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Gesundheit

Deutsche Leberstiftung: „Ist Ihre Leber gesund?“ – diese Frage sollten alle beantworten können

Gesundheit ist ein wertvolles Gut. Manche Organe, deren Bedeutung alle
kennen, stehen im Fokus. Die Leber wird dabei oft vernachlässigt. Dabei
ist sie unser zentrales Stoffwechselorgan und damit lebenswichtig. Daher
ist die Frage nach ihrer Gesundheit elementar. Das Motto des diesjährigen
Deutschen Lebertages am 20. November 2018 lautet deshalb: „Ist Ihre Leber
gesund?“

„Gemeinsam mit der Gastro-Liga e. V. und der Deutschen Leberhilfe e. V.
richtet die Deutsche Leberstiftung seit Jahren erfolgreich den Deutschen
Lebertag aus“, sagt Professor Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender
der Deutschen Leberstiftung und erklärt weiter: „Mit der direkten Frage
zur Lebergesundheit fokussieren wir das Thema konkret auf das
lebenswichtige Stoffwechselorgan, das bei einer Erkrankung häufig keine
Beschwerden verursacht. Wir möchten die Menschen für die Ursachen und den
Verlauf von Lebererkrankungen sensibilisieren. Inzwischen können viele
Lebererkrankungen gut behandelt, zum Teil sogar geheilt werden – daher ist
es extrem wichtig zu wissen, ob die Leber krank oder gesund ist.“

Experten schätzen, dass mindestens fünf Millionen Menschen in Deutschland
an einer Lebererkrankung leiden. Viele davon, ohne es zu merken.
Lebererkrankungen verursachen kaum Schmerzen und weisen häufig
unspezifische Symptome auf. Daher werden Lebererkrankungen oft erst spät
erkannt, manchmal zu spät, um schwerwiegende Folgen wie Leberzirrhose und
Leberzellkrebs zu vermeiden. Wird die Erkrankung der Leber frühzeitig
diagnostiziert, ist eine Regeneration des Lebergewebes möglich. Doch eine
Therapie kann nur durchgeführt werden, wenn eine Lebererkrankung auch
diagnostiziert wird. Erhöhte Leberwerte (GPT, GOT und GGT) sind leicht
festzustellen und können auf eine Lebererkrankung hinweisen.

Die Behandlungsmöglichkeiten von Lebererkrankungen wurden in den letzten
Jahren stark verbessert. Ein Beispiel für die erfolgreichen neuen
Therapien sind die Medikamente zur Behandlung der Hepatitis C, die direkt
in den Vermehrungszyklus des Virus eingreifen (sogenannte DAAs – Direct
Acting Antiviral Agents). Damit kann die chronische Hepatitis C bei fast
allen Patienten in kurzer Zeit und nahezu ohne Nebenwirkungen geheilt
werden. Doch nur wer sich mit dem Thema Lebererkrankungen beschäftigt,
sich informiert und untersuchen lässt, kann im Falle einer bestehenden
Erkrankung auch therapiert werden.

Mehr Aufmerksamkeit für die Leber bei Betroffenen und Ärzten ist daher das
Ziel des 19. Deutschen Lebertages. Am 20. November 2018 findet unter
anderem eine kostenfreie Telefonaktion statt. Experten beantworten alle
Fragen rund um die Themen Leber, Lebergesundheit und Lebererkrankungen,
weitere Informationen: http://www.lebertag.org.

Deutsche Leberstiftung
Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen
und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Patientenversorgung durch
Forschungsförderung und eigene wissenschaftliche Projekte zu verbessern.
Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit steigert die Stiftung die
öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen, damit diese früher erkannt
und geheilt werden können. Die Deutsche Leberstiftung bietet außerdem
Information und Beratung für Betroffene und Angehörige sowie für Ärzte und
Apotheker in medizinischen Fragen. Diese Aufgaben erfüllt die Stiftung
sehr erfolgreich.
Weitere Informationen: http://www.deutsche-leberstiftung.de.

BUCHTIPP: „Das Leber-Buch“ der Deutschen Leberstiftung informiert
umfassend und allgemeinverständlich über die Leber, Lebererkrankungen,
ihre Diagnosen und Therapien – jetzt in dritter, aktualisierter und
erweiterter Auflage! „Das Leber-Buch“ ist im Buchhandel erhältlich: ISBN
978-3-89993-899-9, 16,99 Euro.
Weitere Informationen: http://www.deutsche-leberstiftung.de/Leber-Buch.

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Viele Erkrankungen hängen mit der Zusammensetzung der Mikroorganismen im Darm zusammen.  Foto: Universitätsklinikum Ulm

Freund oder Feind, Fakt oder Fiktion: das Mikrobiom | Patientenveranstaltung zum Magen-Darm-Tag

Viele Erkrankungen hängen mit der Zusammensetzung der Mikroorganismen im Darm zusammen.  Foto: Universitätsklinikum Ulm
Viele Erkrankungen hängen mit der Zusammensetzung der Mikroorganismen im Darm zusammen. Foto: Universitätsklinikum Ulm

Die gastroenterologische Forschung zeigt: Es besteht ein Zusammenhang
zwischen Mikroorganismen im Darm und Volkskrankheiten wie Allergien oder
Übergewicht. Anlässlich des Magen-Darm-Tages können sich Patient*innen und
Interessierte am Samstag, 10. November (9:00 Uhr – circa 12:30 Uhr, großer
Hörsaal Medizinische Klinik) im Universitätsklinikum Ulm über die Rolle
von Mikroorganismen im Verdauungstrakt informieren. Das universitäre
Darmzentrum Ulm richtet die kostenlose Veranstaltung mit Expertenvorträgen
gemeinsam mit der Klinik für Innere Medizin I und der Gastro-Liga e. V.
aus.

„Wir wissen heute, dass viele Erkrankungen, auch solche, bei denen es auf
den ersten Blick niemand vermutet, mit der Zusammensetzung der
Mikroorganismen im Darm in Verbindung stehen. Diese Erkenntnis beeinflusst
unsere Therapieansätze und Präventionsmaßnahmen“, erklärt Professor Dr.
Thomas Seufferlein, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin I
und Sprecher des Darmzentrums. „Mit unserer Veranstaltung wollen wir auf
die besondere Bedeutung des sogenannten Darmmikrobioms hinweisen und
Patientinnen und Patienten, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger
Ulms informieren und für dieses Thema sensibilisieren.“ Die
Fachexpert*innen der Klinik für Innere Medizin I geben den
Veranstaltungsteilnehmern in mehreren Vorträgen einen Einblick in Themen
wie Durchfallerkrankungen, bakterielle Infektionen oder unkonventionelle
Behandlungen wie Stuhltransplantationen.

Das gastrointestinale Mikrobiom stellt die Gesamtheit aller im
Verdauungstrakt vorkommenden Mikroorganismen dar. Zu seinen vielfältigen
Aufgaben gehören beispielsweise die Nahrungsverwertung oder die Produktion
von Vitaminen. Veränderungen dieser Darmflora können chronisch
entzündliche Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn), den sogenannten
Reizdarm oder Reizmagen, Übergewicht oder eine Fettleber hervorrufen.
Expert*innen setzen mittlerweile auch Krankheiten außerhalb des Magen-
Darm-Traktes, wie Autismus, Alzheimerdemenz und Depressionen, mit dem
Mikrobiom in Verbindung.
Zu den Faktoren, die die Darmflora beeinflussen und verändern, zählen
unter anderem die Ernährungsweise, Stress und Medikamenteneinnahme. Ein
Grund für ein gestörtes Mikrobiom kann allerdings bereits in der Kindheit
liegen: Aufgrund der heutigen keimreduzierten Hygienebedingungen sind
Kinder einer geringeren Anzahl an Mikroorganismen ausgesetzt. Forschungen
legen nahe, dass dies der Entwicklung eines gesunden und regulierten
Immunsystems schaden kann. Dieses unausgewogen regulierte Immunsystem kann
zu einer Immunabwehrreaktion gegenüber körpereigenen Zellen oder
unschädlichen Allergenen, zum Beispiel Pollen, führen. In der
Veranstaltung sollen die Zuhörer daher auch Näheres dazu erfahren, welche
unterschiedlichen Therapien inzwischen zur Veränderung und Verbesserung
des Mikrobioms eingesetzt werden. Dazu gehören spezifische Diäten,
Probiotika oder – beispielsweise bei einer Fehlbesiedlung des Dünndarms –
Antibiotika. Im Anschluss an die Vorträge beantworten die Referenten noch
offen gebliebene Fragen und laden zur gemeinsamen Diskussion ein.

Terminüberblick:
Patientenveranstaltung im Rahmen des Magen-Darm-Tages
Datum und Uhrzeit: Samstag, 10. November 2018, 9:00 bis ca. 12:30 Uhr
Ort: Universitätsklinikum Ulm, Großer Hörsaal Medizinische Klinik, Ebene
2,
Oberer Eselsberg, Albert-Einstein-Allee 23, 89081 Ulm
Veranstalter: Klinik für Innere Medizin I

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Der schnelle Weg zur individuellen Therapie Automatisierte Tumordiagnostik auf der MEDICA

Ob ein Tumor sich bereits im Körper ausgebreitet hat und Metastasen
bildet, lässt sich mit Hilfe der Lymphknoten-Diagnostik feststellen. Ein
interdisziplinäres Team aus drei Fraunhofer-Instituten hat diese Diagnose-
Methode jetzt optimiert und automatisiert.

Die Lebenserwartung steigt und damit auch die Zahl der Krebspatienten.
Jährlich erkranken weltweit mehr als 10 000 Menschen an Tumoren. Schnelle
und zuverlässige Diagnoseverfahren sowie individualisierte
Therapieverfahren sind daher gefragt.

In einem interdisziplinären Projekt haben Fraunhofer-Forscher ein
automatisiertes Verfahren zur Lymphknoten-Diagnostik entwickelt. Diese
liefert wichtige Informationen über das Stadium einer Krebserkrankung:
Über das Lymphsystem können Zellen vom Primärtumor an andere Stellen des
Körpers gelangen und dort Metastasen bilden. Tumorzellen in den
Lymphknoten bedeuten daher, dass der Krebs sich bereits ausgebreitet hat
und entsprechend behandelt werden muss.

Bisher wird das Lymphknotengewebe, das Patienten entnommen wurde, im Labor
gehärtet, in dünne Scheiben zerschnitten und dann unterm Mikroskop
untersucht. »Da der Pathologe aus Zeitgründen allerdings nicht alle
Schichten, sondern nur eine Auswahl untersuchen kann, kommt es vor, dass
Tumorzellen unentdeckt bleiben«, erklärt Sebastian Schöning, Gruppenleiter
in der Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie
am IPA.

Mit dem neuen Verfahren, das er zusammen mit Kollegen aus zwei weiteren
Fraunhofer-Instituten entwickelt hat, lassen sich alle Tumorzellen
aufspüren: Das neue »Hoch¬durchsatz-Diagnostiksystem für die
gewebebasierte personalisierte Krebstherapie am Beispiel von Lymphknoten,
kurz LyDia HD« wird auf der MEDICA 2018 vom 12. bis 15. November in
Düsseldorf vorgestellt.

»Der Ansatz unterscheidet sich grundlegend von der bisherigen Lymphknoten-
Diagnostik«, berichtet Schöning. Statt Gewebe zu zerschneiden, wird die
Probe in einzelne Zellen zerlegt. Die dafür notwendige Mahlvorrichtung,
den »Tissue-Grinder«, hat ein Team am IPA entwickelt. Der Clou dabei: Die
Zellen werden so schonend separiert, dass sie an¬schließend noch
lebensfähig sind. Im nächsten Schritt werden die Tumorzellen eingefärbt,
unterm Mikroskop analysiert und gezählt. All das geschieht
vollautomatisch, ohne dass ein Laborant Hand anlegen muss. Das Know-how
hierfür steuerte das Forscher-Team vom Fraunhofer-Institut für Integrierte
Schaltungen IIS bei.

Um danach optimale Therapien für den einzelnen Patienten auszuwählen,
werden die Tumorzellen anschließend auf genetische Veränderungen
untersucht. Diese molekularen Testverfahren wurden am Fraunhofer-Institut
für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM in Regensburg erarbeitet.
Die Software Merlin, eine Entwicklung des IPA, erfasst und dokumentiert
alle Arbeitsabläufe von der Aufbereitung der Proben bis zum Befundbericht.

Dank der Automatisierung ist die neue LyDia HD-Diagnostik nicht nur
genauer, sondern auch schneller und kostengünstiger als bisherige
Verfahren. Und sie liefert auch gleich für die weitere Behandlung wichtige
Informationen über Eigenschaften der Tumorzellen. Diese helfen dem Arzt,
das für den Patienten geeignete Medikament auszuwählen. Das neue System
schafft so eine wichtige Voraussetzung für die personalisierte Medizin der
Zukunft.

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Digitalisierung im Mittelpunkt der Diabetes Herbsttagung

Die 12. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)
und die 34. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG) ging
am 10. November mit rund 3800 Teilnehmern erfolgreich zu Ende. Ein
Schwerpunktthema waren digitale Technologien, die das Leben der Menschen
mit Diabetes erleichtern und immer neue Möglichkeiten für mehr
Lebensqualität schaffen. Das gilt insbesondere für Typ-1-Diabetes, woran
mehr als 300 000 Erwachsene und circa 32 000 Kinder und Jugendliche unter
18 Jahren in Deutschland leiden (1).

Inzwischen nutzen viele Patienten in ihrem Alltag digitale Unterstützung
in Form spezieller Diabetes-Apps sowie technischer Innovationen wie
Insulinpumpen und Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung. Noch in
diesem Jahr soll in Europa das erste „Hybrid Closed Loop“-System, das
Blutzuckermessungen und notwendige Insulingaben weitestgehend automatisch
steuert, verfügbar sein.

Die täglich mehrmals notwendigen Blutzuckermessungen und die daran
angepassten Insulingaben sind für Diabetespatienten mit hohem Aufwand
verbunden. Um ihren Stoffwechsel besser einzustellen, nutzen viele
Patienten Insulinpumpen und Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung.
„Der Blutzucker wird regelmäßig automatisch gemessen und die Patienten
können daraufhin die richtige Insulindosis über die Insulinpumpe abgeben“,
erklärt Dr. med. Matthias Kaltheuner, Vorstandsmitglied der Deutschen
Diabetes Gesellschaft. „Diese Technologien erleichtern den Alltag der
Patienten“, so der niedergelassene Diabetologe. Die Glukose-Sensortechnik
ermöglicht einen zeitlich viel präziseren Einblick in die Stoffwechsellage
und mögliche Einflüsse durch Essensaufnahme, Bewegung, sich verändernde
Stimmungen sowie andere Krankheiten.

Durch die Verwendung eines „Closed Loop“-Systems, welches ab diesem Herbst
in ausgewählten EU-Ländern verfügbar sein wird, gewinnen Diabetespatienten
mehr Unabhängigkeit/Flexibilität in der Therapie. Das System vernetzt die
Insulinpumpe mit dem Sensor zur kontinuierlichen Glukosemessung im
Unterhautfettgewebe, einem Blutzuckermessgerät zur Kalibrierung des
Sensors sowie einem Computerprogramm, das die automatische Steuerung der
Insulinpumpe übernimmt („hybrides“ System). „Das Zusammenwirken aller
Technologien ermöglicht eine automatisierte Insulinabgabe. Den Patienten
bleibt damit die Berechnung der benötigten Insulindosis erspart“, so
Professor Dr. med. Jens Aberle, Tagungspräsident der 12. Diabetes
Herbsttagung. „Außerdem wird die Stoffwechsellage der Patienten verbessert
und die Gefahr von Über- und Unterzuckerungen vermindert“, ergänzt der
Leiter der Sektion Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum
Hamburg-Eppendorf.

In einer kürzlich in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichten
randomisierten Vergleichsstudie konnte gezeigt werden, dass das „Closed
Loop“-System gegenüber einer sensorgestützten Therapie in der klinischen
Anwendung überlegen ist. An der Studie nahmen 86 Patienten mit
Typ-1-Diabetes im Alter von sechs bis 65 Jahren teil, die trotz der
Verwendung einer Insulinpumpe suboptimale Blutzuckerwerte aufwiesen.
Während die eine Hälfte der Probanden zusätzlich zur Insulinpumpe mit
einem Gerät zur kontinuierlichen Blutzuckermessung ausgestattet wurde,
erhielt die andere Hälfte ein „Closed Loop“-System. Das Ergebnis: Die
Patienten, die ein hybrides „Closed Loop“-System verwendet hatten, konnten
im Vergleich zu Patienten mit einer sensorgestützten Therapie, bei der die
Insulindosis selbst bestimmt und injiziert wird, die Blutzuckerwerte
signifikant länger in einem vorbestimmten Zielbereich halten. Das galt vor
allem für die Nacht (2).

„Die technologischen Fortschritte in der Diabetestherapie stellen für die
Betroffenen einen großen Mehrwert dar. Sie nehmen den Patienten
lebensnotwendige Aufgaben ab und fördern somit die Lebensqualität“, betont
DDG-Präsident Professor Dr. med. Dirk Müller-Wieland. Es eröffne Patient
und Arzt sowie dem Austausch miteinander neue Chancen, die das Arzt-
Patienten-Verhältnis vertiefen und die Versorgung verbessern könnten.

Rund 3800 Teilnehmer diskutierten vom 9. bis 10. November im RheinMain
Congress Center Wiesbaden unter dem Motto „Fachübergreifende Versorgung –
Der Patient im Mittelpunkt“ neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur
Entstehung, Vorbeugung und Therapie des Diabetes mellitus und der
Adipositas. „Neben den Themen Technologie und Digitalisierung waren auch
neue Therapiestrategien ein Schwerpunkt der Tagung“, erläutert DDG-
Geschäftsführerin Barbara Bitzer. „Wir freuen uns, dass insbesondere auch
Themen wie die Digitalisierung und neue Technologien auf großes Interesse
der Teilnehmer stießen.“ Denn Diabetes sei für die sinnvolle Nutzung der
Digitalisierung eine Modellkrankheit für das gesamte Gesundheitswesen.

Quellen:
(1)     Jacobs E, Rathmann W (2017): Epidemiologie des Diabetes in
Deutschland. In: Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2019. Die
Bestandsaufnahme.
(2)     Tauschmann M et al (2018): Closed-loop insulin delivery in
suboptimally controlled type 1 diabetes: a multicentre, 12-week randomised
trial; Lancet (2018); online first; DOI:
https://doi.org/10.1016/S0140-6736(18)31947-0

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