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EU-Kommissar Frans Timmermans eröffnet die Konferenzwoche der Leuphana

EU-Kommissar Frans Timmermans  Georges Boulougouris
EU-Kommissar Frans Timmermans Georges Boulougouris

NEW DEAL: Green and Colourful - 15. Leuphana Konferenzwoche
Die 15. Leuphana Konferenzwoche lädt unter dem Titel „NEW DEAL: Green and
Colourful“ vom 1. bis zum 4. März dazu ein, einen neuen
Gesellschaftsvertrag in Zeiten der Verunsicherung auszuloten. Im Zentrum
steht die Frage, wie ein europäischer Aufbruch gelingen könnte, der
Klimaschutz mit sozialer Gerechtigkeit, ökonomischer Vernunft und dem
Respektieren der Menschenrechte verbindet. Wegen der Corona-Pandemie
richtet das Leuphana College die Konferenzwoche auch in diesem Jahr
digital aus.

Für rund 1.300 Studierende ist die Konferenzwoche der Abschluss ihres
ersten Semesters an der Leuphana Universität Lüneburg. Mit namhaften
Gästen aus ganz Deutschland diskutieren sie über Erdpolitik und die
Zukunft der europäischen Demokratie. Die Eröffnung am 1. März um 16:30 Uhr
übernimmt Frans Timmermans, Exekutiv-Vizepräsident der EU-Kommission und
verantwortlich für den europäischen Klimaschutz. Zu den weiteren Gästen
der Konferenzwoche gehören der Schriftsteller Navid Kermani, die
Sozialunternehmerin des Jahres Henrike Schlottmann, die Rapperin und
Linguistin Reyhan Şahin, der Migrationsforscher und Erfinder des „EU-
Türkei-Deals“ Gerald Knaus, die Außenpolitik-Expertin und Feministin
Kristina Lunz sowie der Klima- und Meeresforscher Stefan Rahmstorf.

Die zweite digitale Konferenzwoche spürt den drängendsten Fragen der
Zukunft Europas nach und lädt zur Teilnahme an den öffentlichen
Livestreams ein. „Wir haben ein Programm vorbereitet, das für Bürger:innen
ebenso reizvoll ist wie für die Studierenden. Ein besonderer Höhepunkt
wird das Utopie-Studio am 1. März um 19 Uhr sein“, berichtet
Konferenzleiter Sven Prien-Ribcke. Die Transformationsforscherin Maja
Göpel empfängt dann den Juristen und Bürgerrechtler Bijan Moini, um über
neue Grundrechte für Europa und die Initiative „JEDER MENSCH“ zu sprechen.
Das Utopie-Studio zeigt auch die Filmpremiere „Der Gegenwart aufs Dach
steigen“ – ein Rückblick auf die Utopie-Konferenz im Sommer 2021- mit
Impulsen von Ex-Siemens-Chef Joe Kaeser, der Philosophin Eva von Redecker,
dem Wissenschaftsjournalisten Eckhart von Hirschhausen und der CDU-
Vordenkerin Diana Kinnert. Alle Livestreams werden öffentlich auf
http://www.leuphana.de/konferenzwoche zur Verfügung stehen.

Die Live-Sendung „Zukunftsstadt-Magazin“ ist inzwischen zu einem festen
Bestandteil der Konferenzwoche geworden. Am 2. März um 19 Uhr meldet sich
der Leuphana-Nachhaltigkeitsforscher Daniel Lang direkt vom Campus, um
gemeinsam mit lokalen Akteuren und Expert*innen über die Lüneburger
Zukunftsstadt zu berichten. Zu den Gästen gehören die Demokratie-
Aktivistin Marina Weisband, die neue Chefin des Lüneburger Stadtmarketings
Gitte Lansmann und Jan Orthey, Geschäftsführer der Buchhandlung Lünebuch.

Einen Überblick über die zahlreichen Programmpunkte bieten die
Veranstalter im Internet unter: http://www.leuphana.de/konferenzwoche

Höhepunkte im Konferenzprogramm
NEW DEAL: GREEN AND COLOURFUL
Eröffnung u.a. mit Frans Timmermans [Exekutiv-Vizepräsident der EU-
Kommission und Klima-Kommissar]
// Dienstag, 1. März 2022 | 16:30 – 17:30 Uhr

DER ZUKUNFT AUFS DACH STEIGEN
Utopie-Studio mit der Filmpremiere zur Utopie-Konferenz 2021 und
Gesprächen zu europäischen Grundrechten und einer Neuen Ländlichkeit u.a.
mit MAJA GÖPEL [Transformationsforscherin] & BIJAN MOINI [Jurist &
Bürgerrechtler]
// Dienstag, 1. März 2022 | 19:00 – 20:15 Uhr

JEDER SOLL VON DA, WO ER IST, EINEN SCHRITT NÄHER KOMMEN
Studio-Gespräch mit NAVID KERMANI [Schriftsteller und Reporter]
// Mittwoch, 2. März 2022 | 16:30 – 17:30 Uhr

WISSENSCHAFT TRÄGT VERANTWORTUNG: WAS LERNEN WIR AUS DER PANDEMIE FÜR DEN
KLIMASCHUTZ?
Studio-Gespräch mit KATHARINA FEGEBANK [Zweite Bürgermeisterin und
Wissenschaftssenatorin Hamburgs] und STEFAN RAHMSTORF [Klima- und
Meeresforscher]
// Donnerstag, 3. März 2022 | 16:30 – 17:30 Uhr

Alle Livestreams können auf http://www.leuphana.de/konferenzwoche verfolgt
werden.

Hintergrund: Die Konferenzwoche und das Leuphana Semester
Auf der Konferenzwoche stellen die Studierenden ihre Projektarbeiten aus
dem ersten Studiensemester vor. In gut 50 verschiedenen Projektseminaren
entwickelte der akademische Nachwuchs gemeinsam mit den Lehrenden mehr als
300 Programmpunkte. Deren Spektrum reicht von Podiumsdiskussionen über
Workshops bis zu einzelnen Präsentationen. Renommierte Gäste aus Politik,
Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft treten in einen Dialog mit den
Studierenden und geben Einblicke in ihre Arbeit.
Die Konferenzwoche bildet den Abschluss des Leuphana Semesters. Es folgt
einem in Deutschland besonderen interdisziplinären Konzept. Die vier
Module „Wissenschaft transformiert: verantwortliches Handeln“,
„Wissenschaft problematisiert: kritisches Denken“, „Wissenschaft
produziert: methodisches Wissen“ und „Wissenschaft hat Grenzen“ vermitteln
den Studierenden einen Einstieg in die Wissenschaft. Sie erhalten
Einblicke in andere Fachbereiche, setzen sich mit unterschiedlichen
Sichtweisen auseinander und erlernen so die Grundlagen des
wissenschaftlichen Arbeitens. Schwerpunkt der Konferenzwoche ist
alljährlich das Thema „nachhaltige Entwicklung“.

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Wissenschaft an der Bahnsteigkante

Wimmelbild am Bahnhof der Wissenschaften  Matthias Heyde
Wimmelbild am Bahnhof der Wissenschaften Matthias Heyde

Die Humboldt-Universität lädt zu Führungen durch ihre Ausstellung im
U-Bahnhof Unter den Linden ein.
Die Wimmelbilder der Illustratorin Nele Brönner am U-Bahnhof Unter den
Linden zeigen, wie tief der Mensch in die Natur eingreift. Auf
künstlerische Weise thematisieren ihre Bilder die zentralen
Forschungsprojekte der Wissenschaftler:innen der Humboldt-Universität zu
Berlin (HU) und präsentieren die Wechselwirkungen zwischen Mensch und
Natur im Anthropozän. Ab 20. März 2022 bietet die HU geführte Touren zu
ihrer Ausstellung im „Bahnhof der Wissenschaften“ an. In einer
einstündigen Führung gehen Studierende gemeinsam mit dem Publikum auf
Entdeckungsreise durch die Umwelten des Anthropozän und entschlüsseln die
Forschungsthemen hinter den Bildern.
Die Führungen finden jeden dritten Sonntag im Monat und auf Anfrage statt.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

U-Bahnhof Unter den Linden: Bahnhof der Wissenschaften

Der U-Bahnhof Unter den Linden wurde als „Bahnhof der Wissenschaften“ am
04.12.2020 eröffnet. Die Hintergleis-Ausstellung zeigt Wimmelbilder und
Wortwolken zu sechs Umwelten unseres geologischen Zeitalters. Die
Wimmelbilder sind 6,20 mal 1,80 Meter groß und umfassen 669 Begriffe sowie
258 Bildelemente.

Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Humboldt-Universität zu
Berlin, der Schiel-Projektgesellschaft, des Studios TheGreenEyl, des Büros
für prekäre Konzepte und der Illustratorin Nele Brönner und wurde nach
einer Entscheidung/im Auftrag des Berliner Senats entwickelt. Sie ist Teil
der Initiative „Open Humboldt“, die den Austausch zwischen Wissenschaft
und Gesellschaft fördert.

Termine

Sonntag, 20.03.2022, 11 Uhr
Führung: Der Mensch im Anthropozän
U-Bahnhof Unter den Linden

Sonntag, 17.04.2022, 11 Uhr
Führung: Der Mensch im Anthropozän
U-Bahnhof Unter den Linden

Sonntag, 15.05.2022, 11 Uhr
Führung: Der Mensch im Anthropozän
U-Bahnhof Unter den Linden

Arten der Pressemitteilung:
Buntes aus der Wissenschaft

Sachgebiete:
Umwelt / Ökologie

Weitere Informationen finden Sie unter
https://open-humboldt.de/de/projects/bahnhof-der-wissenschaften

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Warnung vor Säuglingsnahrung aus den USA

Zusammenhang mit Infektionen nicht ausgeschlossen

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt
vor dem Verzehr von Säuglingsnahrung in Pulverform der Marke „Abbott“.
Eine Kontamination mit Salmonellen und Cronobacter sakazakii kann nach
Einschätzung der zuständigen FDA nicht ausgeschlossen werden. Betroffen
sein können bestimmte Produkte des Herstellers Abbott Nutrition, die in
dessen Werk in Strugis, Michigan, hergestellt wurden. Es handelt sich um
die Produkte Similac, Alimentum und EleCare-Pulvernahrung in 400g-
Einheiten.

Das BVL bezieht sich bei seiner Warnung auf eine öffentliche Mitteilung
der amerikanischen Behörde für Lebensmittel und Arzneimittel (U.S. Food
and Drug Administration, FDA), welche im Zusammenhang mit
Verbraucherbeschwerden über Infektionen mit Cronobacter sakazakii und
Salmonella Newport in den USA stehen. In all diesen Fällen soll
Säuglingsnahrung des Herstellers Abbott Nutrition´s verzehrt worden sein.
Dabei kam es in der Folge zu fünf Krankenhausaufenthalten. In zwei Fällen
hat die Infektion möglicherweise zum Tod der Kinder geführt. Die
Untersuchungen der amerikanischen Behörde dauern an.

Die FDA hat Verbraucherinnen und Verbraucher darauf hingewiesen, die
Produkte Similac, Alimentum oder EleCare Säuglingsnahrung in Pulverform
nicht zu verwenden, wenn die ersten beiden Ziffern der Chargennummer mit
22 bis 37 beginnen, die Angaben K8, SH oder Z2 enthalten und ein
Mindesthaltbarkeitsdatum ab dem 01. April 2022 angegeben ist.

Derzeit liegen keine Hinweise vor, dass die betroffenen Produkte auch nach
Deutschland geliefert wurden. Es besteht allerdings die Möglichkeit, dass
Verbraucherinnen und Verbraucher die Produkte online bestellen oder aber
durch Aufenthalte im Ausland erworben haben könnten.

Eine Kontamination von Säuglingsnahrung mit Cronobacter sakazakii und
Salmonellen kann bei Säuglingen zu schweren Erkrankungen führen, die in
seltenen Fällen tödlich verlaufen können.

Die gesamte Lebensmittelwarnung können Sie unter
https://www.lebensmittelwarnung.de/bvl-lmw-de/detail/lebensmittel/78870
abrufen.

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„Brahms in 125 Sekunden“ – Lübecker Brahms-Institut zeigt neue Reihe Kurzvideos

Am 3. April jährt sich der Todestag von Johannes Brahms (1833–1897) zum
125. Mal. Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) hat zu
diesem Anlass Minivideos unter dem Motto „Brahms in 125 Sekunden“
vorbereitet, die besondere Momente aus Leben und Werk des berühmten
Komponisten vorstellen.

Sieben Kurzvideos spiegeln in je 125 Sekunden die Persönlichkeit von
Johannes Brahms. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts und
Professor für Musikwissenschaft an der MHL würdigt den 125. Todestag von
Johannes Brahms als bedeutenden Gedenktag: „‚Brahms in 125 Sekunden‘
stellt unbekanntere Seiten des Komponisten vor. Mit persönlicher Neugier
und liebevollem Blick auf Brahms decken die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des Instituts Aspekte auf, die uns Persönlichkeit und Werk des
Komponisten näherbringen.“ Die Beiträge werfen Schlaglichter unter anderem
auf den jungen Norddeutschen, auf die verlegerische Auseinandersetzung um
das „Wiegenlied“ und das „Deutsche Requiem“ sowie auf die kritisch-
humorvolle Selbstinszenierung des alternden Musikers.

Die Videoreihe ist gleichzeitig der Countdown zum diesjährigen Brahms-
Festival an der MHL, das unter dem Motto „Fantastisch“ vom 6. bis zum 15.
Mai mit einem Themenschwerpunkt zu E.T.A. Hoffmann stattfindet. 33
Konzerte laden an verschiedenen Spielstätten in Lübeck und Region ein, in
die Zauberwelt der Romantik einzutauchen. Zum Festivalauftakt eröffnet das
Brahms-Institut am Samstag, 7. Mai um 15 Uhr seine neue Ausstellung „Der
junge Brahms – Zwischen Natur und Poesie“. Die Schau in der Villa Brahms
nimmt den jungen romantischen ‚Feuerkopf‘ in den Blick, dessen Frühwerk
von literarischen Einflüssen ebenso geprägt ist wie von seiner großen
Liebe zur Natur.
Die Videoreihe „Brahms in 125 Sekunden“ startet am Sonntag, 3. April um 12
Uhr. An den folgenden Sonntagen geht jeweils um 12 Uhr ein neuer Beitrag
online, der über die Institutswebsite www.brahms-institut.de oder im MHL-
Streaming www.mh-luebeck.de abgerufen werden kann.

Johannes Brahms war einer der einflussreichsten Komponisten des 19.
Jahrhunderts. Sieht man von der Oper ab, hat der in Hamburg geborene
Komponist in allen musikalischen Gattungen exemplarische Werke geschaffen.
Zu den bekanntesten gehören neben den vier Sinfonien das „Deutsche
Requiem“, die „Ungarischen Tänze“ und das Wiegenlied „Guten Abend, gut
Nacht“. Das Brahms-Institut an der MHL ist ein internationales Kompetenz-
und Dokumentationszentrum rund um den Komponisten. Die neue Ausstellung
„Der junge Brahms – zwischen Natur und Poesie“ ist vom 7. Mai bis zum 17.
Dezember jeweils mittwochs und samstags von 14 bis 18 Uhr in der Villa
Brahms (Jerusalemsberg 4) zu sehen, der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen zum Brahms-Festival sind unter www.brahms-
festival.de abrufbar.

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