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Gesundheit

Neue Konzepte für die Therapie

Der neue Master-Studiengang Therapiewissenschaften an der SRH Hochschule
Heidelberg fördert die Zusammenarbeit verschiedener Gesundheitsberufe. Im
Rahmen des Hochschulausbauprogramms des Ministeriums für Wissenschaft,
Forschung und Kunst Baden-Württemberg werden 15 Studierende gefördert.
Nächster Studienstart ist der 1. Oktober.

Sie zählen zu den häufigsten Krankheitsbildern in Deutschland:
Rückenschmerzen. Wo kommen sie her und wie sind sie zu behandeln? Oftmals
ist diese Frage gar nicht so einfach zu beantworten: Der eine Arzt schickt
seinen Patienten zur Physiotherapie, um die Rückenmuskulatur aufzubauen,
der andere rät dem „Schreibtischtäter“ zur Ergotherapie, die stärker auf
den Alltag ausgerichtet ist. Geholfen ist dem Patienten jedoch erst, wenn
alle Therapien aufeinander abgestimmt sind. In einem Gesundheitsmarkt, in
dem Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten zusehends komplexer
werden, sind neue Konzepte gefragt. Es geht darum, Synergien zu bilden und
gemeinsam mit anderen Berufsgruppen zum Ziel zu kommen: Der Patient steht
im Mittelpunkt. Dazu werden Fachkräfte und Mitdenker gesucht, die auf
wissenschaftlicher Basis neue Wege bahnen und das interprofessionelle
Know-how mitbringen. Der Master-Studiengang Therapiewissenschaften, der im
April 2017 an der SRH Hochschule Heidelberg gestartet ist, bildet genau
diese Mitdenker aus.

Der neue Studiengang ist in der Fakultät für Therapiewissenschaften
angesiedelt, die in den Studiengängen Ergo-, Physio-, Musik- und
Tanztherapie bereits seit Jahren interdisziplinär arbeitet und dabei gute
Erfahrungen gemacht hat. „Eine gute Vernetzung der verschiedenen
Berufsgruppen führt zu einem größeren Behandlungserfolg beim Patienten “,
bestätigt Prof. Dr. Thilo Kromer, Studiengangsleiter
Therapiewissenschaften (M.Sc.) der SRH Hochschule Heidelberg.

„Lehre, Praxis und Forschung unter einem Dach!“ Dieses Motto ist an der
Fakultät Programm: Die Studierenden lernen in den hochschuleigenen
Ambulanzen für Physio-, Musik- sowie Tanz- und Bewegungstherapie
praktisches Arbeiten direkt am Patienten und auf Basis der neuesten
wissenschaftlichen Erkenntnisse. Neben der fundierten wissenschaftlichen
Ausbildung können die Studierenden zwischen den Schwerpunkten
Schmerztherapie und Neurorehabilitation wählen. Zusätzlich qualifizieren
sie sich in den Bereichen Organisation, Gesundheitsmanagement und Lehre.

„Als Physiotherapeutin weiß ich, wie wichtig neue wissenschaftliche
Erkenntnisse für die Arbeit, aber auch für die Abrechnung mit den
Krankenkassen sind, da diese verstärkt den Beleg für die Wirksamkeit der
Therapie fordern. Das Studium der Therapiewissenschaften ermöglicht mir
einen tieferen Einblick in andere Disziplinen, wie z.B. Ergo- oder
Musiktherapie, und die aktive Mitarbeit an spannenden und innovativen
Forschungsprojekten“, berichtet Gesa Huber, seit April 2017 Studentin der
Therapiewissenschaften. Nach ihrem Studium möchte sie im Bereich Forschung
und Lehre arbeiten.

Am 1. Oktober startet der nächste Jahrgang Therapiewissenschaften. Im
Rahmen des Hochschulausbauprogramms stellt das Ministerium für
Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) die Mittel für
15 Teilstipendien zur Verfügung. Die interprofessionelle Ausrichtung und
die fundierte Ausbildung in klinischen Forschungsmethoden sind
deutschlandweit einmalig: Die Studierenden leisten somit einen wertvollen
Beitrag, neue Konzepte für die Therapieberufe zu entwickeln.

SRH Hochschule Heidelberg
Als eine der ältesten und bundesweit größten privaten Hochschulen bietet
die SRH Hochschule Heidelberg rund 40 innovative Studiengänge in
Information, Medien und Design, Wirtschaft, Ingenieurwesen und
Architektur, Sozial-, Rechts- und Therapiewissenschaften sowie angewandter
Psychologie an. Rund 3.100 Studierende bereiten sich an den Standorten
Heidelberg und Calw auf ihr Berufsleben vor. Neben sechs Fakultäten zählen
auch die Heidelberger Akademie für Psychotherapie, das Institut für
Wissenschaftliche Weiterbildung und Personalentwicklung (IWP) sowie ein
hochschuleigenes Forschungsinstitut und das Gründer-Institut zur
Hochschule. 2017 wurde die Hochschule vom Stifterverband für den Genius
Loci Preis für Lehrexzellenz nominiert: Ihr einzigartiges Studienmodell,
das „CORE-Prinzip“(Competence Oriented Research and Education) steht für
kompetenzorientiertes Lehren und Lernen. Die SRH Hochschule Heidelberg ist
staatlich anerkannt und wurde vom Wissenschaftsrat akkreditiert. Sie ist
Teil der SRH Higher Education GmbH, eines führenden, privaten
Hochschulträgers mit insgesamt acht Hochschulen in Berlin, Gera, Hamm,
Heidelberg, Riedlingen und in Paraguay sowie der EBS Universität für
Wirtschaft und Recht in Wiesbaden/Oestrich-Winkel.


Weitere Informationen finden Sie unter
https://www.hochschule-heidelberg.de/de/studium/master/therapiewissenschaften/

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Hepatologische Forschungsvernetzung durch vier Stipendien der Deutschen Leberstiftung

Die Deutsche Leberstiftung unterstützt mit ihren Vernetzungs-Stipendien
den wissenschaftlichen Austausch zwischen hepatologischen Forschungs-
einrichtungen. In diesem Jahr hat das Gutachterkomitee vier Bewerber für
ein Stipendium ausgewählt.

Die Vernetzungs-Stipendien der Stiftung können für die Durchführung
zeitlich begrenzter klinischer oder grundlagenwissenschaftlicher Projekte
in einer anderen als der eigenen Forschungseinrichtung genutzt werden. Sie
umfassen die Unterstützung für Reisekosten, Unterkunft vor Ort und ggf.
Verbrauchsmittel in der gastgebenden Forschungseinrichtung. Schon seit
einigen Jahren fördert die Stiftung die Forschungsvernetzung mit diesen
Stipendien.

Um die Vernetzungs-Stipendien haben sich zahlreiche Ärzte und
Wissenschaftler aus dem Bundesgebiet mit ihren Projekten beworben. Die
Prüfung der Förderungsanträge erfolgte durch ein unabhängiges
Gutachterkomitee, dem Prof. Dr. Mathias Heikenwälder, Heidelberg, Prof.
Dr. Thomas Longerich, Aachen und Priv. Doz. Dr. Tania M. Welzel, Frankfurt
angehören.
Prof. Longerich erläutert die Bedeutung der Vernetzungs-Stipendien: „Zum
einen ist es gerade zu Beginn der Karriere schwierig, gefördert zu werden.
Die Stipendien der Deutschen Leberstiftung können Anstoß für weitere
erfolgreiche Forschungstätigkeit sein. Die finanzielle Förderung gibt den
Stipendiaten die Möglichkeit, intensiver Forschung zu betreiben und
einfach auch ein gutes Gefühl. Zum anderen können die Vernetzungs-
Stipendien Grundlage für die Bildung einer neuen oder den Ausbau einer
Kooperation sein. Für die Forschung ist die Kollaboration enorm wichtig;
sie ist eine Voraussetzung für erfolgreiche Forschung. Keine
Forschungsgruppe kann ohne Kooperationen langfristig erfolgreich sein.“

Die Gutachter beschlossen nach gründlicher Prüfung und ausführlicher
Diskussion der einzelnen Bewerbungen einstimmig die Förderung von vier
Antragstellern.
Im Jahr 2017 erhalten folgende Ärzte und Wissenschaftler ein Stipendium
der Deutschen Leberstiftung zur Förderung der Forschungsvernetzung:

Anindita Chakraborty von der Technischen Universität München, Institut für
Virologie, mit dem Projekt „Visualizing early Hepatitis B virus infection
events“ für einen Forschungsaufenthalt an der Universität Oxford, Nuffield
Department of Medicine;

Dr. Gisa Gerold vom Twincore, Institut für Experimentelle Virologie, mit
dem Projekt „The impact of chronic Hepatitis C on susceptibility to
hemorrhagic fever viruses“ für einen Forschungsaufenthalt an der
Universität Lausanne, Institut für Mikrobiologie;

Dr. Kerstin Holzer vom Universitätsklinikum Heidelberg, Pathologisches
Institut, mit dem Projekt „Sphingolipid metabolism and the p53 pathway in
hepatocellular carcinoma“ für einen Forschungsaufenthalt am Leibniz-
Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut, Jena;

Maren Schiwon von der Universität Witten/Herdecke, Institut für Virologie
und Mikrobiologie, mit dem Projekt „Heilung der chronischen Hepatitis B
durch adenoviral übermittelte, zielgerichtete DNA-Inaktivierung“ für einen
Forschungsaufenthalt an der Technischen Universität München, Institut für
Virologie.

Die Vernetzungs-Stipendiaten der Deutschen Leberstiftung erhielten auf dem
14. HepNet Symposium am 23. Juni 2017 von Prof. Dr. Michael P. Manns,
Vorsitzender des Stiftungsvorstandes und Prof. Dr. Claus Niederau,
Mitglied des Stiftungsvorstandes ihre Urkunden.

Die Stipendien zur Forschungsvernetzung werden auch für das Jahr 2018
ausgeschrieben. Weitere Informationen unter: www.deutsche-
leberstiftung.de/foerderung. Bei Fragen zur Antragstellung steht die
Geschäftsstelle der Deutschen Leberstiftung unter der Telefonnummer 0511 –
532 6819 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zur Verfügung.



Deutsche Leberstiftung
Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen
und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Patientenversorgung durch
Forschungsförderung und eigene wissenschaftliche Projekte zu verbessern.
Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit steigert die Stiftung die
öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen, damit diese früher erkannt
und geheilt werden können. Die Deutsche Leberstiftung bietet außerdem
Information und Beratung für Betroffene und Angehörige sowie für Ärzte und
Apotheker in medizinischen Fragen. Diese Aufgaben erfüllt die Stiftung
sehr erfolgreich. Weitere Informationen: www.deutsche-leberstiftung.de.

BUCHTIPP: „Das Leber-Buch“ der Deutschen Leberstiftung informiert
umfassend und allgemeinverständlich über die Leber, Lebererkrankungen,
ihre Diagnosen und Therapien – jetzt in dritter, aktualisierter und
erweiterter Auflage! „Das Leber-Buch“ ist im Buchhandel erhältlich: ISBN
978-3-89993-899-9, € 16,99. Weitere Informationen: www.deutsche-
leberstiftung.de/Leber-Buch.

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Aktueller Jahresbericht des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung jetzt erschienen

Der neue Jahresbericht 2015/2016 des Deutschen Instituts für
Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), ein Mitglied der Leibniz-
Gemeinschaft, kann ab sofort über den Link
<http://www.dife.de/presse/mediathek/jahresberichte/DIfE-
Jahresbericht-2015-2016.pdf> abgerufen werden. Der Bericht informiert über
aktuelle Forschungsprojekte und andere Aktivitäten des Instituts. Ab
Anfang Juli 2017 ist es zudem möglich, gedruckte Exemplare über
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder über die Telefonnummer +49 (0)33200 88-2335 zu
bestellen.

DIfE-Wissenschaftler untersuchen die Zusammenhänge zwischen Ernährung und
Gesundheit in einer für Deutschland einzigartigen Kombination von
experimenteller, klinischer und epidemiologischer Forschung. Ihre
Erkenntnisse tragen dazu bei, neue Strategien für die Prävention und
Therapie ernährungsassoziierter Erkrankungen sowie wissenschaftlich
basierte Ernährungsempfehlungen zu entwickeln.

Forschungsschwerpunkte des Instituts in den Jahren 2015 und 2016 waren:

•       die Ursachen und Folgen des metabolischen Syndroms, einer
Kombination aus krankhaftem Übergewicht, Bluthochdruck, Insulinresistenz
und einem gestörten Fettstoffwechsel,

•       die Rolle der Ernährung für ein gesundes Altern, wobei dieser
Schwerpunkt auch wichtige Forschungsarbeiten zum Potenzial der Ernährung
in der Krebsprävention einschließt sowie

•       die biologischen Grundlagen von Nahrungsauswahl und
Ernährungsverhalten.

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 91 selbständige
Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-,
Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und
Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute
widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen.
Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den
übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten
wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte
Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im
Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und
informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-
Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - u.a. in
Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen
Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und
unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen
Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft
gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.600 Personen,
darunter 9.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat
der Institute liegt bei mehr als 1,7 Milliarden Euro. Näheres unter <www
.leibniz-gemeinschaft.de>.

Das DIfE ist zudem ein Partner des vom BMBF geförderten Deutschen Zentrums
für Diabetesforschung (DZD). Näheres unter <www.dzd-ev.de>.

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Wegweisende Publikation mit dem Preis der Deutschen Leberstiftung ausgezeichnet

2017 wird eine herausragende hepatologische Publikation mit dem jährlichen
Preis der Deutschen Leberstiftung ausgezeichnet, die das Verständnis für
die Entstehung des Leberzellkrebses verbessert.

Die Deutsche Leberstiftung lobte auch für dieses Jahr einen Preis für eine
wegweisende Publikation im Bereich der Hepatologie aus. Es gingen
zahlreiche hervorragende Bewerbungen und Vorschläge für die mit dem Preis
auszuzeichnende Publikation ein.

Begutachtet wurden die eingereichten Publikationen von einem unabhängigen
Gutachterkomitee, dem Prof. Dr. Hartmut Schmidt, Münster, Prof. Dr.
Herbert Tilg, Innsbruck und Prof. Dr. Christian Trautwein, Aachen
angehören. Die Gutachter beschlossen nach gründlicher Prüfung und
Diskussion aller Publikationen, die Arbeit „RIPK1 Suppresses a
TRAF2-Dependent Pathway to Liver Cancer“ (Cancer Cell, Januar 2017) mit
dem Preis der Deutschen Leberstiftung 2017 auszuzeichnen. Trotz einer
Enthaltung im Gutachtergremium erhielt diese Arbeit die beste Bewertung,
die sich in der Diskussion der Gutachter bestätigte.

Das Preisgeld in Höhe von 7.500,- Euro erhielt Anne Theres Schneider von
der Medizinischen Klinik III im Universitätsklinikum RWTH Aachen.
Verliehen wurde der Preis am 24. Juni 2017 im Rahmen des 14. HepNet
Symposiums durch Prof. Dr. Elke Roeb, für das Stiftungskuratorium und
Prof. Dr. Herbert Tilg für das Gutachterkomitee. Gestiftet wurde das
Preisgeld von der Norgine GmbH, einem Partner der Deutschen Leberstiftung.

Der programmierte Zelltod ist ein zentraler Bestandteil von
schwerwiegenden Lebererkrankungen unterschiedlicher Ursachen, wie bei
viralen Hepatitiden, akutem Leberversagen, alkoholischer und nicht-
alkoholischer Fettleber und beim Leberzellkrebs (HCC). Das Verständnis der
hieran beteiligten Signalwege in der Leber hat ein großes Potential für
die Entwicklung von alternativen therapeutischen Ansätzen.

„Wir hatten in diesem Jahr zahlreiche hochrangig publizierte Arbeiten zu
ganz unterschiedlichen Bereichen der Hepatologie, die für den „Preis der
Deutschen Leberstiftung“ in Frage kamen. Trotzdem war die Entscheidung –
auch mit einer Enthaltung – eindeutig. Der Arbeit von Anne T. Schneider et
al. ist es gelungen, einen wichtigen Checkpoint des programmierten
Zelltods, der durch RIPK1 (receptor-interacting protein kinase 1)
reguliert wird, für das HCC neu einzuordnen. Über ein verbessertes
Verständnis der molekularen Mechanismen des programmierten Zelltods in der
Leber hinaus könnte die Bestimmung von RIPK1 und anderen übergeordneten
Mediatoren auch zu einer verbesserten Prognose bei HCC führen. Das ist
eine wegweisende Erkenntnis im Bereich des Leberzellkrebses und daher aus
unserer Sicht preiswürdig“, erläutert Prof. Hartmut Schmidt, einer der
Gutachter, die Entscheidung des Komitees.

Publikation: Schneider AT, Gautheron J, Feoktistova M, Roderburg C, Loosen
SH, Roy S, Benz F, Schemmer P, Büchler MW, Nachbur U, Neumann UP, Tolba R,
Luedde M, Zucman-Rossi J, Panayotova-Dimitrova D, Leverkus M, Preisinger
C, Tacke F, Trautwein C, Longerich T, Vucur M, Luedde T: RIPK1 Suppresses
a TRAF2-Dependent Pathway to Liver Cancer. Cancer Cell. 2017 Jan
9;31(1):94-109. doi: 10.1016/j.ccell.2016.11.009.

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