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Wie kann Konsum zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz in Europa beitragen?

• Prof. Dr. Daniela Ludin und Prof. Dr. Wanja Wellbrock als Expertise-Team
beim Bürgerdialog des Bundesministeriums der Justiz und für
Verbraucherschutz über nachhaltigen Konsum am 24. und 25. November 2021

Im Rahmen eines Bürgerdialogs zu nachhaltigem Konsum hat das
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz am 24. und 25.
November 2021 den digitalen Austausch mit der Bürgerschaft gesucht.

Prof. Dr. Daniela Ludin und Prof. Dr. Wanja Wellbrock, beide tätig an der
Hochschule Heilbronn, waren neben Prof. Dr. Christa Liedtke vom Wuppertal
Institut sowie Till Behnke, Gründer von Betterplace.org und Nebenan.de,
als Fachkundige eingeladen.

Ziel der Veranstaltung war es, mit Bürgerinnen und Bürgern aus
unterschiedlichen gesellschaftlichen Zusammenhängen in den Austausch über
Zukunftsfragen zu kommen. Was sind Erwartungen der Gesellschaft an die
Politik im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz? Welchen Einfluss
hat nachhaltiger Konsum darauf? Welche konkreten Handlungsempfehlungen
können zum Thema nachhaltiger Konsum erarbeitet werden, die in den
Konferenzprozess einfließen?

Der Bürgerdialog war Teil der "Konferenz zur Zukunft Europas“, auf welcher
Anliegen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger zu Europa gesammelt werden
sollten.
Die beiden Hochschulprofessoren sind durch ihre Tätigkeit an der
Hochschule bestens im Thema verankert.

„In unserem Studiengang Nachhaltige Beschaffungswirtschaft versuchen wir,
im Bereich des unternehmerischen Einkaufs und Konsums Kenntnisse zu
Nachhaltigkeitsstrategien und -ansätzen zu vermitteln“, erläutert Prof.
Wellbrock. „Der Bürgerdialog war eine interessante Erfahrung und wichtige
Diskussionserweiterung zu diesem Thema“, ergänzt Prof. Ludin. „Ein
durchaus spannendes Format auch für zukünftige Hochschulveranstaltungen.“

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Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit ca. 8.200 Studierenden ist die Hochschule Heilbronn eine der größten
Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Ihr
Kompetenz-Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und
Informatik. An vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Künzelsau
und Schwäbisch Hall bietet die Hochschule mehr als 50 Bachelor- und
Masterstudiengänge an. Die Hochschule pflegt enge Kooperationen mit
Unternehmen aus der Region und ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis
sehr stark vernetzt.

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Chinesische Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts - Vortrag Professor Wang Hui, Tsinghua-Universität, am 11. Dezember

Forschungen zu Fragen der chinesischen Geistesgeschichte des 20.
Jahrhunderts stehen im Mittelpunkte eines digitalen Vortrags des
Philosophen, Soziologen und Literaturwissenschaftlers Prof. Dr. Wang Hui
von der Tsinghua-Universität am 11. Dezember. Die Veranstaltung ist Teil
der digitalen Vortragsreihe „Chinese Perspectives: China and the World
through the Eyes of Scholars“, organisiert vom Konfuzius-Institut an der
Freien Universität Berlin und dem Konfuzius-Institut Metropole Ruhr. Die
Vorlesung wird auf Englisch gehalten und beginnt um 12 Uhr. Die Teilnahme
ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen
unter: www.konfuziusinstitut-berlin.de

In der digitalen Vortragsreihe "Chinese Perspectives: China and the World
through the Eyes of Scholars" stellen führende chinesische
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Positionen zu aktuellen
Fragen und Entwicklungen in China und der Welt vor. Durch Vorträge und die
Möglichkeit zu direktem Austausch und Diskussion ist es das Ziel der
Initiatorinnen und Initiatoren, in internationalen Dialog zu treten und
Perspektiven chinesischer Wissenschaftler für die europäische öffentliche
Debatte zugänglich zu machen.

Prof. Dr. Wang Hui ist Professor an der School of Humanities der Tsinghua-
Universität und Direktor des Tsinghua Institute for Advanced Studies in
the Humanities and Social Sciences. Er hat zahlreiche internationale
Auszeichnungen für seine wissenschaftliche Arbeit erhalten, darunter den
Luca Pacioli Award (2013) und den Anneliese Maier Research Award (2018),
und war Gastprofessor und Fellow unter anderem in Harvard, Edinburgh,
Bologna, Stanford, UCLA, Berkeley, der Tokyo University, der University of
Washington, dem Wissenschaftskolleg zu Berlin und dem Swedish Collegium
for Advanced Study. Von 1996 bis 2007 war er Mitherausgeber der
einflussreichen chinesischen Zeitschrift Dushu. Das Magazin Foreign Policy
zählte ihn 2008 zu den 100 einflussreichsten „Public Intellectuals“
weltweit. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen China's Twentieth
Century (2016), China from Empire to Nation-State (2015) und The Politics
of Imagining Asia (2011).

Die Vortragsreihe "Chinese Perspectives: China and the World through the
Eyes of Scholars" wird gemeinsam vom Konfuzius-Institut an der Freien
Universität Berlin und dem Konfuzius-Institut Metropole Ruhr organisiert
und in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut an der Sapienza Università
di Roma, dem Konfuzius-Institut an der Università degli Studi di Milano
und dem Konfuzius-Institut an der Università Cattolica, Mailand,
präsentiert. In der nächsten Vortragsveranstaltung am Samstag, den 19.
Februar 2022, 12 Uhr präsentiert der international renommierte Soziologe
Prof. Dr. Qu Jingdong seine aktuellen Forschungen zur Thematik „Sociology
as Civilization Studies“. Weitere Termine sind in Planung.

Zeit und Ort der Online-Veranstaltung
Samstag, 11. Dezember 2021, 12.00 Uhr
Anmeldung und weitere Informationen: https://www.konfuziusinstitut-
berlin.de/veranstaltungen/digital-lecture-series-chinese-perspectives-
china-and-the-world-through-the-eyes-of-scholars/

Kontakt
Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 /
838-72881, Webseite: www.konfuziusinstitut-berlin.de, E-Mail: info
@konfuziusinstitut-berlin.de

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Wie Lieferketten widerstandsfähiger werden

Lieferketten sind bei unvorhergesehenen Ereignissen störungsanfällig, das
hat die Corona-Krise deutlich gezeigt. Eines von vielen Beispielen für
gestörte Lieferketten ist die derzeitige Halbleiterknappheit, mit der
nicht nur die Autohersteller zu kämpfen haben. Was aber können Unternehmen
tun, um sich auf schwierige Situationen vorzubereiten? Wie können sie
eigene Schwächen frühzeitig erkennen? Forscher der WHU – Otto Beisheim
School of Management haben durch das Konsortialprojekt SPAICER eine
Antwort darauf gefunden. Das Konzept eines datengestützten
Resilienzindexes eröffnet die Möglichkeit, Schwächen in Lieferketten zu
simulieren, noch bevor diese überhaupt unterbrochen werden.

Resilienz – die Fähigkeit, bei Störungen Auswege zu finden und weiterhin
zu funktionieren – ist für Unternehmen der zentrale Faktor, um erfolgreich
in Krisensituationen bestehen zu können. Sie kann durch gute Vorbereitung,
gezielte Reaktionen auf Störungen und durch Anpassungsfähigkeit an neu
entstandene Situationen erhöht werden. Aber wie kann ein Unternehmen
erkennen, wie resilient es ist?

Diese Lücke könnte ein datengestützter Resilienzindex schließen. Das
Konzept eines simulationsbasierten Ansatzes des SPAICER-Projekts geht
darauf ein, wie gut ein Unternehmen mit möglichen Störungen umgehen kann.
Dabei kann der Index Aufschluss über die Resilienz eines Unternehmens
geben, indem er simuliert, inwiefern sich die Leistungsfähigkeit einer
Firma ändert, wenn sie mit speziellen, schwierigen Situationen
konfrontiert wird. Ist eine Firma resilient, wird sich ihre Leistung auch
bei Störungen von Lieferketten kaum verschlechtern. Wichtig ist dabei,
dass mit dem Resilienzindex nicht nur eine einmalige Einschätzung erfolgt,
sondern ein kontinuierlicher Prozess eingeleitet wird, der zum
Tagesgeschäft eines Unternehmens gehört und für den entsprechende
Ressourcen bereitgestellt werden sollten.

Der datengestützte Ansatz hat den entscheidenden Vorteil, objektiv und
präzise Schwachstellen identifizieren zu können und berücksichtigt dabei
auch die Individualität der Unternehmen. Darüber hinaus könnte dieser
Index effizienter als bisherige Indizes sein. Es werden kontinuierlich
große Datenmengen erhoben und ausgewertet, ohne dass dafür ein übermäßiger
Einsatz von Personal erforderlich wäre.

Schwierigkeiten sieht das SPAICER-Konsortium nur in der oft noch
eingeschränkten Verfügbarkeit von Daten. Um die Verfügbarkeit der Daten zu
verbessern, ist es für Unternehmen ratsam, in die eigene IT-Infrastruktur
zu investieren und ein einheitliches „Datenökosystem“ aufzubauen.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Jan Sporkmann, Lehrstuhl für Logistikmanagement an der WHU:
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Originalpublikation:
Öksüz, N.; Bouschery, S.; Schlappa, M.; Unterberg, M.; Sporkmann, J.
(2021): Towards an Artificial Intelligence based Approach for
Manufacturing Resilience, in: 22. VDI-Kongress AUTOMATION 2021 -
Navigating towards resilient production. VDI Automatisierungskongress
(AUTOMATION-2021), 29./30. Juni 2021.

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Die Zunahme von Ultra Large Container Vessels

Auswirkungen von Ultra Large Container Vessels auf Hafensysteme und
Umweltaspekte

Innerhalb der letzten 25 Jahre folgte die Entwicklung der weltweiten
Containerflotte einem eindeutigen Trend hin zu immer größeren Schiffen.
Besonders auffällig in diesem Zusammenhang ist das zunehmende Aufkommen
der derzeit größten Containerschiffe, den so genannten Ultra Large
Container Vessels (ULCVs), welche die neuen Schleusen des Panamakanals
nicht mehr passieren können. Jüngste Ereignisse wie die sechstägige
Blockade des Suezkanals durch die „Ever Given“, verdeutlichen die Umwelt-
und Sicherheitsrisiken, welche mit dem Einsatz dieser Fahrzeuge
einhergehen. Allein der planmäßige und reibungslose Betrieb bringt eine
ganze Reihe von Herausforderungen, Auswirkungen und Kosten zulasten der
externen Beteiligten mit sich.

Der Artikel zielt darauf ab, diese externen Effekte in Bezug auf
Seehafensysteme sowie Umweltaspekte zu identifizieren, indem Erkenntnisse
aus dem wissenschaftlichen sowie praktischen Diskurs untersucht werden.

Lesen Sie den ganzen Artikel, um mehr über die Auswirkungen von ULCVs auf
Hafensysteme und die Umwelt zu erfahren.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Hendrik Jungen, Patrick Specht, Jakob Ovens und Prof. Dr. Burkhard Lemper

Originalpublikation:
https://link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-030-88662-2_12

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