
gehört. Was sollte beim Impfen von Kindern beachtet werden?

Wenn Sie mich als Geriater fragen, sollten Eltern ihre Kinder impfen
lassen. Kinder fassen alles ohne Hemmungen an – einschließlich anderer
Kinder. Überall da, wo viele Kinder zusammen sind, ist das Risiko, sich an
Influenza anzustecken, besonders hoch. So zum Beispiel in
Kindertagesstätten und Schulen. Kinder scheiden Influenza-Viren zudem
deutlich länger als Erwachsene aus, im Durchschnitt zehn Tage lang. Wenn
die Großmutter dann ihr Enkelkind auf den Arm nimmt, werden die Influenza-
Viren gleich über zwei Generationen übertragen. Die Impfung schützt aber
natürlich auch die Kinder selbst. Ich kenne eine Familie, deren
dreijähriges Kind im Januar diesen Jahres über vier Wochen wegen einer
Influenza mit Lungenversagen künstlich beatmet werden musste. Das ist
besonders traurig, da dieses Leid für das Kind durch eine Impfung
vermeidbar gewesen wäre. Derzeit empfiehlt die Ständige Impfkommission die
Influenza-Impfung leider nur für Kinder mit Risikofaktoren. Ich würde alle
Kinder impfen!

Kommen wir von den Kindern zu den sogenannten Silver Agern: Es gibt fitte
Senioren, die gerne in der nasskalten Zeit Kreuzfahrten in sonnige
Regionen machen. Sollen die auch geimpft werden?

Auch die sollten sich unbedingt impfen lassen! Ein Kreuzfahrtschiff ist
aus Sicht eines Infektionsepidemologen wie eine Kindertagesstätte für
Erwachsene. Genau wie in einer Kita sind dort viele Menschen auf engem
Raum zusammen – ideale Voraussetzung für Viren, um sich zu vermehren. In
der Vergangenheit kam es zu mehreren Kleinepidemien auf
Kreuzfahrtschiffen. Also: Die Grippeimpfung für einen Kreuzfahrer ist ein
Must-have!

Aber wenn wir mal von den Routen rund um Skandinavien und dem Polarmeer
absehen, führen viele Kreuzfahrten doch in warme Gefilde. Da gibt es doch
derzeit keine Influenza, oder?

Doch, in den Tropen sowie in den Subtropen kommt die Influenza sogar
ganzjährig vor. Und auf der Südhalbkugel tritt die Influenza auf, wenn bei
uns Sommer und Herbst ist. Aktuell grassiert in Australien eine Influenza
A. Die Influenza-Viren mögen es entweder trocken und kalt – wie bei uns im
Winter – oder warm und feucht – das haben sie in den Tropen ganzjährig.

Welche Infektionsrisiken gibt es bei Flugreisen?

Die Belüftungsanlagen der Flugzeuge haben Filter eingebaut. Diese
entfernen effektiv die Tröpfchen und damit die in ihnen enthaltenen
Influenza-Viren. Innerhalb des Flugzeugs können Sie sich also nur an den
rechts, links und hinter Ihnen sitzenden Mitreisenden infizieren. Und am
Kabinenpersonal, wenn einer von ihnen trotz Erkrankung arbeitet. Wenn Sie
beim Einchecken oder beim Umsteigen am Flughafen in einer Warteschlange
stehen, haben die Influenza-Viren eine weitere Chance. Also: Auch bei
Flugreisen sollten Sie gegen Influenza geimpft sein!

Welchen Nutzen haben Gesichtsmasken zum besseren Schutz?

Gesichtsmasken können helfen, wenn sie beispielsweise im Gedränge und
öffentlichen Verkehrsmitteln die zwei Meter Abstand nicht einhalten
können. Kontrollierte Studien gibt es zu dieser Frage nicht. Aber es lohnt
ein Blick in die Geschichte: Während der Spanischen Grippe 1918 hat der
Bürgermeister der Stadt New York angeordnet, dass jeder Bürger vor
Betreten einer Straßenbahn eine Gesichtsmaske anlegen muss – damals waren
diese noch aus Stoff. In anderen amerikanischen Großstädten und in
Deutschland war das nicht der Fall. Durch das Tragen der Gesichtsmasken
traten in New York vermutlich deutlich weniger Influenza-Fälle auf, als in
anderen Großstädten.

Wie kann ich mich – außer durch die Impfung – vor Influenza schützen?

Influenza-Viren werden durch Schmier- und Tröpfcheninfektion übertragen.
In der Regel reichen zwei Meter Abstand zu Mitmenschen, um sich nicht
anzustecken. Glücklicherweise reagiert das Influenza-Virus auf
Umwelteinflüsse sehr empfindlich: Es wird zum Beispiel durch Wasser und
Seife abgetötet. Zur Prophylaxe reicht es daher aus, die Hände gründlich
mit Wasser und Seife zu waschen. Gerade unterwegs ist allerdings nicht
immer fließendes Wasser vorhanden. Ich empfehle deshalb, alkoholhaltige
Gels zu verwenden. Auch auf der Augenbindehaut befinden sich Rezeptoren
für das Influenza-Virus. Deshalb mit den Händen nicht in das eigene
Gesicht fassen, insbesondere nicht in den Augen reiben.

  • Aufrufe: 409

Gesundheitsmanagement 4.0

Die Digitalisierung hat auch die Medizin
erreicht und könnte das heutige Gesundheitssystem grundlegend verändern.
Die Arbeitswelt der Zukunft wird anders als heute sein. In den beiden
Dimensionen Medizin 4.0 und Arbeit 4.0 muss sich die Arbeitsmedizin daher
positionieren und wegweisende Veränderungen aktiv mitgestalten. Im
Gesundheitsmanagement der Zukunft können Betriebsärzte eine besonders
wichtige Rolle einnehmen.

Arbeitsmedizin und Arbeit 4.0

Arbeit 4.0 stellt auch die Arbeitsmedizin vor wichtige Fragen: Wie kann
die Gesundheit der Beschäftigten in Zukunft geschützt und gefördert
werden, wenn in der Arbeitswelt klassische Strukturen und Teams wegfallen
oder wechseln und Menschen in virtuellen Netzwerken zusammenarbeiten
müssen? Wenn beispielsweise neue Phänomene wie Telearbeit oder permanente
Erreichbarkeit präventivmedizinisch bewertet werden müssen, wird auch die
Arbeitsmedizin kreativ werden müssen. Denn ohne Arbeitsmedizin ist
betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention nicht denkbar, ohne
Gesundheitsförderung und Prävention kein gesunder Betrieb.

Betriebsärzte als Lotsen im Gesundheitsmanagement 4.0

Für das Gesundheitsmanagement der Zukunft leisten Betriebsärzte einen
wichtigen Beitrag. Sie kennen die Wechselwirkungen von Arbeit und
Gesundheit und beraten in Unternehmen qualifiziert zu neuen
Gesundheitsschutzkonzepten. In Pilotprojekten können sie
arbeitswissenschaftlich die Einführung neuer Technologien am Arbeitsplatz
begleiten und die Ergebnisse medizinisch beurteilen. Das ermöglicht eine
ganzheitliche Anpassung neuer Schutzkonzepte im Unternehmen. Darüber
hinaus beraten Betriebsärzte Beschäftigte beim Umgang mit digitalen Medien
und können dabei auf individuelle Erwartungen und Befürchtungen eingehen.
Dies ist umso wichtiger, als repräsentative Erhebungen zeigen, dass
Beschäftigte neben vielen Chancen auch mögliche Risiken des digitalen
Wandels sehen.

Digitale Lösungen für die Arbeitsmedizin

Laut Experten wird der digitale Gesundheitsmarkt bis 2020 um 21% pro Jahr
wachsen. Damit traditionelle Marktteilnehmer aber nicht von großen
Technologiekonzernen mit innovativen Geschäftsmodellen verdrängt werden,
muss die Arbeitsmedizin die Digitalisierung aktiv mitgestalten. Nach
Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und
Umweltmedizin (<www.dgaum.de>) bestehen durch den Einsatz digitaler
Strukturen künftig Chancen für Präventionsstrategien vor allem in kleinen
und mittelständischen Organisationen (KMU). Konventionelle
Betreuungsformen könnten ergänzt und die arbeitsmedizinische Versorgung in
ländlichen Regionen bzw. Beschäftigte an speziellen Arbeitsplätzen
verbessert werden. Mit dem „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und
Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz)“ stellt das
Bundesministerium für Gesundheit bereits die Weichen für den Einstieg in
eine elektronische Patientenakte sowie sinnvolle Anwendungen wie z.B. die
Telemedizin.

Telemedizin – eine zukunftsorientiere Methode für Arbeitsmediziner?

In einzelnen medizinischen Fachdisziplinen (z. B. Dermatologie,
Radiologie) ist die Telemedizin bereits fester Bestandteil. Mit
entsprechenden Informations- und Kommunikationstechnologien kann der Arzt
den Patienten auch über eine räumliche Entfernung oder über einen
zeitlichen Versatz ärztlich versorgen. Telemedizin in der Arbeitsmedizin
beinhaltet beispielsweise die Erfassung der Arbeitsplatzrisiken, die
Bewertung potenzieller Gefährdungen bei der Tätigkeit
(Gefährdungsbeurteilung), Diagnostik und ärztliche Entscheidungsberatung.
In der Arbeitsmedizin sind telemedizinische Anwendungen noch relativ neu.
Durch die Aufhebung des Verbots der ausschließlichen Fernbehandlung
könnten sie nun aber einen Schub erhalten, weil rechtliche Grauzonen
beseitigt werden und Ärzte mehr Handlungsspielräume erhalten. Ergebnisse
einer 2017 durchgeführten Umfrage zeigen, dass ein Großteil der befragten
Ärzte darin vielversprechende Chancen sieht. Etwa die Hälfte der Befragten
plant, Telemedizin zukünftig im Rahmen der arbeitsmedizinischen Betreuung
von Betrieben einzusetzen.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie im Beitrag „Gesundheitsmanagement 4.0“
von Prof. Christoph Oberlinner und Dr. Daniel Schiffmann in der aktuellen
Ausgabe der Zeitschrift Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU)
unter: <https://www.asu-arbeitsmedizin.com/Archiv/ASU-
Heftarchiv/article-845936-110576/gesundheitsmanagement-4-0-.html>

  • Aufrufe: 267

Gesundheitsmanagement 4.0

Die Digitalisierung hat auch die Medizin
erreicht und könnte das heutige Gesundheitssystem grundlegend verändern.
Die Arbeitswelt der Zukunft wird anders als heute sein. In den beiden
Dimensionen Medizin 4.0 und Arbeit 4.0 muss sich die Arbeitsmedizin daher
positionieren und wegweisende Veränderungen aktiv mitgestalten. Im
Gesundheitsmanagement der Zukunft können Betriebsärzte eine besonders
wichtige Rolle einnehmen.

Arbeitsmedizin und Arbeit 4.0

Arbeit 4.0 stellt auch die Arbeitsmedizin vor wichtige Fragen: Wie kann
die Gesundheit der Beschäftigten in Zukunft geschützt und gefördert
werden, wenn in der Arbeitswelt klassische Strukturen und Teams wegfallen
oder wechseln und Menschen in virtuellen Netzwerken zusammenarbeiten
müssen? Wenn beispielsweise neue Phänomene wie Telearbeit oder permanente
Erreichbarkeit präventivmedizinisch bewertet werden müssen, wird auch die
Arbeitsmedizin kreativ werden müssen. Denn ohne Arbeitsmedizin ist
betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention nicht denkbar, ohne
Gesundheitsförderung und Prävention kein gesunder Betrieb.

Betriebsärzte als Lotsen im Gesundheitsmanagement 4.0

Für das Gesundheitsmanagement der Zukunft leisten Betriebsärzte einen
wichtigen Beitrag. Sie kennen die Wechselwirkungen von Arbeit und
Gesundheit und beraten in Unternehmen qualifiziert zu neuen
Gesundheitsschutzkonzepten. In Pilotprojekten können sie
arbeitswissenschaftlich die Einführung neuer Technologien am Arbeitsplatz
begleiten und die Ergebnisse medizinisch beurteilen. Das ermöglicht eine
ganzheitliche Anpassung neuer Schutzkonzepte im Unternehmen. Darüber
hinaus beraten Betriebsärzte Beschäftigte beim Umgang mit digitalen Medien
und können dabei auf individuelle Erwartungen und Befürchtungen eingehen.
Dies ist umso wichtiger, als repräsentative Erhebungen zeigen, dass
Beschäftigte neben vielen Chancen auch mögliche Risiken des digitalen
Wandels sehen.

Digitale Lösungen für die Arbeitsmedizin

Laut Experten wird der digitale Gesundheitsmarkt bis 2020 um 21% pro Jahr
wachsen. Damit traditionelle Marktteilnehmer aber nicht von großen
Technologiekonzernen mit innovativen Geschäftsmodellen verdrängt werden,
muss die Arbeitsmedizin die Digitalisierung aktiv mitgestalten. Nach
Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und
Umweltmedizin (<www.dgaum.de>) bestehen durch den Einsatz digitaler
Strukturen künftig Chancen für Präventionsstrategien vor allem in kleinen
und mittelständischen Organisationen (KMU). Konventionelle
Betreuungsformen könnten ergänzt und die arbeitsmedizinische Versorgung in
ländlichen Regionen bzw. Beschäftigte an speziellen Arbeitsplätzen
verbessert werden. Mit dem „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und
Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz)“ stellt das
Bundesministerium für Gesundheit bereits die Weichen für den Einstieg in
eine elektronische Patientenakte sowie sinnvolle Anwendungen wie z.B. die
Telemedizin.

Telemedizin – eine zukunftsorientiere Methode für Arbeitsmediziner?

In einzelnen medizinischen Fachdisziplinen (z. B. Dermatologie,
Radiologie) ist die Telemedizin bereits fester Bestandteil. Mit
entsprechenden Informations- und Kommunikationstechnologien kann der Arzt
den Patienten auch über eine räumliche Entfernung oder über einen
zeitlichen Versatz ärztlich versorgen. Telemedizin in der Arbeitsmedizin
beinhaltet beispielsweise die Erfassung der Arbeitsplatzrisiken, die
Bewertung potenzieller Gefährdungen bei der Tätigkeit
(Gefährdungsbeurteilung), Diagnostik und ärztliche Entscheidungsberatung.
In der Arbeitsmedizin sind telemedizinische Anwendungen noch relativ neu.
Durch die Aufhebung des Verbots der ausschließlichen Fernbehandlung
könnten sie nun aber einen Schub erhalten, weil rechtliche Grauzonen
beseitigt werden und Ärzte mehr Handlungsspielräume erhalten. Ergebnisse
einer 2017 durchgeführten Umfrage zeigen, dass ein Großteil der befragten
Ärzte darin vielversprechende Chancen sieht. Etwa die Hälfte der Befragten
plant, Telemedizin zukünftig im Rahmen der arbeitsmedizinischen Betreuung
von Betrieben einzusetzen.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie im Beitrag „Gesundheitsmanagement 4.0“
von Prof. Christoph Oberlinner und Dr. Daniel Schiffmann in der aktuellen
Ausgabe der Zeitschrift Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU)
unter: <https://www.asu-arbeitsmedizin.com/Archiv/ASU-
Heftarchiv/article-845936-110576/gesundheitsmanagement-4-0-.html>

  • Aufrufe: 163
Herzstolpern und Druckgefühl im Brustkorb sind typische Symptome von Vorhofflimmern  Bild: AFNET

Herzrhythmusstörungen besser behandeln – klinische Forschung im Kompetenznetz Vorhofflimmern

Herzstolpern und Druckgefühl im Brustkorb sind typische Symptome von Vorhofflimmern  Bild: AFNET
Herzstolpern und Druckgefühl im Brustkorb sind typische Symptome von Vorhofflimmern Bild: AFNET

Aus Anlass der Herzwochen informiert das Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V.
(AFNET) über Herzrhythmusstörungen und deren Behandlung. Das AFNET führt
große klinische Studien durch, um verbesserte Behandlungsansätze für
Herzrhythmusstörungen zu überprüfen. Betroffene können an Studien des
AFNET teilnehmen.

Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden an Vorhofflimmern,
Tendenz steigend. Hauptsächlich ältere Menschen sind von dieser tückischen
Herzrhythmusstörung betroffen. Vorhofflimmern ist zwar nicht unmittelbar
lebensbedrohlich, kann aber zu schweren Komplikationen führen,
beispielsweise zum Schlaganfall. Um solche Folgekrankheiten zu verhindern,
ist es wichtig, Vorhofflimmern frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Die Behandlungsmethoden sind vielfältig und werden ständig weiter
entwickelt. Trotz der beachtlichen Fortschritte in den vergangenen Jahren,
sterben aber immer noch viele Menschen an den Folgen von Vorhofflimmern.

Das AFNET hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Behandlung von
Herzerkrankungen, insbesondere von Vorhofflimmern, durch unabhängige
klinische Forschung zu verbessern. Es führt deshalb deutschlandweite und
internationale Studien durch, in denen spezielle Fragestellungen, die sich
aus der Behandlungspraxis ergeben haben, untersucht werden. „Bei den AFNET
Studien handelt es sich um sogenannte wissenschaftsinitiierte Studien, die
allein dem Erkenntnisgewinn dienen und nicht von kommerziellen Interessen
getrieben sind. Solche Studien sind für die Versorgungspraxis unabdingbar.
Patienten profitieren davon, dass etablierte Behandlungskonzepte in
wissenschaftsinitiierten Studien kontinuierlich überprüft und verbessert
werden.“ erklärt AFNET Vorstandsmitglied Prof. Andreas Götte.

Da beim Vorhofflimmern im Herzen Blutgerinnsel entstehen können, geht die
Rhythmusstörung mit einem erhöhten Risiko für Schlaganfälle einher. Um das
Schlaganfallrisiko zu senken, benötigen die meisten Betroffenen
gerinnungshemmende Medikamente. Mehrere aktuelle Studien des AFNET zielen
darauf ab, die gerinnungshemmende Therapie zu optimieren. Zwei Beispiele
für spezielle Patientengruppen sind die Studien NOAH – AFNET 6 und AXADIA
– AFNET 8.

NOAH – AFNET 6 Studie

Aus bisherigen Studien ist bekannt, dass bereits Frühformen von
Vorhofflimmern, sogenannte atriale Hochfrequenzepisoden, das Risiko, einen
Schlaganfall zu erleiden, erhöhen können. Durch die Einnahme von
gerinnungshemmenden Medikamenten kann dieses Risiko gesenkt werden. Diese
Medikamente erhöhen allerdings als Nebenwirkung die Gefahr von Blutungen.
Bisher ist unklar, ob die Einnahme von Blutgerinnungshemmern vorteilhaft
oder nachteilig für die Patienten mit atrialen Hochfrequenzepisoden ist.
Das Ziel der NOAH – AFNET 6 Studie ist es, dies herauszufinden.

Die Studienteilnehmer werden nach dem Zufallsprinzip in zwei Testgruppen
eingeteilt. Die eine Gruppe erhält den Wirkstoff Edoxaban und die andere
Gruppe erhält zum Vergleich Placebo oder Aspirin. Ein Placebo ist eine
Tablette ohne Wirkstoff. Die Patienten erfahren nicht, zu welcher
Testgruppe sie gehören. Edoxaban ist ein in Deutschland zugelassenes
Medikament zur Blutgerinnungshemmung. Für die Behandlung von Patienten mit
atrialen Hochfrequenzepisoden ist es allerdings noch nicht zugelassen.

Die Studie wurde 2016 gestartet und läuft in 16 europäischen Ländern. Über
700 Patienten wurden bereits eingeschlossen. Teilnehmen können Menschen,
die über 65 Jahre alt sind, einen Herzschrittmacher oder Defibrillator
haben, und bei denen mit Hilfe dieses implantierten Gerätes atriale
Hochfrequenzepisoden festgestellt wurden.

AXADIA – AFNET 8 Studie

Ein besonders hohes Risiko für Schlaganfälle und für Hirnblutungen haben
Menschen, die an chronischem Nierenversagen und zugleich an Vorhofflimmern
leiden. Sie brauchen dringend eine gerinnungshemmende Therapie zur
Vorbeugung vor Schlaganfällen, was aber besonders schwierig ist, da
gerinnungshemmende Medikamente immer auch das Blutungsrisiko erhöhen. Bis
jetzt gibt es für diese Patienten, die auf Hämodialyse angewiesen sind,
keine durch Studien untermauerte Empfehlung für die gerinnungshemmende
Therapie. Deshalb wird die AXADIA – AFNET 8 Studie durchgeführt.

Die Studienteilnehmer werden nach dem Zufallsprinzip einer von zwei
Gruppen zugeordnet, in der sie entweder Apixaban oder Phenprocoumon
(Marcumar) erhalten. Apixaban ist in Deutschland seit einigen Jahren für
die Gerinnungshemmung bei Vorhofflimmerpatienten zugelassen. Aber ob es
auch für nierenkranke Patienten vorteilhaft ist, ist bisher unklar.

Die Studie läuft seit 2017 in Deutschland und hat bis jetzt etwa 50
Patienten eingeschlossen. Teilnehmen können dialyseabhängige Patienten mit
chronischem Nierenversagen bei gleichzeitigem Vorhofflimmern.

Vorteile der Studienteilnahme

Wenn Patienten die Einschlusskriterien für NOAH – AFNET 6 oder AXADIA –
AFNET 8 erfüllen, können sie nach Prüfung durch einen Studienarzt in die
Studien eingeschlossen werden. Prof. Götte erklärt, welche Vorteile
Studienteilnehmer genießen: „ Patienten, die an einer klinischen Studie
teilnehmen, profitieren direkt von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen
und erhalten eine besonders intensive Betreuung durch anerkannte
Spezialisten. Dabei leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Erforschung
von Vorhofflimmern und helfen mit, die Therapie zu verbessern.“
Patienten, die an einer Studienteilnahme interessiert sind, können sich an
die AFNET Geschäftsstelle wenden und erhalten dort genauere Informationen.
Kontakt: <info@kompetenznetz-vorhofflimmern.de>  Tel: +49 251 9801330

Weitere Informationen über Vorhofflimmern

Patienteninformation: Vorhofflimmern – Herz aus dem Takt
Broschüre, 56 Seiten, Bestellung oder Download unter https://www
.kompetenznetz-vorhofflimmern.de/de/vorhofflimmern/broschuere-
vorhofflimmern-herz-aus-dem-takt


Erklär-Videos zu Ursachen, Symptomen, Diagnose und Therapie von
Vorhofflimmern
Experte: Prof. Andreas Götte, Paderborn, Mitglied im Wissenschaftlichen
Beirat der Deutschen Herzstiftung und im Vorstand des Kompetenznetzes
Vorhofflimmern e.V. (AFNET)
•       Wenn das Herz stolpert: Was ist Vorhofflimmern? Was sind die
Beschwerden? https://www.youtube.com/watch?v=E3TnjHJ9JSQ
•       Wie wird Vorhofflimmern festgestellt? Diagnose
https://www.youtube.com/watch?v=FVmS32LL54U
•       Wie kann ich Vorhofflimmern erkennen? Selbstmessung
https://www.youtube.com/watch?v=1Vqj6epT7WQ
•       Die Ursachen von Vorhofflimmern – Was kann der Patient selbst tun?
https://www.youtube.com/watch?v=GMCRqMTtwPg
•       Die moderne Therapie des Vorhofflimmerns
https://www.youtube.com/watch?v=vi7otQAonfs
•       Vorhofflimmern: Was kann der Patient selbst tun?
https://www.youtube.com/watch?v=4GNTOnzXnPc
•       Therapie von Vorhofflimmern: Ablation
https://www.youtube.com/watch?v=-UMrMgP4vaY

Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V. (AFNET)

Das Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V. (AFNET) ist ein interdisziplinäres
Forschungsnetz, in dem Wissenschaftler und Ärzte aus Kliniken und Praxen
deutschlandweit zusammenarbeiten. Ziel des Netzwerks ist es, die
Behandlung und Versorgung von Patienten mit Vorhofflimmern in Deutschland,
Europa und den USA durch koordinierte Forschung zu verbessern. Dazu führt
das Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V. wissenschaftsinitiierte klinische
Studien (investigator initiated trials = IIT) und Register auf nationaler
und internationaler Ebene durch. Der Verein ist aus dem vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten
Kompetenznetz Vorhofflimmern hervorgegangen. Seit Januar 2015 werden
einzelne Projekte und Infrastrukturen des AFNET vom Deutschen Zentrum für
Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) gefördert. Zu den geförderten Projekten
zählt unter anderem die NOAH – AFNET 6 Studie.
https://www.kompetenznetz-vorhofflimmern.de

Herzwochen

Die Herzwochen sind eine Aufklärungskampagne zu Herz-Kreislauf-
Erkrankungen, die die Deutsche Herzstiftung jedes Jahr im November
bundesweit durchführt. Das Thema in diesem Jahr ist Vorhofflimmern. Im
Rahmen der Herzwochen finden an zahlreichen Orten
Informationsveranstaltungen für Betroffene statt. An einigen der
Veranstaltungen ist das Kompetenznetz Vorhofflimmern als Partner
beteiligt.
Hier finden Sie eine Auswahl von Veranstaltungen der Kliniken, die im
AFNET Mitglied sind: https://www.kompetenznetz-vorhofflimmern.de, rechte
Spalte „Termine“

  • Aufrufe: 386