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Blick in die Blackbox: Maßnahmen für vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz auf der Hannover Messe

Künstliche Intelligenz (KI) durchleuchten: Damit KI-Anwendungen künftig z.
B. beim Autonomen Fahren oder in der Industrie 4.0 zum Einsatz kommen
können, müssen ihre Funktionsweisen transparent und nachvollziehbar sein.
Erste konkrete Absicherungsmethoden für die Gestaltung zuverlässiger KI-
Systeme sowie Prüfverfahren »made in Germany« stellt das Projekt
ZERTIFIZIERTE KI der Kompetenzplattform KI.NRW auf der Hannover Messe vor.
Der Demonstrator »uncertAInty explorer« zeigt Interessierten, wie die
Bewertung von Unsicherheiten einer KI-Prognose zu mehr Sicherheit
beitragen kann. Vor Ort informiert das Fraunhofer IAIS darüber, wie
Unternehmen KI-Risiken künftig gut einschätzen können.

Beim Autonomen Fahren oder in der Industrie 4.0 – Künstliche Intelligenz
(KI) übernimmt künftig wichtige Aufgaben und muss insbesondere in
sicherheitskritischen Anwendungen zuverlässig arbeiten. Damit die
Funktionsweise und Entscheidungsfindung von KI-Systemen transparent und
nachvollziehbar ist und Unternehmen KI-Anwendungen auch im Hinblick
bevorstehender Standards und Gesetze wie dem europäischen AI ACT
nachweislich zuverlässig gestalten können, arbeitet das Flagship-Projekt
ZERTIFIZIERTE KI der Kompetenzplattform KI.NRW an konkreten Lösungen. So
entwickeln im Projekt die Wissenschaftler*innen des Fraunhofer IAIS
gemeinsam mit Partnern, unter anderem dem Deutschen Institut für Normung
(DIN) und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI),
standardisierbare Prüfverfahren »made in Germany«.

Auf der Hannover Messe 2022 erhalten Unternehmen am Stand des Landes
Nordrhein-Westfalen (Halle 11, Stand B13) konkrete Einblicke in das
Projekt ZERTIFIZIERTE KI. So veranschaulicht der Demonstrator »uncertAInty
explorer« das Prinzip der Unsicherheitsschätzung, mit welcher die Lücken
einer KI-Analyse sichtbar werden, etwa bei der Einschätzung von
Verkehrssituationen im Autonomen Fahren. »Bei hoch-automatisierten KI-
Entscheidungen ist es wichtig beurteilen zu können, wie sicher sich eine
KI mit ihrem Ergebnis ist. Konkret muss ein autonomes Fahrzeug zum
Beispiel Objekte und Menschen in seiner Umgebung zuverlässig erkennen
können, damit es angemessen darauf reagieren kann. Die
Unsicherheitsbewertung hilft hierbei zu messen, wie stark man der
Entscheidung des Systems vertrauen kann oder ob bestimmte Fallback-
Mechanismen aktiviert werden müssen«, erklärt Dr. Maximilian Poretschkin,
Leiter KI-Absicherung und -Zertifizierung am Fraunhofer IAIS und
Konsortialleiter des Projekts. Daneben könne das Verfahren auch in vielen
anderen Anwendungsbereichen sinnvoll sein, beispielsweise in einer
Fertigungsstraße zur Qualitätssicherung von Produkten, um dort Ausschuss
zu verringern und Qualitätseinbußen zu reduzieren.

Neben der technischen Umsetzung von Transparenz und Nachvollziehbarkeit in
KI-Technologien kommt es auch zunehmend darauf an, die Qualität,
Sicherheit und Zuverlässigkeit von KI-Systemen nachweisen zu können.
Hierfür entwickelt das Projekt ZERTIFIZIERTE KI entsprechende
Prüfverfahren, die Unternehmen bei der Entwicklung oder KI-Prüfer*innen
bei der Evaluation von KI-Anwendungen unterstützen. »Ein wesentlicher
Fokus unserer Forschung ist die Entwicklung von Prüfmethoden und
-Werkzeugen, um die Qualität von KI-Systemen unabhängig begutachten zu
können. Eine KI-Prüfung kann die korrekte und sichere Funktionsweise
sicherstellen und gleichzeitig das Vertrauen in und die Akzeptanz von KI-
Anwendungen fördern«, sagt Poretschkin. Das belege auch eine Studie des
Fraunhofer IAIS zum Einfluss von KI-Managementsystemen auf die
Vertrauenswürdigkeit Künstlicher Intelligenz, die im Oktober 2021
veröffentlicht wurde.

Mit kostenfreiem Ticket Experten-Vorträge vor Ort ansehen

Unter dem Motto »Let’s create the industry of tomorrow« findet die größte
deutsche Industriemesse vom 30. Mai bis 2. Juni 2022 auf dem Messegelände
in Hannover statt. Das Projekt ZERTIFIZIERTE KI lädt Interessierte mit
kostenfreien Fachbesuchertickets auf die Hannover Messe ein. Das
begleitende Vortragsprogramm wird größtenteils via Livestream online
übertragen. Interessierte sind besonders willkommen, die folgenden
Vorträge der Wissenschaftler des Fraunhofer IAIS zum Thema »Prüfgrundlagen
und Werkzeuge zum Nachweis der Vertrauenswürdigkeit von KI-Systemen« zu
besuchen:

Dienstag, 31. Mai, 11.00 bis 12.00 Uhr: Dr. Maximilian Poretschkin,
Fraunhofer IAIS, Gemeinschaftsstand Fraunhofer-Gesellschaft in Halle 5,
Stand A06

Donnerstag, 2. Juni, 12.40 bis 13.05 Uhr: Daniel Becker, Fraunhofer IAIS,
Tech Transfer Stage in Halle 2, Stand A60, inkl. Livestream

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PM Uneindeutigkeit der Wahrnehmung: Ambiger Alltag in „Sieranevada“ von Cristi Puiu (Rom 2015)

Filmvorführung und Vortrag von Bernhard Groß
Donnerstag, 09. Juni 2022, 16.00 Uhr
Filmstudio Glückauf, Rüttenscheider Str. 2, 45128 Essen

Film neigt zur unterschiedslosen Aufnahme; dem technischen Apparat ist
buchstäblich alles gleich gültig, was ihm vor die Linse kommt. Insofern
steckt im Medium Film per se eine Tendenz zur Uneindeutigkeit. Jeglicher
Ordnung, sei es der Handlung, der Erzählung, der Komposition, der Kohärenz
und Logik, steht im Film auch immer eine diese relativierende Unordnung
entgegen. Das spezifisch Politische des Films liegt in dieser
prinzipiellen Infragestellung von Ordnungen, die zur Eindeutigkeit
tendieren.

Ausgehend von diesen Überlegungen zum Verhältnis von Film und
Uneindeutigkeit analysiert der Jenaer Filmwissenschaftler Bernhard Groß,
wie der zeitgenössische rumänische Film sieranevada zwei verschiedene
Wahrnehmungsordnungen entwirft und die daraus entstehende Uneindeutigkeit
zum Möglichkeitsraum der Erfahrung der Zuschauenden entfaltet.

Der Film wird in gekürzter Fassung (ca. 2 Std.) in rumänischer
Originalsprache mit englischen Untertiteln gezeigt.

REFERENT
Bernhard Groß, Friedrich-Schiller-Universität Jena

MODERATION
Anja Schürmann, KWI

TEILNAHME & ANMELDUNG
Teilnahme nach Anmeldung bis zum 8. Juni 2022 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
oder unter https://www.uni-
due.de/forschungsgruppe_2600/filmunddiskussion.php.
Es besteht Maskenpflicht während der Veranstaltung.

ORGANISATION
Marcel Müllerburg, Koordinator der DFG-Forschungsgruppe 2600 Ambiguität
und Unterscheidung. Historisch-kulturelle Dynamiken

VERANSTALTER
Eine Veranstaltung der DFG-Forschungsgruppe 2600 Ambiguität und
Unterscheidung. Historisch-kulturelle Dynamiken in Kooperation mit dem
Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI)

Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist ein
interdisziplinäres Forschungskolleg für Geistes- und Kulturwissenschaften
in der Tradition internationaler Institutes for Advanced Study. Als
interuniversitäres Kolleg der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen
Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen arbeitet das
Institut mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern seiner
Trägerhochschulen und mit weiteren Partnern in NRW und im In- und Ausland
zusammen. Innerhalb des Ruhrgebiets bietet das KWI einen Ort, an dem die
Erträge ambitionierter kulturwissenschaftlicher Forschung auch mit
Interessierten aus der Stadt und der Region geteilt und diskutiert werden.
Derzeit stehen folgende Forschungsschwerpunkte im Mittelpunkt:
Kulturwissenschaftliche Wissenschaftsforschung, Kultur- und
Literatursoziologie, Wissenschaftskommunikation sowie ein „Lehr-Labor“.
Fortgesetzt werden außerdem die Projekte im Forschungsbereich
Kommunikationskultur sowie Einzelprojekte. www.kulturwissenschaften.de

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App gegen Sozialphobie und Cave-Syndrom

Für neues Gemeinschaftsprojekt der Goethe-Universität Frankfurt und der
Technischen Universität Dresden werden Teilnehmende gesucht.

FRANKFURT. Immer mehr Menschen leiden unter sozialen Ängsten. Nach
Beendigung der Kontakteinschränkungen der Corona-Pandemie erleben
paradoxerweise viele Menschen sogar eine Zunahme (gelegentlich bezeichnet
als „Cave-Syndrom“). Digitale Gesundheitsanwendungen verbreiten sich
allgemein immer mehr und könnten auch hierbei helfen, sind jedoch in den
wenigsten Fällen wissenschaftlich überprüft. An den Universitäten
Frankfurt und Dresden wurde eine App zur Behandlung von sozialen Ängsten
entwickelt, welche Betroffenen einen schnelleren Behandlungseinstieg
ermöglichen soll.

Menschen, die unter einer sozialen Angststörung leiden, befürchten, dass
das eigene Verhalten oder körperliche Reaktionen wie Schwitzen, Zittern
oder Erröten von anderen bemerkt und als peinlich bewertet werden.
Ausgelöst werden solche Befürchtungen durch soziale Situationen, in denen
das eigene Verhalten von anderen bewertet werden könnte (z. B. Essen oder
Trinken in der Öffentlichkeit, einen Vortrag halten) oder in denen
Kommunikation mit anderen Menschen stattfindet (z. B. Gespräche mit
Autoritätspersonen, Fremden oder Personen des anderen Geschlechts).
Betroffene erleben eine starke Angst vor und während solcher Situationen,
so dass sie diese nach Möglichkeit vermeiden. Das führt zu starken
Einschränkungen in den Bereichen Sozialleben, Partnerschaft und Beruf.

Für die bald startende Studie werden ab sofort Teilnehmende gesucht, die
unter sozialen Ängsten leiden. Im Rahmen der Studie kann die Mental-Health
App zur Behandlung der sozialen Angststörung kostenlos genutzt werden. Die
Studie beginnt am 1. Juli 2022. Die Teilnehmenden sollten mindestens 18
Jahre alt sein und sich zurzeit weder in psychopharmakologischer noch in
psychotherapeutischer Behandlung befinden. Da in der Studie eine
Smartphone-App evaluiert wird, ist der Besitz eines Smartphones eine
Voraussetzung für die Teilnahme. Zudem sollte es für die Interessierten
möglich sein, einen Erstgesprächs-Termin vor Ort in einem der beiden
Studienzentren Frankfurt am Main oder Dresden wahrzunehmen. Alle weiteren
Termine werden online stattfinden.

Wer Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich bei folgender Email-
Adresse anmelden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.rt.de

Weitere Informationen zur Studie und zur Anmeldung unter
<www.tinygu.de/angst> oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
frankfurt.de

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Was sind Geldklammern?

Geldklammer Symbolbild Quelle www.pexels.com/de-de/
Geldklammer Symbolbild Quelle www.pexels.com/de-de/

Die Frage, wie das liebe Geld zu transportieren ist, stellt sich eigentlich zu jedem Zeitpunkt. Nimmt man ein Portemonnaie oder greift man doch zur Geldklammer?

 

Was darf man sich unter Geldklammern vorstellen?

 

Geldklammern, wie hier unter https://hiswallet.de/geldklammern zu erwerben, dürften mit der Überlegung einhergegangen sein, welche Möglichkeiten es gäbe, das erste Papiergeld von a nach b zu tragen. Entsprechend einfach ist es auch, die Scheine der Breite nach in der Mitte entlang der Längsachse zu falten. Schon kann man eine Geldklammer nutzen und außerdem sieht sie auch noch edel aus.

 

Nachteile der Geldklammer

Unpraktisch ist nur, dass man kein Kleingeld zur Hand hat oder eben auf Kreditkarten verzichten muss. Hier würde sich dann doch eher die Geldbörse lohnen. Diese hingegen kommt mit ganz eignen Schwierigkeiten, da man hier nicht so einfach auf die Scheine zugreifen kann.

 

Am besten wäre logischerweise eine Geldbörse mit integrierter Klammer. Aber egal, ob in Kombination mit Portemonnaie oder einzeln: Eine solche Klammer ist mehr, als nur ein Stück Metall, das Geldscheine zusammenhält.

 

Materialien und Idee

 

Das geht schon bei den unterschiedlichen Materialien los, aus denen die Klammern gefertigt sein können. Minderwertige Metalle werden eher nicht verwendet. Stattdessen nutzt man wahlweise Gold oder (Sterling)Silber.

 

Hinzu kommt die Nutzung von anderen Stoffen, etwa Rindsleder, oder ähnlichem, um der Klammer ein noch edleres Aussehen zu verleihen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sie mit einer bunten Plakette zu personalisieren – oder eventuell sogar per Gravur.

Besonders die letztere Methode eignet sich, um männlichen Kumpels eine kleine Freude zu machen. Da nimmt man dann die Initialen und lässt sich einen guten Spruch einfallen. Dann wird es an den jeweiligen Auftraggeber übermittelt, der sich darum kümmert.

 

Und wie schon angemerkt: Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, also gleichzeitig die Souveränität besitzen, die Geldscheine ganz locker zu überreichen, ohne sie großartig entfalten zu müssen, gleichzeitig aber Kreditkarten oder Kleingeld mit sich nehmen will, der greift zu einer Kombi-Idee.


Wenn man zumindest zu dieser Idee greift, also Geldscheinklammer und ein Portemonnaie zu verwenden, ergibt daraus der Vorteil, dass man zwar mittelgroße Beträgt per Bargeld zahlen kann, dennoch die Erledigung größerer Kapitalbewegungen über die Kreditkarten passieren kann.

 

Vorsicht vor Datendieben.

 

Und da man immer auf seine Daten achten sollte, gilt es hier zu eruieren, ob das Kartenetui RFID-Shielded ist.

Was „RFID-Shielded“ ist? Nun – zunächst einmal müssen wir erklären, was RFID als solches ist. Hierbei handelt es sich um einen Begriff aus dem anglophonen Sprachraum. Er bedeutet nicht-abgekürzt „radio-frequency identification“. Dies heißt, dass die Möglichkeit besteht, per elektromagnetischer Wellen eine Identifizierung eines Chips vorzunehmen.

 

Dies kommt mit einem großen Vorteil daher, da so eine bargeldlose Bezahlung möglich ist. Man zieht den RFID-Chip einfach über das Auslesegerät – und fertig. Der Bezahlvorgang ist beendet.

 

Da allerdings nichts nur Vorteile hat, muss es entsprechende Nachteile geben. Und diese sind im vorliegenden Fall ziemlich gravierend. Es gibt immer irgendwelche Kriminelle, die niedere Absichten haben. Im Fall RFID sieht dies wie folgt aus:

Eine Gruppe von Leuten hat sich mit Lesegeräten ausgerüstet, welche sie natürlich nicht sichtbar am Körper tragen.

 

Passiert nun eine Person, welche über eine entsprechend-ausgerüstete Karte verfügt, die Kriminellen, so ist es einfach möglich, die Daten einzulesen und zu speichern. Hernach werden die Informationen für die eigenen Zwecke benutzt.

 

Daher erweisen sich RFID-shielded, also RFID-sichere, Kartenetuis als eine große Hilfe.

 

Fazit

Es ist egal, wie man an Geld gekommen ist, solange man nicht gegen Recht und Gesetz verstoßen hat, um es zu erhalten. Wenn man beispielsweise einfach nur geschickt gebörst und angelegt hat, spricht nichts dagegen, den Erfolg auch in der Brieftasche, respektive der Geldscheinklammer zu tragen. Und wer weiß, vielleicht sieht die Zukunft noch einmal ganz anders aus. Es könnte sein, dass wir dort, á la Star Trek komplett auf Geld verzichten – oder dass wir die bargeldlose Bezahlung auf ein ganz anderes Level angehoben haben. Vielleicht bezahlt man dann nur noch per Daumenabdruck.

 

 

 

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