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Gesundheit

Per App zur gesunden Ernährung: Wissen, was ich esse! Ernährungswissenschaftler der Uni Jena suchen Teilnehmer für eine Online- Studie zu Essgewohnheiten

Ein bunter Sommersalat ist eine gesunde Sache. Wer die eigenen Ernährungsgewohnheiten überprüfen will, kann an der Online-Studie der Uni Jena teilnehmen.  Foto: Anne Günther/FSU
Ein bunter Sommersalat ist eine gesunde Sache. Wer die eigenen Ernährungsgewohnheiten überprüfen will, kann an der Online-Studie der Uni Jena teilnehmen. Foto: Anne Günther/FSU

Im Kompetenzcluster für Ernährung und kardiovaskuläre Gesundheit
(nutriCARD) der Universitäten Jena, Halle und Leipzig arbeiten
Ernährungswissenschaftler, Mediziner sowie Lebensmitteltechnologen und
Agrarwirtschaftler gemeinsam an einer effizienteren Prävention von Herz-
Kreislauf-Erkrankungen. Diesen Volkskrankheiten wollen die Forscher zum
einen durch die Entwicklung neuer gesünderer Lebensmittel begegnen. „Zum
anderen wollen wir den Menschen dabei helfen, die eigenen Essgewohnheiten
zu überprüfen und zu verbessern“, sagt Ernährungswissenschaftlerin Anna
Rohde von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Denn: Ernährungs- und
Lebensstil spielen eine entscheidende Rolle für die Gesunderhaltung von
Herz und Kreislaufsystem.

Genau hier möchten Anna Rohde und ihre Kollegen vom Institut für
Ernährungswissenschaften der Uni Jena ansetzen. Sie entwickeln eine
Ernährungs-App, die Essgewohnheiten reflektieren lässt und Spaß an einer
ausgewogenen Ernährung bringt.

Für eine Vorstudie zur Entwicklung dieser App suchen die Jenaer
Ernährungswissenschaftler jetzt Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter
von 14-29 Jahren. Die Testpersonen sollen innerhalb von drei Wochen zwei
Online-Fragebogen ausfüllen, in dem sie Auskunft über die Häufigkeit des
Verzehrs bestimmter Lebensmittel geben. Direkt nach der Teilnahme erhalten
sie eine detaillierte, persönliche Auswertung zu ihren
Ernährungsgewohnheiten (u. a. zur Aufnahme von Kalorien, Eiweißen,
Fetten). Unter allen Teilnehmern werden außerdem drei Mal
15-EuroWunschgutscheine verlost (<www.wunschgutschein.de>).

Das Ausfüllen des ersten Fragebogens dauert etwa 10-15 Minuten, das des
zweiten ca. 35 Minuten.

Zum Mitmachen jetzt den Link anklicken und den 1. Fragebogen ausfüllen:
<survey.2ask.ch/005621035fe3dabc/survey.html>

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Bei Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall immer den Notruf 112 wählen: Jede Minute zählt!

Herzstiftung warnt vor fataler Verwechslung: Rufnummer 116 117
(„Notdienstnummer“) des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes ist kein Ersatz
für Notruf 112 bei Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Die 116 117
gilt nur für Bagatellfälle

Die Deutsche Herzstiftung warnt vor einer Verwechslung der bundesweiten
Rufnummer 116 117 („Notdienstnummer“) für den Ärztlichen Bereitschafts-
bzw. Notdienst mit der Notrufnummer 112 für den Rettungsdienst und
Feuerwehr, was fatale Folgen haben kann. Denn bei lebensbedrohlichen
Notfällen wie Herzinfarkt (www.herzstiftung.de/Anzeichen-Herzinfarkt.html)
und Schlaganfall sowie Unfällen ist unbedingt die 112 zu wählen. „Die 112
ist die einzige Notrufnummer. Sie ist besonders für Infarktpatienten und
Menschen in anderen schweren Notsituationen wie Unfällen überlebenswichtig
und darf keinesfalls mit der sechsstelligen Rufnummer für den Ärztlichen
Bereitschaftsdienst verwechselt werden“, betont der Notfallmediziner Prof.
Dr. med. Dietrich Andresen vom Vorstand der Deutschen Herzstiftung.
„Allein der Begriff ,Notdienst‘ für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst ist
irreführend.“
Immer noch wissen viele Menschen nicht, dass die Rufnummer 116 117 dann zu
wählen ist, wenn es sich um eine Erkrankung handelt, mit der man
normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würde,
aber die Behandlung nicht bis zum nächsten Tag warten kann, z. B. bei
einer akuten Magenverstimmung während der Feiertage oder unerwartet hohem
Fieber am Wochenende etc. Leider kommt es immer häufiger vor, dass
Personen bei Bagatellerkrankungen den Notarzt (112) alarmieren anstelle
den Bereitschaftsdienst (116 117) anzurufen. Damit blockieren sie die
Versorgung von Notfällen wie z. B. Herznotfälle, starke Atemnot,
Vergiftungen etc.

Beim Herznotfall ein gefährlicher Umweg: Hausarzt und Ärztlicher
Bereitschaftsdienst
Jedes Jahr sterben über 48.000 Menschen am akuten Herzinfarkt. Etwa jeder
vierte Herzinfarktpatient stirbt noch vor Erreichen der Klinik. Ein
wesentlicher Grund: Die Infarkt-Symptome werden häufig nicht rechtzeitig
erkannt oder auch nicht so ernst genommen, so dass mit dem Notruf 112
gezögert wird. Wenn dann noch zusätzlich zunächst die Rufnummer des
Ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117 gewählt wird, könnte diese
Zeitverzögerung fatale Folgen für den Betroffenen bis hin zum plötzlichen
Herztod, schwerer Herzschwäche oder schwerer Hirnschädigung haben. „Der
Weg über den Bereitschaftsdienst oder Hausarzt kostet den Betroffenen nur
wertvolle lebensrettende Zeit, in der die verheerenden Folgen des
Herzinfarkts aber auch des Schlaganfalls ihren Lauf nehmen – ein
lebensgefährlicher Umweg“, warnt Prof. Andresen. Deshalb bei Verdacht auf
Herzinfarkt oder Schlaganfall immer sofort den Rettungsdienst (112) rufen!
Nur der über die 112 herbeigerufene Notarzt kann den Herzinfarkt- und
Schlaganfallpatienten ausreichend schnell behandeln und ihn vor weiteren
Komplikationen bewahren.

Wichtige und hilfreiche Infos zu den Herzinfarkt-Schmerzorten sowie zur
Diagnose und Therapie  von koronarer Herzkrankheit (KHK) und Herzinfarkt
erhalten Betroffene kostenfrei unter www.herzstiftung.de/Anzeichen-
Herzinfarkt.html
oder unter www.herzstiftung.de/Koronare-Herzkrankheit-
Sonderband.html


Einen Herznotfall-Ratgeber „Was tun im Notfall?“ (22 Seiten) mit einer
Darstellung der Herzinfarkt-Alarmzeichen und Erläuterungen zur
Wiederbelebung für Laien bietet die Herzstiftung kostenfrei unter Tel. 069
955128400 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. an.

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Viele Krankheiten - eine Ursache: das Immunsystem

Zur Langen Nacht der Wissenschaften am 24.06.2016 von 17:00Uhr bis 24:00
Uhr bringt das Leibniz-Institut Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin,
DRFZ, Experten der verschiedenen chronisch-entzündlichen Krankheiten wie
Rheuma, Multiple Sklerose oder Allergien zusammen, um über neue
Forschungsansätze und Therapien zu informieren. Wissenschaftler, Ärzte aus
Kliniken und Praxen sowie Patienten-Organisationen geben einen umfassenden
Einblick in den aktuellen Wissenstand zu Rheuma und anderen entzündlichen
Erkrankungen.

Mit einem Tropfen ihres eigenen Bluts, können Besucher ihre Zellen unter
dem Mikroskop anschauen oder am Nachbarstand ihre eigene DNA isolieren und
mitnehmen. Bei Führungen durch die Labore werden neueste Arbeitsmethoden
und Forschungsergebnisse vorgestellt. Die Deutsche Gesellschaft für
Immunologie informiert spielerisch über Immunzellen – wie sie uns schützen
oder warum sie krankmachen können. In Vorträgen werden aktuelle
Entwicklungen bei der Entzündungs- und Versorgungsforschung vorgestellt.
„Warum das Immunsystem ein 2schneidiges Schwert ist“ erklärt z.B.
anschaulich die Bedeutung des Immunsystems für den Menschen.  Die Vorträge
beginnen jeweils zur vollen Stunde und werden von Ärzten und
Wissenschaftlern gehalten.
Ein Besuch im Neuro-Immunologie-Labor ist zum ersten Mal im Programm des
DRFZ. Dabei werden schmerzfrei die feinen Strukturen im Auge, wie
Blutgefäße oder Nerven untersucht. Mithilfe der „Optischen
Kohärenztomographie“ (OCT) öffnet sich so quasi ein Fenster zum Gehirn.
Die Führung ins Labor beginnt zu jeder vollen Stunde.
Beim Besuch der „Mobilen Entzündungssprechstunde“ können sich die Besucher
von Rheumatologen, Neurologen und Allergologen beraten lassen. Drei
Berliner Rheuma-Kliniken, die Charité, das Immanuel-Krankenhaus und die
Schlosspark-Klinik stellen im Foyer des DRFZ ihre Kompetenzen vor. Die
Blutgefäße der Hände werden mit dem Kapillarmikroskop untersucht und beim
Gesundheitscheck werden Blutwerte, Lungenvolumen und Zucker auf den
Prüfstand gestellt. Am Ultraschallgerät werfen Fachärzte einen Blick auf
die Gelenke der Gäste.
Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ erfahren Betroffene und Angehörige
Hintergründe über verschiedene rheumatologisch-bedingte Krankheitsbilder,
erhalten Informationen zu Früherkennung, Bewegungsangebote,
Therapiemöglichkeiten und Rehabilitation. Die Patientenorganisationen
Deutsche Rheuma-Liga Berlin und die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew
e.V. stellen ihr Netzwerk zur Selbsthilfe vor.
Die Veranstaltungspunkte sind barrierefrei. Eine Anmeldung ist nur bei der
Institutsführung und der Führung ins Neuro-Immunologie-Labor am Infopoint
notwendig.


Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.drfz.de

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Plasma-Therapie, Vor-Ort-Diagnostik und Mini-Fasersonde

Der Forschungsverbund Leibniz Gesundheitstechnologien (LGT) präsentiert
sich vom 21. bis 22. Juni auf der Medizintechnik-Messe „MT-Connect“ in
Nürnberg. In Halle 10.0 am Stand 304 stellt der Leibniz-Forschungsverbund
gemeinsam mit der Firma neoplas tools den „kINPen Med“ vor – ein kompaktes
Gerät, das die direkte Behandlung von chronischen, infizierten Wunden
sowie entzündlichen Hauterkrankungen mit kaltem Plasma ermöglicht. Leibniz
Gesundheitstechnologien präsentiert vor Ort auch neueste Ansätze zur
Speckle-Photometrie in der Hautdiagnostik und eine miniaturisierte
Fasersonde für endoskopische Anwendungen.

Bei der Medizintechnik-Messe „MT-Connect“ in Nürnberg wird „Leibniz
Gesundheitstechnologien“ am 21. und 22. Juni erste konkrete gesundheits-
technologische Lösungen seiner interdisziplinären Forschung vorstellen.

Mit dem „kINPen MED“ wird eine besonders innovative Technologie für
plasmamedizinische Anwendungen gemeinsam mit der Greifswalder Firma
neoplas tools vorgestellt: Das Hightech-Gerät ähnelt einem Stift und
erzeugt ein sogenanntes kaltes Plasma – ein ionisiertes Gas, das eine
besonders gewebeschonende und schmerzfreie Dekontamination und
Heilungsförderung bei Wunden und Hautinfektionen ermöglicht.

„Da ein Plasma in erster Linie durch rein physikalische Mechanismen wirkt,
lassen sich typische Problemkeime sehr gut abtöten, ohne dass sich
Resistenzen entwickeln. Zugleich stimuliert das Plasma die körpereigenen
Heilungsprozesse, die so selbst bei chronischen Wunden wie einem ‚offenen
Bein‘ wieder in Gang gesetzt werden können“, erläutert Renate Schönebeck,
Geschäftsführerin von neoplas tools. Die Greifswalder Firma ist eine
Ausgründung aus dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie
e.V. (INP), einem Mitglied von Leibniz-Gesundheitstechnologien.

Weiterhin wird der Leibniz-Forschungsverbund neue Technologien aus seinen
Kompetenzfeldern „Point-of-Care-Diagnostik“ und „Bildgebende Methoden“
vorstellen: So präsentiert der Verbund ein Vor-Ort-Diagnose-System auf
Basis der Speckle-Photometrie, das eine schnelle Hautcharakterisierung und
frühzeitige Erkennung von Hautkrebs möglich macht. Zudem wird eine neue
miniaturisierte Fasersonde vorgestellt, die eine kostengünstige und
kompakte Lösung zur multimodalen endoskopischen Bildgebung liefert.

„Für die Signalleitung der neuen Sonde nutzen wir eine spezielle
Multikernfaser, die aus tausenden lichtleitenden Elementen besteht. Das
erlaubt es uns, alle beweglichen Teile und auch die Stromversorgung
außerhalb des Sondenkopfes unterzubringen. Die Sonde ist deshalb nur
wenige Millimeter groß und ermöglicht eine einfache und sichere Anwendung
innerhalb des Körpers“, erläutert Prof. Jürgen Popp, wissenschaftlicher
Direktor des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-
IPHT) und Direktor des Instituts für Phyikalische Chemie an der Friedrich-
Schiller-Universität Jena. Das Leibniz-IPHT koordiniert den
Forschungs¬verbund und leitet sowohl die Weiterentwicklung der
multimodalen, faseroptischen Bildgebung als auch die der Speckle-
Photometrie.

Die Medizintechnik-Messe MT-Connect vernetzt Zulieferer mit Spezialisten
für Medizin, Elektronik und IT, Optoelektronik und minimalinvasive
Technologien, Diagnostik, Vertrieb und Marketing. Darüber hinaus ist der
MedTech Summit parallel zur Fachmesse ein international ausgerichtetes
Forum, das sich den Zukunftsthemen der Branche widmet.

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