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Update Migräneprophylaxe: Metaanalyse bestätigt Erfolg der CGRP-Rezeptoren

Das zunehmende Wissen über die Pathomechanismen der Migräne führte zur
Entwicklung kausaler Therapien mit Substanzen, die am sogenannten CGRP-
Rezeptor ansetzen oder CGRP blockieren, beispielsweise auch monoklonale
Antikörper zur Migräneprophylaxe. Eine große Metaanalyse [1] verglich
diese mit zwei häufig verwendeten Substanzen (Topiramat und
Botulinumtoxin) und bestätigte die gute Effektivität der Antikörper. Viele
Betroffene könnten künftig von der bereits zugelassenen Therapie
profitieren, gerade wenn andere Medikamente nicht ausreichend wirken oder
zu viele Nebenwirkungen haben.

In Deutschland leiden ca. 20 % der Frauen und 8 % der Männer an
wiederkehrenden Migräneattacken [2]. Die Folgen dieser chronischen,
neurovaskulären Erkrankung betreffen viele Bereiche des täglichen Lebens:
Migräne ist nicht nur eine der häufigsten Ursachen für Krankschreibungen
am Arbeitsplatz, sondern sie kann insbesondere das Familien-, aber auch
das gesellschaftliche Leben stark einschränken. Unterschieden wird
zwischen episodischer Migräne (≤14 Kopfschmerztage/Monat) und chronischer
Migräne (>14 Tage/Monat). Die Akuttherapie erfolgt oral mit sogenannten
nichtsteroidalen Analgetika, darunter freiverkäufliche Schmerzmittel wie
z.B. ACC, Diclofenac oder Ibuprofen, bei Nichtansprechen mit sogenannten
Triptanen (Migränemedikamenten), ggf. kombiniert mit Medikamenten, die
gegen Übelkeit und Erbrechen wirken (sogenannte Antiemetika). Bei zu
häufigen Attacken wird eine Prophylaxe empfohlen, bislang beispielsweise
mit Betablockern, Kalziumantagonisten wie Flunarizin, Valproat,
Amitriptylin oder Topiramat. Bei chronischer Migräne sind Topiramat oder
Botulinumtoxin Typ A am wirksamsten. Zu den Nachteilen oraler Substanzen
gehören, dass die Einnahme oft vergessen wird, sowie die relativ häufigen
Nebenwirkungen, die eine schlechte Therapietreue begünstigen [3].

Einer der größten Fortschritte in der Migräneforschung der letzten
Jahrzehnte war die Entdeckung, dass das Neuropeptid CGRP („Calcitonin Gene
related Peptide“) bei der Pathophysiologie der Migräne eine wichtige Rolle
spielt [4]. CGRP wird bei Migräneattacken von Nervenzellen freigesetzt und
wirkt gefäßerweiternd (vasodilatatorisch) sowie entzündungsfördernd
(inflammatorisch). Bei chronischer Migräne ist der CGRP-Wert im Blut
erhöht. Die Erforschung des Mechanismus des CGRP bei der Migräne führte
zur Entwicklung der CGRP-Rezeptor-Antagonisten, der neuen Substanzklasse
der Gepante, sogenannte „small molecules“, die oral zur Akutbehandlung und
Prävention der Migräne geeignet sind. Gepante blockieren den CGRP-
Rezeptor, so dass CGRP nicht mehr an Blutgefäßen „andocken“ und Symptome
auslösen kann. Speziell für die Migräneprophylaxe wurden außerdem
monoklonale Antikörper gegen CGRP oder den CGRP-Rezeptor entwickelt, die
sich in großen placebokontrollierten Studien sowohl als wirksam als auch
verträglich erwiesen [5, 6]. Die Besonderheit, dass monoklonale Antikörper
nur intravenös oder subkutan (monatlich) verabreicht werden können, ist
insofern von Vorteil, da die Einnahme nicht vergessen werden kann [3].

Eine große Metaanalyse [1] aus Innsbruck verglich nun die Wirksamkeit der
drei am häufigsten verschriebenen migräneprophylaktischen Medikamente,
Topiramat, Botulinumtoxin Typ A und monoklonale CGRP-Antikörper. Dabei
wurden placebokontrollierte, randomisierte Studien bis März 2020
einbezogen, die Ansprechraten von mindestens 50% berichteten. Diese war
definiert als der Anteil der Teilnehmenden, die berichteten, dass sich die
Häufigkeit der Migräneattacken bzw. der mittleren Zahl monatlicher
Migränetage mindestens halbiert hatte. Ausgeschlossen wurden Studien, die
keine Angaben zu den Ansprechraten machten, in denen die Medikamenten-
Allokation unklar oder die Studienqualität insgesamt unzureichend war. Das
primäre Outcome der Metaanalyse waren Ansprechraten von 50% oder mehr. Die
„odds ratios“ (ORs) wurden gepoolt berechnet. Von 6.552 identifizierten
Publikationen waren entsprechend den Einschlusskriterien schließlich 32
für die Metaanalyse geeignet. Studien zu monoklonalen Antikörpern
(Eptinezumab, Erenumab, Fremenezumab und Galcanezumab) umfassten insgesamt
13.302 Patientinnen und Patienten; hier lag die gepoolte OR gegenüber
Placebo für eine 50%-Response-Rate bei 2,3.

Die Ergebnisse: Topiramat erhielten 1.989 Teilnehmende und das Medikament
erwies sich als noch etwas effektiver als die Antikörper (OR 2,7).
Botulinumtoxin Typ A (2.472 Teilnehmende) hingegen war vermeintlich nur
halb so wirksam (OR 1,28). Dies lag wahrscheinlich daran, dass auch
Studien mit Patientinnen und Patienten mit episodischer Migräne
berücksichtigt wurden, obwohl Botulinumtoxin A nur bei chronischer Migräne
wirksam ist. Die Abbruchrate bei den Studienteilnehmenden betrug bei
monoklonalen Antikörpern 5,1%, bei Topiramat 29,9% und bei Botox 3,4%.

„Topiramat zeigte zwar rein zahlenmäßig die größte Effektivität, hatte
aber mit fast 30% auch die bei Weitem höchste Rate an Therapieabbrüchen“,
kommentiert Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Essen, Pressesprecher
der DGN. „Betrachtet man das Nutzen-Risiko-Profil, schneiden die
monoklonalen Antikörper am besten ab, die derzeit aber nur bei
Therapieresistenz gegenüber den anderen verfügbaren Therapien vergütet
werden.“

Gleichzeitig betont der Experte die Bedeutung der nicht-medikamentösen,
multidisziplinären Verfahren in der Migräneprophylaxe, die auch Eingang in
die Leitlinien gefunden haben. Besonders geeignet seien beispielsweise die
kognitive Verhaltenstherapie, Entspannungstechniken, Biofeedback,
Stressmanagement sowie regelmäßige sportliche Betätigung.

[1] Frank F, Ulmer H, Sidoroff V et al. CGRP-antibodies, topiramate and
botulinum toxin type A in episodic and chronic migraine: A systematic
review and meta-analysis. Cephalalgia 2021 Oct; 41 (11-12): 1222-1239
doi: 10.1177/03331024211018137. Epub 2021 Jun 15.
[2] https://dgn.org/leitlinien/ll-030-057-2018-therapie-der-
migraeneattacke-und-prophylaxe-der-migraene/
[3] Diener HC. CGRP-targeted drugs for migraine: still many uncertainties.
Lancet Neurol 2022 Mar; 21 (3): 209-210  doi:
10.1016/S1474-4422(21)00468-3. Epub 2022 Jan 31.
[4] Goadsby PJ, Edvinsson L, Ekman R. Release of vasoactive peptides in
the extracerebral circulation of humans and the cat during activation of
the trigeminovascular system. Ann Neurol 1988; 23: 193-196
[5] VanderPluym JH, Halker Singh RB, Urtecho M et al. Acute treatments for
episodic migraine in adults: a systematic review and meta-analysis. JAMA
2021; 325: 2357-2369
[6] Ray JC, Kapoor M, Stark RJ et al. Calcitonin gene related peptide in
migraine: current therapeutics, future implications and potential off-
target effects. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2021; 92: 1325-1334

Pressekontakt
Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
c/o Dr. Bettina Albers, albersconcept, Jakobstraße 38, 99423 Weimar
Tel.: +49 (0)36 43 77 64 23
Pressesprecher: Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Essen
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
sieht sich als wissenschaftliche Fachgesellschaft in der
gesellschaftlichen Verantwortung, mit ihren fast 11.000 Mitgliedern die
neurologische Krankenversorgung in Deutschland zu sichern und zu
verbessern. Dafür fördert die DGN Wissenschaft und Forschung sowie Lehre,
Fort- und Weiterbildung in der Neurologie. Sie beteiligt sich an der
gesundheitspolitischen Diskussion. Die DGN wurde im Jahr 1907 in Dresden
gegründet. Sitz der Geschäftsstelle ist Berlin. www.dgn.org

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Nimet Seker - Professorin für Textwissenschaft am Berliner Institut für Islamische Theologie ernannt

“Frauenperspektiven in der islamischen Theologie stärken“

Dr. Nimet Seker wurde als Professorin für Textwissenschaften (Koran und
Hadith) an das Berliner Institut für Islamische Theologie (BIT) berufen.
Mit der Besetzung der sechsten Professur ist das Professor:innenteam
komplett.

Nimet Seker wird am Berliner Institut für Islamische Theologie ihre
textwissenschaftlichen Forschungs- und Lehrschwerpunkte weiterführen. Der
Fokus wird dabei auf den beiden thematischen Säulen geschlechterbezogene
sowie geschlechteregalitäre Textwissenschaften und die historisch-
kritische Rekonstruktion des Offenbarungsumfelds des Korans aus
materiellen Zeugnissen sowie frühislamischen Überlieferungen (Hadithen)
liegen. Hierfür sind derzeit mehrere Forschungsvorhaben sowie
internationale Kooperationen in Vorbereitung.

Der Direktor des BIT Prof. Dr. Serdar Kurnaz freut sich, dass Frau Dr.
Nimet Seker als Professorin für Textwissenschaft gewonnen werden konnte.
„Durch ihre jahrelange Erfahrung in der Islamischen Theologie und ihren
Forschungsschwerpunkten, die über die Textwissenschaften hinausgehen, wie
etwa ihre Studien zur feministischen Theologie, verstärkt sie nicht nur
das Team des BIT, sondern verleiht ihr eine Tiefe in der Profilschärfung
und trägt maßgeblich dazu bei, die Islamische Theologie in der gesamten
Breite zu vertreten“.
Nimet Seker studierte Islamwissenschaften, Germanistik und Ethnologie an
der Universität zu Köln. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als
Redakteurin und Journalistin für überregionale Medien. Ihre Promotion mit
Schwerpunkt auf Koranexegese und Koranwissenschaften schloss sie 2017 an
der Goethe-Universität Frankfurt am Main ab. Nach der Post-Doc-Phase mit
mehreren Gastdozenturen in der Schweiz und Vertretungsprofessuren unter
anderem an der Humboldt-Universität zu Berlin wurde sie an der Goethe-
Universität Frankfurt am Main im Fach Islamische Studien habilitiert.

Nimet Seker: „Ich freue mich sehr darauf, das BIT künftig mit prägen zu
dürfen und damit einen konstruktiven Beitrag zur Entwicklung des Fachs
Islamische Theologie in Deutschland zu leisten. Ich bin davon überzeugt,
dass Frauen und weibliche Perspektiven die Zukunft des Islams, sowohl in
Wissenschaft als auch in Gesellschaft, maßgeblich mitgestalten werden. Ich
beteilige mich selber aktiv daran, die geschlechterbezogene Forschung und
Lehre am BIT weiter auszubauen und damit Frauenperspektiven in der
islamischen Theologie insgesamt zu stärken.“

Im Sommersemester kann die Lehre nun ohne Vertretungs-professuren
grundständig vom BIT selbst angeboten werden. Zum BIT gehören der
Lehrstuhl für Islamisches Recht (Prof. Dr. Serdar Kurnaz) außerdem der
Lehrstuhl für Islamische Religionspädagogik und Praktische Theologie
(Prof. Dr. Tuba Isik), die Juniorprofessur Islamische Glaubensgrundlagen,
Philosophie und Ethik (Prof. Dr. Mira Sievers) sowie zwei vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Professuren, zum
einen für Islamische Ideengeschichte der postklassischen Periode (Prof.
Dr. Mohammad Gharaibeh), zum anderen die Juniorprofessur für Vergleichende
Theologie in islamischer Perspektive (Prof. Dr. Ufuk Topkara).
Das BIT nahm im Wintersemester 2019/20 den Studienbetrieb an der Humboldt-
Universität zu Berlin auf. Die aktuelle Zahl der Studierenden liegt bei
180, die als Mono- und Kombibachelorstudierende im Fach Islamische
Theologie in der Hannoverschen Straße und in den letzten Semestern
überwiegend online studierten. Zudem kann Islamische Theologie innerhalb
des Bachelors Bildung an Grundschulen studiert werden.

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Projekt zeigt Erinnerungsorte in Hamburg: Geflüchtete Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus der ehemaligen DDR gesucht!

Das Projekt „Orte der (Un-)Sichtbarkeit“ an der Universität Hamburg sucht
Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die aus der ehemaligen DDR nach Hamburg
geflohen sind und über ihre Zeit des Ankommens in Hamburg berichten
möchten. Aus den Interviews entsteht ein digitaler Stadtrundgang für junge
Menschen zu persönlichen Erinnerungsorten.

Die Geschichte der DDR ist jenseits der ehemaligen deutsch-deutschen
Grenze nahezu unsichtbar. Auch Hamburg hat bis heute keine
Erinnerungsorte, die an die Flucht aus der DDR erinnern. Dabei ist die
Stadt voll persönlicher Orte, mit denen Menschen, die aus der DDR
geflüchtet sind, Erinnerungen verbinden.

Die Initiatorinnen und Initiatoren des Projektes „Orte der
(Un-)Sichtbarkeit“ – eine Kooperation des Arbeitsfeldes Public History der
Universität Hamburg und der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
– begeben sich zusammen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen auf die Suche
nach ihnen.

Gesucht werden Menschen, die vor 1990 aus der ehemaligen DDR geflohen
sind, ausgebürgert wurden oder erfolgreich einen Ausreiseantrag gestellt
haben. Das Projektteam möchte Interviews mit den Zeitzeuginnen und
Zeitzeugen führen, aus denen ein digitaler Stadtrundgang durch Hamburg
entsteht, der sich insbesondere an junge Menschen richtet.

Jan Krawczyk, Projektmitarbeiter an der Universität Hamburg, betont: „Uns
ist bewusst, dass viele Menschen ihrer eigenen Geschichte leider keine
große Bedeutung zuschreiben. Doch aus unserer Arbeit mit jungen Menschen
wissen wir, dass es ein großes Interesse an den Erinnerungen und
Erfahrungen gibt. Wir wollen miteinander und voneinander lernen.“

„Welche Orte in Hamburg haben für Sie eine besondere Bedeutung? An welchen
Orten haben Sie das erste Mal das Gefühl gehabt, angekommen zu sein?
Welche Emotionen verbinden Sie mit ihnen? Wir wollen persönliche
Erinnerungen sichtbar machen, weil diese dazu beitragen können, Orte
unseres Alltags mit anderen Augen zu betrachten“, sagt
Projektkoordinatorin Theresa Hertrich.

Interessierte können sich bis zum 31. Mai 2022 per E-Mail
(theresa.hertrich@uni-hamburg.de, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.), Telefon
(0176 51842033) oder via Twitter (@unsichtbareOrte) beim Projektteam
melden.

Das Projekt „Orte der (Un-)Sichtbarkeit“ wird im Programm „Jugend
erinnert“ gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur
und Medien sowie der „Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur“.

Weitere Informationen und ein Videoaufruf finden sich auf der
Projektwebseite.

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Zwei neue Bewerbungsrunden für Gründer*innen: Berliner Startup- und REACT Startup-Stipendium

Junge Gründer*innen können sich ab sofort um einen Platz in den
Stipendienprogrammen „Berliner Startup Stipendium“ und „REACT Startup
Stipendium“ an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) bewerben.

Das „Berliner Startup Stipendium“ richtet sich an Gründer*innen mit
Geschäftsideen für gesellschaftliche, ökonomische und ökologische
Probleme. Gefördert werden Gründer*innen-Teams von mindestens zwei bis
maximal drei Personen. Der monatliche Zuschuss beträgt 2.000 € pro Person
für sechs Monate (mit der Option auf Förderverlängerung um weitere sechs
Monate).

Für das „REACT Startup Stipendium“ sind innovative Gründungsideen für die
Gesundheitswirtschaft gefragt. Ziel ist ein erfolgreicher Markteintritt
und die Sicherung einer Folgefinanzierung.
Die Förderung richtet sich ebenfalls an Gründer*innen-Teams mit mindestens
zwei bis maximal drei Personen. Der monatliche Zuschuss beträgt 2.000 €
pro Person für neun Monate (mit der Option auf Verlängerung der Förderung
bis zu weiteren sechs Monaten). Das Projekt wird in Kooperation mit der
HWR Berlin durchgeführt.

Die Bewerbungsfrist im Berliner Startup Stipendium endet am 10. April 2022
und für REACT am 17. April 2022

Die Bewerber*innen sollten ein erstes Gründungskonzept vorlegen können und
sich mit ihrem Vorhaben in der Vorbereitungsphase zum Erreichen des
Markteintritts befinden. Voraussetzung für die Bewerbung ist u.a. ein
Erstgespräch mit den Gründercoaches des BHT Startup Hub. Die Förderung
beginnt jeweils am 1. Juli 2022.

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