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Gesundheit

Treffen am 6. Juni 2018 mit Prof. Dr. Hildebrand Ptak, Prof. Dr. Olivia Dibelius (beide EHB) und Elimar Brandt (Vorsitzender des PflegeZukunfts-Initiative e.V.) (v.l.n.r.)  © EHB

Gemeinsam für die Zukunft der Pflege

Treffen am 6. Juni 2018 mit Prof. Dr. Hildebrand Ptak, Prof. Dr. Olivia Dibelius (beide EHB) und Elimar Brandt (Vorsitzender des PflegeZukunfts-Initiative e.V.) (v.l.n.r.)  © EHB
Treffen am 6. Juni 2018 mit Prof. Dr. Hildebrand Ptak, Prof. Dr. Olivia Dibelius (beide EHB) und Elimar Brandt (Vorsitzender des PflegeZukunfts-Initiative e.V.) (v.l.n.r.) © EHB

Evangelische Hochschule Berlin (EHB) und PflegeZukunfts-Initiative e.V.
werben für die Finanzierung einer befristeten Stiftungsprofessur für
Pflegepädagogik.

Mithilfe einer befristeten Stiftungsprofessur für Pflegepädagogik soll ein
neuer grundständiger Bachelorstudiengang Pflegepädagogik erstmals zum
Wintersemester 2019/20 an der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) als
neuer Studienzweig in den seit 1994 gut etablierten und 2015 erfolgreich
reakkreditierten Studiengang Pflegemanagement integriert werden
(„Y-Modell“).  Die EHB wäre mit diesem Bachelorstudienangebot innerhalb
Berlins die erste öffentliche und bisher einzige Hochschule ohne Erhebung
von Studiengebühren.

Bei der hier angestrebten Einwerbung von Drittmitteln wird die EHB von dem
PflegeZukunfts-Initiative e.V. künftig unterstützt werden. Diese
Zusammenarbeit wurde am 6. Juni 2018 bei einem Treffen des EHB-
Studiengangs Pflegemanagement mit dem Vorsitzenden von dem PflegeZukunfts-
Initiative e.V., Herrn Elimar Brandt, nicht nur besiegelt (Foto), sondern
am selben Abend im Rahmen des derzeit stattfindenden Hauptstadtkongresses
Medizin und Gesundheit 2018 bei einem Empfang mit hochkarätigen
Kongressgästen in der Parochialkirche in Berlin-Mitte thematisiert.

Frau Prof. Dr. Olivia Dibelius, die an der EHB die Professur für
Pflegewissenschaft und Pflegemanagement innehat und federführend zusammen
mit Frau Gabriela Schmitz den Entwurf einer Studiengangskonzeption
Pflegepädagogik erarbeitete, begründete das Ziel des gemeinsamen Vorgehens
mit dem PflegeZukunfts-Initiative e.V. wie folgt: „Wir erhoffen uns von
der gemeinsamen Initiative, rasch Sponsoren zur Finanzierung einer halben
Stiftungsprofessur für Pflegepädagogik zu gewinnen, um 2022 die ersten
Pflegepädagog_innen auf den Markt zu bringen.“

Es gibt einen deutlich steigenden Bedarf an fachlich und pädagogisch
qualifizierten Lehrenden in der fachschulisch-beruflichen und
hochschulischen Pflegeausbildung. In der Vergangenheit wurde versäumt,
Pflegende in ausreichender Zahl für die Lehre zu akademisieren. Dieser
Lehrkräftemangel in der Pflege führt zu Qualitätsverlusten in der
Pflegeausbildung und verstärkt damit die Einbuße von professionellen
Standards in der beruflichen Pflege.

Daher bewirbt sich der Studiengang Pflegemanagement der EHB um die
Finanzierung einer befristeten Stiftungsprofessur für Pflegepädagogik. Die
Konzeption und Lehre soll in den gemeinsamen Modulen durch den Studiengang
Pflegemanagement mit abgedeckt werden. Für die spezifischen Module
„Pädagogik“ und „Didaktik“ soll von 10/2019 bis 09/2022 eine zusätzliche
halbe Stiftungsprofessur für Pflegepädagogik geschaffen werden, die auch
für die Anerkennung des neuen Studienzweigs durch die Berliner
Senatsverwaltung dringend erforderlich ist. Für die Finanzierung eines
kompletten Studienjahrgangs werden Drittmittel in Höhe von 60.000 Euro pro
Jahr (insgesamt 180.000 Euro) benötigt. Ziel ist es, dass die Berliner
Senatsverwaltung nach erfolgter Anlauffinanzierung von drei Jahren die
Folgefinanzierung übernimmt.

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Krankenhausmanager aus Shanghai lassen sich zeigen, wie die Lagerhaltung am Dresdner Uniklinikum bis herunter zu jeder Schublade strukturiert und erfasst ist.  Foto: Uniklinikum Dresden / Ulrich Lippke

Krankenhausmanager aus Shanghai informieren sich über Logistik des Dresdner Uniklinikums

Krankenhausmanager aus Shanghai lassen sich zeigen, wie die Lagerhaltung am Dresdner Uniklinikum bis herunter zu jeder Schublade strukturiert und erfasst ist.  Foto: Uniklinikum Dresden / Ulrich Lippke
Krankenhausmanager aus Shanghai lassen sich zeigen, wie die Lagerhaltung am Dresdner Uniklinikum bis herunter zu jeder Schublade strukturiert und erfasst ist. Foto: Uniklinikum Dresden / Ulrich Lippke

Zehn Manager des Shanghai Hospital Development Center sind am heutigen
Donnerstag (7. Juni) im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, um
sich über die hier etablierten Logistik-Prozesse zu informieren. Das
Klinikum hat frühzeitig seine Prozesse mit dem Ziel optimiert, seine
Versorgungsstrukturen so effizient und sicher wie möglich zu gestalten.
Ein wichtiges Element dafür ist der Einsatz maschinenlesbarer Codes für
möglichst alle in der Krankenversorgung genutzten Verbrauchsmaterialien.
Über den Stand dieser modernen Form der Materialwirtschaft, aber auch über
die Abläufe im Einkauf und der Lagerung sowie Distribution der Güter
informierte der Geschäftsbereich Logistik und Einkauf.

Das „Shanghai Hospital Development Center“ steht für beeindruckende
Dimensionen der regionalen Krankenversorgung: Der Verbund vereint 28
öffentliche Krankenhäuser mit insgesamt 22.262 Betten und 44.000
Mitarbeitern – darunter 13.200 Ärzte und 17.600 Pflegende. Diese
Strukturen auf dem Gebiet von Logistik und Einkauf so effizient wie
möglich zu betreiben, ist eine große Herausforderung für das SHDC. Die
moderne, IT-gestützte Beschaffung – auch E-Procurement genannt – ist ein
Schlüssel für einen effizienten Krankenhausbetrieb. Das
Universitätsklinikum nimmt hier eine Vorreiterrolle ein: „Wir haben das
Ziel, alle Dinge, die zur Behandlung eines Patienten benötigt werden,
nachverfolgen und dokumentieren zu können. Die Bandbreite reicht von den
verabreichten Medikamenten bis zur kleinsten in einer Operation
verwendeten Schraube“, sagt der Kaufmännische Vorstand des Uniklinikums,
Wilfried Winzer.

Die Schlüsseltechnologien dafür sind maschinenlesbare Codes für alle in
der stationären Krankenversorgung genutzten Produkte und Lagerorte. „Damit
ist es uns möglich, unsere Lagerhaltung bis herunter zu jeder Schublade zu
strukturieren und zu erfassen. So wissen wir zu jeder Zeit, wo sich
welcher Artikel genau befindet und wann der Artikel nachbestellt werden
muss“, erklärt Janko Haft die am Klinikum bereits etablierten Strukturen.
Doch das System geht noch weiter: Nicht nur Materialien, Lagerort und
Verbrauch werden über scannbare Codes dokumentiert: „Wir haben früh darauf
gesetzt, auch Patienten, Mitarbeiter und jeden einzelnen Behandlungsfall
durch solche Codes eindeutig identifizierbar zu machen“, so der Leiter des
Geschäftsbereichs Logistik und Einkauf weiter. Diese Prozesse sorgen zum
einen dafür, dass der Patient immer das Richtige bekommt und es zu jeder
Zeit möglich ist, die zu seiner Versorgung eingesetzten Medizinprodukte
identifizieren zu können. Auch lässt sich durch die maschinenlesbaren
Codes die Verwechslungsgefahr weiter minimieren und die
Patientensicherheit erhöhen.

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Wer streng nach der Uhr isst, bringt seine Hunger- und Sättigungssignale aus dem Gleichgewicht.

Medizinerin rät von Intervallfasten ab

Wer streng nach der Uhr isst, bringt seine Hunger- und Sättigungssignale aus dem Gleichgewicht.
Wer streng nach der Uhr isst, bringt seine Hunger- und Sättigungssignale aus dem Gleichgewicht.

Ernährungstrends gibt es viele. Doch einer hält sich besonders hartnäckig: Intervallfasten gilt als gesund und hocheffektiv im Kampf gegen die Kilos. Bei dieser Form der Diät wechseln sich Essens- und Fastenzeiten zyklisch ab. Die angehende Medizinerin Mareike Awe warnt vor den Folgen: Intervallfasten könne insbesondere bei Menschen mit Abnehmwunsch zu Essstörungen führen. „Zudem fehlen wissenschaftlich-fundierte Studien“, sagt die Co-Gründerin von intuMIND.Die 5:2 und die 16:8-Regel sind die wohl beliebtesten Methoden des Intervallfastens. Dabei hat sich dieser Ernährungstrend inzwischen zu einem echten Lebensstil gewandelt, der viele Anhänger kennt. Ob der bewusste, zyklische Verzicht auf Nahrung tatsächlich positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper hat, ist allerdings nur unzureichend erforscht: „Es gibt zahlreiche Tierversuch-Studien, aber nur wenige Beobachtungsstudien am Menschen“, sagt die angehende Ärztin Mareike Awe. Zu möglichen Nebenwirkungen und langfristigen Folgen fehlten bisher verlässliche wissenschaftlich-fundierte Erkenntnisse.

Verzicht macht krank

Wer Gewicht verlieren möchte und deshalb seinen Hunger dauerhaft systematisch ignoriert, läuft Gefahr, ein gestörtes Essverhalten zu entwickeln. Denn die natürlichen Hunger- und Sättigungssignale des Körpers geraten beim Intervallfasten aus dem Gleichgewicht. „Das bedeutet Stress für den Körper, er schüttet vermehrt Cortisol und Hungerhormone wie beispielsweise Ghrelin aus“, erklärt Mareike Awe. Dies führe zu extremen Hungergefühlen, die unkontrollierte Essanfälle zur Folge haben können. Hinzu kommt die seelische Belastung. „Wie bei jeder anderen Diät führt der Verzicht dazu, dass die Gedanken nur noch um das Essen kreisen. Das ist psychisch sehr belastend.“ Wer nicht durchhält, leide zudem häufig unter einem geringen Selbstwertgefühl. „Aus medizinischer Sicht halte ich das Intervallfasten deshalb für eine der gefährlichsten Diäten überhaupt“, so Mareike Awe.

Plädoyer für mehr Körpervertrauen

Die Expertin für intuitives Essen plädiert stattdessen für mehr Körpervertrauen: „Es ist alles in uns veranlagt, was wir brauchen, um Übergewicht vorzubeugen: Hunger, Sättigung und der Appetit auf bestimmte Lebensmittel.“ Auch der Effekt der Entschlackung, der beim Intervallfasten oft positiv hervorgehoben wird, funktioniere ohne Verzicht, Saftkuren oder spezielle Detox-Angebote. „Wer gesund ist, muss nicht entgiften. Der Körper kann das sehr gut alleine.“

Intuitiv statt Intervall

Menschen, die auf Hunger und Sättigung vertrauen, ernähren sich intuitiv. Auch dabei kann es zu Fastenzeiten kommen: Der Körper signalisiert intervallweise weniger Hunger als zu anderen Zeiten. Den Fastenzeitpunkt und die Häufigkeit bestimmt dabei jedoch der Körper selbst – und nicht die Uhr. Zu diesem natürlichen Essverhalten ohne Zwänge und Regeln kann jeder Mensch zurückfinden. Wie, vermittelt das von Mareike Awe entwickelte Programm intueat.

Über intueat

intueat ist ein onlinebasiertes Programm zur Gewichtsreduktion durch intuitives Essen und mentales Training. Statt äußere Regeln vorzugeben, setzt das Programm im Inneren an: Die Teilnehmer absolvieren bei intueat ein spezielles mentales Training. Dabei bilden sich im Gehirn neue Nervenbahnen, die man sich wie Trampelpfade vorstellen kann: Je häufiger wir sie bisher genutzt haben, umso stärker sind sie. Viele Menschen haben beispielsweise die Gewohnheit, ihren Teller immer leer zu essen. Genau hier setzt intueat an: Die alten, hinderlichen Trampelpfade werden durch das mentale Training mühelos abgebaut und es werden neue, hilfreiche Trampelpfade verschaltet.

Jetzt den Selbsttest machen

Abnehmen ist ein individueller Prozess. Deshalb bietet Mareike Awe einen kostenlosen Selbsttest an: Unter www.intueat.de/selbsttest-pr können Interessierte gezielt Fragen zu ihrem Essverhalten und ihren Gewohnheiten beantworten und erhalten eine individuelle Analyse – kostenlos und unverbindlich. 

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Die Aktionstage im Überblick.

Vom 25. bis 29. Juni 2018: Urologische Themenwoche „Alarmzeichen Blut im Urin"

Die Aktionstage im Überblick.
Die Aktionstage im Überblick.

Bereits zum dritten Mal startet die Deutsche Gesellschaft für Urologie
e.V. (DGU) eine urologische Themenwoche: Nachdem 2017 mit den Themenwochen
Hodenkrebs und Prostatakrebs das neue Format der Patientenaufklärung mit
großer Resonanz in der Öffentlichkeit eingeführt werden konnte, steht nun
die Urologische Themenwoche „Alarmzeichen Blut im Urin“ vor der Tür.

Damit rückt die DGU in Kooperation mit dem Berufsverband der Deutschen
Urologen e.V. vom 25. bis 29. Juni 2018 das Leitsymptom des
Harnblasenkrebses in den öffentlichen Fokus. Für das 5-tägige
Aktionsprogramm hat die Fachgesellschaft erneut Poster und Flyer
produziert, die von Ärzten, Apotheken, öffentlichen Institutionen und
Verbänden zur Unterstützung der Kampagne kostenfrei auf der Homepage der
DGU und des Berufsverbandes bestellt werden können. Das komplette Programm
wird mit dem Start der Themenwoche auf www.urologenportal.de verfügbar
sein und bietet eine Reihe multimedialer Aktion, die an allen fünf Tagen
der Themenwoche Aufmerksamkeit erzeugen und überdies in den sozialen
Medien begleitet werden.

„Blut im Urin ist immer ein Alarmzeichen, das ärztlich abgeklärt werden
muss, weil es ein Symptom einer ernsten Erkrankung sein kann. Das ist die
wichtigste Botschaft, die wir mit dieser Themenwoche transportieren
wollen“, sagt DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing. Harmlos ist
eine vorübergehende Rotfärbung des Urins, die zum Beispiel durch den
Verzehr von Roter Beete oder Blaubeeren entstehen kann; die häufigste
Ursache für blutigen Urin ist eine Blasenentzündung. Blut im Urin ist aber
auch das Leitsymptom für Harnblasenkrebs und damit für den zweithäufigsten
urologischen Tumor, an dem in Deutschland jährlich rund 29. 000 Menschen
neu erkranken. „Da es keine gesetzliche Früherkennungsuntersuchung für
Blasenkrebs gibt, ist die Aufklärung über das frühe Warnzeichen dieser
bösartigen Erkrankung umso wichtiger“, so Prof. Wülfing.

Zu Beginn der aktuellen Themenwoche geht am 25. Juni der Info-Flyer
„Alarmzeichen Blut im Urin“ auf www.urologenportal.de online, und DGU-
Pressesprecher Wülfing stellt Programm und Anliegen der Themenwoche in
einer Video-Botschaft vor. An Tag 2 ist auf allen Kanälen im Netz Anstoß
für den Film-Clip zur Themenwoche – ganz im Zeichen der Fußball-WM. Es
folgen an Tag 3 Experten-Interviews zu Früherkennung, Diagnostik und
Therapie des Blasenkarzinoms, und am vierten Tag der Themenwoche berichten
Betroffene über ihre Erfahrungen. An Tag 5 haben Interessierte
Gelegenheit, telefonisch persönliche Fragen an die Experten der DGU zu
richten. Die Hotline ist von 14.00 bis 16.00 Uhr über die Rufnummer 0800
000 55 14 kostenfrei zu erreichen.

„Auch bei dieser Themenwoche hoffen wir auf die breite Unterstützung aller
Medien, damit unsere Poster und Flyer den Weg zu den Menschen vor Ort
finden, damit sie unsere Hotline für persönliche Fragen nutzen können und
unsere Botschaft gleichzeitig im Internet jede Menge Traffic erzeugen
kann“, appelliert der DGU-Pressesprecher.

Die Aktionen der Urologischen Themenwoche „Alarmzeichen Blut im Urin" auf
einen Blick:

Montag, 25. Juni 2018       - Tag 1 Der Flyer geht online
Dienstag 26. Juni 2018      - Tag 2 Start des Video-Clips
Mittwoch 27. Juni 2018      - Tag 3 Die Experten-Interviews
Donnerstag 28. Juni 2018  - Tag 4 Erfahrungsberichte von Patienten
Freitag 29. Juni 2018         - Tag 5 Experten an der Telefon-Hotline

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